Sonntag, 20. August 2017

Ist der Käfer doch nicht schuld? Und ist auch der Baum krank?

Rambler und Walnußbaum scheinen krank zu sein


Samstag, 19. August 2017. Zwischenstand bei meinen beiden Fragen  und euren Rückmeldungen.


Also die Sämlinge sind noch immer nicht identifiziert. 


Die Seuche beim Rambler auch nicht. Oder doch? Es schien mir möglich, daß dieser Triebbohr-Käfer drinnen ist. Da muß man dann die befallenen Triebe entfernen und vernichten. 

Wie ich mir schon dachte ist, das aber ein nicht zu bewerkstelligendes Unterfangen bei einem Rambler wie dem  Pauls Himalayan Musk in einem Walnußbaum. 

da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk
 da hab ich ja ganz schön was heraus geschnitten aus dem Rambler (c) by Joachim Wenk

Ein Zweiggewirr wie bei Dornröschen


Mit dem Handy lassen sich die Schäden, wegen der Entfernung zur Linse auch nicht wirklich gut einfangen. Es sind nicht alle Triebe am Absterben. Nur manche. 

(c) by Joachim Wenk
Rambler im Baum stirbt ab (c) by Joachim Wenk


Dazu gehören auch Triebe mit fast 3cm Durchmesser.  Vollkommen verholzte Rosentriebe. Ineinander verschlungen und verwunden, um die Äste im Baum gewickelt und verzweigt. Von den Stacheln rede ich dabei noch nicht einmal. Wie sollte man hier die Triebe entfernen, um die Larven des Käfers, wenn er denn der Schuldige ist, zu beseitigen?

(c) by Joachim Wenk
 Zweiggewirr im Walnußbaum (c) by Joachim Wenk


Ich habe es versucht. Ich fing oben an, weil ich da sehe, was kaputt ist. Und weil ich dann Stück für Stück gen Stamm schneiden kann. Aber es geht einfach nicht. Reiße ich abgeschnittene Teilstücke nach unten, ziehe ich so viele noch grüne mit herab. Die bekomme ich nie wieder hoch in den Baum. Zudem haben die Triebe und Verzweigungen, die denn nach unten zu reißen wären, viele Meter Länge. Wirklich viele, nicht nur ein oder 2 Meter.

Bei dem ganzen Geschnippel auf wackeliger Leiter, verhederrt in Ramblertriebe und voll Zorn auf einen Käfer, von dem ich gar nicht weiß, ob er schuldig ist, bemerkte ich dann, daß der Baum ansich auch nicht gerade gesund ist. Es ist so viel abgestorbenes Holz. Dichtes Laub sieht auch ganz anders aus und selbst beim Baum werden Blätter gelb.

(c) by Joachim Wenk
kranker Rambler und kranker Baum? (c) by Joachim Wenk

So fängt es bei den Rosenblättern an.

kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk
kranke Rosenblätter vom Rambler im Baum (c) by Joachim Wenk


Die anderen Walnußbäume sehen gesünder aus, trotz schwierigem Jahr


Dieses Jahr ist für die Bäume ein schlimmes Jahr. Und das nach zwei Sommern, in denen sie über Monate mit schlappen Blättern in der knallenden Sonne fast verdurstet sind.  Erst der kalte Winter. Dann im April die bittere Kälte, in der alle Blüten und Laub abgefroren sind. Sie standen dann lange kahl, länger als sonst, wo sie ja eigentlich schon grün waren. Dann trieben sie. Leider unheimlich gakelige dünne  und schwächliche Triebe. Meinem anderen Walnußbaum hier sieht man es nicht so an. Der ist grüner in der Krone. 


der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk
 der andere Walnußbaum ist grüner und dichter belaubt (c) by Joachim Wenk



Auch der Walnußbaum der Nachbarin sieht grün aus.

(c) by Joachim Wenk
Walnußbaum der Nachbarin, satt grün und dicht grün (c) by Joachim Wenk


Nur eben meiner, in dem die Ramblerrose kränkelt sieht schlecht aus. Ich glaube, daß der Käfer nicht Schuld ist. Zumal ich in keinem der abgeschnittenen Äste habe Larven gesehen. 

die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk
die Krone des Walnußbaumes ist auch nicht gesund und satt grün (c) by Joachim Wenk


Sicherheitshalber habe ich allen Rosenschnitt von heute sofort verbrannt. Egal was diese Seuche ist, durch die abgeschnittenen Triebe verbreitet sie sich jedenfalls nicht mehr. 

Was für traumhaftes Wetter


Ansonsten aber habe ich das traumhafte Wetter im Garten genossen. 

Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk


Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Traumhaftes Spätsommerwetter im Landgarten (c) by Joachim Wenk


Gemüse aus dem Garten täglich frisch auf den Tisch

Zumindest ab nachmittag.  Vorher mussten noch Bohnen eingefroren werden genau wie Brokkoli. Mittagessen war zu zu bereiten. Heute gab es  schnelle Tomatenbrote mit Parmesanrührei. 

Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk
Tomatenbrot mit Parmesanrührei (c) by Joachim Wenk


Wenn es nicht gelangt hätte,wären auch noch ein paar Stücke Schüttelpizza von gestern übrig gewesen. 
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk
 Schüttelpizza (c) by Joachim Wenk


Und weil ich im Gemüserausch bin, alles frisch aus dem Garten, gab es natürlich diese Woche unter anderem auch eine Gemüselasagne.

Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk
Gemüselasagne mit frischem Gartengemüse (c) by Joachim Wenk

Diese und weitere Rezepte werden in der Nächsten Rezepte-Neuheiten-Mail noch einmal verlinkt werden. Damit kein Rezept übersehen wird....



Alle Rezepte für Küche und Vorratskammer auf www. achimsgartenzumkochen.de

Kommentare:

  1. Lieber Achim,
    kränkelnde Pflanzen betrüben mich ebenso wie kränkelnde Menschen. Einen Rat kann ich Dir leider auch nicht geben. Kann es vielleicht sein, das unten im Wurzelbereich von Walnuss und Rambler Wühlmäuse aktiv knabbern? So habe ich mal eine Rose und diverse Sträucher verloren.
    Da wende ich mich doch lieber den erfreulicheren Bildern von leckeren Dingen zu. Das Tomatenbrot sieht zum Reinbeissen aus!
    Liebe Grüße
    Karen

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  2. Hallo Karen, ja und mich ärgert es, daß unentwegt was krank oder befallen ist. Gibt es denn keine Pflanze, die mal gesund ist und einfach wächst. Gemüse, Obst und Ziergewächse haben alle dauernd Krankheiten. Das zermürbt einfach auf Dauer .... Wülmäuse können es theoretisch schon sein, habe aber noch nie welche gehabt und jetzt aktuell sehe ich keine Gänge oder Löcher. Lass mich hoffen, dass die es auch nicht sind, weil die ja auch so schwer oder gar nicht wieder vertrieben werden können.

    Liebe Grüße Achim

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  3. Nur noch ganz kurz hier hereingelinst ...
    Was die Rose betrifft, da wärst Du vielleicht bei Silke richtig - obwohl ich jetzt nicht weiß, ob sie gerade Zeit hat wegen ihrer beiden Baby-Katzen ...

    http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/

    Aber wenn Du Dich in ihrem Blog einmal umschaust - ein Pool an Rambler-Rosen, teils auch schon alt ...
    Oder vielleicht hat Rudolf Rat - mir hat er schon Tipps gegeben

    http://rudolfshistorischer-rosen-park.blogspot.de/

    Ich wünsche Dir viel Glück.
    Gute Nacht!
    Sara

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  4. Lieber Achim,
    ich musste auch mal eine Ramblerrose entfernen, weil der Baum, auf dem sie hoch wuchs, umgefallen war. Das heißt ich brauchte keine Leiter und musste nicht klettern und auch nicht zwischen gesunden und kranken Trieben unterscheiden. Ich empfand die Arbeit dennoch als geradezu unmenschlich, denn dieses Gewirr von Trieben, die durch die Stacheln alle miteinander "verbunden" sind, ist kaum zu entwirren, da hilft manchmal auch alles reißen nicht. Und ich habe Tage gebraucht, um die Rose zu entfernen. Die Reste des Baumes waren dagegen ein Kinderspiel. Alle Achtung, dass Du Dich an eine solche Arbeit machst, ich hätte in so einem Fall wahrscheinlich gar nichts gemacht. Deinen Zorn auf den Käfer kann ich gut verstehen, auch wenn er es vielleicht gar nicht war.
    Ich wünsche Dir einen schönen Donnerstag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    Antworten
    1. das glaube ich dir sofort, dass du da Tage damit beschäftigt bist, das zu entwirren und entsorgen. Gut, ich will ja nicht abschneiden, habe es ja dann auch irgendwann gelassen. Jetzt muß man einfach sehen, wie sich Baum und Rose weiter entwickeln und was im Frühjahr sein wird. Wünsche dir auch noch schöne Sommertage, liebe Grüße Achim

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