Montag, 11. Juni 2018

Impressionen aus dem Landgarten im Frühsommer

Gartentagebuch Anfang Juni 2018


Mein Landgarten im Frühsommer 

Nachdem meine letzten Beiträge eher allgemeinen Charakter hatten, will ich heute die aktuellen Fotos vom Garten zeigen. Aktuell darf man dabei etwas lockerer sehen. Manche Fotos sind zwei Wochen alt und andere heute erst aufgenommen. 

Alle zeigen sie den Garten im Frühsommer. Das frische und saftige Grün überschwängliche Blühen weicht langsam einem etwas ruhigeren, dafür aber auch trockenerem und viel heißerem Sommergeschehen. 

Ein Plätschern schafft es bis ins Radio


Wie gut tut doch da das muntere Plätschern vom "Dorfbrunnen" im unerträglich heißen Vorgarten. Dieses Plätschern empfängt, genau wie die gelbe Golden Celebration und die lila Captain John Ingram jeden, der in den Garten tritt. Dieses Plätschern ist nun auch richtig berühmt geworden, hat es doch den 3 minütigen Beitrag im Radio über mich und meinen Garten eingeleitet. Hörer von Bayern1 und Bayern2 und Bayern3 hatten die Möglichkeit, mich einmal zu hören und nicht immer nur zu lesen. 



Es ist die Zeit der Rosen





Gegenüber dem Brunnen blüht eine rosa Rose. Es ist die Gallica-Rose Empress Joséphine. Herrlich unaufgeräumter Wuchs und riesige duftende Blüten. Leider halten die bei der enormen Hitze hier nur einen Tag, dann ist aus dem  Rosa ein absolut verblasstes schmuddeliges Weiß geworden. 





Die nächste Rose blüht zwar im Schatten, hält aber wegen der allgemeinen Wärme auch nicht lange durch. Die Rede ist vom Rambler im Walnußbaum, dem Paul's Himalayan Musk. Eine vielbekannte Sorte. Winzige Blüten mit etwa nur 2 cm Durchmesser, dafür aber in ungeheurer Anzahl. Ein wenig versteckt blühen sie.  Man muss schon im Baum nach oben sehen. Leider ist es mir noch nie gelungen, das Schauspiel auch so zu fotografieren, dass es hier im Blog gut zu erkennen ist. Die einzelnen Blüten lassen sich noch gut fotografieren. Sie hängen mir direkt vor der Nase. 



Weiter oben dann all ihre Schwestern.



Rechts im Bild sieht man, was ich meine, wenn ich sage, sie hängen direkt vor der Nase. 

Unterm Walnußbaum am Zaun zum Gemüsegarten wächst eine wunder volle weißblühende Clematis. fargesii.




Am anderen Walnußbaum vergnügt sich die Ramblerrose Rose Marie Vieaud, einem Sämling von Veilchenblau. Sie ist stärker gefüllt und etwas rötlicher als ihr Vorfahrin.







Der dritte Rambler wächst einmal nicht in einem Baum, sondern an der Scheunenwand empor. Snowflake blüht etwas später als die andere beiden. Weiße kleine und offene Blüten mit dunkelgelber Mitte tanzen über dunkelgrünem Laub. 






Und wenn man beide Arten von Rosen hat, merkt man den Unterschied sehr deutlich. Die Rede ist von Kletterrosen und Ramblerrosen. 

Die Rambler haben sehr lange und sehr dünne, geschmeidige Triebe. Sie lassen sich auch im Folgejahr noch leicht biegen und binden. 

Kletterrosen, so wie die Climbing  Madame Caroline Testout hier am Rosenbogen, haben unendlich störrische und dicke, rasch verholzende Triebe. Sie müssen bald gebunden werden, sonst lassen sie sich nicht mehr dahin biegen, wo man sie haben möchte. 

So schön ist der Eingang zum Gemüsegarten gerade. Dem Nutzgarten werde ich meinen nächsten Beitrag widmen. 



Ebenfalls am Rosenbogen zum Gemüsegarten steht die moderne Kletterrose Jasmina. Sie wuchs bei der Mutter im Hinterhof im Kübel nicht richtig und so habe ich sie hier her gesetzt. Sie muss den Rosenbogen erst noch erklimmen, blüht aber da unten, wo sie noch ist, schon recht munter. 



Und damit die wunderschönen  bunten und  duftenden Blüten nicht zu schnell verschwinden, werden sie auch wieder getrocknet.





Überall im Garten blühen neue Blüten auf und andere verschwinden wieder. Hier bei der Haferwurzel sind die Blüten sehr schön. Aber genau so interessant finde ich diese fremdartig wirkenden Speere der geschlossenen und verblühten Blüten. Ebenfalls imposant sind dann, wenn die Speere wieder aufgehen, die apfelgroßen Kugeln der Fallschirme mit den Samen. Riesige Pusteblumen sozusagen. 



Ich finde immer wieder interessant den Wechsel vom schon erwähnten frischen und saftigen, weichen Grün der Frühjahrspflanzen hin zu den trockenheitstolleranten Sonnenanbetern mit völlig anderem Habitus, härterem Wuchs und oft eher behaartem Silbergrau statt saftigen Grün. Hier ist der Frühlingsblüher Zierlauch abgeblüht und eingezogen. Gleichzeitig hat sich der graue, flaumig behaarte Wollziest herausgeputzt und übernimmt jetzt das Blühen. 



Auch die Witwenblume neben dem Ziest blüht wieder reichlich. Sie sät sich regelmäßig selbst aus. 


Nicht nur der Charakter der Pflanzen wechselt in diesem Beet beim Übergang vom Frühjahr zum Sommer. Vielleicht erinnert ihr euch, das ist das Beet mit den unzähligen Akeleien. Es herrschte blau vor, etwas rosa und ab und an dunkles Lila. Jetzt gibt es hier vor allem Gelbtöne und das Pink-Lila wie bei der Witwenblume oder hier der Lichtnelke. Gepaart mit gelber Färberkamille jedes Jahr ein Hingucker. Und überall das filigrane Silbergrau vom Wermut, der sich auch selbst aussät. Wo er passt, darf er stehen bleiben. 


Gelbes Brandkraut, auch mit  behaarten und harten Blättern und Stielen. 



Die Exoten im Beet strecken sich zum Himmel. Die winterharte Banane und davor die Palmlilie mit dem hohen Blütenstängel voller Knospen. 



Diese Jahr im Frühjahr war es deutlich zu sehen. Dem Beet fehlte die Struktur. Hatte ich doch die Weigelie auf den Stock gesetzt und so fehlte ihre Silhouette als Hintergrund. Ich versäumte die letzten Jahre, alte Triebe heraus zu nehmen. Im Ergebnis hatte der Strauch nur noch störriges, halb abgestorbenes Gestrüpp. Letztes Jahr gab es daher auch kaum noch Blüten. Jetzt schiebt sie in ungeheurem Umfang kräftig nach und wird wieder ein schöner grüner Strauch, Nächstes Jahr wird sie mit Sicherheit im Überschwang blühen. 



Schön, wenn die Stauden so leicht übers Beet in den Weg hängen. Die Rose Rose de  Rhest , Frauenmantel und ein blauer Storchschnabel sind hier zu sehen. 



Auf der andere Seite des Beetes blüht die kleine Staudenclematis, Clematis integrifolia. Ich finde sie so hübsch, daß ich mir gerade noch ein paar Staudenclematis für die Staudenbeete gekauft und gepflanzt habe. Größere Exemplare allerdings, damit sie mit den großen Stauden mithalten können. 




Zimbelkraut wohin das Auge reicht. Wie hier nur etwas wachsen kann. Niemals wird gegossen, da es ja eine Betontreppe ist. Die Sonne knallt her und Regen gab es die letzten Wochen keinen. Die Stauden hängen schlapp in den Beeten, aber  in der unwirtlichen Umgebung des Aufgangens, ist  das Zimbelkraut  immer frisch und knackig und blüht wie bekloppt. 




Die Washingtonia hat der Winter im Freien sehr mitgenommen. Sie lebt wenigstens! Aber etliche Blätter waren kaputt und alles was neu nachkommt bis jetzt, ist stark geschädigt und die Spitzen verdorrt. Der Frost, der nicht aus dem Umbau heraus gehalten werden konnte, war zu stark. Nun sind wir fleißig am Planen, was wir im kommenden Winter anstellen werden. 

Banane und Drachenbaum waren ja im beheizten Palmenhaus und sind wie immer schadlos über den Winter gekommen. 




Am mediterranen Platz blüht der Oleander mit sich selbst um die Wette. Die Seerose eifert ihm nach. 





In Kürze umtanzen hellblaue Blütenkugeln die Schmucklilie.



Ja und der Zitrusbaum hier sieht gelb aus. Ok. Aber wer  weiß, wie gelb  und weiß-blass er die letzten Jahre war, wird sagen, der ist ja herrlich grün dieses Jahr. In der Tat. Ich weiß jetzt endlich warum meine Zitruspflanzen hier immer so fürchterlich gelbe Blätter bekamen und eingingen. Es half weder Zitruserde noch Zitrusdünger. Es lag am Brunnenwasser. Entgegen der bislang vertretenen Ansicht brauchen Zitruspflanzen unbedingt Calcium im Wasser, sonst werden die Blätter gelb. Seit ich im Winter anfing, mit Calciumdünger (dem einzigen Kunstdünger den ich verwende) zu gießen verfärben sich die Blätter wieder. Sehr langsam aber man merkt Fortschritte. 




Mein Zitronenbusch war auch immer hellgelb mit durchscheinenden Adern.  Der hat sich am schnellsten erholt und erholt sich noch.



Und wer sich nun fragt, warum meine mediterranen Gewächse so chaotisch durcheinander  stehen sieht hier den Grund. 

Im Herbst - Ende Oktober - kamen gerade noch rechtzeitig vor der Wintersaison, die neun Fenster. Da war dann keinen Zeit mehr, das Palmenhaus auch außen her zu richten. Vergangen Woche hat sich Volker dran gemacht, die Holzverkleidung zu erneuern und um die Ecke herum zu führen. Jetzt sieht man hinter der Palme nicht mehr die ganze Unordnung im Carport. Als nächstes wird die Wand noch gestrichen und dann können meine Kübelpflanzen wieder an Ort und Stelle gerückt werden. 




So, nun habe ich wieder einiges erledigt. Der lange Gartentag neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein Päuschen auf der grünen Bank gegen über dem mediterranen Platz. Im Schatten des Walnußbaumes der Nachbarn lässt es sich gut aushalten. 

Blicke ich dann nach rechts, sehe ich die Scheune (mit dem Rambler) und den Walnußbaum im Gemüsegarten, ebenfalls mit Rambler. 



Schweift mein Blick etwas nach links, also gerade aus, sehe ich den mediterranen Platz mit Palmenhaus dahinter und Carport daneben. Hinter den Nebengebäuden stehen links die Esche und rechts die Eiche. 



Ich drehe mich abermals weiter nach links und erblicke unsere Baumhaselnuß, den Hausbaum in der Wiese. Dahinter die Werkstatt in braun und der Partyraum "Hüttenzauber" in  grün. Ich nenne diese Gebäudeansammlung ja immer scherzhaft unsere Reihenhaussiedlung....




Wieder gebe ich mir einen Ruck nach links und blick genau hinter mein Obst- und Beerenspalier. 



Bevor ich mir nun die Wirbelsäule endgültig verrenke, gibt es nur noch einen kleine Ruck nach links und ich sehe die Nachbarn. Also eigentlich ja eher die Pferde der Nachbarin. 



Die Temperaturen werden angenehmer, die Sonne steht jetzt tief hinter der Reihenhaussiedlung. Es ist  Zeit, ins Haus zu gehen und endgültig Feierabend zu machen. Aus dem Vorraum, man könnte es auch ganz profan "Schmutzschleuse" nennen, blicke ich ein letztes Mal zurück in den Garten. 

Und? Wer sieht die grüne Bank, auf der ich gerade noch saß?



Kommentare:

  1. Hallo Achim,
    kann man die Radiosendung mit Dir denn auch nachhören;
    gibt es ein Podcast oder so?
    Liebe Grüße aus einem wilden Garten...
    Gine

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    1. Hallo Gine, ne leider bin ich mit meiner Medienberühmtheit noch nicht so weit gekommen, daß Beiträge über mich in der Mediathek stehen oder als Podcast verfügbar sind. Das kommt erst noch ;-)))) Aber immerhin haben mich scheinbar viele gehört. Einige Bekannte, die mir Rückmeldung gaben und dann noch etliche, weil für 2-3 Tage die Klickzahlen im blog stark stiegen. Aber eben kein Podcast und daher keine Nachwirkung. Alles wieder verflogen und Normalität eingekehrt. WAr aber schön, habe mich sogar selbst durch reinen Zufall MIttags bei Bayern 3 gehört. Da erschrickst erst einmal griiiins. Habe das Interview aber für mich zm Nachhören als Datei von der freundlichen Reporterin bekommen.

      Liebe Grüße Achim

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    2. Verstehe ich jetzt nicht, wozu man so spezielles wie einen Podcast braucht?? Mach es doch einfach wie Ari per Link z.B.

      https://ari-sunshine.blogspot.com/

      Die Sender haben das doch oft noch online.
      Oder wie Méa - rechts in der Sidebar unter "Méa im TV"

      https://measvintage.blogspot.com/

      Eine Tondatei ist aber sicher auch fix eingebunden, wenn denn der Sender damit einverstanden ist.

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    3. Na ich sagte doch, die Sender hahben natürlich nicht jede Minute Radio konserviert zum Nachhören, daher kann man auch was , das nicht da ist , nicht verlinken. Es waren drei Minuten Radio, ich hab es zufällig einmal gehört, ein paar andere auch, die mir Rückmeldung gaben. Ist halt kein Gartenmagazin, einfach nur Radio.

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  2. Lieber Achim,
    das war ein sehr schöner Rundgang durch Deinen Garten, und herzlichen Glückwunsch zu dem Radiobeitrag, da hast Du Dich sicher gefreut, Bayern 1 und Bayern 2 können wir hier nicht empfangen.
    Die Rosen leiden bei uns auch unter der großen Hitze, allerdings hatte es bei uns wenigstens geregnet, wenn auch unwetterartig.
    Gut, dass die Woshingtonia den Winter überstanden hat, es war aber auch sehr kalt.
    Die Bank auf dem letzten Bild habe ich gefunden, allerdings musste ich das Bild vergrößern, mit Brille hätte ich sie vielleicht auch so gefunden.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  3. Hallo Achim,
    schade, dass ich den Radiobeitrag nicht gehört habe. Der Garten sieht fantastisch aus, sehr gut gepflegt. Bei uns hat es inzwischen sogar geregnet nach laaaanger Trockenheit. Die Rambler sind ja riesig.:-D
    Liebe Grüße, Johanna

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    1. Hallo Johanna, das ist eben das Ding mit dem Radio, es ist so entsetzlich kurzlebig. Daher ist mein Medium das Bloggen, da bleiben die Berichte erhalten, in die man ja doch oft recht viel Zeit und Mühe steckt. Mein Radiointerview hat die Reporterin auch viel Zeit gekostet. Anfahrt zu mir, über eine Stunde Interview und dann die Zeit aus dem stundenlangen gesabbel von mir einen 3 Minutenbeitrag zu schneiden. Und sie hat das echt richtig richtig gut gemacht. Und nach 3 Minuten ist alles vorbei. Da hatten wir schon Glück, daß es nicht nur auf Bayern 2 kam, wofür es gemacht war, sondern am Folgetag noch Bayern 1 und schließlich noch 2 Tage später auch auf Bayern 3.

      Da ist ja das schöne an Ramblern, daß sie riesig werden. Der Rambler im Walnußbaum mit den cremefarbenen Blüten kann 15m hoch werden. Also so weit ist meiner noch nicht ABer rechnet man hoch in den Baum und wieder fast bis zum Boden runterhängend zusammen hat er 8m schon gut drauf.

      Liebe Grüße, der Achim

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  4. Lieber Achim,
    gerne unternahm ich diesen Gartenrundgang mit dir. Ihr habt unheimlich viel Platz und es sieht so schön aus! Die Palmlilie ist auch hier kurz vor dem Blühen, ich rechne mit Ende Woche.
    Ob Max dich von einem schattigen Platz aus bei deiner Fotorunde beobachtet hat?
    Dir einen gemütlichen Nachmittag und
    liebe Grüsse
    Eda

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    1. liebe Eda,
      der Max könnte auch gerade ein Bad in seiner Wanne genommen haben und hat mich dann sicher heimlich beobachtet, während er in der Sonne zum Trocknen lag..... Dir auch einen schönen Tag und liebe Grüße der Achim

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  5. Was für ein romantisches Bild ganz oben, lieber Achim! Ich mag ja diese steinernen Tröge. Die kann man heute mit Beton nachempfinden. Wollte ich schon immer im kleineren Ausmaß für Kräuter haben. Bisher kam es nicht dazu und ob ich das noch schaffe - keine Ahnung ....

    Bei uns war es ja schon so heiß wie im Sommer, insofern unterscheidet sich der Frühling in diesem Jahr nicht vom Sommer bei uns. Derzeit ist es aber ziemlich kühl geworden, aber es soll wieder "schön" werden. :-) Bin froh, mal zwei, drei Tage nicht mit dem Schlauch bewässern zu müssen! Man ist dann doch sehr angebunden.

    Oh, dann gratuliere ich ganz herzlich - Achim im Radio! :-)
    Leider höre ich Bayern nicht, aber kann man das vielleicht noch im Internet nachträglich hören? Manche verlinken solche Beiträge uach mit Erlaubnis des Senders.

    Meine Rosen sind auch schnell verblüht, jedenfalls die Frühblühenden, die anderen blühen ja noch nach bis in den ersten Frost hinein.

    Himmlisch, die beiden Blüten!!! Ich liebe es auch, wenn sie so vbom Baum herabhängen.

    Ich kenne ja auch beide - Rambler und Kletterrosen und weiß daher, was Du meinst. Es ist erstaunlich, wie sie sich den Baum empor rambeln. :-)

    Was sind das für "Pusteblumen"? Bei mir an der Arnika ...

    Bie unserem schweren Boden ist es schwierig mit einer Selbstaussaat. Denn wenn es so trocken wie in diesem Jahr ist, wird er steinhart.

    Diese Verwandlung des Gartens liebe ich auch. Manchmal habe ich einen blauen oder auch weißen Garten. :-) Tja und die will ihren Garten aufgeben ... ;-) Nagut, nur wenn sich was Adäquates Kleienres findet.

    Eine Weigelie hatte ich irgendwann am Zaun zum Nachbarn entdeckt. Ich hatte sie freigeschnitten und inzwischenblüht sie auch wieder und führt kein Schattendasein mehr. ;-) Die Forsythie hatte sie schon ganz eingenommen.

    Staudenclematis kannte ich, wie ich wohl schon mal schrieb, nicht und habe davon erstmalig in diesem Jahr in den Blogs gelesen. ;-) Das, obwohl ich seit Beginn meines Lebens in einem Garten lebte. Aber damals beschränkten die Menschen sich auf Nutzanbau und wenige bekannte Pflanzen, deren Beschaffung nicht teuer sein durfte. Und später als junge Mutter habe ich auch nur das gehabt, was schon in den Gärten vorhanden war oder sehr Weniges hinzugekauft, was es in den örtlichen Gärtnereien so gab. Teure oder "exotische"Anschaffungen machten wir da nicht und mich interessierten die meisten Zierpflanzen seinerzeit, um ehrlich zu sein, auch nicht. Außer Rosen und "normale" Clematis, weniges andere. Das kam erst mit dem jetzigen Garten, der ja gefüllt werden mußte. ;-)

    Um das Zimbelkraut "beneide" ich Dich, bei mir wollte es nicht wachsen. Vielleicht der falsche Platz, zu schattig oder trocken - wenn es hier heiß ist, wie gesagt, vertrocknen so kleine Pflänzchen mit zwarten Würzelchen sehr leicht aufgrund der ungünstigen Bodenbeschaffenheit. Da könnte ich mit Gießen gar nicht nachkommen. So muß ich es dann im Botanischen Garten bewundern.

    Mein Zitrusbaum hat sich prächtig erholt. Ich muß mal eine Aufnahme von iihm machen. So groß wie Deiner ist er auch mindestens. Ich habe auch ein Zitrusgewächs ganzjährig am Zaun wachsen, das hat aber generell gelbliche Blätter! Zur Düngung hatte ich Spezial-Zitrusdünger genommen. Der Winter ist immer kritisch. Wir hatten das Bäumchen dieses Jahr im Dachzimmer stehen, das deshalb nicht geheizt werden durfte. Trotzdem fielen irgendwann alle Blätter ab, einige Zweige vertrockneten sogar. ;-)

    Schöne Ausblicke und so hohe Bäume sind viel wert, wenn es heiß ist, das merken wir auch bei uns.

    Puhh, da hast Du ja geschrieben wie ein Weltmeister. Wann machst Du das nur neben all der Arbeit? Ich setze mich nachts aber nicht mehr hin und schreibe, das ist nicht gut für die Gesundheit! Deshalb blogge ich nun seltener. Irgendwann muß man doch mit gewissen Angewohnheiten aufhören, wenn man fit bleiben will.

    Liebe Grüße
    Sara

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  6. Hallo Achim,
    so schöne Rosen!
    Ich finde es gut, dass bei dir etwas in den Treppenfugen wachsen darf. Zimbelkraut ist ja auch ganz hübsch und scheint mit extremer Trockenheit wirklich erstaunlich gut klarzukommen.
    VG
    Elke

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    1. Hallo Elke,
      das stimmt, ich finde es auch hübsch, wenn aus manchen Fugen etwas wächst. Zumal das ja dann immer ein Geschenk der Natur ist, würde man gestalterisch dorthin etwas pflanzen oder sähen, würde das mit Sicherheit nicht gelingen. Und nicht nur hier auch an anderen witzigen oder undenkbaren Stellen. Daher nehme ich solche Geschenke, wenn wie optisch und "verkehrstechnisch" vertretbar sind immer gerne stehen. Erst gestern wieder ein kleines aber kräftiges udn mit noch vielen Knospen besetztes Mohnpflänzchen am Wegesrand, das beim Rasenmähen drauf gegangen wäre. Schnnell nen Stock in die Erde und schon weiß der Rasen-Mäher, daß ich das erhalten möchte. Klappte super.Wünsche dir einen schönen und erholsamen Sonntag. Viele Grüße AChim

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  7. Das war ein aussergewöhnlicher Gartenspaziergang, wieso bin ich zum ersten Mal bei dir??? Ich wundere mich, dich nicht schon eher gefunden zu haben. Dein Garten erscheint mir riesig zu sein, fast endlos, wie ein Paradies. Es sagte mal jemand, das Paradies ist mit Arbeit verbunden, dir macht es offensichtlich großen Spass im Garten tätig zu sein, so geht es auch mir, die Arbeit macht mir sehr viel Freude. Über die Vielfalt an Rosen habe ich gestaunt, sie wachsen da so locker in die Höhe,als machten sie überhaupt keine Arbeit. Es verwundert nicht, wenn solche Gartenarbeitsmühe den Weg ins Radio findet, Glückwunsch, abwohl ich es nicht gehört habe. Weiterhin viel Erfolg im Garten mit Rosen und Co.
    Liebe Grüße
    von Edith

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    1. Hallo Edit, schön, dass du dann eben jetzt zu mir und meinem Garten gefunden hast. Und danke für das Kompliment zum Gartenrundgang. Groß ist mein Garten, das stimmt, aber es gibt viele die noch um einiges größer sind. Mir langt er arbeitstechnisch vollkommen, ist eher zu groß. Vom Gefühl her und der Freude über und am Garten dürfte er gerne noch größer sein.

      Zu den Rosen, wenn du die Rambler meinst, die in die Höhe Wachsen, dann ist es mit denen schon tatsächlich so, daß sie "keine" Arbeit machen. Sie wachsen einfach so vor sich hin und Blüten abschneiden, die verblüht sind, entfällt da auch. Wie auch sollte man das bei der Masse und im Gewirr oben im Baum schaffen. Die Beetrosen unten machen mehr Arbeit. Die beschränkt sich eigentlich aber auch auf den Schnitt im Februar und dann das Blütenabschneiden nach der Blüte. Mehr arbeit machen die ansonsten auch nicht. Dennoch ist aber immer Arbeit genug da, rund ums Jahr und ja, die macht mir Freude.

      Danke für die Wünsche und fürs Kommentieren. Schau gern mal wieder vorbei.

      Viele Grüße und eine schöne Woche wünscht der Achim

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  8. Wow, das ist ja toll lieber Achim! Ich gratuliere dir :-)
    Schade, dass ich es nicht hören konnte.
    Deine Rosen sind doch wunderschön! Und ein paar muss man doch einfach haben! Sie sehen einfach herrlich aus bei dir! Meine haben dieses Jahr durch die Hitze auch etwas kürzer geblüht.
    Aber es ging schon - 4 Wochen waren es nur insgesamt. Alles ging rasend schnell. Aber ich habe sehr schwere, in tieferen Lagen feuchte Lehmerde und das lieben ja Rosen. Da muss ich kaum mal wässern. Sie holen sich das Wasser als Tiefwurzler trotzdem. Also hier war echt ein richtiges Rosenjahr. Kurz, aber so extrem schön und viel haben sie noch nie geblüht. Ich bin schon froh, dass ich sie habe. Bin eben einfach ein Rosennarr :-)
    Ganz viele liebe Grüße
    sendet dir die Urte

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    1. Hallo Urte, ja eigentlich bin oder war ich auch ein Rosennarr. Das hat sich dann in dem Garten etwas abgeschwächt. Gut, daß ich Rosen, auch alte Sorten habe, die remontierend sind. Auf diese zweite Blüte freue ich mich meist noch mehr, weil ich dann auch mehr Ruhe im Garten habe, sie zu genießen. Die Rose de Resht oder Parfum de lHay gehören dazu. Auch die Jacques Cartier und eigentlich meine Kletterrose (die weiß es glaube ich nur noch nicht, daß man auch wachsen kann.....)naja Gottseidank habe ich ja mittlerweile so viel anderes auch im Garten und es blüht zu jeder Jahreszeit irgendwas. Mit etwas Glück kann ich tatsächlich in wirklich jedem Monat im Jahr mich an Blüten efreuen. Das war mir wichtig und da bin ich ein bisschen stolz darauf, das mittlerweile geschafft zu haben. Viele Grüße dir dann noch beim Rosen-Aufräumen im Garten, was du sicher noch gerade machst. Und eine schöne Woche, liebe Grüße der Achim

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