Samstag, 17. März 2018

Nahrungsergänzung für meine Würmer in der Wurmfarm

Humuswirtschaft im Biogarten

Unter dem Label Humuswirtschaft werde ich fortan immer wieder über genau diese in meinem Biogarten berichten. Humuswirtschaft besteht für mich in meinem Garten aus den Bereichen Wurmhumus in der Wurmfarm, Kompost und Dauer-Mulch in den Gemüsebeeten. 

Die Regen-Würmer und der Humus sind der Mittelpunkt eines Biogartens, sein Herz, sein Motor und seine Seele. Wer sich einmal damit befasst hat, weiß um die Bedeutung der Arbeit der Regenwürmer und unzähliger anderer Organismen, die organische Masse in lebendigen Dünger und Boden umwandeln. Heinzelmännchen, die unentgeltlich für uns Arbeiten. Pausenlos. Nur eines verlangen sie für ihre Arbeit, genau wie "die Heinzelmännchen": freie Kost und Logis. 

In vielen  Blogs lese ich von  begeistert und leidenschaftlich gartelnden Mit-BloggerInnen. Von Biogärtnern, die ihr Gemüse anbauen und (zurecht) stolz darauf sind. Gleichzeitig merke ich aber oder lese es in Kommentaren, dass sie ihre Bio"abfälle" entsorgen. In der jeweiligen städtischen Tonne oder bei größeren Mengen auf den vorhandenen Deponien. Sie lassen es für teures Geld abholen und kaufen wieder für teures Geld Dünger ein. Organischen oder mineralischen Dünger, welchen, das  weiß ich nicht. Für mich wäre es undenkbar, wertvolle organische  Substanz  zu entfernen. Nur bei ausgerupften Wurzel- und  Samenunkräutern mache ich eine Ausnahme, die entsorge ich auch. 

Dabei ist doch dieses Materialverschieben überhaupt nicht notwendig. Ich möchte dann immer am liebsten gleich mal zeigen, wie man es verarbeiten (lassen ) kann. Vor Ort und für all die unbezahlbaren Vorteile für den Boden, die Pflanzen, die Umwelt und den Geldbeutel. 

Daraus ist die Idee entstanden, meine Erfahrungen und vorhandene Möglichkeiten hier einfach in den Berichten zur Humuswirtschaft dar zu stellen. Zu erklären und vielleicht hier und da einen leidenschaftlichen Hobbygärtner oder Gärtnerin dazu verführen, es einmal  mit den  Heinzelmännchen zu versuchen. Im Garten oder in der Farm. Im Kompost oder als Mulch. 

Heute geht es einmal wieder um meine Wurmfarm, die ich seit Juni 2014 betreibe.

Sie ist die kleinste und komprimierteste Form, seine organischen Abfälle in Humus zu verwandeln. Und seien es nur die Küchenabfälle, die in der dreistöckigen Wurmfarm mit einem Durchmesser von 50 cm und einer Höhe von etwa 75 cm in Humus verwandelt werden. 

Ich füttere hier auch die kompletten Küchenabfälle und immer wieder frisches Grün aus dem Garten. 




Der Aufbau der Wurmfarm

Aber schauen wir uns das Prinzip so einer Farm einmal näher an. 

Oben drauf ist ein Deckel, der unbedingt Luftlöcher haben muss. Das Milieu in einer Wurmfarm muss immer aerob sein! 

Das bedeutet zwei Dinge: 
  1. Würmer brauchen Sauerstoff zum Leben. Sie verwandeln die Abfälle nur in wertvollen Humus, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist. Beim Bokashi ist es genau anders herum, die dortigen Organismen dürfen keinen Sauerstoff bekommen,  es herrscht anaerobe Bedingungen.
  2. Weil aerobe Bedingungen in der Farm herrschen (müssen) stinkt sie auch nicht. 





Nimmt man den Deckel ab, blickt man in die oberste der drei Schalen. Die Schalen sind am Boden, wie ein Sieb mit unzähligen großen Löchern versehen. Durch diese Löcher wandern die Würmer von einer Schale in die andere. 

Was fressen die Würmer in der Farm?

Oben also wird gefüttert. Hier kommen die (klein geschnittenen) Küchenabfälle hinein. Alles Organische kann hier umgesetzt werden. Natürlich ist auch hier wieder das Bioobst und -gemüse vor zu ziehen. Giftige Rückstände auf Bananenschalen und Zitrusschalen wären auch für die Würmer Gift. Vom Garten oder Balkon können auch abgeschnittene Blüten oder Zweige von Stauden gefüttert werden. Unkrautblätter (keine Wurzeln!).

Nicht in die Schale dürfen Essensreste von Fleisch und Wurst oder Getreide, Öl, Knochen, Gekochtes, Salziges. Größere Mengen Zwiebeln und Knoblauch oder Kohl und Rhabarber. Milchprodukte oder Fäkalien. Also eigentlich alles wie auf dem Kompost. Die Zitrusschalen und der Rhabarber bringen unter Umständen zu viel Säure in die Farm. Zwiebel und Knoblauch können zu scharf für die Würmer sein, die ja nicht ausweichen können, anders als am Komposthaufen im Garten. Gespritzt dürfen die Schalen niemals sein. Meine sind bio-Zitronen, die ich für die Kefirbereitung  brauche. Danch kommen sie vorverdaut in die Wurmfarm. 

Ebenfalls nicht in die  Fütterschale dürfen Pflanzen-Teile die noch lebensfähig sind. Das klingt jetzt schräg, was ich aber damit meine sind zum Beispiel Kartoffeln, die nur  verschrumpelt sind oder die oberen Abschnitte vom Wurzelgemüse. In der Wurmfarm ist es immer feucht und es herrscht ein gesundes, überhaupt nicht aggressives  Milieu, wie es in unreifen Kompost der  Fall ist. Kartoffeln treiben hier aus und auch die Reste des Wurzelgemüses bildet Wurzeln und wahnsinnig lange Triebe. Das verrottet nicht und man muss es mühselig einzeln von Hand entfernen. Auch Saaten, die noch keimfähig sind auch Reste der Sprossenzucht in der Küche wachsen hier weiter anstatt zu verrotten. Die dürfen auch nicht eingebracht werden. 

Da der Speiseplan gerade jetzt in den ersten Monaten des Jahres für die Würmer recht  einseitig ist, gebe ich hin und wieder eine Hand voll Wurmfutter hinzu. Das sind organische Abfälle  mit Mineralien und Vitaminen in  Pelletform. Die werden vom Anbieter der Farm empfohlen. Als Ergänzungskost und um Mangelerscheinungen vor zu beugen. Tatsächlich hatte ich anfangs im Winter einen starken Rückgang der  Wurmpopulation zu verzeichnen. Seit ich diese Nahrungsergänzung ab und an mit rein gebe, arbeiten und vermehren sich die Würmer tadellos. 


Wichtig ist viel Pappe und Eierkartons mit einzufügen. Den enthaltenen Kohlenstoff benötigen die Würmer bei der sonst stickstofflastigen Ernährung, um Humus machen zu können. Das ist aber im Kompost im Garten exakt das Gleiche. Nur Rasenschnitt verrottet nicht. Es bedarf auch hölzernes oder Stroh mit drin.

Man soll die Pappe oder Kartons einweichen, bevor man sie in die Farm gibt. Das machte ich anfangs gewissenhaft. Das Ergebnis war eine viel zu feuchte Farm mit üblen Gerüchen, weil Sauerstoffmangel herrschte. Seit ich die Pappe immer trocken einbringe habe ich das Problem nicht mehr. Außer ich füge zu viel frisches Material auf einmal hinzu. Dann kommen die Würmer mit der Verarbeitung nicht nach und es  beginnt zu riechen. Dann lasse ich den Deckel offen und lockere mit einer Schaufel.  So beseitige ich das Problem rasch.

Auch die Eierschalen vom Kochen und Backen werden im Backofen sterilisiert (Salmonellengefahr!) und dann im Mixer zu Mehl gemahlen. Eierschalen können so aufgearbeitet von den Würmern verwendet werden. Zudem puffern sie die reichlich entstehenden Huminsäuren. Würde das Substrat zu sauer könnte es die  Würmer schädigen. Sie brauchen dieses auch, um selbst ihre Eier ordentlich legen zu können. Was zu viel ist für die Wurmfarm, gebe ich immer auf den Kompost im Garten.

Hebt man den oberen  Deckel ab, sieht man die fleißigen Würmer das neue  Material erkunden.



Fressen können sie es freilich noch nicht. Das Blatt Salat zum Beispiel können sie, anders als Schnecken,  ja nicht anbeißen. Mikroorganismen müssen es erst matschig vorverdauen. Wenn es dann im Zersetzungsprozeß ist, dann können die Würmer die entstehenden  Säfte aufschlürfen.

Wo kommen jetzt die vorverdauenden Mikroorganismen her? Die haben die Würmer an sich! Die Würmer kriechen über die neuen  Nahrungsmittel in der Farm. Sei es Salat, Kartoffelschalen, Bananenschalen, Apfelbutzen oder anderes. Sie machen dies tatsächlich mit Absicht. Dadurch übertragen sie  ihren Schleim, der sie umgibt, auf das organische Material. In dem Schleim leben, genau wie im Verdauungstrakt des Wurmes, eben diese ungezählten Mikroorganismen. Sie fangen sofort an, die organische Masse ab zu bauen und für die Würmer verdaulich zu machen.





So gibt man also nach und nach die Küchenabfälle und der Garten- bzw. Balkonabfälle statt in die Biotonne, hier in die Wurmfarm. Ist die Schale fast bis oben hin voll, so kommt eine leere Schale oben auf und man füttert dort weiter. In der vormals oberen, jetzt mittleren Schale, verrichten die Würmer weiter ihre Arbeit zusammen mit den Mikroorganismen. 

Es ist hier schon viel Humus zwischen der organischen  Substanz erkennbar. 





Wer sich nun fragt, wo denn immer die leere Schale für ganz oben drauf herkommt, der sieht es hier im folgenden Foto. 

So sieht heute die unterste Schale aus. Es sind keine organischen  Materialien mehr zu erkennen. Die Würmer arbeiten aber noch die unsichtbaren Reste auf. 

Ist also die oberste  Schale voll, dann hat man die unterste Schale gefüllt mit fertigem Wurmhumus. 

Mit ein wenig Erfahrung und Fingespitzengefühl klappt das tadellos. Dann erntet man den fertigen Humus. Jetzt ist nur noch die Schale ein wenig aus zu waschen (Waschwasser ist bestens für den Boden geeignet, also immer im Gemüsebeet auswaschen) und kann sie leer oben auf setzen 

Wie ich "ernte" und den Humus dann verwende oder zwischenlagere, erkläre ich ein anderes Mal. 




Eigentlich unbezahlbarer Biodünger, selber gemacht aus Bioabfällen.



Die unterste Schale hat einen Auslauf für das Sickerwasser. In der Mitte hat sie bei diesem Modell ein geniales Plateau. Die Würmer sind ja neugierig und kriechen überall hin. Gelangen sie dann in die Unterste Schale mit dem Sickerwasser kann es sein, daß sie nicht mehr nach oben kommen. Durch dieses Plateau auf das sie bequem kriechen können, erreichen sie aber mühelos wieder die unterste Schale mit Wurmhumus. Von dort können sie in die anderen Schalen weiter wandern. 



Bei mir hängt unter dem Ablauf, der immer geöffnet ist, damit sich nicht zu viel ansammelt, ein Behälter. Das braune Sickerwasser, welches unten aus der Farm heraus tropft, ist wertvoller Dünger für den Garten, Kübelpflanzen oder Zimmerpflanzen. Die Flüssigkeit enthält Nährstoffe und Mikroorganismen, die dann auch dort, wo es gegossen wird, wieder positiv wirken können. Es ist ein Gesundserum für kränkelnde Pflanzen!




Die Arbeit mit meinen Würmern macht mir wirklich Spass. Und es freut mich immer wie gut es funktioniert. Wie ich eine Schale nach der anderen beernten kann. Es dauert im Winter länger als im Sommer, bis die unterste Schale fertig ist. Im Sommer ist der Prozeß in 4-6 Wochen abgeschlossen. Im Winter können es 8-10 Wochen sein. Die Würmer arbeiten nur bei einer Temperatur von 15 bis 30 Grad. Darunter stellen sie die  Arbeit ein und bei Frost erfrieren sie. Ist es über 30 Grad warm, stellen sie ebenfalls die Arbeit ein und können sterben. Bei mir steht die Farm im Kübelpflanzenüberwinterungsraum. Dort hat es im Winter etwas über 10 Grad. Dennoch arbeiten sie auch im Winter in der Farm. Im Sommer kann es bei den langen Hitzeperioden schon an die 30 Grad bekommen. Das merkt man den Würmern an, sie arbeiten dann nicht mehr und die Farm droht zu sterben. Ich hänge dann feuchte Tücher darüber und stelle sie manchmal wo anders hin, wo es noch ein wenig kälter ist. 

So, nun hoffe ich, daß ich Neugier wecken konnte. Jedenfalls freue ich mich darauf wieder einmal über die  Wurmfarm zu berichten und über die Arbeit der Würmer zu informieren. 


Kommentare:

  1. Achim, das ist so toll!
    Danke für den 1. Teil des Berichts.
    Hast du denn auch noch einen oder mehreren
    "normalen" Komposthaufen?
    Liebe Grüße
    Gine

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    1. Grüß' dich Gine,
      ja klar im Garten habe ich noch 4-5 Kompostsilos aus Drahtgestell oder, damit größer, aus alten Paletten gebaut. Bei mir kommt wirklich nichts fort. Mit meinem großen Häcksler kann ich jetzt - zwar mühselig weil Pfuschgerät - auch dickeres Gestrüpp häckslen. Wenn es zu dick ist für den Häcksler, dann ist es gerade schon dick genug für den Ofen ;-) und ich hole Pferdemist von der Nachbarin. Und doch könnte es noch mehr Kompost sein. Die Staudenbeete langt es nicht ganz, da habe ich dieses Jahr mal wieder Dünger gekauft. Immerhin muß ich mit dem Gartenkompost auch noch meinen Weihergarten versorgern. Also Kompost kann ma nie genug haben.
      Liebe Grüße der Achim

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  2. Toller Bericht! Habe auch seit 2017 eine Wurmfarm im Keller und mache damit meine Erfahrungen. Das Wurmwasser/Wurmtee ist ganz toll bei der Anzucht von meinen Tomaten und Paprika. Die ersten Versuche damit begeistern! Bin sehr neugierig auf neue Berichte von dir! L.G.

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    1. das mit dem Sickerwasser kann ich nur bestätigen. Nehme es auch für die zimmerpflanzen und für die Kübel. Allerdings hatte ich mich die letzten beiden Jahre verleiten lassen,die Kübel mit einem SpezialKunstdünger, besorgt von einer Freundin, die super Kübelpflanzen hat, zu düngen. Ergebnis: alle Krank, bleiche Blätter, SChildläuse, manche mußte ich wegwerfen. Ich werde dieses Jahr wieder Biologisch mit eben den Wurmprodukten und Jauchen düngen. Ich hoffen, dass ich sie so wieder hin bekommen. Denn manche kranke Pflanze habe ich mit dem Wurmwasser schon wieder kuriert. Und am spektaktulärsten ist meine Wachsblume, ein Ableger von der von meiner Oma. Die hatte ich 15 Jahre oder länger und nie!!!! hat sie geblüht. Dann habe ich damals gleich sie mit dem Wurmwasser, weil es so toll sein soll, gegossen und sie hat noch im selben Jahr geblüht und tut das nun jeden Sommer immer wieder. Wahnsinn oder?

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  3. Lieber Achim,
    deine Erfahrungen mit der Wurmfarm las ich sehr gerne. Du machst den idealen Kreislauf, das finde ich ganz wunderbar. - Mein Gemüsegarten ist auf einer allgemeinen Wiese/Böschung (gehört 14 Parteien) und vor fünf Jahren fragte ich, ob ich darauf Gemüse anbauen darf. Ich durfte, aber unter der Bedingung keinen Kompost, weil der schmecke. Teile diese Meinung zwar nicht, aber ich nicht den Gemüsegarten riskieren und habe darum keinen Kompost. Im Spätsommer säe ich Gründüngung aus und ich mulche auch.
    Dir weiterhin viel Erfolg mit der Wurmfarm und
    liebe Grüsse
    Eda

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    1. Da siehst du mal, wie weit sich die Menschen schon von der Natur entfernt haben. Bei solchen nichtswissenden Besserwissern, die haltlose Vorurteile pflegen, könnte ich immer explodieren. Hatten auch mal solche Nachbarn ;-( Da hülfe nur Aufklärung, aber dagegen sind diese Menschen fast immer zu 100% resistent. Ich selbst bin leider für solche Diskussionen auch nicht geeignet und gehe ihnen daher aus dem Weg. Aber für dich finde ich es eine gute Idee, daß du wenigstens mulchst. Ist ja auch Kompost, nur auf die Fläche verteilt. Boa, muß dein Garten stinken, wenn du den Abfall überall verteilst...... Kopfschüttel. Dir dann auch noch viel Erfolg und leckeres Gemüse. Gründünger und Mulch ist super, da freuen sich die Würmer in den Beeten und die Heinzelmännchen in der Erde darüber.

      Wünsche schöne Woche, liebe Grüße Achim

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    2. Guten Abend lieber Achim,
      ich diskutiere mit den Nachbarn nicht über solche Themen, das bringt nichts. Eher verschenke ich ihnen ein Gemüse aus dem Garten. - Schlimm war, als sie die Idee hatten, auf der Wiese/Böschung (dort wo ich den Gemüsegarten hege) Parkplätze zu erstellen und diese zu vermieten! Zum Glück kamen sie davon ab, weil das Grundstück am Hang ist und sie hohe Kosten befürchteten. - Jetzt freue ich mich auf den Start in die diesjährige Gartensaison. Die Heinzelmännchen in der Erde haben sich bestimmt vermehrt. Ich habe hier sehr, sehr viele!
      Dir einen schönen Abend und später gute Nacht!
      Liebe Grüsse
      Eda

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    3. ja so ist es wohl am vernünftigsten, keine derartigen Diskussionen. Bringt ja eh nichts und man selbst ärgert sich nur. Na aber Parkplätze mit den ein- und ausparkenden Autos riechen jetzt aber auch nicht gerade nach Veilchen. Da ist ein Kompost nun wirklich weniger Geruchs- und überhaupt garkeine Ohren- und Augenbelastung.

      Liebe Grüße der Achim

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  4. Toller Bericht! Ich hatte mir letzten Sommer Kompostwürmer bestellt, die arbeiten allerdings im normalen Kompostsilo. Aber sagenhaft, was die dort wegschaffen. Vor ein paar Tagen habe ich mal nachgeguckt, unter der frischen Abfallschicht sind tatsächlich schon wieder welche am werkeln. Der Tipp mit den Eierkartons ist klasse, die habe ich bisher immer weggeworfen, nun werden sie auch in den Kompost wandern. Hoffentlich beginnt draußen bald der Frühling, die Vögel zwitschern schon morgens. lg Johanna

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    1. Hallo Johanna, ja das wäre schon schön, wenn der Frühling endlich käme. Die Eierkartons kanst du, ein wenig zerrissen immer gut auf den Kompost tun. Das ist gut für ein gutes Verrotten. Bei mir ist im Garten und im Kompost noch nichts los. Ist alles gefroren. Da sind die Würmer noch tief unten in der Erde, wo sie sicher sind. Wenn es jetzt taut hoffe ich, daß endlich Schluß ist mit den starken, langen Frösten und alles auftauen kann. Dann nehmen meine Freilandwürmer auch wieder die Arbeit auf.
      Liebe Grüße Achim

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  5. Hallo Achim,
    gut, dass du einen Post dazu geschrieben hast, auch wenn die Fotos vielleicht einige abschrecken und sich bestimmt nur wenige Gärtner eine Wurmkiste im Haus vorstellen können. Mir fehlt dafür leider ein frostfreier Raum, aber wenigstens einen Komposthaufen gibt es. Das muss schön sein und im alten Garten bin ich sogar ohne Biotonne ausgekommen. War dort nicht üblich, aber dann musst du zwangsläufig den Restmüll vollpacken und das war auch nicht so toll.
    LG Sigrun

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    1. Grüß' dich Sigrun,
      ich werde jetzt immer wieder über die Wurmfarm, den Kompost oder Mulch berichten. Ich merke, daß das auch notwendig ist. Wer wirklich eine Biogarten haben will, muß sich einfach damit beschäftigen. Denn ohne diese Helfer kann nichts wachsen im Biogarten. Selbst diejenigen, die sagen, sie wollen keinen Kompost nur Fertigdünger aus vielleicht Schafwolle oder sogar veganen Biodünger, selbst die kommen nicht umhin Würmer und andere Helfer im Boden zu haben, weil sonst ihr teuer gekaufter Dünger nicht in pflanzenverwertbare Substanz umgewandelt wird. Nur Kunstdünger/Mineraldünger braucht das nicht. Und wer also organischen Dünger verwendet (habe dieses Jahr für die Stauden auch einen zukaufen müssen, weil der Kompost nicht ausreicht mengemäßig) sollte, so mein Wunsch und meine Absicht, auch wenig verstehen, was so im Boden passiert. Naja also die Biotonne könnte ich auch komplett lassen, aber sie ist Pflicht. Also kommt das rein, was am Kompost schwierig ist. Quecken, Giersch, Eichenlaub, Walnußlaub. Würde ich mir mehr Mühe geben, könnte ich das auch über den Kompost verarbeiten. Dann aber müsste ich für eine Heißrotte bei den Unkräutern sorgen, was schwierig wird im normalen Hausgarten. Also geht es nicht kaputt und ich verteile es erneut im Beet. Dann nütze ich dafür lieber die eh vorhandene Biotonne.
      Gerade schneit es wieder , wahrscheinlich fällt dieses Jahr die Gartensaison aus....

      Liebe Grüße Achim

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