Donnerstag, 9. August 2018

trotz Jahrhunderthitze - es wird gearbeitet, es blüht und es wird geerntet

Heute melde ich mich  wieder aus unseren Liegenschaften. Die  Hitze ist mittlerweile sehr anstrengend. Oft kann ich gar nicht lange in den Garten, so brennt die Sonne herunter. Selbst im Schatten haben wir deutlich über 30 Grad. In der Sonne kann man sich überhaupt nicht aufhalten. Nachts kühlt es nicht unter 20 Grad und das Haus ist aufgeheizt vom Keller (25 Grad) bis zum Dach unter dem wir schlafen (31 Grad). Erholsam sind die Nächte schon länger nicht mehr. Heute hat es abgekühlt am Abend. Nur Regen ist leider nicht in Aussicht. Aber besser schlafen werden wir wohl die kommenden beiden Nächte. Dann geht es wieder weiter mit Hochsommer. 

Meinen Garten kann ich gießen. Die Karpfenweiher aber nicht. Das macht mir langsam Sorgen. Auf dem Foto sieht man rechts am Uferrand die Befestigungsgitter. Die sollten nicht zu sehen sein und vollkommen unter Wasser liegen. Und jedes Mal, wenn, wir raus kommen, ist der Wasserspiegel wieder um etwa eine Handbreite abgesunken. 



Am vergangenen Wochenende hatten wir Dank der tatkräftigen Hilfe von den Stammtischfreunden in weniger als einer halben Stunde unseren Gerätcontainer, den ihr ja nun schon kennen lernen durftet, aufgestellt. 




So, und eingerichtet ist er mittlerweile auch. Die Utensilien sind aus der alten Hütte umgeräumt. Jetzt kann die Hütte restlich abgerissen werden. 



Die Hitze und Trockenheit scheint ja nun noch etliche Wochen oder Monate anzuhalten. Meine Gemüsejungpflanzen waren überfällig. Den Lauch hatte ich vor ein paar Tagen ja schon gepflanzt. Nun musste der Nero di toscana-Kohl ins Beet. Wieder habe ich mit ca. 60 Litern bewässert und dann gepflanzt. Nun kann er wachsen. Den Boden muss ich noch einen Weile zusätzlich zur Tropfbewässerung von Hand gießen. 

Ich weiß, dass man am Foto nun wirklich fast keinen Kohl erkennen kann. Und ich sage euch, das ist in der Realität auch nicht anders. Aber vielleicht gelingt er ja und wächst und in ein paar Wochen kann ich tolle Kohlpflanzen fotografieren und bewundern. Dann werde ich genau hier zu dieser Stelle verlinken. 




Dieses Jahr ist der Befall der  Erdflöhe wieder sehr,sehr groß. Letztes Jahr hatte ich keinerlei Schaden durch sie. Dieses  Jahr sind fast alle Kohlpflanzen zum Teil zum Tode durchlöchert. 




Und das ist der oben bereits erwähnte Lauch. Auch ihn gieße ich zusätzlich zur Bewässerung mit dem Schlauch. Und er ist angegangen und wächst bereits. 




Gleiches gilt auch für die wohl härteste und widerstandsfähigste Gemüse-Jungpflanze, den Kopfsalat. Der wächst irgendwie immer an. Ich bin jedes Mal fasziniert, wie die unendlich zarten und winzigen Pflanzen selbst bei der größten Hitze anwachsen. 



Im Bildhintergrund seht ihr die Jungpflanze von oben. In der Reihe davor kann ich schon wieder Kopfsalat fürs Mittagessen ernten. 



Apropos Essen. Der kriechende Oregano oder was es genau ist (ich weiß es nicht mehr) blüht und wird überflutet von Schmetterlingen und Hummeln aller Größen. Es ist wunderschön sich hier hin zu kauern und den Insekten beim Essen zu zu sehen. 




Ich kann sie gar nicht oft genug abbilden. Und sei es nur als Erinnerung, wenn mal wieder ein schlechtes Tomatenjahr kommt. Rot, rot, rot. Überall leuchten sie grell aus dem dunkelgrünen Laub. 






Die Farbe rot ist auch eine gute Überleitung zum Ziergarten. 

Genau wie die Tomaten dieses Jahr einfach nur traumhaft sind, blüht der Oleander in so wundervoller Weise seit Monaten. Ich kann mich gar nicht satt sehen an ihm. 





Und natürlich auch die weißen Blüten vom Oleander sind ein Traum dieses Jahr. 




Weniger, ja wesentlich weniger auffällig blüht es zur gleichen Zeit irgendwo am Boden in einem Staudenbeet. Die Alpenveilchen sind erschienen. 



Bei manchen Pflanzen ist es sinnvoll, die verblühten Blüten nicht ab zu schneiden. Hier sehen wir die Fruchtstände einer Staudenclematis. Sie sind mindestens so dekorativ, wie die Blüten.   Ihre Blüte habe ich in diesem Beitrag schon einmal gezeigt. 



Selbst meine Sukkulenten muss ich dieses Jahr laufend gießen. Eine Staude ist mir schon mangels Wasser abgestorben. Sie treibt nun aber aus den Wurzeln wieder aus. Eine Sukkulente, die in der hängenden Metallkugel, ging mir kaputt. Ich habe sie aus der Kugel und in den Schatten gestellt. Sofort trieben die bis dahin blätterlosen Stängel wieder aus. Selbst diesem Sedum war es den ganzen Tag in der Sonne zu heiß. 



Mit dem Hochsommerfoto vom Staudenbeet im Vorgarten verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche noch eine schöne Zeit im Garten und  vor allem Abkühlung und Regen. 















Kommentare:

  1. Fleißig, fleißig, lieber Achim!
    Ich habe nur mal ein bisschen gejätet ...
    Aber wir haben auch keine Liegenschaften ... daher hält sich die Arbet eh in Grenzen und wenn man mal eine Weile nichts macht, auch egal. ;-)

    Ah, Erdflöhe erzeugen diese Erscheinungen! Dann sind die bei uns auch. Woher kommen sie, was kann man gegen sie tun??

    Das mit dem Salat ist wirklich erstaunlich! Hätte ich nicht gedacht! Sollte ich auch mal versuchen, allerdings kann ich nur direkt ins Beet den Samen streuen.

    Tolle Schmetterlinge hast Du dort - zu uns kamen in letzter Zeit viel weniger, was auch am steinigen Umfeld liegt. Unser Garten ist da nur eine Oase sozusagen inmitten in der Wüste. ;-)

    Bei uns hat es sich nach einem Regenguss gestern etwas abgekühlt, heute 24 Grad, die Natur atmet einmal auf. Aber die nächste Hitzewelle ist nicht weit und wird bis September vorausgesagt ... Mit Garten ist da wohl nicht mehr allzu viel. ;-) Außer chillen und schön braun werden *lach*

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Grüß' dich Sara,
      gut ne? Ich wollte mal was anderes schreiben als "Hallo aus dem Garten", ein anderes Wort verwenden und kam auf dem Begriff der Liegenschaften, die das Ganze doch gleich ein wenig herrschaftlicher erscheinen lassen. Warum auch mal nicht?

      Nun ja ich bin zwar dieses Jahr wirklich sehr viel im Garten und doch mache ich dort im Prinzip nichts ausser gießen. Langweilig und nervig mittlerweile. Aber je länger die Dürre andauert, desto mehr merke ich, beim Blick in andere Gärten der Region oder Nachbarschaft, dass es was nützt mein Gießen. Das beschwichtigt mich dann wieder. Verblühtes Abschneiden, Unkraut beseitigen, Ordnung machen oder gar sähen entfallen gerade ganz. Ist auch einfach viel zu heiß. Weil ja aber der Sommer und das Frühjahr gemüsegärtnerisch eine Katastrophe waren, will ich, um das Jahr zu retten, im Herbst eben noch mal durchstarten. Und die genannten Gemüse hatte ich ja vorgezogen. Sie mußten unbedingt raus ins Beet um überhaupt noch eine Chance zu haben. Es scheint zu klappen. Hatte ich nicht für möglich gehalten bei der Trockenheit. Wieder ist halt gießen wichtig.

      Nun zum Salat. Den hatte ich noch vor oder gleich zu Beginn der Hitzeperiode gesät und es ist eine Sorte, die man jetzt noch anbaut. Daher wird der auch was. Wenn du jetzt Salat sähst, auch wenn es die richtige Sorte ist, wird es wohl nichts. Salat keimt wirklich nur bei Temperaturen unter 20 Grad und die sind gerade nicht vorhanden. Habe noch eine Saatschale mit Salat und da ist ein oder gar zwei Pflänzchen gekeimt, aber verkümmert und wachsen nicht. Man kann die Saatschalen auch nach dem Sähen ein oder zwei Tage kühl stellen. Dann klappt es auch. Aber wohin? Selbst in meinem Keller ist es wärmer als 20 Grad. Und Nachts hatte es draußen auch immer über 20 Grad. Jetzt grade nicht, was wunderbar ist, aber das war nu ein kurzes Intermezzo.

      Ja ich glaube es sind Erdflöhe. Kannte die nicht und habe sie von Anfang an hier in solchen Massen, daß sie alles zerstören. Sie mögen trockenen Boden! Und sie hassen feuchten Boden, Mulch und Spinat. Letztes Jahr war es feuchter, ich hatte daher die ganze Saison frischen Rasenschnitt in den Beeten. Und zu den Kohlpflanzen sähte ich immer als Gründünger Spinat. Ich hatte überhaupt keinen SChaden an keiner Pflanze und herrlichen Kohl. Dieses Jahr ist der Boden (wegen Tropfbewässerung) an der Oberfläche trocken, der Mulch vom Frühjahr verrottet oder vertrocknet und keiner kommt nach und der Spinat ist wegen der Dürre schon im Mai nicht gekeimt. Nun sieht man die Ausswirkungen. Und der abgebildete Kohl ist ja einer der drei noch schönen. Etwa 15 andere habe ich ganz entsorgen müssen, weil da nichts mehr zu machen war.

      Mein Garten ist auch eine Oase für Insekten und Laub-Frösche und Hummeln. Hier finden sie Lebensraum und Nahrung. Hier blüth immer was für sie, das sie auch nutzen können. Am Budleia habe ich noch nie so viele SChmetterlinge gesehen, wie dieses Jahr.

      Bei uns hat es auch auf etwa 22-24 Grad abgekühlt. Nachts noch viel frischer, was herrlich ist für die Tempereraturen im Haus. ALlerdings kein einziger Tropfen vom Himmel dafür wieder starker Wind. Die Landschaft sieht elend aus. Bäume schon kahl und der Mais kniehoch und kaputt. Es soll auch die nächste Zeit kein Regen kommen. Bin das ja schon gewöhnt. War nur letztes Jahr ein wenig besser.

      Dann wünsche ich mal ein schönes Wochenende und gehe jetzt gießen..... liebe Grüße der Achim

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  2. Hallo Achim,
    ohhhh, Kaisermäntel in deinem Garten am Oregano, super!
    Ja, dieses Jahr nervt wirklich, ich habe mich noch nie so auf den Herbst gefreut. Immerhin hatten wir jetzt ein bisschen Regen, sodass die Tonne wieder voll ist. Ich habe aber gestern Pflanzen eingepflanzt und gemerkt, dass es im Boden immer noch zu trocken ist. Was für ein Mist.
    Ich bin gespannt, wie dir die LaGa Würzburg gefällt (ein Presseticket solltest du als Blogger aber auch bekommen, einfach fragen).
    VG
    Elke

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    1. Hallo Elke, schön, dann weiß ich jetzt auch, wie die schönen Schmetterlinge heißen, die mich immer besuchen.

      Regen gibt es bei uns sicher erst im Winter wieder. Es sieht so trostlos aus im Garten und der Landschaft. Im Garten aber nur da, wo meine Bewässerung nicht liegt. Habe erst gestern wieder weitere Zutaten bestellt. Ohne diese ist Gärtnern nicht mehr möglich. Auch das zeigt ein Blick über den Gartenzaun in Gärten, die nicht gegossen werden (können).

      Die Landesgartentschau heute, mußten wir wieder verschieben. Es ist einfach am Ende immer zu wenig Zeit übrig. Vielleicht fahren wir unter der Woche hin. Mal sehen. Mit dem Presseticket bin ich skeptisch. Wie macht man das der Dame am Schalter klar, was ein blog ist und dass man umsonst als Presse rein will, wo man keine Presse ist. Befürchte lange Diskussion und am Ende zahle ich doch. Weiß nicht, ob ich mir das antun will.
      Schöne Grüße der Achim

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    2. Hallo Achim,
      ich brauchte keinen Presseausweis, eine Akkreditierung als Blogger ging auch ohne ganz einfach, das Ticket war wie abgesprochen an der Kasse hinterlegt. ich habe es vorher per Mail verabredet. Von der LaGa in Würzburg habe ich ähnliches gehört.
      VG
      Elke

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    3. Danke für die Tipps, Elke, habe nun per Mail nachgefragt. Vielleicht klappt es ja. liebe Grüße Achim

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    4. Hallo Elke, es hat geklappt. Fahren heute nach Würzburg zur LSG und ich habe ein Presseticket per Post zugeschickt bekommen. Jetzt freuen wir uns auf einen schönen Tag und ich werde berichten. Vielen Dank nochmal für deine Tips. Viele Grüße Achim

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  3. Ja, Achim, gell die Liegenschaften
    .. hören sich doch gleich ganz anders an, gräfliche Liegenschaften 😁😇 Aber bei Dir trifft es das ja schon eher als bei unserem jetzigen Grundstück und wenn Du Deinen Teich noch mitzählst.
    Mein voriger Waldgarten mit seinen 2.000 qm und dem Landhaus waren da auch schon ein anderes Kaliber. 😉

    Mit dem Gießen geht's mir ja genauso. 😉 Ich finde es auch nervig, wenn man täglich so viel Zeit fürs Gießen aufwenden muss. Wir haben zwar einen Regner, aber es ist auch nicht so ideal, den laufen zu lassen. Da muss ich trotzdem immer mal hin, anders einstellen. Hier an der Straße am Bürgersteig ist das schwierig, da kommt len oft Leute vorbei. Und bevor ich zehnmal zum Regner renne, stelle ich mich lieber selber hin, dabei kann ich dann noch so allerlei beobachten, was mir sonst entgangen wäre. 😉

    Und Du hast recht, ich sehe es auch beim Vergleich mit anderen Gärten, dass unserer noch ganz passabel ausschaut. Heute hat mein Mann sogar den Rasen gemäht. Es wächst also wieder...
    Gejätet habe ich auch in der letzten Zeit, auch heute, da ich eine Hortensie umpflanzte. Ist ja eben nicht mehr so heiß und bewässern muss ich eh täglich.
    Auch Verblühtes habe ich die ganze Zeit abgeschnitten. ZB vom Sommerflieder, damit er wieder neu blüht.

    Die Weinbauern sind da viel besser dran. Vielleicht solltest Du Deine Liegenschaften um einen Weinberg erweitern, hmm? 😇🍷Der Rotwein ist bei Trockenheit besser dran, wie ich gerade las. Zumindest in Deiner Gegend. 😉

    Ich lasse es auch immer auf solche Experimente ankommen, habe schon Rosen bei Hitze erfolgreich verpflanzt Vielleicht werden das dann sogar besonders robuste Exemplare.

    Gut, wenn ich das mit dem Salat weiß, hatte mir extra Samen besorgt. Meine Rucola sah allerdings schlimm aus, erholt sich erst jetzt wieder.

    Ich säe ja kaum etwas, weil unser Boden so schwierig ist. Und ich alles auch gleich ins Freiland säen muss.
    Dann eben nächstes Jahr... Wobei das mit dem Kühlstellen einen Versuch wert wäre. Im Haus ist es bei uns aber auch nicht so kühl.

    An die Erdflöhe erinnere ich mich aus meiner Kindheit. So hat jede Witterung andere Plagen. Das Zeug kann man dann sicher nicht mehr
    essen. 😏 Gute Idee mit dem Spinat!

    Was genau verstehst Du unter Tropfbewässerung? Am der Oberfläche trocken?? Trotz Bewässerns?

    Frösche kommen zu uns leider nicht, woher auch? Der nächste Wald ist dafür zu weit und kein Gewässer im oder am Dorf. Aber sonst hat es hier auch so einige Insekten. Nur so viele Schmetterlinge 🦋 wie sonst hatten wir dieses Jahr nicht. Wenn es sehr heiß war, blieben sie weg.

    Der Mais steht bei uns zwar hoch, aber die Ernten sind geringer, vieles wurde notreif. Ein ganzes Kartoffelfeld in der Nähe ist von der Sonne verbrannt. Letztes Jahr dagegen verfaulten die Kartoffeln. 😏

    Hier hatte es vor kurzem einmal ordentlich geregnet, doch das reicht insgesamt nicht aus, um das Grundwasser wieder aufzufüllen.

    Na da lassen wir uns mal überraschen, wie das so weiter geht. Jetzt wird es schon wieder viel früher dunkel... Das finde ich immer am schlimmsten...

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
    Sara

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    1. Guten Morgen Sara,
      ja ja das Bewässern. Wie du schön sagst,selbst beim Beregner muß man doch dauernd hin und ihn wo anders hinstellen. Ich muß von 8-20 Uhr dauernd Wecker stellen und Bewässerungen umstöpseln. Die vielen einzelnene Flächen werden dann zwar von allein bewässert, da aber der Druck und Wassermenge nicht langen muß eine Fläche nach der anderen bewässert werden. Wenn eine kleinere Fläche dran ist und noch ein wenig Kapazitäten vorhanden sind, kann ich mit dem Schlauch das bewässern, das nicht mit Tropfschläuchen versehen ist. Einzelne Büsche oder Bäume oder Rosen oder Stauden oder Beeren. Aber da muß sich noch was ändern. Wenn die Sommer so bleiben muß weiter verlegt werden und Pflanzen umgesetzt werden. Hab mir noch nen Computer und Verteiler bestellt, daß ich noch mehr automatisieren kann. Zeitmanagement....
      Wegen der Bewässerung fragst du. Ich habe die ersten Jahre auch beregnet. Aber das bekommt den Pflanzen nicht gut und man braucht deutlich mehr Wasser für weniger Effekt. Nun liegen überall in den Gemüse- und Staudenbeeten die Schläuche, die du schon gesehen hast. Diese Schläuche haben alle 30cm ein Loch mit einem Ventil. Damit tropt da (und spritzt nicht) bei eingeschalteter Bewässerung unentwegt Wasser raus. Die Menge Wasser pro Stunde steht fest, weiß ich aber gerade nicht. Somit kommt das Wasser direkt auf und in den Boden, verteilt sich da im kleineren Umkreis um das Loch des Schlauches. Die Pflanzenwurzeln finden ja das Wasser und können in die Richtung wachsen. MEine Stauden gedeihen prächtig und das Gemüse (jetzt , wo ich den Fehler behoben habe) auch. Bleibt halt die irre starke Sonneneinstrahlung und Hitze, die manchen Pflanzen und deren Blättern zu schaffen macht, aber dafür kann die Bewässerung ja nichts. Jedenfalls ist die Erde nicht spürbar nass an der Oberfläche. Gräbt man aber oder Jätet, merkt man die Feuchtigkeit. Und man sieht es den Pflanzen ja an. Rechne ich die durchgelaufenen Wassermenge in der Bewässerungszeit mit der bewässerten Fläche zusammen, bekomme ich eine ca. Wasssermenge von 18-20 Litern pro quadratmeter (in 2 Stunden Bewässerungszeit). Seit diese Art der Bewässerung läuft ist unsere Pumpe nie mehr überhitzt und schaltet ab und der Brunnen bekommt immer genug Wasser nach, um uns zu beliefern. Diese Schläuche gibt es im Baumarkt und wesentlich billiger, wenn man größere Flächen bestücken will im INternet. Sind die Schläuche, die auch die Profi- und Erwerbsgärtner nehmen,wenn sie diese Art der Bewässerung installieren.

      Am Dorfweiher gieße ich 2x die Woche eine Stunde mit der Benzinpumpe Weiherwasser. Das klappt auch gut.Die Gärten aussen herum gießen mit der Kanne, können wohl daher die Menge nicht bringen und daher ist dort alles verdorrt und eingegangen. Ich habe gestern die ersten Kartoffeln geerntet. Rosa Tannenzapfen, die ja eh klein sind. Aber so schöne hatte ich noch nie. Auch meine Galactica beginnt abzusterben und erste "Probebohrungen" dort brachten sehr schöne sehr große Kartoffeln. Ich bin zuversichtlich.
      Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße der Achim

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  4. Lieber Achim,
    wir gießen den Garten jeden Tag 1 - 2 Stunden, zu zweit, und trotzdem sind uns einige Pflanzen regelrecht vertrocknet. Der Boden ist einfach so trocken, dass das Gießen anscheinend nicht mehr die erhoffte Wirkung hat. Mittlerweile hat es bei uns etwas geregnet und es ist deutlich kühler geworden, so kühl, dass man es tagsüber auch wieder im Garten aushalten kann. Ich hoffe natürlich auf mehr Regen.
    Die Erdflöhe haben aber wirklich ganz schön zugeschlagen bei Dir, so etwas habe ich noch nie gesehen. Aber im Großen und Ganzen sieht es bei Dir doch noch recht gut aus, was sicher auch an Deinem ausgeklügeltem Bewässerungssystem liegt. Bei uns gibt es aber auch noch Pflanzen, die sogar blühen und nicht so schlecht aussehen, manchen Pflanzen hilft das Wässern dann doch.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Hallo Wolfgang, das stimmt, der Boden ist derart ausgetrocknet, dass man ihn mit dem SChlauch fast nicht mehr nass bekommt. Da muß Landregen her. Dort wo meine Bewässerungen liegen ist alles grün und üppig und blüht auch. Ich habe ja tendenziell ohnehin schon Stauden für trockene und heiße Standorte und das merkt man. Phlox ist schwierig, selbst mit Bewässerung anderes daneben wuchert, weil eben da toleranter. ich denke für Stauden die feuchte Böden und kühlere Luft lieben oder brauchen ist unsere Region selbst mit noch so viel Bewässerung nicht geschaffen. Und Regen kam noch immer keiner und ist auch keiner in Aussicht. Also weiter auf Bewässerung setzen. Das mit den Erdflöhen ist hier schon immer so drastisch, daß die ganze Ernte in Gefahr oder wie dieses Jahr, ruiniert ist. Letztes Jahr war das erste Jahr Ruhe. Da war es aber auch kühler und feuchter und Mulch und Spinat halfen, sie zu vertreiben. Dieses Jahr wieder Katastrophe.

      Ich wünsche dir eine schöne Arbeitswoche und sende liebe Grüße , der Achim

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    2. Lieber Achim,
      entschuldige bitte die späte Antwort. Ich hatte Urlaub und habe im Haus ein Zimmer gründlich renoviert, was auch wirklich notwendig war, und da habe ich zum Bloggen nicht mehr die Zeit gefunden.
      Ich denke, Du hast recht, das man bei uns auf Stauden, die es gerne feucht und kühl mögen besser verzichtet. Wenn das so weiter geht, kann man einfach nicht mehr genug gießen.
      Phlox haben wir auch im Garten, wir haben ihn allerdings eher wenig gegossen, trotzdem ist er nicht eingegangen, sieht aber auch nicht mehr so gut aus.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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    3. Hallo "Bob der Baumeister" ;-) ja das muß halt auch sein und ich komme ja auch vor lauter anderen Aktivitäten im realen Leben nicht immer so zum Antworten, Kommentieren oder gar Bloggen. Aber so ist das eben,schließlich lebt man ja auch im realen Leben und nicht im Internet, oder?

      Das wundert mich mit deinem Phlox. Ich kenne ihn als extram gießbedürftigt. Heuer ist er sehr schön gewesen bei mir. In den Jahren ohne Bewässerung, also früher war er elend mickrig, schon bald gelb und abgestorben. Da half ein paar mal Gießen mit Schlauch auch nichts. Dieses Jahr ist einer bei der Ramblerrose schon abgestorben, weil er nicht gegossen wurde, da dort keine Bewässerung installiert ist.

      Gestern war es irrrrrre heiß, abends Blitz und Donner, Sturm, Abkühlung um fast 15 Grad und Regen! fast einen halben Liter ;-( naja wenigstens hat es abgekühlt. Heute wird wieder an Bewässerung gebastelt und gegossen und dann kommt Besuch, da ist dann mal wieder Gartenpause. Mein nächster Blogbeitrag muß wohl auch noch warten und ich muß doch von unserem wunderbaren Gartenschau-Besuch diese Woche berichten..... Gut, dass unsereins nie langweilig wird.
      liebe Grüße der Achim

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