Dienstag, 20. November 2018

Der Herbstgarten von innen und von außen, im Großen und im Kleinen.

Lange hatte ich es mir fast schon herbei gewünscht. Das kalte und düstere Herbstwetter. Jetzt ist es da. Der November ist zwar noch immer äußerst handzahm, aber man merkt, wie sich alles zur Ruhe begibt. Ich auch und das tut gut, nach diesem anstrengenden Sommer. 

Ich finde es schön, dass es abends schon sehr bald dunkel wird. So bleibt mir nichts anderes übrig, als die  Tagesarbeiten zu beenden und ins Haus zu gehen. 

Auch morgens dauert es länger, bis ich in den Garten gehe. Ich warte, bis der Nebel sich etwas verzogen hat und die Temperaturen geklettert sind. Bis dahin kann ich drinnen dies und das erledigen. Ich finde alles entspannter jetzt. 

Das Frühstück dauert etwas länger. Ich lese jetzt wieder Gartenbücher. Im Moment eines über die Staudenbeetgestaltung. So viele gute Anregungen habe ich da heraus genommen, neue Ideen und Ansatzpunkte für Veränderung und Verbesserung. 

Am liebsten würde ich ein neues Beet anlegen. Den Platz habe ich schon auserkoren. Meinem Garten, meinem Geschmack und meinem Kleinklima angemessen finde ich ein mediterranes Staudenbeet gerade sehr reizvoll. Den halbrunden mediterranen Platz sollte es ebenfalls halbrund umfließen als blühender Streifen. 

Schön wird das aussehen. Der Enthusiasmus ist groß, eine Liste in Frage kommender Stauden ist zusammengestellt. Und dann? Von was schwärmte ich doch  gleich noch zu Beginn meines heutigen Beitrages? Von Entspannung und Ruhe? Da haben wir es, das Problem der Realität. Dieser ach so genial passende Halbkreis-Streifen um den Platz muss erst mal ganz nach hinten in der Prioritätenliste geschoben werden. Ich weiß ja, was im Sommer zu tun ist und wie viel Zeit ich dazu habe. Für noch ein Beet ist einfach keine  Ressource mehr vorhanden. Außer, ich werde hauptberuflicher Landgarten-Gärtner. Das wäre so schön und genial wie die Idee des Beetes, ist aber leider genauso wenig real, wie eben dieses neue Beet. Aber die Beet-Idee ist geboren und wird auf alle Fälle, sei es auch nur im Hinterkopf, am Leben erhalten. 

Jetzt lege ich erst einmal das Buch zu Seite. Ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster über die Köpfe meiner Sukkulenten hinweg, zeigt goldenen Farben und erste Sonnenstrahlen. Zeit für den Garten! 





So, bis ich also in all meine Klamotten-Schichten hinein geschlüpft bin, ist es auch schon wieder vorüber mit der Sonne. Komisches Wetter, weht einem da auf einmal so eine Nebelbank durch den Nikolausbart. 



Die Nächte sind gerade immer leicht frostig. Am Morgen sieht man das den Pflanzen dann auch an. Hier steht noch ein Nachzügler-Blumenkohl im Beet. 



Im Gemüsegarten ist jetzt nicht mehr viel zu tun. Immer wieder Laub kehren. Hier und im restlichen Garten. Und die Sonne kommt langsam auch wieder hervor. 





Ich werde gleich mal einen Rundgang durch den Garten machen. Heute sollen stimmungsvolle Herbstfotos entstehen. Der November mag neblig und kalt sein. Gerade in der tiefstehenden Sonne gelingen aber, auch mit den letzten Resten Farbe im Garten, sehr schöne Aufnahmen. Dazu muss man dann allerdings immer wieder und wieder durch den Garten schlurfen und sehr aufmerksam hinsehen. Die richtigen Momente sind so schnell wieder vergangen, wie sie aufgetaucht sind. Daher unterbreche ich immer wieder meine kleineren Arbeiten und schnappe mir das  Handy zum Fotografieren. 

Hinter diesen Büschen liegt mein Weinberg. 






In den beiden Büschen, einem Holunder und einem Flieder, wächst eine wilde Rose. Sie hat schöne Hagebutten für die Vögel. 




Mein Weinberg brachte dieses Jahr zum ersten mal Tafeltrauben für die Küche. Ich bin sehr zufrieden mit der Ernte und dem Geschmack. 





Ebenfalls hier im Vorgarten steht der "alte Dorfbrunnen". Das Wasser ist abgelassen, die Pumpe frostsicher verstaut. Die Moosrose wird im Frühjahr wieder in ihrem unvorstellbar tiefgründigen und duftendem dunklen Lila den Brunnen dominieren. Jetzt gerade finde ich die Kombination von goldenem Laub und grauem Stein aber auch sehr ansehnlich. 




Zwischen Brunnen und Gartentor ist zur Abstützung des Geländes dieses kleine Steinmäuerchen gesetzt. Es sollte schon längst renoviert werden. Die Steine liegen bereit, aber (siehe mediterranes Beet) die Zeit fehlt einfach. Naja, so lange es noch irgendwie hält, passt ja alles. 



Sehr schön finde ich ja die niedrige Form der Katzenminze. Einmal ein oder zwei Stauden gepflanzt, hat sie nun bereits den ganzen Garten mit ihren Sämlingen erobert.  Wo es geht, lasse ich diese stehen. Immerhin blüht die Katzenminze vom Frühjahr bis jetzt. Die Staude ist sehr pflegeleicht. 




Und jetzt schaut euch doch mal das hier an. So sieht der Rasen im Vorgarten aus. Durch die Dürre war er ja komplett verschwunden. Seit Monaten ist die blanke Erde, durchsetzt mit ein paar Löwenzahnrosetten die Zierde des Vorgartens. Nun keimt es dort wieder. Was das wohl ist? Klee? Gänseblümchen? 


Und wenn man genau hinsieht, erkennt man auch frisches Gras in der Steppe.



Die Sonne hat mittlerweile den Nebel vollkommen besiegt. Herbstchrysantheme und abermals Katzenminze freuen sich über das Sonnenbad. 



Der Himmel ist blau, wie im Hochsommer. Vor diesem Hintergrund tänzeln die letzten Schönhütchen durch den Herbst. Ein wenig zerfleddert aber nicht ohne Charme, wie ich finde.


Oh und der Blutstorchschnabel zu ihren Füßen. Ihm hat Hitze und Trockenheit nichts anhaben können. Wie jedes Jahr hat er ein irrsinnig große Fläche im Beet einfach zugewuchert. Gottseidank! So habe ich, genau wie bei der Katzenminze, den ganzen Sommer über bis jetzt ununterbrochen überall die hübschen kleinen  farbintensiven Blütchen.




Ganz genau dort, wo die zerzausten Schönhütchen ihren herbstlichen Tanz aufführen und der Storchschnabel unermüdlich weiter kleine Blüten treibt, kann man diese "bis aufs Blut" bewaffnete Pflanze bestaunen.



Ich habe im Garten keine, die größere und mächtigere Dornen hat. Ich kenne hier auch keine Pflanze, die es mit der winterharten Zitrone dahingehend aufnehmen könnte. Dieses Jahr hat der Strauch im Frühling zum ersten mal geblüht. Und wie ich es erhoffte, schwängerten schon die wenigen ersten Blüten in seinem stacheligen Geäst die ganze Umgebung mit dem von mir so geliebten, schweren und klebrigen und süßen Duft der Zitrusblüten.

Den ganzen Sommer versuchte ich im Gestrüpp mögliche erste Früchte aus zu machen. Leider fand ich keine. Jetzt, da alles Laub weg war, entdeckte ich doch eine. Kugelrund, golfballgroß, traumhaftes warmes Gelb und ein Zitrusduft der an ihr haftet komplettierten diese schöne Frucht.


Den Vorgarten werde ich nun verlassen und den Hang hinauf in den oberen Garten gehen. Auf dem Weg dorthin finde ich noch ein Büschel mit Rosenknospen. 


Oder diese kleine Sonne tief unten am Boden unterm Flieder. 



Im oberen Garten steht unser schöner Hausbaum, die Baumhasel, jetzt vollkommen nackt in der Wiese. Auch hier konnte ich, nachdem das Laub gefallen war, etwas sehr schönes feststellen. Die ersten "Schwänzchen" hängen an ihm. Das heißt, er wird im Frühjahr beizeiten zum ersten mal blühen. Seine Pollen qälen mir dann wieder meine Nase, wie die der anderen  Haselnußsträucher. Aber ich kann auch auf erste Nüsse von ihm hoffen. 



Noch immer reife Früchte trägt die Herbsthimbeere im Beerenspalier am Zaun zum Nachbarn. 



Auch hier oben befindet sich, vielleicht habt ihr ihn  hinterm Hausbaum gerade schon gesehen, der mediterrane Platz. 

Das war nun eine meiner Arbeiten für heute. Alle Kübelpflanzen sind jetzt eingeräumt. Vielleicht hätten die einen oder anderen noch leichten Frost ertragen und draußen bleiben können. Es soll aber kälter werden, wir haben schon gleich Ende November und ich habe nicht immer auf Kommando Zeit und Hilfe, das zu erledigen. Also wurden alle verstaut. Das beruhigt meine Nerven, sorgt für mehr Entspannung und ist sowieso demnächst unumgänglich. 

Hier also, um das Rund des Platzes, könnte ein Streifen mit niedrigen, silberlaubigen und lila und blau und weiß und eventuell rot blühenden mediterranen Stauden seinen Platz finden. Vielleicht hinten, zum Platz hin, etwas Höheres wie kleine Sträucher oder ein Spalier, das auch im Winter schön ist. Dann hätte der Platz und der obere Garten auch jetzt, da alles weggeräumt ist,  mehr Struktur und Höhe. 



Ja viel steht nicht mehr am Platz. Nur die Hanfpalme kündet noch von der mediterranen Pracht meiner Kübelpflanzen. Sie bleibt draußen. Der Topf ist isoliert und beheizt. Der Stamm hat ein Heizkabel und wird noch umwickelt. Der Schopf bekommt wieder sein Häuschen aufgesetzt. 



Wo ist der Rest der Kübel hin gekommen? Schaut mal hinter der Palme durchs Fenster!



Ja, da sind ja welche der Kübepflanzen. Aber nur ein winziger Teil. 



Deneben ist schließlich noch ein Fenster. 


Und der Raum hinter diesem war einmal der Hasenstall. Von uns entkernt und isoliert, beherbergt er jetzt in den Wintermonaten die Kübelpflanzen. Wir nennen den Bau ganz nobel "Palmenhaus". Für die Hanfpalme, die Washingtonia und die Dattelpalme hatten wir es entkernt. Sie passten nirgends sonst mehr hinein. Jetzt steht nur noch, mit Müh' und Not, die Dattelpalme darin.  Die anderen passen schon lange nicht mehr hinein. 





Hier seht ihr, warum Hanfpalme (hinten) und Washingtonia (auf dem Hubwagen) nicht mehr ins Palmenhaus können.....



Die Zwergseerose im Seerosenbecken ist auch noch draußen. Sie kommt erst rein, bevor das Wasser droht durch zu frieren. Meist ist das Ende Dezember oder im Januar so weit. 



Zusammengesammelt im Garten habe ich auch einige meiner Sukkulenten. Sie sind frosthart, stehen aber jetzt regengeschützt unterm Carport-Dach.



An der Grenze von oberem Garten und Gemüsegarten finde ich im Staudenbeet noch eine Herbstchrysantheme, 


einen Storchschnabel



und an der Scheune die jetzt golden strahlende Ramblerrose. 



Der Rambler umgarnt das Scheunentor und in der Scheune wird auch fleißig gewerkelt. Ich verrate nur, dass es wohl etwas mit der Washingtonia zu tun hat. Darüber berichte ich dann aber ein anderes Mal. 




Der Tag neigt sich seinem zeitigen Ende. Einige Arbeiten konnte ich zu meiner großen Zufriedenheit erledigen oder weit voran bringen. Meine sonnigen Novemberfotos habe ich auch so weit im Kasten. Vielleicht schaue ich rasch noch einmal in den Gemüsegarten. 

November-Sonne auf dem toscanischen Grünkohl! 



Ich setze mich auf mein Bänkchen im Gemüsegarten und blicke in den Abendhimmel. Zurück zum Haus und zurück über einen sehr schönen Novembertag draußen im Garten. 



Dem Gemüsegarten kann ich beruhigt, auf dem Weg nach drinnen, den Rücken kehren. Was zu schützen ist, habe ich geschützt. Der Boden ist flächendeckend mit Laub und Ernterückständen oder Häckselgut gemulcht beziehungsweise mit Gründünger bewachsen. 


Ich bin gerade im sehr kurzen aber doch sehr beeindruckenden Moment zurück im Haus. Blicke ich jetzt durch das Fenster mit den Sukkulenten am Sims - ihr erinnert euch ans Frühstück heute morgen? - finde ich diesen  Sonnenuntergang. Ein perfekter Abschied vom Tag heute. 



Sonntag, 4. November 2018

Vom begrabenen Sonnenhirsch, nächtlichen wilden Geistern und meinem Garten

Wir sind  im November und im Spätherbst. Halloween ging schrill, gruselig und mit viel Zucker in den Naschereien an uns vorüber. Halloween, von den Christen verteufelt, weil heidnisch. Vom Einzelhandel geliebt, weil verkaufsträchtig. Und der Gärtner? Wie steht er dazu? 


Halloween, der heilige Abend oder Abend vor Allerheiligen. (all Hallows eve = aller Heiligen Abend) ist ein markanter Punkt im Jahrsverlauf der Natur. Die alten Völker, gern als Heiden und Primitive bezeichnet, beobachteten derlei Dinge sehr genau in der Natur. Der Natur von der sie lebten und von der alles abhing. 

Und wenn man jetzt nach draußen sieht und ein wenig offen ist für die Phönomene und Zyklen der Natur, dann versteht man es. Der Sonnenhirsch wird erlegt und seine Gatting die Vegetationsgöttin in die Unterwelt entführt. Was für Bilder, welche die momentane Situation im Garten beschreiben. 

Und ab jetzt, da die Ernten eingebracht sein sollten, ist alles, was noch draußen wächst für uns tabu. Es gehört den wilden Geistern die nachts über das Land ziehen. Vielleicht auch den Wildtieren, die im Winter ebenfalls Nahrung suchen? 


Willkommen in der düsteren Hälfte des Jahreskreises. Mit Halloween ist sie endgültig vorbei die helle Jahreszeit. Es herrscht der schwarze Gott, der den Sonnenhirsch erlegt hat. Ich finde die Beobachtungen und Deutungen aus Zeiten, da wissenschaftliches Allgemeinwissen über diese Zyklen noch weit, weit entfernt war, einfach nur wunderschön und so einfühlend, lebenserfüllt und detailliert. 



Und mal ehrlich! Wer war an  Halloween abends noch mal draußen? So zeitig ist es dunkel. Trotz mildem Herbst ist es neblig und kalt.  Ruhig ist es draußen und gespenstisch. Mir ist es jedenfalls nicht suspekt, dass genau an diesem Abend oder eben zu dieser Zeit die einfühlenden und sehenden Menschen leichter Kontakt finden können zur Anderswelt. 

Nur zu meiner Verteidigung als Christ möchte ich hier eine Passage aus einer Form des christlichen Glaubensbekenntnisses  (Glaubensbekenntnis von Nicäa) zitieren: 

"Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat. Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt".

Und auch im Christentum gibt es einen besonderen Tag zu dieser Zeit, den Martinstag.  Auch hier wurde früher ausgelassen gefeiert (Verzehr von Vieh, das nicht über den Winter gefüttert werden konnte, Vorbereitung auf dein vorweihnachtliche Fastenzeit in der Schmalz oder Eier verboten waren und somit verderben würden, wenn man sie nicht auf ißt)), er markierte einen wichtigen Einschnitt im Jahr der Bauern. Der neue Wein war probierfertig, das Vieh musste von der Weide (Almabtrieb), der Zehnte wurde entrichtet, "Personal" eingestellt oder entlassen. 

Es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, dass wir jetzt eine Phase des Jahres beenden und etwas Neues beginnt. Ein Einschnitt im Jahreslauf. Egal wie man ihn nennt. Von der Hand zu weisen ist er nicht. Und der Gärtner ist neben dem Bauern natürlich einer, der es hautnah mit erlebt. Zumindest wenn er mit und in  und für seinen Garten lebt. Und das ist nicht immer der Fall, denn nicht jeder lässt sich so auf die Natur und ihre Rhythmen ein. Nicht jeder kann das auch, ich verstehe das. Dennoch weise ich immer wieder darauf hin, möchte animieren sich einzulassen auf natürliche Rhythmen. Nicht auf die Rhythmen der immer lauten und immer beleuchteten und immer gleichen Welt unserer Konsumgesellschaft, der Welt von Geld und Macht. 

Ich lasse mich jetzt ein auf die dunkle und ruhigere Zeit mit Rückzug in Haus und Hof. Mit langen Nächten und der Gewissheit, dass in wenigen Wochen zur Zeit der Wintersonnenwende (21.12.) etwas Hoffnungsvolles geschieht. 

Die Erdgöttin oder Totengöttin gebiert tief unten in der Unterwelt das neue Leben, das Licht, die Sonne. Schwach wird es sein, das Neugeborene.  Aber dann wird es von Tag zu Tag stärker,(ab der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger!) gewinnt an Macht und zieht in immer höher werdenden Kreisen über unsere Erde. Es bringt Wachstum und Fruchtbarkeit für uns mit. So sahen es "die Alten" bevor dann ein neuer Glaube kam in diesem am 24.12. dieses neue Leben, das erst schwach ist und dann allmächtig wird, geboren wurde. 

Mir zeigen die vielen Parallelen der einzelnen Glaubensansätze, dass die Zeichen der Natur, ihre Rhythmen und Fakten  eben so einschneidend, so prägend und so wichtig für uns sind, dass sie auf egal welche Weise, auch heute noch im Kalender zu finden sind. Es gibt eben nicht die Natur und den Menschen, was viele Glauben. Nein, es gibt die Natur und der Mensch ist ein winziger Teil davon. Daran wird und kann sich nie etwas ändern. 

Wie schön diese Natur jedenfalls auch trotz dunkler Jahreshälfte für den sein kann, der sie wahr zu nehmen bereit ist, zeigen meine Aufnahmen von Gestern. Interessierte Leser können gern einmal den Beitrag vom  August zum Vergleich anschauen. Darin sind etliche Perspektiven wie heute, aber eben im August dargestellt. Damals regierte der Sonnenhirsch, der nun begraben ist in unvorstellbarer Macht. 

Die Bilder vom Wochenende enthalten alles vom blühenden Leben bis hin zum Verfall. Morbide Schönheit im November-Garten:





















Die Ernte mag, bis auf wenige Gemüse eingefahren sein. Ganz alles, was draußen ist kann und möchte ich noch nicht den wilden Geistern überlassen. Der toscanische Grünkohl wird jetzt noch geerntet, der Endivien, Winterlauch, Meerrettich und ein wenig Blaukraut. 

Fast alle Kübel sind zum Schutz vor den wilden Geistern schon eingeräumt. 

Die Hanfpalme bleibt wieder draußen und muss demnächst noch ihr Häuschen bekommen. 



Die Washingtonia bleibt nicht draußen, da der letzte Winter sie fast umgebracht hat. Es war einfach nicht zu beheizen, sprich frostfrei zu halten ihr spezielle  Häuschen. Sie kommt in die unbeheizte Scheune und wird darin noch umbaut. Wie aber bringt man einen Corten-Stahl-Kübel von 80x80x80cm Größe, bepflanzt mit einer großen Palme durch den Garten, bergauf zur Scheune? 

Hier seht ihr es. Diesmal ganz ohne  Bulldog vom Nachbarn. 



Zumindest steht sie jetzt schon mal vor der Scheune.  Von da ist sie schnell eingeräumt.   Aber erst wollen wir noch die Folien-Konstruktion dafür bauen. Hoffentlich bleibt es noch ein  wenig mild, denn  im Moment herrscht doch ein wenig Unruhe und Beruf und Gesundheit.