Mittwoch, 1. August 2018

Die Verbindlichkeit ist gestorben - und leider nicht nur diese

Die Verbindlichkeit ist gestorben


Gibt es heut zu Tage eigentlich irgendwo noch irgendeine Art der Verlässlichkeit oder Verbindlichkeit? Kann man auf irgendeine Aussage oder Ansage eines Anderen noch etwas geben? 

Im Geschäft kennen wir das schon länger. Ich nenne es immer die "facebook-Mentalität" schnell mal was "liken" oder "zusagen" ohne je daran zu glauben, es zu kennen, es zu mögen oder es ernst zu nehmen. 

Aber selbst im Alltagsleben erfahre ich immer mehr, man kann sich leider auf nichts mehr verlassen. Heute der Fall "Gerätecontainer". Wir freuen uns, dass er da ist. Die Umstände dazu aber, puhhhhh. 


Also der Gerätekontainer wurde von uns geordert. Ausdrücklich baten wir, dass die Spedition uns vor der Lieferung  kontaktiert. Genau das wurde vom Lieferanten auch so geschrieben. Schließlich, so hieß es weiter, muss der Kunde zum Abladen 4 Personen oder einen Stapler bereit halten. 

Die Bestellung wurde also gern vom Lieferanten angenommen und dann hörten wir nichts mehr. Immerhin stand auch dabei, daß die Lieferung im Moment wegen hohen Autragsaufkommens etwas länger dauern kann. 

Vergangenen Mittwoch dann war es so weit. Ich bin allein daheim zum Gartentag. Volker fuhr am Vormittag in die Firma und hatte geschäftliche Termine. 

Da klingelt es an der Haustür. Ich dachte, die Bekannte der Mutter, die zum Gartenrundgang angekündigt war, ist schon hier und rannte los. 

Bitte? Was soll das? Da steht ein sehr kleiner LKW mit einem  sehr großen Anhänger und hat zwei solche Geräte-Container an Bord. 

Verdutzt frage ich, was er hier will und dass er sich nicht angekündigt hat. Die Aussage hätte ich mir sparen können, da eine Verständigung auf Deutsch leider nicht möglich war. Seine Sprache spreche ich nicht, also blieb Zeichensprache und einzelne Wörter. 

Ich rufe Volker an, er weiß auch von nichts. Ich sehe mir den LKW an erinnere mich an etliche Lieferungen von Fliesen oder Terassenplatten mit LKWs vom Baumarkt. Die Maschinen waren etwa zehn mal größer und - jetzt kommt´s - die hatten einen riesigen Kran-Arm angebaut. Mit dem hieften sie immer die Ware in die Einfahrt. 



Ich versuche also dem Fahrer  des Mini-LKWs folgende Information zu entlocken: Wie lädt er das ab? 

Und wieder war ich verdutzt. Die Antwort war so einfach wie kurz. "Vier Mann" schmetterten die beiden Worte als bloße Tatsache aus seinem nuschelnden Mund. 

Fragend blickte ich mich um. Vier Mann? "Nix vier Mann.  Du und ich. Wir sind zwei Mann. "

Er antwortete mit einem Axelzucken und abermals zwei Worten "Nu..... probiere.....". Meine Stirn legte sich in Falten und er fängt an, die Sicherungsgurte zu lösen. Ich sollte der Vollständigkeit halber hier erwähnen, dass es gegen Mittag ist. Im Schatten haben wir 32°C und dort im Vorgarten knallt gerade voll die Sonne hin. 

Ach und noch was sollte ich erwähnen. Der Container hat eine Grundfläche von 4 x 2,5 Metern. Geliefert werden die einzelnen Teile: Bodenplatte mit 3 cm dicken Holzbohlen ausgelegt, Dach, Seitenwände, Rückwand und Vorderwand mit zweiflügeliger Tür. 

Teil für Teil laden also die schon erwähnten zwei (!) Mann alles ab. Die  Sache schien, wäre nicht die Hitze dabei, machbar. Doch dann kam die Bodenplatte. Maße und Beschaffenheit habe ich soeben beschrieben! Jetzt wird die Angabe von vier Mann klar. Ich hatte mich ja schon, während er die Gurte löste umgesehen, ob ich irgendeinen Nachbarn oder auf der Straße jemanden sehe, den ich kenne und anquatschen könnte. Aber Mittwoch Mittag ist alles ausgeflogen und "uf Schicht". Es bleibt definitiv bei "zwei Mann". 

Die Ladefläche des LKW geht mir bis zur Brust. Da muss die Platte runter und in den Hof. Meine Kräfte langen noch zum Runterheben und ein Stück vom LKW weg. Dann muss ich absetzen. Vielleicht  hätte der Fahrer noch durchgehalten, ich jedenfalls nicht. Hoch bekam ich sie auch nicht mehr und so mussten wir sie über einen Meter am Beton ziehen. Nicht leicht und nicht gut für den Lack unten an den  Eck-Profilen. Aber das Tor musste ja wieder geschlossen werden können. 

Wir hatten es geschafft und ich war fix und fertig. Und ich war sauer, dass man einem Kunden, der so ein Teil kauft (ja kauft, es war ja nicht gerade geschenkt!), welches diese Ausmaße und das Gewicht hat, nicht Bescheid sagt, wann es kommt. Und das obwohl es in der Produktbeschreibung ausdrücklich so geschrieben steht. Schon allein wegen der vier Mann oder Stapler die wohl wirklich erforderlich sind. Noch ärgerlicher ist, dass Volker kurz vorher weg fuhr. Hätten wir gewusst, dass die Lieferung heute erfolgt, hätte er die Termine später machen könne und wäre daheim geblieben. 

Jedenfalls liegt nun das Teil im Hof und muss da auch schnellstens wieder raus. So kann ja kein Auto in den Grund fahren.  Wir müssen draußen parken. 



Nicht alle Verbindlichkeit ist tot. 

Der Liefertermin erweist sich auch weiter als ungünstig. Niemand, den wir fragen, hat am Wochenende Zeit, uns zu helfen. Und diese Aussagen sind - Stichwort Verbindlichkeit und Ehrlichkeit - ernsthaft gemeint. Haben doch die Gefragten uns schon so wahnsinnig viel im Garten und bei den Weihern geholfen. Bereitwillig! Aber jeder hat halt so seine Termine. Das geht uns ja auch nicht anders. 

Jedenfalls richtet es sich ein Freund ein, vor der Baustelle bei seinem Sohn, noch schnell uns zu helfen. 

Er kommt mit seinem Schlepper, an dem vorne eine Gabel montiert ist und dem Hänger. Auf unseren Auto-Anhängern kann man das nicht transportieren. 

Wir schaffen es zu Zweit mit der hydraulischen Frontgabel des Schleppers, die Bodenplatte wieder auf den Anhänger zu transportieren. 


Jetzt noch zu dritt die anderen Teile. 



Alles fest verzurrt und los geht der wilde Ritt. Im Konvoi von Schlepper mit Anhänger und unserem Bus tuckern wir raus zu unseren Karpfenweihern. 




Meine Arme und Schultern freuen sich schon. Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage wird nun die Last abermals verladen. Runter vom Hänger und einfach an die alte Hütte gelehnt. 


Nun kann Volker noch die paar restlichen Balken der alten Hütte abreißen. Dann kann aufgestellt werden. Dazu aber brauchen wir definitiv mindestens 4-5 Personen. Einmal muss die Bodenplatte ja von Hand an Ort und Stelle gebracht werden und das Gelände ist nicht eben, sogar mit einer meterhohen Stufe zum Bach dahinter ausgestattet. Zum anderen muss das Dach ja nicht nur bewegt, sondern zielgerichtet aufgelegt werden. Die Helfer sind jedenfalls mittlerweile, da ich die Zeilen hier schreibe organisiert. Gottseidank und ganz gewiss verbindlich. 



Wenn der Gerätecontainer dann steht, hat er diese Aussicht. Er hat es doch ganz gut getroffen oder? 


Und für was braucht man nun so einen Container bei den Weihern? Nun, da gibt es eine Vielzahl an Dingen, die untergebracht werden müssen. 

Das fängt an  mit ein paar Fässern Getreide und altem Brot als Futter. Man braucht verschiedene Käscher und Wasserwannen zum Fischen. Schaufeln, Rechen und dergleichen sind zu Grundstückspflege notwendig. Bretter, Rohre und so weiter zum Verschließen der Mönche, inklusive diverser Reserveteile. Dazu kommen Stiefel, Schubkarren und andere Werkzeuge. Also der Container wird rasch voll sein. 

Ernsthafte und traurige Schäden durch  Hitze und Dürre


Neben diesem Teich steht dann der Container.  Und leider beginnt mit dieser schönen Aussicht ein weiteres "Drama" des Wochenendes. Diese Hitze und vor allem auch die Dürre forderte ihre Opfer. Leider.


Dürre? Also das hier sieht doch wundervoll aus. Wäre doch nur ein Stückchen meiner Wiese im Garten ebenfalls so satt grün. 

Aber so nah am Wasser liegt der Rasen daheim leider nicht und ist daher zu 100% vertrocknet. 


Auch schöne Blüten findet man hier draußen am Weiher.


Aber ich schweife ab und bin eigentlich bei dem traurigen Teil meines heutigen Artikels angekommen. Schauen wir also noch einmal auf den Teich von eben. Mit dem grünen Pfeil habe ich den normalen Wasserstand markiert. Ihr seht selbst, wo er mittlerweile ist. Deutlich niedriger. 


Gut, so ein Weiher ist über 2 Meter tief. Da ist schon noch genug Wasser darin. Kein Grund zur Panik, oder? 

Und ich sage doch! Keiner unserer Weiher hat nun mehr einen Zulauf. Der Bach zwischen ihnen ist komplett trocken. Die Quellen, die von  unten Wasser liefern, langen nicht aus, den Verdunstungsverlust auszugleichen. Daher sinkt der Spiegel. Und wenn die Sonne Tag für Tag, Woche für  Woche, Monat für Monat herunter sticht. Kein neues Wasser hinein fließt und doch viele Fische darin leben wird etwas knapp. Sehr knapp. Ahnt ihr es? Ja, der Sauerstoff wird knapp. Karpfen sind Warmwasserfische und brauchen vergleichsweise wenig Sauerstoff. Forellen wären hier schon lange dahin. Aber, sie brauchen Sauerstoff, das steht fest. 


Wenn dann noch in einem Teich diese Pest an Wasserlinsen die Oberfläche versiegelt, kann auch kein Sauerstoff mehr über die Luft ins Wasser. Und die Pflanzen sind eine Pest. Man schöpft sie ab mit einem Käscher, eimerweise, wannenweise und die Fläche wird nicht frei, niemals. 

Und dann ist es so weit. Der Weiher kippt um, die Fische sterben. Im Weiher waren alte Fische. Graskarpfen, die mindestens 15 Jahre alt waren und riesige Spiegelkarpfen, die auch immer für Brut sorgten. Tot schwammen sie an der Oberfläche. Vom Geruch ganz zu schweigen. 


Wir mussten also im Juli "Weiher-Fischen". Eine Arbeit, die sonst im März oder Oktober dran ist. Zeit dazu haben wir eigentlich nicht, aber es muss sein. 

Während das wertvolle Wasser also im Graben verschwindet, fange ich an ein Loch auszuheben. Deutlich länger als breit. Die Graskarpfen waren wesentlich länger und vor allem dicker als mein Arm. Dazu also die Spaten und Schaufeln im Container.....

Es reut uns sehr ums Wasser, das die anderen Weiher gut brauchen könnten. Aber es stinkt ekelig und wir würden den anderen Weihern mehr schaden als nutzen damit. 

Zwei Karpfen konnten wir retten. Nach gründlicher Dusche (es mussten alle Wasserlinsen von ihnen abgespült werden) kamen sie in einen anderen  Teich und können sich dort erholen. 

So lange wir also draußen waren, ließen wir unsere Pumpen Wasser als Fontäne wieder in die Teich pumpen. Vielleicht kommt so ein wenig Sauerstoff rein. 




Eigentlich aber auch nur eine Farce. Wenn es täglich geschähe wohl sinnvoll, aber so? Meine Pumpe läuft mit einem Tank nur eine Stunde. Also müsste ich, wenn ich daheim bin, stündlich raus zum Tanken. Die andere Pumpe ist elektrisch, betrieben mit einem Stromaggregat. Das läuft ein paar Stunden, aber aus unbekannten Grund geht es nach etwa  2 Stunden aus und lässt sich erst am nächsten Tag wieder starten. Also erübrigt sich die Frage, ob ich es machen soll mit den Fontänen am Weiher. Da hier überall keine Linsen auf der Oberfläche sind, hoffen, wir auf einen guten Ausgang. Es kann ja nur noch Wochen dauern mit der Hitze. Haben wir doch im Wasser alles, was wir an Fischen haben. Von der einjährigen Brut, über die zweijährigen, dreijährigen Fische, die Speisekarpfen und die alten Karpfen, die dieses Jahr sicher wieder für reichlich Brut sorgen werden.
Für die ist dieser Sommer auch anstrengend, wie für uns.  






Kommentare:

  1. Lieber Achim,
    ach was für eine oder besser zwei Geschichten.
    Verbindlichkeiten in der heutigen Zeit erlebe ich als schwieriger als früher. Es wird schnell mal zugesagt, aber meist muss man nachdoppeln und nachfragen. Ich verstehe es eigentlich nicht, denn in der heutigen Zeit ist Kommunikation so viel einfacher, trotzdem bleibt sie oft auf der Strecke. Die Firma des Fahrers hätte dich am Morgen anrufen können, so simpel.
    Was ist eigentlich mit der Bekannten deiner Mutter passiert? Hattest du noch irgendwo etwas Zeit für sie?
    Zum Glück haben deine Weiher so grosse Bäume, so ist doch manchmal etwas Schatten und die Sonne brennt nicht so auf das immer weniger werdende Wasser. Schade, um die alten Karpfen, das ist ja traurig, dass der Zufluss versiegt ist. Dein kleiner Teich hat doch eine Quelle, ist die versiegt?
    Trotzdem einen guten Start in den August und
    liebe Grüsse nach Franken
    Eda

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    1. liebe Eda, die Bekannte kam dann am Nachmittag, wo ich sie auch erwartet hatte mit einer Freundin und wir hatten eine nette Gartenführung.

      Ja die Erlen sind hier echt sinnvoll für den Schatten. War heute noch mal draußen, der Wasserspiegel ist schon wieder gesunken. Der umgekippte Weiher ist jetzt ja leer. Und dennoch laufen kleine Rinnsale am Boden entlang und wieder raus aus dem Weiher, weil wir ihn nicht wieder zugemacht haben. Bringt ja jetzt nichts. Also die Quellen drunter sind noch da, sicher auch bei den anderen Weihern aber halt viel zu gering, sie können die Verdunstung und nicht wett machen. Zudem sickert natürlich auch Wasser zu in die Dämme und das Erdreich. Daher ist dort der Rasen ja noch grün. Sind halt keine Gartenteiche, die mit Folie ausgelegt sind, da würde dann nur Wasser über die Verdunstung verschwinden.

      Schöne Grüße in die Schweiz und einen schönen Tag wünscht der Achim

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    2. Lieber Achim,
      danke für die Rückantwort. Jetzt drücke ich dir die Daumen, dass die beiden grosse Teiche, trotz sinkendem Wasserstand, gut über den Sommer kommen.
      Liebe Grüsse aus der Schweiz
      Eda

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  2. Hallo lieber Achim.
    Oh man, Horror hoch 10, ja ja, die liebe Verbindlichkeit darauf kann man sich leider schon lange nicht mehr verlassen, leider sehr oft auch im Privaten bereichen.
    Ich hoffe du hast dich beschwert auch wenn sich dann sicher wieder keiner dafür zuständig gefühlt hat.
    Ich weiß gerade nicht was ich schlimmer finde, das die Lieferung so in die Hose gegangen ist oder das mit dem Weiher, da würde man sich doch am liebsten in die Ecke hocken und einfach nur heulen. Wenn es kommt dann meisten Dike aber vielleicht hast du die nicht so schönen Ereignisse für dieses Jahr schon abgehackt und ab jetzt kommen nur noch schöne Momente auf euch zu.
    Viele Grüße sendet dir,
    Jesse-Gabriel

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    1. Hallo Jesse, also das mit dem Weiher ist ärgerlicher, als das mit dem Container. Mir taten die armen Karpfen auch so leid. Hätten wir früher ablassen sollen? Aber da kein Wasser da ist, lässt man nicht leicht nen Teich ab. Zudem haben die anderen Weiher eh schon genug Fische drin. Nun haben wir wenigstens zwei von den großen gerettet. Jetzt müssen wir einmal sehen, daß wir wieder ein paar Graskarpfen kaufen können. Die hier hatten uns halt nun schon eine Ewigkeit begleitet. Seit wir die Weiher damals übernommen haben sind sie da und das war vor etwa 12 Jahren. Nun müssen wir hoffen, daß sonst alles gut weiter geht. War heute draußen. Der Wasserspiegel sinkt weiter, aber man sieht Fische ihre Runden ziehen und das Wasser ist braun. Ein gutes Zeichen. Andere Teichbesitzer haben auch schon Sorge, wo Wasser herkommen soll....

      EInen schönen Tag wünsche ich und viele Grüße der Achim

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  3. Hallo Achim,
    von solch missglückten Lieferaktionen kann ich gleich mehrere Lieder singen! Manchmal ging es lustig aus. Bekomme die ordnungsgemäße Ankündigung einer Lieferung per Telefon, sehr löblich. Aber man will mir ein Bett bringen. Das lag daran, das der Fahrer noch nie was von einem Hochbeet gehört hatte. Wir haben bei der Ankunft gemeinsam gelacht und er hat beide Augen zugedrückt und mir das schwere Material bis in die Garage gebracht. Dabei hätte er nur an der Bordsteinkante abladen dürfen.
    Bei der Anlieferung der Teichmaterialien ging auch Einiges daneben. Einmal stand da, das 2 Mann erforderlich sind. Es kam aber nur der Fahrer und ich bin kein Mann sondern eine kleine Frau mit nicht all zuviel Muckis. Irgendwie haben wir das Zeug trotzdem vom LKW in die Einfahrt gebracht.
    Ganz traurig, die Sache mit dem Weiher und den gestorbenen Fischen. Unser kleiner Teich hat auch Ebbe, aber da wohnen nur Frösche und anderes Kleinzeugs drinnen, denen macht das nichts aus.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Hallo Karen, na das unterstützt doch nur meine These, dass die Verbindlichkeit gestorben ist. Schlimm oder? Frösche sind auch in dem umgekippten Teich gewesen.Die müssen auch nicht im Wasser atmen. Jetzt müssen sie halt in einen anderen der Weiher auswandern.

      Liebe Grüße vom Achim

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  4. Tja, Achim, wem sagst Du das! Auch das mit der Servicewüste stimmt! Oft werden die Leute patzig! Ich frage mich, wofür die bezahlt werden?? Und das mit der Verständigung ist oft auch noch ein zusätzliches Problem. - Ich hätte die wieder weggeschickt und reklamiert! Ich bin da eine sehr "schwierige" Kundin *lach*

    Ohje, aber Deine Fische ... hier habe ich häufiger Fadenalgen gesehen ...

    Liebe Grüße und hoffentlich bald Besserung in Deiner Gegend! Bei uns hat es nachts geregnet ...

    Sara

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    1. Hallo Sara, ja, weggeschickt hätte ich den am liebsten auch. Aber es ist auch so, dass wir froh sind, dass der Container da ist und es weiter gehen kann. Wer weiß, was passiert wäre, wenn ich ihn, sicher zurecht, nicht angenommen hätte. Lieferung dann aus Protest in ein paar Wochen? Zuzutrauen ist es leider.
      Liebe Grüße, der Achim

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  5. HallO Achim,
    das mit der unangekündigten Lieferung ist ja ein Ding. Ich hätte es gar nicht angenommen für diesen Tag. Das mit dem Weiher ist ein echtes Problem. Im Fernsehen haben sie gestern gezeigt, dass die Feuerwehren teilweise in Orten das Wasser aus dem Teich saugen und wieder reinsprühen, um es zu belüften. Aber das erwärmt natürlich noch mehr. Im warmen Wasser ist der Sauerstoff flüchtig. Die sterbenden Fische und die Temperatur des stehenden Wassers lassen die Teichlinsen förmlich explodieren, was wieder mangelnde Belichtung zur Folge hat. Echt ein Teufelskreis. Hättet ihr das Wasser nicht zum Bewässern außen herum nutzen können? Ach Mensch, ich hoffe, es regnet mal wieder.
    glg Johanna

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    1. Hallo Johanna, genau so ist es mit den Linsen. Nun müssen wir sehen ob und wie man sie los bekommt. Der Weiher muss ohnehin renoviert werden. Nein das Wasser hätten wir nicht zum Giessen nehmen können, es hätte eh nichts gebracht. Zudem ist es dort tatsächlich nicht so trocken wie im Garten und nur Wiese. Meine jungen Obstbäume stehen noch tadellos da. Wir hoffen auch auf Regen, wenigstens mal einen kräftigen Gewitterschauer.
      Liebe Grüße Achim

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  6. Hallo Achim, ich kämpfe mit den Linsen seit Jahren. In den kleinen Mörtelwannentümpeln sind sie immer da, im daneben liegenden kleinen Teich halten sie sich nicht. Es muss etwas mit der Wasserbewegung,evtl. dem PH-Wert und der Nahrung zu tun haben.Meine Fische werden nicht gefüttert, die sind Selbstversorger.Der Teich ist allerdings dicht mit Hechtkraut und Seerosen bewachsen und unterirdisch mit Hornkraut (Ceratophyllum demersum). Das ist natürlich in einem Fischteich so nicht machbar.
    glg Johanna

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    1. Hallo Johanna, naja du willst deine Fische sicher auch nicht essen ;-) . Aber zum größten Teil sind unsere Fische auch Selbstversorger. Wir füttern nur etwas zu.Wir verkaufen ja nicht und können warten, bis sie groß genug sind. Ob das nun nach 3 oder 5 Jahren ist, ist egal. Hauptsache sie überleben diese Jahre..... Und stimmt, ja. Im Karpfenweiher wäre Bepflanzung sinnlos. In kürzester Zeit wären sie von ihnen abgefressen. Ich werde es noch recherchieren, was es mit den Linsen auf sich hat. Hoffentlich lassen sie sich bekämpfen.

      liebe Grüße der Achim

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