Mittwoch, 29. August 2018

Die Ernte ist feuerrot und der Ziergarten muss aus der Nähe betrachtet werden

Hallo Gartenfreunde. Nachdem ich im letzten Bericht von der Gartenschau in Würzburg erzählt habe, einem fremden Garten also, geht es heute wieder in den eigenen Garten. Und weil ich im letzten Bericht enttäuscht war über den Gemüsegarten in der Gartenschau, will ich heute zeigen, wie ein Gemüsegarten auch aussehen kann. Und das in diesem dürren Katastrophenjahr und nur mit meiner Arbeitskraft. Nicht mit Heerscharen von Gärtnern. 

Also zuerst wird einmal geerntet. Macht das die Hitze? Die Dauernde Sonne, die herunter brennt? Jedenfalls ist im Moment alle Ernte feuer-rot. 

Die dauertragende Erdbeere Ostara trägt unermüdlich. Leider reichen die Früchte nur für mich zum Naschen bei der Gartenarbeit. Ich habe nochmal nachgepflanzt und werde noch weiter vermehren. Die Früchte schmecken wahnsinnig erdbeerig und haben eine vernünftige Größe. Kleiner als einmaltragende Sorten. Wobei deren Früchte manches mal auch nicht größer werden. 



Die Ernten lege ich immer gern ins Gras zum Fotografieren. So habe ich es auch dieses Jahr gemacht. Nur, dass eben kein Gras mehr da ist....




Heute Abend noch geerntet. Möhren Duwicker. Ich mag die kleinen Dicken. Lange Möhren werden bei mir gern krumm und verwachsen, weil der Boden noch nicht so tiefgründig locker ist. 



Möhre Oxhella und Zwiebel Rijensburger (Saatzwiebeln)

 

Zwiebel Alisia Craig (Saatzwiebel)



Und zum Schluß noch was feurig Rotes? Rot ja, feurig rein. Die Naschzipffel sehen aus wie gefährlich scharfe Chilis. Sie sind aber eben Nasch-Zipfel und schmecken absolut wie Gemüsepaprika. Ohne auch nur den leisesten Hauch von Scharf. 



Ein Blick in den  Gemüsegarten. Rechts neben dem Weg zur Wasserstelle ist das Erdbeerbeet. 
Links davon sieht man Sellerie und Rosenkohl. 


Aus der Nähe sieht der Rosenkohl dieses Jahr nicht gut aus. Wie aller Kohl eben. Aber der Rosenkohl  könnte noch was werden, wenn ich alle Raupen und weiße Fliegen mit Neem-Öl in den Griff bekommen haben. 




Direkt daneben der Knollensellerie. Absolut gesundes Laub.  Die Knollen sind erst ansatzweise erkennbar. Sie wachsen aber noch bis zur Ernte Ende Oktober. Das ist immer so. 



Hinterm Apfelbaum im Selleriebeet steht der gar fürchterliche Rotkohl. 



Andere Seite im Gemüsegarten. Das Schneckenzaunbeet. Im Bericht von Anfang August, als die Bewässerung noch nicht wieder richtig funktionierte und der Mulch noch nicht aufgetragen war, sah das noch anders aus. Seht selbst HIER. In dem Bericht seht ihr auch die im Folgenden dargestellten Pflanzen noch in der Saatschale. Das ist gerade mal drei Wochen her. 



Im obigen Bild unten links zu erkennen ist der Endiviensalat. 

Als ich ihn aus der Saatschale nahm und pflanzte  sah das so aus: 


Alle Pflanzen sind trotz Hitze von 33 °C und keinem Regen (bis heute noch immer kein Regen) angegangen. 



Jetzt Ende August sehen sie schon richtig prächtig aus. 




Gleiches Spiel mit dem toscanischen Grünkohl. Im Übersichtsbild oben, ist der Kohl-Abschnitt im Bild links oben. 

Anfang August:




Und heute. Man sieht gut die Spinatgründüngung. Spinat wird von Erdflöhen, die für die millionen kleiner Löcher in den Blättern vom Kohl verantwortlich sind, gemieden. Letztes Jahr half das perfekt. Dieses Jahr keimte der Spinat nicht richtig. Es war zu trocken , weil die Bewässerung nicht richtig funktionierte. Das wurde mir aber erst richtig bewusst, als es schon fast zu spät war. Ob es jetzt beim Grünkohl auch wieder funktioniert mit dem Vorbeuge-Spinat? Wir werden es sehen, wenn neue Blätter nach kommen. 




Nochmal das Schneckenzaunbeet von der anderen Seite. Wieder schauen wir uns zuerst unten links im Bild. Hier steht der Winterlauch. 



Gepflanzt bei .... naja ihr wisst ja, wie es war. Vorher 30  oder  40 Liter pro Quadratmeter von Hand gegossen, dass überhaupt ein Pflanzen möglich war. 



Heute sieht er so aus. Man erkennt ihn wenigstens schon auf dem Foto. 




Im zweiten Übersichtsfoto ist eben vorne links der Lauch und hinten rechts am Bildrand ist der Meerreettich. Der ging mir fast kaputt wegen der defekten Bewässerung. Die Blätter winzig, dünn, von unzählbaren Löchern durchsiebt, wie die Kohlpflanzen. Dann alle weiß vom Mehltau. 

So weiß, wie hier im Foto das Blatt unten in der Mitte. 






Die Bewässerung ging dann wieder und ich habe gemulcht (die Hecke vom Karpfenweiher hatten wir geschnitten und alles mit heim gebracht und gehäckselt). 

So sieht Kren aus. Die Mehltaublätte sterben ab. Genügend und immer weiter kommen gesunde und derb-dicke Meerrettichblätter nach. Hoffentlich war die Rettung nicht zu spät und er bekommt noch schöne dicke Wurzeln. Ich bin begeistert, wie ich so viel (außer das Blaukraut) noch retten konnte. Durch naturnahes Gärtnern und Wasser. 




Die Blauhilde  (Stangenbohne) ist noch immer saftig Grün. In Würzburg war das anders....



Ein Zierkürbis ist im Wachstum explodiert, als hätte er Strahlen von einem anderen Stern abbekommen. Er steht im Schattenbeet, da ist nicht gedüngt worden und nichts habe ich angebaut. Er keimte von selbst dort. 


Das erste Dekomaterial für die rasch näherkommende Herbst- und Halloween-Deko-Epoche wächst heran. 




Bevor ich nun zum Ziergarten wechsle, noch der Blick zur aktuellen Baustelle. An der Grenze vom Gemsüegarten zum Ziergarten. Hier an der Wand lagerte immer das Brennholz vor dem Kleinschneiden. Die Wand muss aber neu gestrichen und manche Bretter ausgetauscht werden. 

Künftig lagert das Holz wo anders und ich habe vor dem Kompost mehr Platz zum Häckseln. 

Solche Arbeiten sind Volkers arbeiten. Das Holz lag auf den Paletten und darunter sammelte sich über die Jahre Eichenlaub an. Das hat er zusammen gekehrt. Dann hat er es in den weißen Sack gefüllt. Ich hielt den Sack auf dazu. Es war glühend heiß, ich schwitzte und hatte kein Hemd an. 

Warum ich das erzähle fragt ihr euch? Frage nicht nach Sonnenschein, sag ich nur! 

Der  nächste Tag war der Beginn einer langen Reihe entsetzlicher Tage. Mein ganzer Bauch, Brustkorb, Arme (an der Seite, die beim Halten zum Sack gerichtet war) und die Beine unterhalb der kurzen Hose waren übersät mit wirklich Hunderten von winzigen  "Mückenstich-Pusteln". Aber es waren keine Mücken, in der riesigen Anzahl treten die nicht unbemerkt auf und stechen zu. Aber gejuckt hat es unvorstellbar.  Da müssen irgendwelche ekelhaften Milben oder sonstiges Ungeziefer in dem alten Laub gewesen sein, die dann beim Umfüllen mit dem Staub aufwirbelten. Volker ging es nicht anders, nur dass der ein Hemd anhatte.....




Gut, die Arbeit musste ja weiter gehen, die Wand ist fertig, nur aufgeräumt ist noch nicht. 


Jetzt aber zum spätsommerlichen  Ziergarten. 







Bitte? Das ist doch keine Zierde, das ist ein Trauerspiel? Schön, dass du es sagst, dann muss nicht ich wieder davon anfangen und jammern....

Blickt man von der Wohnung nach unten, sieht man das ganze Ausmaß. Und man sieht ganz scharf umgrenzt, wo bewässert wird. Hier nur das Staudenbeet links. 



Schaut man sich also die  Bewässerten Gartenteile an und geht ganz nah ran, so sieht man die Zierde im Garten. 


Geht man wieder weiter weg (das Schönhütchen von oben ist auch hier noch im Bild zu erkennen), so sieht man auch wieder das Trauerspiel. 



Bückt man sich aber ganz nach unten, so sieht man prächtige spätsommerliche Stauden mit Banane im Mäuerchenbeet. 




Und weil ich dauernd vom Spätsommer rede, da muß ich doch auch eines der ihn einleitenden Phänomene in der Natur darstellen. 

Die Herbstanemone blüht. Im Frühjahr läutet das Schneeglöckchen den  Vorfrühling ein. Jetzt ist es die Herbstanemone, die uns klar macht, dass der Hochsommer zu Ende ist. Wir sind im Spätsommer. 



Bald kommt dann der Herbst. Die Herbstastern jedenfalls blühen schon fleißig im verdorrten Garten.



Manche Blüte aus dem Sommer ist noch immer attraktiv. Jetzt aber in Form von Fruchtständen oder Samenständen. Dieses Jahr besonders auffällig: die Clematis. 







Egal wie glühend heiß die Sonne in den Garten knallt. Dank der vielen Wasserstellen findet Mancher auch ein kühles Plätzchen. Hier die Quellsteine sind das Spa der Meisen. Die sind süchtig nach dem Sprudel von unten an ihren Bäuchen, wenn sie auf den Steinen herum tänzeln. So wie wir im Wellnessbereich mit Whirlpool. 

Eine Wellness-Kaltwasseranwendung gönnt sich heute aber erst einmal der Schneck. 

In Wirklichkeit geht es ihm aber wohl nicht um die Erfrischung, sondern um die leckeren Algen, die sich auf den Steinen gebildet haben. Die  grast er genüsslich ab. 




Damit bin ich am Ende meines Lageberichtes. Bleibt erfrischt, was auch kommen mag. Und bleibt mir treu. 

Wer mir gerne helfen möchte, der sagt mir noch schnell, was das für ein Strauch ist, dessen Blüten dann zu erbsenschoten-ähnlichen Fruchtständen reifen. So eine Schote ist mir wohl beim Aufstehen im Biergarten, wo der Strauch wächst, rein zufällig natürlich, in die Tasche gefallen. 

Ich habe die Samen in Erde gesteckt und sofort keimten sie. Nun habe ich drei solche Sträucher und weiß nicht einmal, wie die heißen. 








Kommentare:

  1. Moin Achim!
    Immer noch keinen Regen? Oh Schreck! Bei uns in Niedersachsen hat es jetzt häufiger mal geregnet. Zwar nicht soviel wie in den vergangenen Jahren (da ist der Garten stellenweise regelmäßig abgesoffen), aber ausreichend. Du hast aber den Garten den Umständen entsprechend gut im Griff. Wer braucht schon Rasen... 😉

    Das mit den juckenden Pusteln ist ja merkwürdig! Ich habe manchmal so kleine juckende Dinger an de Füßen oder Unterschenkeln. Habe den Verdacht, dass das irgendwelche Viecher im Rasen sind.

    Der unbekannte Strauch ist wohl ein Blasenstrauch. Er sieht wirklich ziemlich bizarr aus.

    Ich schicke Dir reichlich Regenwünsche!
    Daniela

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    1. Danke Daniela, die Wünsche kann ich gut gebrauchen. Noch viel mehr aber Regen. Heute Nacht hat es geregnet. Nichteinmal bis zur Zweilitermarke reichte das gesammelte Wasser im Regenmesser. Also nur etwas mehr als bei Tau oder so. Weiter keinerlei Regen in Aussicht hier bei uns im Dorf. Selbst wenn es in der näheren Umgebung einmal regnet, hier bei uns im Dorf bleibt es Trocken. Es ist zum Haare raufen! Danke für den Hinweis mit dem Strauch. Habe ihn also gegoogelt und der könnte das echt sein. Und ist gerade recht für mich. Ein Gehölz, das mit extremster Trockenheit zurecht kommt und an den Boden keien Ansprüche stellt. So was dachte ich mir schon, dass er Trockenheit vertragen muß. Dort wo er steht, wird er mit Sicherheit gegossen und gedeiht prächtig. Schön, daß ich jetzt drei Exemplare habe. Vielleicht setze ich sie an den Zaun, dort wächst eh immer nichts wegen Dürre und schlechtem Boden.
      Ach ja wegen dem Rasen. ICH brauch Rasen. Er ist doch mein Mulchlieferant und das funktioniert nun seit Monaten nicht, weil wir seit Monaten nicht mehr gemäht haben.

      Liebe Grüße und einen schönen Wochenausklang morgen ,der Achim

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    2. Natürlich, an den Mulch habe ich nicht gedacht, mein Fehler!

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    3. 😊 war jetzt aber nicht bös gemeint mein „ICH brauch Rasen“. An Mulch denkt man ja bei Rasen im Garten auch nicht unbedingt als erstes😁

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    4. Es gibt auch Stellen, an denen ich selber mit Grasschnitt mulche. Also hätte ich ja auch drauf kommen können. 😉

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  2. Ach, ich dachte, Du warst bei der Gartenschau bei Bielefeld, weil Elke Dir den Rat mit dem Presseticket gab. Bis nach Würzburg wäre es für mich jetzt doch etwas sehr weit gewesen. Außerdem war ich gerade erst in Berlin und kam daher auch nicht zu der anderen Gartenschau - es ist bei uns im Sommer eben immer etwas anderes an den entsprechenden Terminen los.

    Deinen Post muß ich mir noch in Ruhe zu Gemüte führen, wollte jetzt nur mal kurz vorbeischauen. Zumindest hast Du ja doch noch einiges ernten können.

    Bei uns gießt es heute ordentlich ... so komme ich auch einmal wieder an den Computer.

    Liebe Grüße, bis bald
    Sara

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    1. Hallo Sara,
      ne Bielefeld ist ja eine Weltreise von uns aus. Das wäre mir zu weit gewesen. Und Pressetickets gibt es auch in Würzburg ;-)

      Oh ja ich kenne das mit der fehlenden Zeit. Immer ist irgendwas los und das Schöne bleibt liegen. Daher fuhren wir auch erst jetzt zur Gartenschau, sonst ist sie und die Vegetationszeit vorbei,wenn wir es nicht endlich in Angriff genommen hätten.

      Im Garten wird jetzt geerntet, wenigstens etliche HErbsternten gelingen. Im Frühsommer und Sommer war ja totale Erntepause.

      Genieße den Regen, bei uns ist es nach wie vor und wohl noch lange lange trocken. Fast 2 l Regen heute Nacht zählen nach so langen Monaten Dürre und Hitze nun wirklich nicht als erwähnenswerter "Regen".

      Liebe Grüße, der Achim

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  3. Hallo Achim,
    Du kannst Dir auf die Schulter klopfen, Du hast den Gemüsegarten trotz widriger Verhältnisse super im Griff. Ostara muss ich mir mal merken. Danke mit dem Tipp Spinat versus Erdflöhe, das wusste ich noch nicht. Ich glaube, meine eine mickrige Meerrettichpflanze hat den Sommer nicht überlebt. Muss mal nach ihr suchen.
    Mich juckt es bereits beim Lesen, Dein Bericht zur Laubbeseitigungsaktion!
    Rote Ernte auf grünem Gras hätte farblich besser ausgesehen, aber das geht nun mal nicht nach diesem Sommer. Ich wünsche Euch etwas Regen!
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Hallo Karen,
      ja der Spinat und Mulch und feuchter Boden hatte letztes Jahr prima Kohl hervorgebracht. Sonst sah er immer so aus wie dieses Jahr. Heuer aber merkte ich nicht ode zu spät, daß die Bewässerung nicht ordentlich funktioniert. Es war zu trocken,der Kohl konnte gar nicht wachsen und die Hitze natürlich hat ihm auch zugesetzt.Auch der Spinat wuchs nciht, weil es trocken war und Mulch hatte ich keinen, weil kein Rasen gemäht werden konnte. Nun ja jetzt hoffe ich auf den toscanischen Grünkohl. Da wächst der Spinat schon dazwischen und gemulcht ist und feuchter ist es jetzt auch. Kurze Tage, Nachts Nebel und Tags immer mal wieder 1-2 Liter Nieselregen sind eher was für KOhl als 35 Grad und blauer Himmel und kein Regen. Mein Meerrettich wird von Tag zu Tag jetzt schöner, was mich riesig freut. Heute werden Äpfel gerntet, verarbeitet und ein paar schöne eingelagert. Leider halten sie nur sehr sehr kurz bevor sie mehlig werden. Mein Lagerobst steckt aber noch in den Kinderschuhen, das dauert noch ein wenig, bis da (nennesnwerte) Ernten zu erwarten sind.

      Schönen Tag und liebe Grüße, der Achim

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  4. Wieder mal ein ganz schöner Beitrag:)… Und so schönes Gemüse hast Du, bei mir hat es dieses Jahr leider nur mit den Tomaten, Gurken und Paprika geklappt... Kannst du uns noch ein paar Tipps geben für den Winter? ZB wie man Erdbeerpflanzen durch den Winter bekommt etc:) Hab in einem Hotel an der Weinstrasse in Südtirol nämlich gehört, dass auch Erdbeeren draußen überwintern können.

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    1. Hallo Heike,
      Tomaten und Paprika sind heuer echt optimal. Gurken hatte ich wie immer (!) kein Glück. Und noch im Juli sah es im Gemüsgarten ganz furchtbar aus.
      Schau mal hier: https://achimsgarten.blogspot.com/2018/08/garten-von-erfolgreich-bis-zerstort.html
      DA ist auch ein Bild vom Mangold und dem Frühkohl drin. Der Frühkohl erholte sich nicht. Nur 2 Pflanzen stehen noch da, mal sehen, die kann ich glaube ich ernten.
      Wegen den Erdbeeren: Die kannst du ruhig auspflanzen. Wenn du nicht hoch in den Bergen oder in einer ausnehmend winterkalten Region wohnst. Laut Literatur sind sie frostempfindlich. Bei mir stehen sie schon seit jeher im Garten. Hier gibt es ja auch die Erdbeerfelder zum Selberpflücken. Das stehen sie auch draußen. Wir hatten die letzten beiden Winter wieder mehrmals über Tage und Nächte unter -10°C aber meine Erdbeeren haben überlebt. ich habe auch welche in einem Plastikfass, das wir zum Erdbeerfass umgebaut haben. Dort war es im ersten Winter so, dass etliche erfroren sind. DAnn habe ich im zweiten Winter Vlies darum gewickelt und das hat ausgereicht. Wenn du sie in Töpfen und Kästen (ist sehr gut möglich) hältst, dann darfst du im Winter nicht vergessen den Boden leicht feucht zu halten, dass sie nicht vertrocknen. Ansonsten ist aber auspflanzen, finde ich, noch immer das Einfachste und Erfolgreichste. Jetzt ist es aber schon zu spät. Ausser, es macht dir nichts, dass du kommenden Sommer eher keine Früchte erntest, dann kannst du jetzt noch auspflanzen, wenn du noch wo Pflanzen zu kaufen bekommst.
      Wenn du noch Tipps konkret brauchst, sag mal bescheid, vielleicht finde ich Gelegenehit (vorausgesetzt, ich kann was dazu sagen) darüber zu schreiben.
      Viele Grüße der Achim

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