Mittwoch, 11. April 2018

Vom Seerosen düngen und Knoblauch vermehren

Die Forsythie blüht und zeigt uns damit, dass wir im Erstfrühling angekommen sind. 


Gleich nach Ostern war er mit einem Mal da, "der Frühling". Bilderbuchwetter und Bilderbuchtemperaturen. 




Ich habe die ersten Tage richtig intensiver Gartenarbeit hinter mir und eine leichte Röte ziert seitdem mein Gesicht und diverse lichte Stellen am Haupt. Die Sonne hat schon richtig Wum.
Auch wenn ich noch wahnsinnig hinterher bin mit all den nötigen Frühjahrs-Aufräumarbeiten und Frühjahrs-Verbereitungen für die Saison, so kommt doch mit jedem Handgriff die Freude am Garten langsam wieder.

Wahnsinnig unterstützt durch eure vielen vielen aufmunternden Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Ich habe mich so gefreut! Und sage Danke, Danke, Danke. Ganz besonders bedanken möchte ich mich auch bei meinen stillen Fans, die mir auch mit ihrem, zum Teil, erstmaligen Kommentar, ihre Unterstützung ausdrücken wollten.

Ich bleibe am Ball, lese und drucke aus, generiere Impressums und Datenschutzerklärungen, entferne Fotos mit Gesichtern drauf, habe die eine oder andere Seite aus der Öffentlichkeit genommen. Ich warte auf Rückmeldung von Dienstanbietern, auch für meinen Selbstversorgerblog achimsgartenzumessen.de. Scheinbar sind wohl selbst die Hosts mit den Hausaufgaben hinterher. Oder was bedeutet die Aussage : wir sind mit Anwälten dabei pünktlich Lösungen für unsere Kunden zu bieten. Na toll, und wenn die es vermasseln bin ich strafbar. Das ist eine Welt....

Ich warne schon mal vor. Es kann immer noch sein, daß der Blog im Mai einmal (kurzfristig) nicht sichtbar ist. Das ist meine Notbremse, wenn noch Dinge ungeklärt wären. Aber was ist mit all den Dingen, die ich nicht klären kann, weil ich gar nichts davon weiß? Wird hoffentlich alles gut gehen.

Heute will ich aber nicht über Datenschutz nachdenken, sondern euch von ein paar meiner Arbeiten und Gartenangelegenheiten der letzten Tage berichten.

Also ganz besonders schön war das sonntägliche Mittagessen auf der Terrasse. Traumhaft. Zudem gab es, bis auf den gebratenen Fisch, nur Dinge, die aus meinem Garten stammen. Wirsing, Kartoffeln vom letzten Jahr, sowie frischen Kopfsalat mit ebenso frischen Kräutern im Dressing.



Auch der Kaffee wurde hier eingenommen. Naja zumindest so weit es möglich war. Oder könntet ihr in Ruhe Kaffee und Kuchen zu euch nehmen, die Sonne und das Wetter genießen, wenn unentwegt DIESER Blick von schräg unten eure Augen trifft? Mit jedem meiner Versuche, dennoch meinen Kaffee in Ruhe zu genießen und nicht nach unten zu sehen, verringerte sich übrigens unauffällig der Abstand zwischen uns....

Irgendwann war mir die Nähe dann doch zu viel und er bekam seinen Wiener halt schon beim Kaffee trinken und nicht erst danach, wie eigentlich geplant. 



Zwar nicht ganz so nah aber auch ständig aufmerksam am Beobachten ist mein spezieller Freund von nebenan. Luke heißt er. Von Baby-Beinen an verstehen wir uns von Zaun zu Zaun ganz prächtig. 



Ach so ja, habe ich nicht eigentlich auch von Garten-Arbeit gesprochen? Klar, die gab es ausreichend. Zum Beispiel habe ich am Wochenende alle Kübelpflanzen ausgeräumt. Auch die Seerose kam wieder in ihr Becken. Ihr Topf ist ein etwa Obstkorb-großer Plastikkorb für eben Unterwasserpflanzen. Sehr schwer, sehr dreckig und sehr stinkig beim Transportieren. Dennoch muss er erstmal raus aus der Tonne vom Winterqartier und aufs Trockendock. 

Düngen ist angesagt. Die Seerose bekommt bei mir einmal im Jahr Düngepellets in den Topf. Die müssen aber gut vergraben werden, weil sie sonst im Wasser natürlich gleich aufschwimmen. Das Wasser ist dann gedüngt, die Rose nicht. 

Man kann die Pellets auch in diese praktischen kleinen Beutel füllen und zuknoten. Diese Teebeutel sind für wenig Geld zu bekommen. Ich habe sie daheim, weil ich darin auch gerne einmal von meinem Kräutertee, Rosenblütentee oder dem beruhigenden Hopfentee kleine Geschenke und Mitbringsel mache. 

Heute kommt also kein Tee sondern Dung hinein. Die Beutel werden dann in der Erde der Seerose vergraben und so schwimmt kein Dünger im Wasser. 


Faszinierend, wie saumäßig schwer der Seerosenkübel ist und doch mit nur einem Finger hochhebbar, sobald er im Wasser ist. Also immer erst das Wasser einlassen und dann den Kübel versenken. Beim herausnehmen im Winter kommt auch erst der Kübel aus dem Wasser und dann das Wasser aus dem Becken. Zu diesem Zweck ist auch die Schnur, die man auf dem Foto erkennen kann, am Kübel befestigt. Will ich ihn aus dem Wasser nehmen, muss ich nur an der Schnur ziehen und schon schwimmt er auf. Ich habe ja keine Lust im Winter im eiskalten Wasser herum zu fischen. Zudem ist das Becken so tief, dass ich die Rose gar nicht erreichen könnte. 

Wer sich jetzt noch fragt, wozu denn die Latte gut ist. Die bleibt nur so lange kaum Blätter auf dem Wasser sind. Sie soll eventuell hinein gefallenen Vögeln ermöglichen, sich retten zu können. Einmal hatte ich leider eine tote Meise im Becken, da gab es derlei Hilfen noch nicht. Das war mir eine Lehre!


Vier Tage später schwimmen schon die ersten Seerosenblätter auf dem Wasser und Blütenknospen habe ich schon beim Einsetzen entdeckt. Bald sieht es wieder SO aus. 



Die anderen Kübel müssen trotz und gerade wegen dem traumhaft sonnigen Wetter erstmal ins Carport.  Würde ich sie sofort ins Freie stellen hätten sie rasch von der Sonne mächtigen Sonnenbrand. Also erst einmal ein paar Tage im Schatten lassen und am nächsten Wochenende kommen sie an ihre Plätze im Freien. Bei der Rosengeranie oder  Banane wäre das nicht schlimm. Die haben sofort wieder neue und intakte Blätter. Die Olive nicht, die behält die Blätter den ganzen Sommer über. Und wenn sie verbrannt sind, sieht es nicht schön aus. Schlimm wäre es auch bei der Palme, die die Blätter ja mehrere  Jahre behält oder dem Feigenkaktus, der ja nur aus "Blättern" besteht. 



Am Wochenende waren die Kübel dran und heute beschäftigte ich mich mit dem Gemüsegarten. 

Im Gewächshaus der Winterkopfsalat ist echt ne Wucht. Und der schmeckt! Mit frischen Kräutern aus dem Garten ein unvergleichlicher Genuß. 



Und schaut mal, was neben ihm steht. Prächtiger Lauch. Lauch? Ja frischer Lauch im April. Na gut der muss jetzt aber auch dringend verwendet werden bevor er blüht. Im Herbst hatten wieder etliche Lauchpflanzen vergessen zu wachsen. Wie halt immer bei mir im Garten mit dem Winterlauch. Die mickrigen  Pflänzchen, die weniger als ein Bleistift an Durchmesser hatten, standen Monate im Beet, ohne dass ich etwas hätte ernten können. 

Wegschmeißen kann ich sie ja immer noch, das Gewächshaus steht im Winter ohnehin leer. So pflanzte ich etliche von ihnen um. Nun seht selbst. Im Winter geschah noch nichts und in den letzten Wochen legte er plötzlich los. Man darf einfach nie zu früh aufgeben. 






Mein nunmehr dritter Versuch einen geeigneten und dauerhaften Standort für's Kräutebeet zu finden. Heute habe ich es angelegt und die Kräuter verpflanzt. Salbei, der aber eher erfroren ist meine ich. Griechischer Oregano, der ein Wucht an Aroma ist. Aufrechter und überhängender Rosmarin, die im Topf bei den Kübelpflanzen überwintern, weil sie mir sonst erfrieren. Genau so handhabe ich das seit vielen Jahren mit der Zitronenverbene (hier nicht im Bild). Es stehen noch hier, mehrere Thymian von aufrecht bis kriechend, Etagenzwiebeln, Schnittknoblauch und ausdauerndes Bohnenkraut sowie Zitronenmelisse. Hinzu kommt noch Majoran, ohne den ja gar nichts geht. Der ist aber zum Teil erst gesät und wird zu gegebener Zeit eingepflanzt. Ach ja und ein Olivenkraut hat doch glatt diesen harten Winter überlebt. Ich dachte immer dass das einjährig ist. 

Was auch nicht fehlen darf, ist Schnittlauch und Winterheckenzwiebel, die aber an anderen Stellen stehen. 



Gut, daß ich im Herbst schon etwas gesteckt habe, sonst wären die Gemüsebeete noch immer gänzlich unbewachsen von Kulturpflanzen. Hier der im Herbst gesteckte Knoblauch. 



Auch in diesem Beet steht der ebenfalls im Herbst gesteckte Knoblauch auf folgendem Bild. Der ist viel viel kleiner. Ja, aber das muss so sein. Das sind die Mini-Bulben, die mancher Knoblauch anstatt der Blüten oben bildet. Die Bulben werden im Herbst gesteckt und wachsen jetzt. Im Sommer werden sie geerntet und aufgehoben (oder gegessen, sie bestehen nur aus einer einzigen kugelrunden Zehe). Man kann sie wieder im Herbst stecken und hat dann im Folgejahr den zu erntenden großen Knoblauch in Form einer Knolle mit vielen Zehen. So kann man ohne zukaufen zu müssen immer selbst für Knoblauchnachschub zum Stecken sorgen. 


So, nun aber genug berichtet.  Die Gartenabenteuer werden demnächst fortgesetzt. Bleibt neugierig und schaut mal wieder vorbei.

Ich wünsche schöne Frühlingstage, Achim





Kommentare:

  1. Lieber Achim,
    du bist einfach eine Wucht,
    weil du anscheinend alles daran setzt, deinen Blog DSGVO-konform weiter zu schreiben! Du schaffst das!
    Ich komme dann auch (wohl eher unregelmäßig) bei dir vorbei, versprochen!
    Teebeuteldüngung und Rettungsstege im Seerosenbeet will ich auf keinen Fall verpassen!

    Ganz liebe Grüße an euch beide!

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    1. Ich freue mich immer wenn du meine Blog besuchst, wenn du Zeit dazu hast. Ja ich versuche es, alles gesetzeskonform zu gestalten. Habe mir viel zum Lesen vorgenommen. Das Gesetzt ist ja aber derart kommpliziert, daß man selbst mit einer fachlichen Anleitung oft nur Bahnhof versteht. Ich bleibe bei meiner Ansicht, das ist Zensur, wenn man dem kleinen Mann das Bloggen verbietet und ihn drastisch bestraft, wenn er es doch macht und irgendwo eines von dutzenden und aberdutzenden, versteckten Häckchen vergessen hat oder diesen und jenen Passus in irgendwelchen notwendigen Darstenllungen im Blog nicht richtig gesetzt hat. Dabei will ich eigentlich über Teebeutel und Rosen und Salat schreiben. Schade dass das jetzt in Deutschland und Europa strafbar ist.....

      Liebe Grüße vom Achim

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  2. Hallo Achim!
    Ich habe vorgestern auf Margeranium.de gelesen, wie die Margit mit Ihrem Blog nach Wordpress umgezogen ist. Anscheinend ist sie wohl jetzt gut gerüstet wegen der DSGVO. Vielleicht findest Du da noch einen guten Tipp, sie hat noch einen hilfreichen Link.
    Ich kann mich noch erinnern wenn mein Vater die Seerose aus dem Teich geholt hat, welch ein Mief das war. :-) Als Kind habe ich mich schrecklich geekelt davor, grins.
    Ja, diesem Hundeblick kann man natürlich nicht widerstehen! Ich habe in meiner Gartenlaube auch immer einige Leckerlies, falls Hundebesuch kommt. Der Basti von meinen Gartennachbarn besteht schon darauf. ;-)
    Ich wünsche Dir viel Spaß im Garten und gutes Wetter!
    Daniela

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    1. Hallo Daniela, danke für den Hinweis ich schau da mal vorbei. Ich habe ja auch noch einen Blog der über Wordpress läuft. Automatisch sicher ist man da aber auch nicht. Da ist auch einiges zu ändern und zu bedenken. Da hat man dann nicht nur Google oder eben Wordpress sondern auch noch einen Internetanbieter bei dem die domain läuft. Und die sind selbst noch nicht fertig mit ihren Hausaufgaben, wie ich feststellen mußte.

      Aha, du weißt also, wie diese Seerosen stinken. Im Winter habe ich sogar eine Teichbelüftungspumpe im Regenfass, sonst stinkt der ganze Überwinterungsraum so verfault. Kommt Luft und damit Sauerstoff ins Wasser, verschwindet der Gestank.

      Danke für die Spasswünsche. Ja tatsächlich es macht wieder Spaß. Umso mehr, je mehr ich mich entscheide es ernsthaft weiter mit dem Blog versuchen zu wollen. Ich brauche das einfach.

      Dir auch schöne, sonnige Frühlingstage, möge das Traumwetter noch eine Weile anhalten. Liebe Grüße Achim

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  3. Lieber Achim,
    der Forsythie sieht bei uns identisch aus. Es sind wunderschöne gelbe Blüten, aber Bienen finde ich daran selten.
    Der Blick von Max, der ist unwiderstehlich. So süss. Kürzlich habe ich beim Stöbern in deinem Blog die Einstiegshilfe ins Auto für Max gesehen. Das ist ja lieb, so hat er es einfacher.
    Danke für die Informationen über den Knoblauch, ich hatte nämlich auch welchen, der so Bulben bildete und ich wusste nicht was damit war. Okay das nächste Mal pflanze ich diese einfach ein. Meine Knoblauchzehen habe ich erst vor wenigen Wochen eingesetzt und sie sind noch nicht so gross, aber das kommt schon!
    Dir wünsche ich einen sonnigen Tag und
    liebe Grüsse
    Eda

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    1. Hallo Eda, genau da ist der Grund, warum Forsythien nicht in einen naturnahen Garten sollen. Sie locken mit der Farbe vielleicht ne Biene an. Die wird aber immer enttäuscht und hat den WEg umsonst zurück gelegt, es gibt hier keinen Nektar oder Pollen für sie. Naja man kann aber nicht nimmer nur ausschließlich nach solchen Kriterien anpflanzen. Ich will ja auch was vom Garten haben und freue mich an der gelben Pracht im Frühjahr. Für die Bienen und Hummeln pflanze ich ja darüber hinaus auch dauernd etwas.
      wenn man Knoblauch im Herbst steckt, werden es größere Knollen. Zudem gibt es auch spezielle Herbst oder Frühjahrsknoblauchsorten.

      Wünsche dir schöne Frühlingstage und grüße dich vielmals, der Achim

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  4. Lieber Achim,
    jetzt nachdem ich gelesen habe, dass Du Deinen Blog weiter betreibst bin ich doch etwas erleichtert. Ich bin ja erst seit zwei Jahren in der Bloggerwelt unterwegs und habe in dieser Zeit viele Blogs kennen und diese Welt schätzen gelernt.
    Und dann kommt irgend so eine Bürokratie um die Ecke und will uns alle schützen mit so einem völlig undurchsichtigem Gesetzt. Und ich lese jetzt bei sehr vielen, dass sie ihren Blog schließen möchten, was ich sehr gut verstehen kann, weil ich da selbst auch schon dran gedacht habe.
    Da freue ich mich natürlich, wenn ein guter Blog, so wie Deiner, dann doch online bleibt. Gerade Deine Authentizität schätze ich sehr, wie sie doch bei allen kleinen, privaten Blogs zu finden ist.
    Ich bin gespannt, wie es mit diesem Gesetzt weiter geht.
    Ich wünsche Dir eine schöne Restwoche und viel Spaß im Garten.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang, ich sehe du hast die gleich Meinung von diesem Gesetz wie ich, was mir auch dein anderer Kommentar zeigt. Wir denken das Gleich darüber.... Danken möchte ich dir wirklich, für deine Einschätzung meinem Blog gegenüber. Ja Authentizität liegt mir am Herzen und das Gärtnerische. Ich habe überhaupt gar keine, Null, nichts, niemals im Sinn mit Daten von meinen Lesern irgendwas anzufangen. Mail oder Postadresse benötige ich nur, um mit ihnen Samen und Pflanzen aus zu tauschen. Und die Großen,die sich die Anwälte und Strafgebühren leisten können, mißbrauchen doch eh weiterhin unsere Daten. Ich hoffe wirklich ich kann weiter machen und muß mir die Freude am Bloggen nicht durch derlei sinnvolle Gesetze verbieten lassen.

      Wünsche schöne Frühlingstage im Garten, liebe Grüße der Achim

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    2. Lieber Achim,
      ja die Großen, die das Gesetz, zumindest nach offizieller Lesart, treffen soll, werden sich wohl dank Heerscharen von Anwälten zu helfen wissen, dafür könnte uns Winzlinge, das Gesetz wohl richtig hart treffen. Aber ich hoffe, dass meine Einschätzung, die vom vielen Lesen im Netz herrührt, doch zu düster ist.
      Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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    3. Hallo Wolfgang, genau das meine ich auch. Das Gesetz wird nichts ändern. Die Bloglandschaft wird ärmer, täglich lese ich von Blogs, die aufhören. Es muß doch aber möglich sein, auch nach dem Stichtag noch einen Blog zu betreiben. Du machst doch auch weiter oder?
      Wünsche dir auch eine schöne Woche, ich habe ab jetzt ein paar Tage Urlaub, um im Garten überhaupt noch hinterher zu kommen. Freue mich auf viele schöne Gartenstunden.
      Liebe Grüße Achim

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  5. Hallo,
    vielen Dank, dass du dich durch den Gesetzesdschungel kämpfst!
    Es ist wirklich wunderbar die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen zu genießen. Bei uns inzwischen fester Baustellen-/Gartenbestandteil seit einer guten Woche.
    Solche Notrettungslatten sind bei uns, in Form eines Haselastes, in jeder Wassertonne. Kinder finden das auch klasse, so haben sie doch gleich einen Löffel um ihre angesetzte Suppe zu rühren.
    Deine Salate sind echt beeindruckend. Wir haben beim Gewächshaus Fertigmachen alle selbst ausgesamten Salate die den Winter überlebt haben in einem Beet gesammelt. Es ist wirklich beeindrucken wie sie in den letzen Tagen an Masse zulegen.
    Ich wünsche ein frohes werkeln im Garten. Bei uns folgen die beiden unumgänglichen Baustellentage, es muss ja auch mal drinnen vorran gehen.

    Grüße aus dem südlichen Berliner Umland
    derHaui

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    1. Hallo Haui, da muß ich jetzt schmunzeln. Ich hoffe doch nicht, daß meine Neffen, wenn sie mal zu besuch sind, den Rettungssteg als Kochlöffel missbrauchen und damit meinen Seerosenpool umrühren ;-)

      Ja das mit der DSGVO ist echt ne harte Nuß. Dummerweise muß ich mich laut meinem "Chef" nun wohl auch auf der Arbeit damit befassen. Ich hasse ja solche Themen..... Könnte nicht mal was mit Garten oder Kochen als Gesetz raus kommen? Na dann wünsche ich dir drinnen viel Erfolg und beeilt euch damit, dass ihr wieder raus könnt. Ist das nicht ein super traumhaftes Frühlingswetter?

      Liebe Grüße der Achim

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  6. Hallo Achim, diesen Hundeblick kenne ich auch. SchwTochter und Sohn haben einen Entlebucher, jetzt schon alt geworden mit all den Hindernissen wie sie auch bei den Menschen auftreten. Er steht genauso vor mir wie euer Hundi und wartet auf Hundeplätzchen.
    Wie schön, dass du so viel Freude an der Gartenarbeiet hast, es ist aber auch ein herrliches Wetterchen gewesen. Vieles ist explosionsartig erblüht und grün geworden. In unserem kleinen Reihenhausgarten konnte ich schon Schnittlauch ernten, selbst an diesen kleinen Stängelchen ergötzt man sich :))
    Ich mag es auch gerne, wenn eine kleine Wasserstelle mit Seerosen etc. im Garten angelegt ist, da ist immer sehr viel Leben um das Wasser herum. Auf unserem kleinen Gartenteich, den wir früher mal hatten, landeten doch tatsächlich mal zwei Enten, ich muss direkt mal nach dem Foto suchen. Auch Wasserspringer und Libellen hatten wir und natürlich einige Fische. Leider war mir das mit dem Enkel dann zu gefährlich, denn der Teich war 80cm tief und ein ständiger Anziehungsplunkt für ihn.
    Achim, ich staune immer wieder wie du diese viele Gartenarbeit alleine bewältigst. Diese vielen Stellen im und am Haus, wo es mmer was zu tun gibt.... bis auf die Wintermonate wirst du nie einen Tag haben, wo mal alles erledigt ist. Dazu gehört sehr viel Leidenschaft, die bei dir zum Glück wieder spürbar geworden ist. Das schöne Wetter und sogar schon Etliches was es zu ernten gab, haben deine Gedanken wieder politiv gestimmt.
    Es gibt sicher eine relativ einfach Lösung für diese Gesetzesänderung, denn all die Anbieter sind doch daran interessiert, dass die Leute bei ihnen bleiben. Den Weblog kurzzeitig auf privat stellen, ist wohl die beste Lösung.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit und viel Freude bei der Gartenarbeit!
    Herzlichst, Hanlo

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    1. Hallo Hanlo,
      mein Max ist wird dieses Jahr auch schon 14. Er hört fast nichts mehr, sehen ist auch nicht mehr das, was es war und die Hinterläufe taugen auch zu nichts mehr. Wie du sagst die üblichen Beschwernisse des Alters, wie bei Menschen eben auch.

      Wir haben jetzt 2 Wasserstellen. Den Brunnen im Vorgarten und das Seerosenbecken. Den Brunnen im Vorgarten habe ich gestern gesehen, nutzt die Spatzenbande als Trinkstelle. Die sitzen am Rand und bücken sich weit nach unten, um ans Wasser zu kommen. Da habe ich sofort Wasser nach gefüllt, daß es weiter hoch kommt. Nicht dass so ein Tölpel noch reinfällt, wenn er sich zu weit runter bückt. Sie haben halt durst, weil ich noch die letzten Reste vom Winterfutter verfüttere. Also immer hin un her vom Vogelhaus zum Brunnen.

      Das mit der Zeit hast du gut erkannt. Bei mir geht jede freie Minute drauf für Garten. Und wenn dann was unvorhergesehenes mich im Zeitplan zurück wirft, kann ich das kaum noch aufholen, weil mein Zeitbudget zwar ganz angenehm aber eben deutlich begrenzt ist. Also kann man nur liegen gebliebene Arbeit aufholen, in dem man Dinge streicht oder nicht so ordentlich macht. Daher lege ich ja ansonsten immer großen Wert darauf alles gleich zu erledigen, dass nichts liegen bleibt und dann nicht mehr gemachte werden kann. Dieser elend lange Winter zwang mich aber dazu viele Dinge liegen zu lassen und jetzt ist der Verzug da. Das herrliche Wetter und die wieder erlebenden Düfte in der Luft sind mir aber immenser Ansporn die Arbeiten voran zu treiben. Es ist so herrlich draußen. Heute allerdings ist Büro angesagt. Diese Arbeit gibt es ja auch noch....

      Also ich wünsche schönes Wochenende und sende liebe Grüße der Achim

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  7. Hallo Achim,
    schön, das Du nicht aufgibst nur wegen der DSGVO! Ich freue mich :-)
    Mein Provider hat noch nicht geliefert, ich bin gespannt. Alternativ wird mein Blog solange unsichtbar sein, bis auch dort alles geregelt ist. Alles Andere habe ich in trockenen Tüchern.
    Unsere beiden Seerosen müsste ich theoretisch jetzt düngen. Allerdings müsste ich dazu in den Teich steigen und die Pellets unter Wasser versuchen, in die mit Tuch ummantelten Körbe mit den Seerosen zu drücken. Bis ich das hingefummelt habe, ist der Pellet aufgelöst, da lasse ich es eben bleiben. Die schweren Körbe hebe ich nicht aus dem Wasser. Vielleicht gelingt es den Seerosen, dem Wasser die dort nicht erwünschten Nährstoffe zu entziehen.
    Deine Kübelpflanzen sehen erstaunlich gut aus nach dem Winter. Das Olivenkraut hat hier tatsächlich auch überlebt! Erstaunlich widerstandsfähig. Weißt Du, wie man das zurückschneidet?
    Dieser Hundeblick, der reinste Psychoterror! :-)
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Hallo Karen, dann lass uns gegenseitig die Daumen drücken, daß wir nichts übersehen und dann schließlich den Blog (und das Haus, Auto, Rente, Garten und sonst alles) aufgeben müssen, weil wir ruiniert sind.....

      Meine Seerose kann sich ja eben aus dem Wasser keinen Dünger holen, weil das jedes Jahr neu ist und auch nur ein Betonbecken. Ist eben wie bei den anderen Kübelpflanzen auch, sie können sich keine Nährstoffe im Boden selbst besorgen, da muß man sie düngen. Wenn deine Seerose gut gedeiht ist ja alles gut. Ansosten vielleicht auch mal probieren mit dem Düngen. PS du kannst es auch versuchen, die Pellets in Kaffeefiltertüten einzufalten. So kannst du sie auch unter Wasser und vielleicht auch unter die Erde bringen. Die Tüten lösen sich dann rasch auf und die Nährstoffe können auch hindurch treten.

      Olivenkraut habe ich ja noch nie schneiden müssen (ausser zum Ernten), weil nie eines überlebte. Ich habe einfach die abgestorbenen Triebspitzen weggeschnitten. Sonderlich groß war es nicht. Einfach ordentlich schneiden, müsste langen.

      Also dann schönes Wochenende und liebe Grüße, der Achim

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