Freitag, 20. Oktober 2017

Goldener Oktober im eigenen Garten und wüste Vegetation im Urlaub

Was für ein goldener Oktober. Ein Herbst, wie im Bilderbuch. Er kam so unverstellbar plötzlich. Jetzt ist er da und man hat sich daran gewöhnt. Er selbst ist gleichförmig, ruhig und ausgeglichen (wenn nicht gerade Orkan ist). So empfinde ich ihn. 

Der ruhige Zustand gerade macht nachlässig. Mein Kopf muß eingeschaltet werden, sogar für die Gartenarbeit. Sonst laufen da die meisten saisonalen Arbeiten ja automatisch. Aber welche liegen gerade an? Eine kurze Auszeit hat mich vollends aus dem Rhythmus gebracht und jetzt muß ich mich erst einmal umsehen. Welche Arbeiten stehen die nächsten Tage an. Das wunderbar warme Wetter mit blauem Himmel und übe 20 Grad kann ja nicht ewig anhalten. Dass der Frost und der Winter kommen, ist gewiss. 

Traumhafter Herbst im Landgarten- warm und golden


Zuerst aber ein paar Eindrücke vom goldenen Oktober und den Herbstblüten in meinem Garten. 

Ja ja, die Eiche und die Esche. Oft habe ich dieses Jahr über beide berichtet. Nun ist die Esche, die ja nach der Eiche grünte, fast kahl, während die Eiche noch immer ihr Laub hat. Vieles davon bleibt bis zum Frühjahr an ihr hängen. 

Wie mickrig gegen die beiden Bäume meine großen Palmen doch aussehen. 



Herbst im Landgarten
Herbst im Landgarten


Und auch noch ein Bäumchen ist der Baumhasel, der unser Hausbaum werden soll. Aber ich tue ihm unrecht. Er ist in den wenigen Jahren nun schon doppelt so groß wie damals beim Pflanzen. 

Baumhasel als Hausbaum
Baumhasel als Hausbaum

Herbstgarten
Herbstgarten

Wieder der Nero die Toscana. Aber er ist dieses Jahr auch wirklich schön  geworden. Da springt die nächsten Tage wieder einmal ein Mittagessen raus denke ich. 


Federkohl Nero die Toscana
Federkohl Nero die Toscana


Auch meine Wintersalate sind gewachsen. Hätte ich gerade Zeit, könnten die ersten schon ins Beet. Oder setze ich sie ins Gewächshaus? Oder halbe/halbe, damit ich sehe, was besser ist?

Wintersalat Jungpflanzen
Wintersalat Jungpflanzen 


Die Herbstchrysanthemen haben jetzt ihren großen Auftritt. Die rosa Clara curtis ist verblüht. Oft hatte ich sie bereits hier abbilden können. 

Jetzt glühen- und es ist ein wirkliches Glühen und Leuchten- über all die "Bienchen". So heißt diese hübsche kleine Chrysanthemensorte. 

Herbstchrysantheme Bienchen
Herbstchrysantheme Bienchen


Der Schwabenstolz ist noch in Knospe und wird beim Erblühen einen gelben Punkt in der Mitte zeigen, mit dem er ebenfalls leuchtet.

Schwabenstolz Herbstchrysantheme
Herbstchrysantheme Schwabenstolz


Meine Myrtenaster im Beet ist längst verblüht. Da fängt gerade diese Aster hier an zu erstrahlen. Sie ist winzig, etwa 5 cm hoch und 30 cm lang. Es ist die Teppichmyrtenaster Snowflurry. Sie steht in der Wanne bei den winterharten Kakteen und ist wirklich bezaubernd.

Hier habe ich bereits darüber geschrieben und man sieht ihre Entwicklung ganz schön. sukkulente 1 sukkulente2, sukkulente3,

Teppichmyrtenaster Snowflurry

Teppichmyrtenaster Snowflurry
Teppichmyrtenaster Snowflurry


Auch meine großen Herbstastern sind allesamt mittlerweile verblüht. Hier am Foto gefällt mir vor allem der Kontrast mit der bäuerlichen Herbstaster und der exotischen Bananenstaude. Ja gerade die Bananestaude gefällt mir. Warum? 

bäuerliche Herbstaster und exotische Bananenstaude im Garten
bäuerliche Herbstaster und exotische Bananenstaude im Garten

Urlaubserinnerungen 


Wenn ich sie sehe schwelge ich in  Erinnerungen an den vergangenen Urlaub. Und im Urlaub erinnerten mich diese Stauden überall an Zuhause. Ein verbindendes Element sozusagen. 

Ja, ich kann auch Urlaub. Wir waren auf den Kanaren und Madeira. Und wie habe ich allen daheim erzählt, immer war schlechtes Wetter. Nicht einen Tag kletterte das Thermometer über die 30 Grad, immer blieb es ganz knapp darunter oder exakt dabei stehen....

Aber diese Inseln sind wirklich eine Wucht. Einen Tag Madeira oder La Palme mit einer unwahrscheinlichen Vielfalt an Vegetation, die auch jetzt noch in voller Pracht da steht. Dann wieder Lanzarote mit Lava-und Aschefeldern, so weit das Auge reicht. Gemüseanbau nur mit den  unmöglichsten Tricks möglich und heimische Vegetation nicht annähernd so üppig, wie bei uns auf einer Bauschuttdeponie. Als natur- und gartenbegeisterter Mensch kam ich aus dem Staunen und Schauen die Tage gar nicht heraus. 

Heckwelle
Heckwelle


760 sind es! 760 Fotos, die ich gemacht habe. Warscheinlich lag ich sogar nachts im Bett noch mit den Armen in dieser Stellung.....

Achim beim Fotografieren
Achim beim Fotografieren


Aber sagt selbst, muß man das nicht ablichten? Wer hat ein Fensterblatt daheim oder im Büro stehen, oder kennt jemanden, der eines hat. Jeder oder? Und dann das, was sagt man dazu. So kann also ein Fensterblatt auch aussehen. 

Fensterblatt
Fensterblatt

Oder Hibiskus? Der  Besen mit hellgelben,wenigen Blättern, den man mal blühend erstanden hat. Seither geht es immer nur bergab mit ihm. Wie wär's? Einfach mal in den Garten pflanzen! Scheint zu helfen....
Hibiskus
Hibiskus


Das hier kennt ihr auch. Doch, ihr kennt es. Sicher hängt es bei vielen von euch in irgendeiner Ampel. Ja eigentlich ist es wie Efeu ein Kletterer mit Saugwurzeln. Der Klettergummibaum. Hier begrünt er eine Terrassenwand im botanischen Garten auf Madeira.

Klettergummibaum
Klettergummibaum


Den muß aber jeder kennen. Wir  hatten auch mal einen. Immer war das Fensterbrett voll von den abfallenden Nadeln, bis er selbst Abfall war. Wenn er dort steht, wo es ihm gefällt, sieht er aber wirklich hübsch aus der Zierspargel. 

Drachenbaum auf Lanzarote
Zierspargel 


Natürlich habe ich auch all meine Kübelpflanzen wieder gefunden. 

Allüberall in Gärten oder Parks, neben Denkmälern oder als Straßenbaum wächst er, der canarische  Drachenbaum. Ich habe ihn 2010 oder früher einmal als  Same mitgebracht. Meiner ist etwa brusthoch und sehr kräftig. Hier ein schönes Exemplar in einem Garten. Bis dahin braucht meiner  noch etwas. Hoffentlich lange! 
Drachenbaum auf Lanzarote
Drachenbaum auf Lanzarote

Und so wird er wohl niemals werden im Kübel. 

Drachenbaum auf Teneriffa
Drachenbaum auf Teneriffa

Die buntesten Früchte wachsen hier am Straßenrand. 

Kaktusfrüchte
Kaktusfrüchte

Und weil ich auch so einen Kaktus im Kübel habe, ein Urlaubsmitbringsel von einer anderen Insel, habe ich sie natürlich fotografieren müssen. Hier einmal als Hängepflanze über einer Klippe. 

Feigenkakteen hängend
Feigenkakteen hängend



Bei mir sind sie dieses Jahr, dem Erstversuch, nichts geworden. Weil viele sie wohl aber anbauten, wie ich immer wieder lesen oder sehen konnte, gibt es jetzt ein Foto von einem Garten auf La Palma. Hier werden die Süßkartoffeln in größerem Stil angebaut. 

Süßkartoffelanbau im Garten
Süßkartoffelanbau im Garten


Und für die vielen Chili-Liebhaber unter den Bloggern und Vloggern habe ich natürlich auch ein Foto. 

Chiliplanze im Garten
Chiliplanze im Garten

Und wie in meinem Garten auch, geht es ohne eine ausgeklügelte Bewässerung nicht. Hier  rauscht das frische Gebirgswasser gen Tal. Es dient dort als Bewässerung für die Plantagen und Felder. 

Bewässerungskanal
Bewässerungskanal 


Und dann so was hier. Also wirklich, da ist mir mein Weinberg ja viel lieber, egal wie klein er ist. 

So sehen Weinberge auf Lanzarote aus. Durch die Ascheschichten muß man einen Kegel graben, bis runter zum Boden. In den Kegel pflanzt man eine einzelne Pflanze und säumt den Kegelrand mit einem Steinwall. Der Wind und die Hitze verdorren sonst alles. Jeder Kegel eine Pflanze. Irre oder?

Weinanbau auf Lanzarote
Weinanbau auf Lanzarote


Natürlich ist hier nicht der Platz um alle Fotos zu zeigen und so beende ich meine Urlaubserinnerungen mit der Pflanze, die mich in Gedanken wieder fort zog. Die Banane. Überall Bananenplantagen. Besonders viele waren es auf La Palma. Hier wachsen sie ohne Schutzvlies. Von Gran Canaria kenne ich sie nur unter Vliesgewächshäusern. Sie dienen nicht wie bei uns dem Schutz vor Kälte sondern vor dem austrocknenden Winden. 

Bananenplantage auf La Palma
Bananenplantage auf La Palma


Ich wünsche allen ein schönes sonniges und  ruhiges Herbstwochenende.

Sonnenuntergang am Meer
Sonnenuntergang am Meer










Kommentare:

  1. Lieber Achim, diese Inseln stehen bei mir auch ganz oben auf der Wunschliste, aber die Umsetzung wird noch dauern. Bei uns soll das Wetter am Sonntag kippen. Dann ist es vorbei mit warmen Wetter und Sonnenschein.

    LG Kathrin

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    1. Hallo Kathrin, also diese Inseln sind echt eine Reise wert. Waren ja auch nur immer einen Tag bei einer Insel , haben da aber jeden Tag Ausflüge gebucht, daß wir was von den Unterschieden der Einzelnen sehen. War mir auch nicht so bewußt, diese krassen Unterschiede. Faszinierend, was es da alles zu sehen gibt. Es lohnt sich.

      Ja bei uns soll es auch am Sonntag noch "herbstlicher" werden. Hoffentlich hält es am Samstag noch, da wird ein Karpfenweiher gefischt und für diese Arbeit ist ein wenig ordentliches Wetter immer sehr hilfreich, langt schon das Wasser von unten,da muß man nicht von Oben auch naß werden.

      Liebe Grüße Achim

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  2. Lieber Achim
    danke für deinen Post! Als ich Lanzarote las, freute ich mich sehr auf die Fotos. Ich war vor 30 Jahren dort und ich war ebenfalls sehr beeindruckt von den Reben in den Trichtern. Sehr speziell, ich habe dies nirgendwo sonst gesehen. Mit deinen Fotos wurden meine Erinnerungen wieder wach auf wunderschöne Ferientage dort; ich habe nur ganz wenige Fotos von der Insel, das war noch lange vor der Smartphone Zeit.
    Du, 30° C ist doch just angenehm, oder war es dazu windig?
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eda

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    1. Liebe Eda, bitte schön. Naja ich hätte ja noch einige Fotos mehr , auch von Lanzarote, aber es halt kein Reiseblog, sondern ein Gartenblog und ich überlegte schon ob ich überhaupt von solchen "Gärten" und dem Urlaub überhaupt schreiben soll. Aber ich selbst war auch von der Vegetation, dem unteschiedlichen Klima und den krassen Landschaften so begeistert, daß ich ein paar Worte darüber verlieren wollte.

      Niemals 30 Grad war zwar wirklich aber doch eher ironisch gemeint. Das Wetter war traumhaft, bis auf den Kalima, den Sahara-Staub-Sturm der die ganze Woche anhielt und alles so diesig war, daß man keine schöne Ausicht hatte. Erinnerte eher an Mittelfranken im November von der Weitsicht her. Aber egal, wir haben ja noch genug gesehen. Und wenn die Sonne nicht so ungefiltert direkt runter brennt, ist es mir eh lieber. Windig war es natürlich auch immer, aber das ist ja fast normal auf den Kanaren. Am stürmigsten wer es in den Bergen auf Lanzarote. Naja da ist ja eben auch so gar nichts, was den Wind bremsen könnte.

      Liebe Grüße und auf einen baldigen Kanarenbesuch, oder? Liebe Grüße Achim

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  3. Hallo Achim,
    Deine Bilder wecken bei mir Erinnerungen an einen schon verjährten Urlaub hervor. Aber es war einer der Schönsten! Die Landschaft ist so speziell und besonders der Weinanbau hat mich fasziniert. Und den Wind in den Bergen - an den erinnere ich mich noch sehr gut!
    Bei uns endet der goldene Herbst bald, der Wetterumschwung ist schon fürs Wochenende vorhergesagt. Dann wird es auch für meine Blümchen ein wenig kalt werden...
    LG Marie

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  4. Hallo Marie, das ist echt so schön, daß ich euch an schöne Urlaube mit den Fotos erinnere. Befürchtete erst, wieder Leser zu verlieren, wenn ich mal artfremde Fotos zeige......Naja deine Blümchen blühen sicher noch ne Weile, ausser es kommt Frost, der wird vielen den Gar ausmachen. Ende, Tot und Verderben ist eben im Herbst Normalität. Genießen wir jede sonnige Stunde.... Liebe Grüße vom Achim

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  5. Hallo Achim,

    was bei Dir alles wächst! Federkohl habe ich noch nie gesehen!
    Verfriert der Salat draußen dann nicht?

    Und komisch, ich habe dem Namen nach die selbe Chrysantheme, allerdings sieht sie bei mir viel dunkler, eher kupferfarben, aus! Ist jedenfalls schön, daß es wiederkehrende Sorten sind! So etwas braucht man im Garten, damit man nicht jährlich neu kaufen muß!

    Deine kleine Aster ist ja wirklich hübsch! Für den Steingarten werde ich danach auch mal Ausschau halten. Bei mir blühen die Astern noch! Blau - lila - weiß. Solch eine Farbe, wie die an Deiner Bananenstaude fehlt mir noch im Garten!

    Immerhin, 30 Grad sind ja eine Menge, da konnten wir hier nicht mehr mithalten! ;-)
    Na, da hätte ich sicher auch so viele Fotos geschossen! Das Fensterblatt ist wirklich genaial! So ein völlig anderer Habitus als im Zimmer! Meine Mutter besaß früher mal eines ... Eigentlich gehören solche Pflanzen nicht in unsere Wohnungen gesperrt! Das grenzt an Vergewaltigung. ;-) Großartig, Achim!

    Und vom Kletter-Gummibaum habe ich auch noch nie gehört! Was es doch alles gibt!

    Der Lava-Wein ist ja genial! Der Mensch muß sich nur zu helfen wissen!
    Schöne Bilder und vor allem auch mit dem Sonnenuntergang am Meer.
    Schön, daß Du wieder da bist, Du wärst sicher noch viel länger geblieben...

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Hab vergessen zu sagen: der Salat ist winterhart, als junge Pflanze soll er den Winter gut überstehen und dann im Frühjahr gleich schön durchtreiben, während der im Frühjahr erst gesäte da noch lang nicht durchstartet. So habe ich es nun mehrmals gelesen und das käme mir sehr gelegen und so wird es eben gleich probiert.

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  6. Hallo Sara, jetzt ist all der Text wieder weg, weil das Internet wieder nicht funktioniert. Als noch ein Versuch. Palmkohl oder Federkohl. Der Nero di Toscana ist für mich der Ersatz für Grünkohl, welcher in Süddeutschland, jedenfalls in Franken nicht wächst. Der Nero mag volle Sonne und auch Trockenheit hält er eher aus.

    Die Chrysantheme habe ich drei mal und sie ist immer so schön gelb mit Kupfer. Hängt sicher auch vom Boden ab, wie gelb oder Kupfer sie ist.

    Die kleine Aster ist super für den Steingarten.Ich habe sie auf Gartenmesse
    am Stand bei den winterharten Sukkulenten erstanden.wenn du willst, suche ich die Internetadresse von deren onlineshop raus.

    Ficus pumila heisst die Kletterpflanze. Weil der Gummibaum auch ein Ficus ist, nenne ich die Pflanze immer Klettergummibaum. Ist sicher auch nicht falscher als der Handelsname Kletterfeige. Mit den Feigen hat sie genauso viel oder wenig Ähnlichkeit, wie mit nem Gummibaum...

    Vergewaltigung ist es wirklich, wenn man sieht, wie diese Pflanzen im Freien aussehen. Faszinierend.

    Den Weinanbau in den Kegeln kannte ich auch nur von meinem Buch über Wein.

    Ja tatsächlich wäre ich auch länger geblieben. Das Gefühl hatte ich noch nie in einem Urlaub. War aber einfach so was von urlaubsreif und hätte echt noch eine Zeit Urlaub nötig....

    Wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüsse Achimm

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    1. Hallo Achim,

      ich schreibe den Text immer im Texeditor (BlogDesk) vor - so geht nichts verloren, nur mal so als Tipp. Denn nichts ist Ärgerlicher, wenn man lange Kommentare geschrieben hat, die auf einmal weg sind. ;-) Passiert bei Blogger speziell ja leider doch öfter.

      Ah ok, das mit dem Grünkohl wußte ich nicht!
      Wegen der Aster - melde ich mal per Mail bei Dir ...

      Stimmt und Ficus pumila ist mir doch ein Begriff!
      Ist schon faszinierend, wenn man Dinge nur aus Büchern kennt und ihnen dann gegenübersteht!

      Allerdings stelle ich mir einen Urlaub voller Action auch nicht gerade erholsam vor! :-) Zumal so weit weg. Früher hat man dafür Wochen gebraucht, was schon bedingt durch die langsamen Transportmittel war, aber ich glaube, der Organismus braucht auch heute noch mehr Zeit, um sich anzupassen. Für mich käme wohl eine Reise unter 3 oder 4 Wochen nach so weit weg nicht in Frage, weil mir das zu stressig wäre, auch wenn ich gern Abwechslung habe. Doch das ist schon eine Entfernung, wo ich denke, da brauche ich allein 3 Tage fürs Ankommen und die Umstellung auf andere Klimata.

      Hauptsache, es geht Dir besser als vor dem Urlaub, lieber Achim!

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Hallo Sara, das mit dem Vorschreiben mache ich tatsächlich auch schon mal, aber eher, wenn ich einen Blogartikel verfasse, der ja länger und ausgefeilter ist, als meine Kommentare und wenn ich schon merke, daß das Internet hier wieder schwächelt. Gestern saß ich abends am Sofa nach langem Tag draußen und wollte nur einfach auf die Kommentare antworten,die mich den ganzen Tag schon freuen, als sie eintrudelten. Und da habe ich nicht ans Internet gedacht und dann ging mal wieder überhaupt nichts mehr, so dass ich erst Sonntag früh schreiben konnte. Oh der Urlaub war erholsam, nichts kochen müssen, nichts konservieren müssen, nichts bügeln und waschen müssen, nichts arbeiten müssen, nichts denken müssen, nichts erledigen müssen. Nur essen, essen, essen, trinken, ausschlafen, unterhalten und sich durch so interessante Landschaften fahren lassen. Die Entfernung macht mir jetzt noch nichts. Kanaren sind vier Flugstunden. Gut mit der Anreise zum Flughafen, Warten am Flughafen, Busfahrt zum Schiff vom Flughafen sind da dann schon mal 12 Stunden weg. So war es auf Heimreise. 15 Uhr vom Schiff, Ankunft zu Hause früh um 4. 12 Uhr abfahrt zur Arbeit ;-( Das war mega anstrengend leider. Aber der Urlaub selbst war super, nur schön! Und ja melde dich wegen der Aster. Übrigens könnte ich auch mal versuchen, von der Aster neben der Banane was abzustechen, wenn du Bedarf an so einer Staude hast.

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  7. Lieber Achim,
    natürlich habe ich schon von Lanzarote gesehen, aber Deine Fotos, auf denen man nur schwarzen Untergrund sieht sind doch etwas besonderes, irgendwie muss ich an eine Mondlandschaft denken, wenn da nicht immer die Pflanzen wären. Besonders beeindruckend sind ja die "Weinberge", so etwas habe ich noch nie gesehen. So Manches erinnert mich aber auch an den Basaltabbau bei uns hier in der Gegend, wenn man da mitten in einem solchen Kegel, wo gerade abgebaut wird, steht und keine Vegetation sieht, komme ich mir auch schon wie auf einem anderen Planeten vor. Danke für's Zeigen dieser tollen Aufnahmen.
    Die Snowflurry ist übrigens sehr, sehr schön. Schade, dass der goldene Oktober vorbei ist.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Hallo Wolfgang, also wir sind da auch durch Lavafelder, jahrhundertealt gefahren. Keine Verwitterung der Lave, scharf, harte Lava, wie sie damals floss und sich übereinander schob. Bei uns wenn Stein rum liegt verwittert er, wird runder und von Flechten, Moos und dann anderen Pflanzen bewachsen. Dort ist nichts! nur schwarze Erde. Gespenstig, unwirtlich für einen Gärtner und trostlos.

      Der Goldene Oktober war am Samstag noch,wir hatten Glück bei den Weihern, seit Sonntag ist er weg. Heute war ich das erste mal MIT MÜTZE Gassi gehen. So elend kalt ist es. Gut, daß jetzt noch paar warme Tage kommen, hab doch noch so viel zu erledigen. Ab nächster Woche solls bei uns dann dauerhaft unter 10 oder gar unter 5 Grad werden. Das war's dann also wirklich.

      Liebe Grüße Achim

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