Samstag, 28. April 2018

Man darf den Tag nicht vor dem Abend loben....



Aber dann wurde der Abend doch noch richtig  mies. 


Gefreut habe ich mich auf diesen Samstag. Viel hatten wir vor, was lange schon gemacht gehört. Erfahrungsgemäß ist dann, wenn alles erledigt ist, so ein gutes Gefühl im Bauch und den müden Knochen.

Das Wetter war wohl bewölkt aber von angenehmer Temperatur zum Arbeiten im Garten. Früh beizeiten ging es los, für's Mittagessen nahmen wir uns nur wenig Zeit. Der Kaffee war schnell getrunken und abends waren fingen wird  gerade an,  herunter zu fahren.

Da erreichten uns Meldungen am Handy bezüglich des Geschäftes. Gestern Abend schon hat mir eine EDV-Geschichte den Feierabend versaut. Heute wissen wir, dass ich einen winzigen Fehler machte, der aber größere Auswirkungen hat. Ich habe zwei grüne Daumen, aber keinen einzigen Daumen für EDV und Computer und so ein Zeugs. Es hilft nichts, Volker muss ins Geschäft fahren und das bereinigen. Der gemütliche  und entspannte Abend ist damit gelaufen. Was könnte ich mich ärgern. Und wie versaut einem so eine dumme Sache das Wochenende.

Nun bin ich frustriert und sitze also am Samstag Abend vor dem Laptop. Vielleicht baut mich das Schreiben über den ansonsten schönen Tag, all das Geschaffte und die sonnigen Frühlingserinnungen daran wieder auf.

Wie begann also dieser Tag? 


Ich las beim Frühstück in einem Land-Magazin über das Zimbelkraut. Na, da habe ich aber auch genug davon im Garten. Gleich musste ich, mit dem Handy ausgerüstet, hinaus.

Ich liebe es wirklich. Diese winzigen etwa 5 mm großen Blüten sind so bezaubernd. Die Farbkombination mag ich sowieso. Vor langer  Zeit hatte ich mir mal aus den Mauerfugen in einem historischen Garten das mir damals noch unbekannte Wildkraut gerupft und daheim eingepflanzt. Also 15 Jahre ist das mindestens her. Seither begleitet es mich immer und überall. Vom damaligen Hinterhof mit Kübelpflanzen ist es nun schon lange in meinem Landgarten heimisch.



Es wird wieder bis zum Frost im Herbst durchblühen. Es samt sich selbst aus. Sprießt aus den Fugen in der Trockenmauer, im Pflaster, im Gehweg oder in Kübeln und Beeten. 




Oder eben in den Kübelpflanzen. Hier zum Beispiel in meiner über 30 Jahre alten Washingtonia. Und hiermit habe ich es in meinen Garten "eingeschleppt". Das ist noch aus dem Hinterhofgarten. Im filzig-luftigen Stamm der Palme wurzelte es und samte sich immer wieder aus. 


Heute wird ein Nutzgarten-Tag

Da heute ein  praktischer Nutzgartentag wird und das Zimbelkraut ja eher eine Zierpflanze ist, schwenke ich nun über die ersten Blüten der Erdbeere, einer Nutzpflanze, zum eigentlichen Tagesthema. 




Zum Nutzgarten gehört ja auch mein Obstgarten. Und hier gab es die Tage eine freudige nun im dritten Jahr erziehe, hat die ersten Blüten angesetzt. Oh das wäre wundervoll, wenn hier die ersten Früchte reifen würden. Dann weiß ich endlich, wie sie schmecken, welche Konsistenz und welches Aussehen sie haben. Bislang ist mir nur bekannt, dass es Lageräpfel sind. Der erste Bissen eines eigenen Apfels von den Bäumen wird also auf alle Fälle noch etliche Zeit auf sich warten lassen.  Das Spaliergerüst beschreibe ich HIER. Ihre wirklich interessante Geschichte und Herkunft kann man HIER nachlesen. 




Die letzten Tage  habe ich - der Urlaub sei dank -  ausschließlich im Gemüsegarten verbracht. Jetzt sind alle Beete einmal vom großen Unkraut befreit. Brennnessel und Löwenzahn waren die Hauptakteure bis dahin. Es liegt noch der restliche Mulch vom Winter. Zum Wegräumen kam ich noch nicht. Ich will es auch so lassen, weil dann wenigstens etwas auf der sonst nackten und ungeschützten Erde liegt. Ein scheußlicher Gedanke für einen Mulch-Gärtner, wie ich mich seit den Erfolgen des letzten Jahres endgültig bezeichnen möchte. 

Hier in den Gemüsebeeten ist ein traumhaftes Weben und Treiben im Untergrund. Es sind Unmengen an Würmern und Tausendfüsslern und anderen Tierchen vorhanden. Die Würmer huschen sogar über die Erde, während ich in der Nähe Unkraut grabe. Um jeden Wurzelballen oder im entstandenen Loch beim Löwenzahn ausgraben sind Mengen an Würmern. Die muss ich halten, daher darf der Boden nie unbedeckt sein. Vor meinem Mulchen waren so gut wie keine Würmer im Boden!  Und ich muss sie füttern - mit Mulch - damit sie weiter unaufhaltsam mir ihre Dienste erweisen. Ihre Arbeit kann keine Maschine oder kein Dünger und sonst Mittelchen, was man auf die Erde aufbringt, ersetzen! 

Heute habe ich Kompost auf die Beete verteilt. Mangels Zeit auch hier wieder ungesiebt, weil er ohnehin sehr schön locker und fein krümelig ist. Dann kam die entsprechende  Menge Steinmehl darüber und schließlich der Rasenschnitt von gestern Abend. Ein Beet ist fertig gemulcht und kann die nächsten Tage bepflanzt werden. 





Gottseidank haben wir auf Grund der großen Rasenfläche immer wieder Mulchmaterial zur Hand. Leider zu wenig aber ich bin dankbar für die Menge, die ich bekomme. Würde es bei uns auch mal regnen, hätte das Gras mehr Zuwachs. Es ist halt schon wieder ein wenig trocken hier. 





Gemüseexperimente im Gewächshaus


Nach der Mulcharbeit habe ich die Tomaten, die schon sehr groß sind, aus dem geschützten Partyraum endgültig ins Gewächshaus gestellt. Dort sind die Lichtverhältnisse eindeutig besser. Aber ich bin froh, dass sie noch im Haus waren. Die Nacht zum Freitag hatte Temperaturen, die nur minimal oder gar nicht mehr über dem Null-Punkt lagen. Da wäre es auch im Gewächshaus, vor allem für die Paprika, zu kalt geworden. Sie hätten einen Wachstumsschock bekommen, von dem sie sich wieder lange nicht erholt hätten. 

Im Gewächshaus stehen ja noch viele andere Jungpflanzen. Den Grünspargel zeigte ich bereits. Aber seht mal, in welch unbeabsichtigt witzigen Kombination er in der Topfplatte steht. Was isst man gern zu frischem Grün-Spargel? Na? 

Klar! Kartoffeln. Ja, wirklich, direkt neben dem Spargel stehen, wie später auch auf dem Teller, junge Kartoffelpflanzen. 






Wundert euch nur. Normal ist das ja auch wirklich nicht. Und meine Kartoffeln für die Küche stecken schließlich auch schon im Boden. Die hier sind ein Experiment, eine gärtnerische Spielerei. Im Samenkatalog fand ich Kartoffelsamen. Eine Mischung an Samen verschiedener Sorten. Eine Anregung zum Selberzüchten. 

Im Jahr davor wollte ich schon Samen von meinen Kartoffeln abnehmen, weil in einem hochinteressanten Artikel zum Thema Kartoffeln stand, dass man sie sähen kann. Es wird oder wurde auch schon damit experimentiert, Kartoffeln leichter für mehr Menschen zur Verfügung stellen zu können, in dem Samen statt Steckkartoffeln verteilt und gelagert werden. 

Ich habe die Samen bestellt und gesät. Jetzt habe ich wohl etliche unterschiedliche Kartoffelpflanzen nicht bekannter Sorte(n). Spannend! 

Und nun haltet euch fest. In der aktuellen Ausgabe eines von mir heiß geliebten Gartenmagazins für natürliches Gärtnern und leben (ich nenne jetzt keine Bezeichnung, sonst muss ich am Ende den Beitrag  wieder als Werbung deklarieren, was ich nicht möchte) ist eine Beschreibung, wie man seine eigene Kartoffelsorte selbst züchtet, ausgehend von gesäten Kartoffeln. Die lassen aber ihnen bekannte Sorten sich bestäuben und nehmen dann die Samen. Diesen ersten Schritt habe ich mir erspart. 

Ob ich wohl Kartoffeln hinbekomme, die ich dann gern auch mal weiter verwende. In 10 Jahren immer noch? Das ist alles höchst aufregend und ich bin neugierig, was daraus wird. Jetzt sind erst einmal die Samen gekeimt und ich habe winzige Kartoffelpflanzen. Was weiter geschieht, demnächst in diesem Blog. 

Aber eigentlich möchte ich mich ja meiner geschafften Arbeit bewusst werden und mich vom miesen Abend ablenken. 

Wem die Arbeit im Garten nicht ausreicht, macht eben draußen weiter...


Zurück also zum Tagesgeschehen. Was sich auch außerhalb des Gartens abspielte. 

Und wenn ich schon einmal außerhalb meines Gartens bin, nutze ich die Gelegenheit. Mein Weinberg sieht von draußen auch recht ordentlich aus. Alle Rebstöcke haben diesmal überlebt. Der eine erfrorene vom letzten Jahr ist durch einen neuen ersetzt. Die Schnittarbeiten und Anbindearbeiten wurden durchgeführt. 





Geht man da draußen auf dem Zufahrtsweg einen Schritt zurück, sieht man den Weinberg hinter dem Zaun und auch einmal die alte Ligusterhecke. Oh weh, die muss dieses Jahr auch wieder geschnitten werden...... 





Und drehe ich mich hier vor dem Gartenzaun um, kann ich meinen Weihergarten erblicken. Seht ihr den roten Pfeil? Da ist der Eingang und das Stückchen Land rechts vom Türchen ist meines. Da kommen wir auch gleich noch hin. 



Und schon sind wir bei der Arbeit. Zwischen dem Zufahrtsweg vor unserem Zaun und der Dorfstraße liegt ein steiler Hang.  Es ist unsere Aufgabe, den Bereich vor unserem Grundstück, zu mähen. 

Das geht nur mit der Motorsense. Der Rasenmäher geht ab einer gewissen Steillage und Neigung immer aus. Zudem droht er ständig um zu kippen. Also spielen wir ein paar Mal im Jahr Bergbauern und mähen den Steilhang. Das ist immer eine wenig beliebte Arbeit, bei uns beiden. 

Es muss aber sein. In 14 Tagen ist Kirchweih im Dorf. Die findet auch noch direkt vor unserem Haus, neben dem Dorfweiher statt. Und der Kirchweihumzug führt hier auf der Dorfstraße an unserem Grundstück vorbei. Da muss man schon alles herausputzen. 



Meine beiden Quittenbäume (fränkische Hausquitte und Baumwollquitte) pflanzte ich vor über vier Jahren. Es waren damals nur jeweils ein dünner Ast, ohne Seitentriebe und vielleicht 50 cm lang.  Ich band sie damals an einem Stock fest, damit sie nicht umgeknickt werden. Der Nachbar sah mich und fragte, ob ich nicht ein wenig sehr dünne Stützen verwende. Ich musste ihn aufklären. Das "sehr dünne" ist der Baum und das Dicke ist die Stütze. Bilder dazu hatte ich damals auch veröffentlicht.  Früher hatte ich noch sehr kleine Bilder im Blog, die aber beim Anklicken größer werden. Schaut einfach mal HIER vorbei.  

Seither sind sie wirklich schon gut gewachsen. Allerdings blühen sie schon seit zwei Jahren, bringen aber keinerlei Fruchtbehang hervor. Ich hoffe, das ändert sich noch. Vielleicht dieses Jahr? Knospen haben sie jedenfalls wieder ausreichend. 





Der Wiesenschnitt vom Steilhang kommt gleich  runter in den Weihergarten als Mulch. 

Wie ihr sehen könnt, habe ich ein  paar Bahnen Bändchengewebe verlegt. Dazwischen sind Ackerbohnen gesät, Topinambur gesteckt und die Yacons kommen noch dorthin. Irgendwie muss ich mit den wirklich üblen Unkräutern dort unten zurecht kommen. Ob das Gewebe mir dabei hilft? Ich versuche es dieses Jahr zum ersten Mal. 

Wer schon mal mit Quecken und Ackerwinden zu tun hatte, weiß sicher, wie hartnäckig die sind. 




Ein paar Meter Hecke stehen auch am Steilhang. Damit wir den Kirchweihumzug richtig beobachten können, und weil es nötig war, wurde die Hecke gleich mit geschnitten. 

So langsam wird das Häckselmaterial echt viel. Kommende Woche muss ich wohl mal wieder den großen Häcksler anschmeißen. Das kommt mir ganz gelegen, brauche ich doch noch viel Mulchmaterial. 





Ihr seht, die Sonne geht langsam unter. Der Samstag geht zu Ende und ein wohlverdienter, ruhiger Abend naht. 

Jedenfalls holen wir bei der sehr hilfsbereiten Nachbarin (der ja mein Weihergarten eigentlich gehört) noch  einen Anhänger voll Stroh. Mit ihren sieben Pferden hat sie das natürlich immer ausreichend vorrätig. 

Somit kann ich die in der vergangenen Woche gesteckten Kartoffeln dick mit Stroh mulchen. 

Ein wenig  hebe ich mir für den Garten oben auf. Das kommt zwischen die Erdbeeren und unter die Beerensträucher. 


Tagesarbeit geschafft, der Abend geht auch vorüber und eine Einladung


Jetzt ist Feierabend. Naja dachten wir  halt wenigstens. 

Und ich habe jetzt wieder sehr viel geschrieben. Es hat mich abgelenkt und auch   Spaß gemacht. 

Mich selbst überrascht, wie viel doch immer wieder zu tun ist und über wie viele spannende Dinge man immer wieder berichten kann. 

Vielleicht sollte ich auch einmal erwähnen, dass Interessierte immer herzlich eingeladen sind, einen für uns beide passenden Termin aus zu machen und mich (uns) im Garten besuchen zu kommen. 

Vielleicht ist das eine oder andere Thema für den einen oder anderen interessant? Vielleicht überlegt jemand, selbst einen Garten zu bearbeiten oder sich mit Obst und Gemüse selbst zu versorgen und hat viele Fragen? Themen gäbe es sicher ausreichend, worüber es ich zu reden lohnt. Erfahrungen und Ideen austauschen ist für mich immer sehr wichtig. 

Also bitte keine Scheu. Kontakt gern über eine Kommentar oder über die Adresse im Impressum


















Dienstag, 24. April 2018

Traumhafter Frühling im Landgarten

Urlaubsstimmung und bunte Lebensfreude im Frühlingsgarten

Dieser Artikel ist einer von mehreren, die mir geklaut wurden und nun auf einem verbrecherischen Blog erscheinen, als hätte der dortige unbekannte Blogger ihn geschrieben. 
Echt und original ist der Artikel nur hier bei achimsgarten.blogspot.de!

Nachdem ich es im vergangenen  Gemüse-Beitrag versprochen habe, liefere ich heute ein paar Eindrücke vom Frühlingsgarten. 

Die Kübel sind ausgeräumt. Die Seerose erobert wieder ihren Pool und die Solar-Fontäne sprudelt. Je mehr Sonne, desto höher. Hier am mediterranen Platz herrscht Urlaubsstimmung. 




Im Vorgarten blühen keine Schneeglöckchen und Krokusse mehr. Die Narzissen sind ebenfalls verblüht. Jetzt wird es dafür richtig  farbig. Rote und lila Tulpen, Wiesenschaumkraut und ganz viel Löwenzahn. Hin und wieder ist noch eine spätere Wildtulpe dabei. Der Flieder blüht in den nächsten Tagen auf. Und die Kirsche vom Nachbarn dekoriert alles mit weißen herabfallenden Kirschblüten. 



Sagte ich "keine" Narzissen blühen mehr? Das stimmt wohl nicht so ganz. In der Blumenwiese, die frühen gelben Narzissen sind verblüht. In der Wiese auf der anderen Seite der Auffahrt allerdings stehen spätere, weiße Narzissen. Die sind jetzt in voller Blüte. So geben sich quer durch den Garten die Blüten den Staffelstab immer weiter. Und das wirklich rund ums Jahr. Ein ganz schönes Stück Arbeit, das so hin zu bekommen. 



Die Obstblüte im Vollfrühling


Hier sind wir zwar schon wieder im Nutzgarten, aber die herrliche Obstblüte ist es wert, im Ziergartenbeitrag erwähnt zu werden.

Die Säulenobstbäume blühen. Also zumindest Birne und Kirsche.



Der alte Apfelbaum mitten im Gemüsebeet blüht wie ein Junger. Er ist krank, der Pilz wuchert aus dem Stamm und sein Schatten genau wie die Wurzeln sind im Gemüsebeet alles andere als hilfreich. Ich will ihn eigentlich umsägen. Aber jetzt blüht er wieder so schön und wird vielleicht auch wieder Äpfel tragen. Ich kann ihn nicht absägen. Ach ja, zeigen die Blüten der Birne und Kirsche den  Erstfrühling an, so kennzeichnet der Beginn der Apfelblüte bei frühen Apfelsorten den Einzug Vollfrühlings. Und wer könnte angesichts dieser Bilder von etwas anderem als vollem Frühling sprechen. Ein Frühling, wie ihn wohl jeder im Sinn hat, wenn das Wort fällt. 


Von Lenzrosen und Tulpen


Wenden wir uns lieber wieder den weniger dramatischen Blüten zu. Eine meiner Lenzrosen bekommt gar nicht genug vom Blühen. 




Die Hitze der vergangenen Tage (jeden Tag 30°C und blauer Himmel) hat die Tulpen in windeseile aufblühen lassen. Gottseidank hat es jetzt ein wenig abgekühlt. Bei knapp unter 20°C blühen sie nun noch ein wenig länger, als wenn es so arg heiß ist. Damit hält auch die Freude über sie länger an. 

Ich liebe diese Papageitulpensorte mit den gelb-orange-rote-grünen Farbtönen.  Die hatte ich schon damals im Hinterhofgarten in den Blumenkübeln. Natürlich nicht diese Zwiebeln sondern eben diese Sorte. 




Auch eine ganz reizende Kombination sind die späten, gefüllten, weißen Narzissen mit den gefüllten lila Tulpen. Diese Mischung gab es komplett zu kaufen.  Wir kauften sie auf einer Landesgartenschau als Mitbringsel. 



Die Tulpenmischung steht zu Füßen unseres Hausbaumes im Buchs-Rondell. Bilde ich mir das nur ein oder ist das Rondel im Verhältnis zum Baum irgendwie zu klein? Mir scheint es so. Der Baum wächst aber auch so was von rasend schnell. Als wir das Rondell vor drei Jahren anlegten war der Baum kaum 2m hoch. Jetzt hat er bestimmt schon fast 5 Meter. 




Das Tulpenthema ist aber noch nicht zu Ende. Draußen bei unseren Karpfenweihern hatte ich irgendwann einmal ein paar Tulpen von irgendeinem Discounter gesteckt. Und jedes Jahr auf's neue blühen sie so wunderschön. Mitten in einer Wiese in der freien Landschaft irgendwo in Franken. 


Winterharte Sukkulente


Große Freude auch über die winterharten Sukkulenten. Sie haben alle den harten Winter im Freien überstanden. Der einzige Schutz den sie hatten, war das Dach des Carports. Feuchtigkeit wäre ihr Tod im Winter. Fünfzehn Grad Kälte dagegen machen ihnen gar nichts. 




Mauerblümchen


Wenn ich versucht hätte, in den Fugen Blumen zu sähen oder zu pflanzen, so wäre es unter Garantie schief gegangen. Wenn sie sich den Platz selbst aussuchen - und man sie lässt! - kommt es einfach immer und überall zu solch schönen und witzigen Situationen im Garten. 




Der Giersch wird bedrohlich, kann man ihn eindämmen?


Alles allerdings kann auch ich nicht gewähren lassen. Mein größtes Problem im Staudengarten ist der übereifrig wachsende Gierschteppich. Im gedüngten Staudenbeet hat er eine Höhe von gut 30 cm und mehr und bildet einen dichten Teppich. Die Stauden kommen überhaupt nicht ans Licht und zum Wachsen. Ausgraben geht nicht. Der Wurzelfilz ist so stark, ich müsste mit einem Bagger die ganzen Staudenbeete bestimmt 40 cm abtragen, neu auffüllen und von vorne Anfangen. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Und bitte, falls es jemand vor hat, verkneift euch den Vorschlag mit aufessen! Wer schon mal Giersch probiert hat, weiß, dass er enorm intensiv schmeckt. Und den ganzen Giersch essen, wäre für den Magen auch nicht gut, bei der Menge. Und nein, ich bin kein Ignorant. Ich verwende ihn tatsächlich in der Küche (siehe unten). Aber eben nur blättchenweise und nicht eimerweise. 

Zurück also zu einem der Staudenbeete. Ich habe jetzt den Giersch hier auf einem Stück abgerupft. Dabei gingen natürlich auch die vielen Akeleien kaputt, die aber im Garten noch anderweitig vorhanden sind. Ein paar große Stauden treiben schon, die blieben stehen. 

Dann habe ich alles  mit Wellpappe von Verpackungskartons belegt und diese mit Erdspießen fixiert. 



Da das Beet am Zaun ist und meine Pappe dort echt unschön wirkt, habe ich alles noch mit Rasenschnitt zugemulcht. So fällt die Pappe nicht mehr auf. Meine Hoffnung ist, wenn ich es übers Jahr (und länger?) dicht halte, kann ich den Giersch reduzieren. Wenn ich es nicht probiere, werde ich nie erfahren, ob es funktioniert und wo anders auch angewendet werden kann. 





Im großen Staudenbeet am Gemüsegarten wuchert er auch. Oft aber so, daß ich die Stauden mit dem Giersch unter Pappe ersticken müsste, so hat der die Staudenhorste durchwurzelt. 

Wenn die großen Stauden im Beet wachsen, stehen sie über ihm. Bis dahin aber ist noch eine Weile und ich muss manchmal Angst haben, sie schaffen es nicht durch das Gierschdickicht. 



Unkraut kann man auch in der Küche verwenden

Ich bin ja sehr liberal, was Unkraut oder "Begleitgrün" angeht. Wenn es schön blüht freut es mich sogar. Aber der Girsch wird wirklich zur  Gefahr. Da nützt es auch nichts, dass ich etwas von ihm, zusammen mit den Verwandten der hier abgebildeten Schönheiten beim Gewächshaus, zu einer getrockneten Salatdressing-Würze oder Frühlingskräuter-Instant-Gemüsebrühe verarbeitet habe. 

Was ich also genau mit  Giersch, Gundermann, Löwenzahn und Co. anstelle, können interessierte LeserInnen HIER nachschlagen. 



Der Gemüsegarten kommt langsam in Fahrt

Es ist an der Zeit, den Gemüsegarten zu bearbeiten


Es ist nun bereits Ende April und wir haben eine ganze Reihe traumhaft schöner Frühlingstage hinter uns. Ich denke, es ist höchste Zeit, auch einmal wieder etwas vom Gemüsegarten zu berichten. 

Viel zu lange stand der dieses Jahr hinten an. Naja eigentlich stand ja der ganze Garten hinten an, weil das Wetter die ersten Monate wirklich ganz greislig war. Nun gibt es ach so viel an Arbeit nach zu holen, auf zu holen oder zu überspringen. Ich habe mir - und das ist das erste mal, daß es auch richtig nötig war - ein paar Tage Urlaub genommen um wirklich voran zu kommen. 

Die Gemüsejungpflanzen


Fangen wir mit dem Gemüse an. Vielleicht zu erst einmal die Dinge, die "jeder" hat. Zumindest werden sie in den Gartenforen reichlich und prächtig präsentiert. 

Tomaten, Chili, Paprika stehen hier (zu) dicht gedrängt im  Regal. Auf der unteren Etage gedeihen Yaconpflanzen (hallo Anna, dies sind wunderbar geworden!), Süßkartoffelpflanzen und Basilikum. 

Das Regal ist recht praktisch. Nimmt man die Böden heraus, sackt es auf wenige Zentimeter zusammen und kann so platzsparend verstaut werden. Dazu geliefert wurde eine Gewächshaushaube mit Reißverschluss-Tür zum Öffnen. Die war am Anfang noch drüber, als es in dem Raum noch nicht so von der Sonne aufgeheizt war. Wir haben noch einen billigen Möbelroller vom Baumarkt besorgt (er muss ja keine 200 kg bewältigen können) und eine Holzplatte darauf geschraubt. Somit hat das  Regal einen fahrbaren Untersatz und ist mobil. Abends ziehe ich es zurück und schließe die Türen. Tagsüber dürfen sie sich sonnen und den Wind um die Blätter streifen lassen (letzteres ist übrigens sehr wichtig für ihre Gesundheit!). Ich achte darauf, dass jeden Tag eine andere Seite vorne am Licht steht. 

Wenn im Gewächshaus auf den Tischen Platz ist, kommen die Töpfe dorthin. Da haben sie von allen Seiten Sonne. Ich hoffe nur, dass die Temperaturen nachts nicht zu weit absacken und ihnen Wachstumsdämpfer verpassen. 





Was auch "jeder" hat, aber nicht jeder selbst aus  Samen anzieht, ist der Salat. Den werden wir später noch einmal sehen. 




Kommen wir aber jetzt zu den spannenden Dingen, die eben nicht "jeder" hat. Super stolz gemacht und so erfreut hat mich der Grünspargel. Kurz die Vorgeschichte: Letztes Jahr habe ich auf dem extra für ihn (und Kartoffeln) hinzu genommen Stück Land, dem Weihergarten etwa 40 Grünspargelwurzeln gepflanzt. Sie sind nicht sündhaft teuer, kosten aber auch ihr Geld. Ganz zu schweigen von der Arbeit damit. Was soll ich sagen, es war der totale Reinfall. Nichts kam. Hier und da ein Trieb, der unwesentlich größer war, als die hier Gekeimten. Der war dann schnell auch wieder weg. Alles umsonst. Dann sah ich im Samenkatalog Samen vom Grünspargel. Die dachte ich, sähe ich und setze dann die komplette Pflanze, vielleicht geht das dann an. 

Erst schien es so, als ob Grünspargel generell nicht gewillt ist, mit mir zusammen zu arbeiten. Es keimte nichts. Und dann kam ich eines Tages ins Gewächshaus und sah die herrlichen Sämlinge. Ich habe extra nach gesehen. Es hat 4 Wochen gedauert, bis er keimte. Nun Geduld brauchen wir damit sowieso noch. Schätze mal, daß wir in 4 oder 5 Jahre den ersten werden Ernten können. Oder ist das zu optimistisch? Wenn jemand Erfahrung damit hat, bitte gerne melden. 




Auch nicht so oft wird man wohl diese Sämlinge finden. Es sind die Zwiebeln. Meistens werden sie als Steckzwiebeln in die Erde kommen. Da hatte ich aber die letzten Jahre insgesamt keine Gute Erfahrung gemacht. Seit 2017 nun sähe ich sie und mache wieder gute Zwiebel-Erfahrungen. 

Vorteil ist die größere Sortenauswahl und dass keine Krankheit eingeschleppt wird. An den Saatzwiebeln können sich Krankheitskeime befinden, die man sich so in den Garten holt. Auch ein Grund übrigens, warum ich allen Kohl sowieso immer selbst ziehe. Kohlhernie holt man sich auch über die gekauften Pflanzen in den Garten. Nicht über die eigenen gesäten. Das minimiert schon mal die Gefahr diese Krankheit im Garten ertragen zu müssen. 



Meine Kohlsämlinge. Weißkraut für Sauerkraut (diesmal die Sorte Filderkraut). Frühkohl, der bei mir immer deutlich besser gedeiht, als der späte Kohl. Und Blaukraut, das wir am meisten benötigen. In den vergangene Jahren, waren die Pflanzen zu der Zeit jetzt schon deutlich größer. Dieses Jahr aber hat mir das schlimme Frühjahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. 



Bei der vielen Arbeit im Garten muss man auch immer sehen, wie man sie sich erleichtert. So sähe ich etwa die Melden nicht mehr vor und päpple sie mühsam hoch. Bei denen ist es echt langwierig, sät man sie in Saatschalen selbst aus. Da warte ich immer, bis sie überall in den Beeten keimen und suche mir dann schöne Pflanzen heraus. Die kommen dann in die Reihe, wo sie gedeihen sollen. Der Rest wird gejätet. So kräftige Sämlinge bekommt man durch Aussaat selbst nicht hin. Glaubt mir!


Saat-Kartoffeln stecken. Meine Methode dafür spart Arbeit und bringt super Ernte

Bereits vor einer Woche schon habe ich den beim Grünspargel erwähnten Weihergarten angefangen zu bewirtschaften. Zuerst haben wir die ganze Fläche mit Rasenschnitt gemulcht. Der Boden hier ist sehr gut, es fehlen im aber die Regenwürmer. Da muss ich jetzt wirklich daran arbeiten. Wie anders ist es, wenn ich oben im Hausgarten in der Erde herumstochere.  Alle Größen an Würmern in und auf der Erde unter dem Mulch.

Das rechte Häuschen ist übrigens unseres, falls neue LeserInnen hier sind. 



Ach ja Entschuldigung. Ich erwähne neue LeserInnen und vergesse doch glatt zu zeigen, warum ich dieses Stück Land "Weihergarten" nenne. Ich drehe mich mal schnell um und mache noch ein Foto. 
Et voilà, der Dorfweiher. 


Zweieinhalb Stunden habe ich gerackert bis alle 100 Knollen verbuddelt waren.  30°C hatten wir,  kein  Wind und keine Wolke. Und ich Dödel habe mein Trinken oben im Garten stehen lassen.....

Was habe ich hier gemacht? Kartoffeln gesteckt, Topinambur gesteckt, Ackerbohnen gesät. 

Ein paar Worte möchte ich zum Kartoffeln-Stecken äußern, weil ich das auch nicht mache wie "jeder" und doch super Ernten einfahre. Wir essen noch immer die Kartoffeln vom letzten Jahr. Die halten hervorragend und die Menge ist mehr als ausreichen. 

Was mache ich also anders? Es ist eher das, was ich nicht mache, das interessant sein dürfte. Und das wahnsinnig viel Arbeit spart und den Rücken schont. Mehr als jedes Hochbeet....

Der Boden ist also gemulcht und ich spanne erst mal eine Schnur, damit die Reihen nicht schräg zum Weg verlaufen werden. 



Dann reche ich den Mulch großflächig zur Seite. Mit dem Handpflug und nachhelfend dem Spaten ziehe ich eine Rille. Umgegraben wird bei mir übrigens nicht im Herbst und nicht zu einer anderen Jahreszeit.  

In die Rille lege ich meine vorgekeimten Kartoffeln. Allesamt (bis auf eine Sorte) Kartoffeln aus eigener Ernte. 



Darüber kommen 2 Schaufeln dieser Mischung. Die Reihe ist in etwa 4 Meter lang. Die Mischung besteht aus reifen Kompost, Hornmehl, Algenkalk und einer Prise Holzasche (Kartoffeln lieben Kalium im Boden). Wie kommt man auf die richtige Menge? Ich wußte, wie viele Reihen ich brauche.  Ich weiß auch wie lang eine Reihe ist und in welchem Abstand die nächste Reihe kommt. So lässt sich die gesamte Fläche ausrechnen. Wie viel Hornmehl, Algenkalk oder Kompost pro Quadratmetern bei Starkzehrern nötig ist, steht ja fest (oder eben auf der Packung). Beim Kompost ist es übrigens bei Starkzehrern etwa ein 10 l Eimer pro Quadratmeter, was ausgebracht gar nicht viel erscheint. 

Die Mengen habe ich abgemessen, vermischt und dann gleichmäßig auf die Reihen verteilt. 


Danach werden die Reihen wieder mit dem Aushub zugerecht. Der beiseite geschobene Mulch kommt wieder drüber und fertig. Jetzt muss ich nur rasch noch Stroh besorgen, das dann in einer dicken Schicht über die ganze Fläche kommt. 20 cm hoch sollte die Schicht schon sein. Schnell muss ich sein, weil ich jetzt noch einfach das Stroh über die gesamte Fläche werfen kann. Sind die Kartoffeln erst einmal über der Erde, müsste ich es sorgsam zwischen die Reihen legen. 

Wie das letztes Jahr so lief und zu was es führte, könnt ihr HIER nachlesen.  Anhäufeln ist nicht  nötig. Und Hacken auch nicht. Kartoffeln lieben einen eher kühlen und frischen, also feuchten Boden. Bei uns ist es, gerade hier unten am Weiher aber immer heiß und trocken. Da ist es besser, den Boden durch das Stroh frisch und kühl und locker zu halten. Im Herbst musste ich nur das Stroh beiseite schieben und mit einer Handschaufel die sehr oberflächlich liegenden Kartoffeln vorsichtig freischarren. Manche lagen auch auf der Erde, geschützt unter dem Stroh und mussten gar nicht ausgegraben werden. Über den Winter ist das Stroh restlich verrottet und nichts ist mehr davon zu sehen. 

Hätte ich nicht die wirklich ekelhaften Winden im Garten, gäbe es wegen dem Stroh auch keinerlei Unkraut. Also leichter und rückenschonender habe ich  noch nie Kartoffeln angebaut. Auch ich habe einmal angehäufelt und Unkraut gehackt und dann nach den Kartoffeln gegraben. Ich weiß, wie anstrengend das ist. Daher probierte dich damals, als ich darüber las, sofort und gerne die jetzige Methode aus. Die gebe ich auch nicht mehr her.....

Wie ich mir beim Gemüsepflanzen und Beetvorbereiten eine Menge Arbeit spare


So, und nun noch einmal kurz zurück, hoch in den Hausgarten. 

Bei den Tomaten, zu Beginn dieses Beitrages, habe ich es erwähnt. Der Platz auf den Gewächshaustischen muss frei werden. Daher sollte das dortige Gemüse endlich ins Freie. 

Aber die Beete liegen noch da, wie ich sie im Herbst verlassen habe. Zeit ist trotz Urlaub Mangelware. Sie ist knapp und rast zudem noch. Also müssen alle Arbeiten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. 

  • Restlichen Mulch von den Beeten entfernen zum Pflanzen. Kann entfallen. Dann liegt eben noch Laub  und ein paar Pflanzenstängel im Beet. 
  • Boden mit der Grabegabel lockern, bevor gepflanzt wird. Kann entfallen. Ich lese von Gärtnern, die selbst das nie machen, ganz abgesehen vom Umgraben. Umgraben tue ich sowieso nicht. Es ist ansträngend und für meine  Boden (ist kein reiner Lehmboden) nicht nützlich. Ausserdem ist der Boden locker, wenn ich so mit meinem Schäufelchen darin herum stochere.

  • Unkraut jäten. Kann entfallen. Also fast jedenfalls. Hier und da steht ein Löwenzahn oder Brennnessel oder ein ein Grasbüschel. Das ist schnell beseitigt. Ich bin selbst ganz überrascht, dass nicht mehr kommt und schon keimt.  Ich habe da eine Idee, die muß ich aber erst überprüfen und werden, wenn es stimmt noch darüber berichten.
  • Der Kompost müsste noch gesiebt werden. Kann entfallen. Er ist locker bröselig und trocken. Nur wenig grobe Stücke sind enthalten. Klar, es wird ja auch alles gehäckselt, bevor es auf den Kompost kommt. Die Arbeit spare ich mir also. 
So mische ich mir wieder, wie bei den Kartoffeln beschrieben meine Düngemischung aus Kompost, Hornmehl und Algenkalk. Zusätzlich kommt in jedes Pflanzloch ein wenig vom "Gartengold", meinem Wurmhumus aus der Wurmfarm. 

Und schon sind die jungen Salatpflanzen (die wir oben schon einmal im Gewächshaus gesehen haben) und Sommerlauchpflanzen in der Erde. Zwischen dem Salat wurden Radieschen gesät. Und dann waren da noch ein paar Kohlpflanzen der ersten Aussaaten Anfang März. Weil dieses Jahr einfach nichts gelingen wollte, keimten sie fast nicht, dann doch zog ich die Saatschalen irgendwie durch. Nun weiß ich nicht mal  mehr, was es genau ist. Doch die Pflänzchen waren schön und ich habe sie jetzt einfach wild in der Reihe gemischt gesetzt. Es kann nur Frühkohl oder Kohlrabi sein. Zwei Stunden war ich dennoch locker damit beschäftigt. Wie lange wäre ich wohl beschäftigt gewesen,  hätte ich die Arbeiten oben ausgeführt, statt ausgelassen? 

Und ich bin sicher, die Pflanzen gedeihen prächtig. Verfolgt es einfach in den künftigen Beiträgen.



Hier die ersten Gemüse im Beet für dieses Jahr. 


Es ist erst April und doch denkt der Selbstversorger schon wieder ans Konservieren

Neben den  notwendigen Arbeiten im Garten geht es parallel in der Küche weiter. Die Ernte muß ja auch verarbeitet und konserviert werden. Ja! Auch jetzt wird beim Selbstversorger schon an später, den Winter und schlechte Zeiten gedacht. 

Heute habe ich erst einmal vom Bärlauch Bärlauchbutter gemacht und portionsweise eingefroren. 

In den Fotos seht ihr meinen Bärlauch. Hier im Gemüsebeet. 



Und hier in der Wildnis an der Grundstücksgrenze unter den Haselnußsträuchern. Schaut mal hinten rechts im Bild....


Der wird auch demnächst geerntet werden können. Es ist meine Waldmeisterplantage.