Mittwoch, 5. Juli 2017

Der Selbstversorgergarten liefert Nahrung für Leib und Seele

Der Selbstversorger-Gemüsegarten


Hallo zusammen. Bevor ich mich heute an die Arbeit im Garten mache - und es muß einiges geschehen - möchte ich noch kurz ein paar Worte über meinen Gemüsegarten schreiben. 

Immerhin geht es hier ja in erster Linie um den Selbstversorgergarten. Dennoch ist es auch ein Ziergarten, ein Garten zum Leben. Eben ein Hausgarten und da gehören dann die Spielereien wie mein neuer Trend, die winterharten Sukkulenten oder die Kübelpflanzen genauso dazu. Daher hatte ich natürlich in den letzten  Meldungen auch einmal über sie schreiben wollen. 

zeitlich perfekt abgestimmt: die Beerenernte

Also der Gemüsegarten. Der Regen und die Abkühlung tat gut. Es geht gerade los mit der Beerenernte. Und obwohl ich arbeitstechnisch das Gefühl habe, dass wieder alles gleichzeitig zu verarbeiten ist, stimmt es real gar nicht. Die Erdbeeren waren die ersten und sind jetzt fertig. Nun kamen die roten Johannisbeeren dran und sind verarbeitet. Herrlich rote und aromatische kernlose Konitüre habe ich bereitet. Wie ich das mache lest ihr bei achimsgartenzumkochen.de unter: Konfitüre kernlos.

  es ist Sommer im Garten, die Johannisbeeren sind reif (c)  by Joachim Wenk
es ist Sommer im Garten, die Johannisbeeren sind reif (c)  by Joachim Wenk

Johannisbeerernte (c)  by Joachim Wenk
Johannisbeerernte (c)  by Joachim Wenk

Die schwarzen Johannisbeeren brauchen noch. Sie sind noch nicht durchgefärbt und recht sauer. Danach werden dann die Sommerhimbeeren erntereif sein.  Man sieht, es kommt eigentlich alles schön nacheinander. Zwar ist keine Verschnaufpause dazwischen aber auch kein rechter Streß dabei. 

drei verschieden Erbsensorten sind jetzt erntereif und werden konserviert


Gleichzeitig mit den Johannisbeeren werden die Erbsen reif. Drei Sorten habe ich. Die Blauwschokker, hier im Bild, Douce de Provence und ganz klassisch das Wunder von Kelvedon. 

Die Blauwschokker muß dabei sein, wegen der  Wuchsgröße, der Blütenfarbe und der blauen Schoten. Da es eine Palerbse ist, sind die Erbsen eher mehlig als weich und saftig. Und man muß sehr darauf achten, daß sie nicht zu lange an der Pflanze bleiben, sonst sind sie als Markerbsen nicht mehr zu gebrauchen. Und ich will sie ja grün  konservieren. Leider habe ich immer viele Käfer und Maden in den Erbsen, so dass ein Ausreifenlassen für den eigentlichen Verwendungszweck, den Trockenerbsen, nicht sinnvoll ist. Einmal hatte ich das gemacht. Sie waren nicht genießbar, jede Erbse ein Loch und ein Käfer. Gut, daß ich die in den wirklich dicht schließenden Tupperware-Vorratsbehältern gelagert hatte. Ekelhaft wie es da im Behälter nach einigen Wochen zuging....

Douce de Provence schmeckt nicht so frisch und erbsig, wie das Wunder von Kelvedon. Da probiere ich nächstes Jahr lieber wieder was anderes. So komme ich meiner persönlich favorisierten Sortenwahl bei allen Gemüsen jedes Jahr näher und näher. 

Blauwschokker Erbsen: aussen lila innen grasgrün (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen: aussen lila innen grasgrün (c) by Joachim Wenk


In Illustrationen werden doch Feen und Elfen immer mit Erbsenhüten dargestellt. Naja oft zumindest, bilde ich mir ein. Jetzt weiß auch, wo die Hüte herkommen. Die Blauwschokker-Erbse hat so ein Hütchen auf dem Kopf.

Erbsenschote mit Feenhütchen (c) by Joachim Wenk
Erbsenschote mit Feenhütchen (c) by Joachim Wenk

Außen sind die Blauwschokker wunderbar dunkel-lila eingefärbt. Man sieht die Schoten bestens im grünen Erbsengestrüpp und vergisst  keine bei der Ernte. Innen die eigentlichen Erbsen sind aber alle grün. Die werden eingefroren. Anleitung gibt es hier: Erbsen einfrieren.

Blauwschokker Erbsen: aussen lila innen grasgrün (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen: aussen lila innen grasgrün (c) by Joachim Wenk

Überblick über den  bio-Selbstversorger-Gemüsegarten mit Mischkultur

Und nun mal wieder ein Blick in den Gemüsegarten. Ich habe mich einmal auf das Bänkchen gestellt und fotografiert. 

Wende ich also, dort stehend, meinen Blick nach links sehe ich die Beerensträucher. Hinter den Johannisbeeren kommen noch die Himbeeren, die gerade aber nicht im Bild sind. Weil das alles einmal Hühnerlauf war, steht da natürlich noch das Hühnerhaus. Es beherbergt jetzt meine Gartengeräte. Davor sieht man Tonnen mit Brennesseljauche. 

der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk

Ein kleiner Schwenk nach rechts läßt einen in den Hühnerlauf-Gemüsegarten blicken. Die ehemals einheitliche Fläche haben wir mit einem diagonalen Wegenetz geteilt. Es entstanden vier Dreieckbeete. In der Mitte ist der Wasserhahn und vier große Buchs-Kugeln. 

der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk


Wieder ein kleiner Schwenk nach rechts (der aber keineswegs politisch gedeutet werden darf!) und ich blicke geradewegs aufs Wohnhaus. Der Hauptweg teilt den Garten in ehemaligem Hühnerlauf und dem damals geführten und von mir wieder aktivierten Gemüsegarten. Auf diesem steht auch das Gewächshaus. 
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk


Ein Rechtsruck und man blickt ins Schneckenzaunbeet, das dort ist, wo schon vor  Jahrzehnten die Vorbesitzer den Gemüsegarten angelegt hatten. 

der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk

Ein letzter Schwenk und man sieht im Hintergrund die Haselnußhecke, mit den Komposthaufen davor. Sie grenzt das Grundstück zur Obst-Wiese des Nachbarn ab. Die Haselnüsse, waren, als wir das Haus übernahmen, etwa 6 m hoch. Licht kam keines auf den Boden. Erst der radikale Rückschnitt und das zweimal jährliche Schneiden der Sträucher ermöglichte es mir, hier wieder Gemüse anzubauen. 

der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk
der Selbstversorger- Gemüsegarten alles Bio und Mischkultur (c) by Joachim Wenk

Beim ersten Blick auf die Bilder sieht man schon. Es geht bunt und wild gemischt in meinem Garten zu. Wild ja, ungeplant keinesfalls. 

Mischkultur muß sehr wohl gezielt durchgeführt werden. Nicht alles verträgt sich mit jedem. Und die Bedürfnisse der einzelnen Gemüse genau wie ihre Wuchsgröße oder die Zeit bis zur Ernte müssen bedacht werden.

Mischkultur und Fruchtfolge wollen geplant sein


Ich will einmal ein paar Beispiele bringen, wie so ein Mischmasch angelegt sein kann. 

Dieser Blumenkohl hier zum Beispiel. 

Blumenkohl im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Blumenkohl im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Übrigens kann man Blumenkohl sehr gut einfrieren. Blumenkohl einfrieren


Auf den Fotos wird man kaum sofort die Blumenkohlpflanzen erkannt haben. 

Hier steht er. Besser gesagt es sind oder waren (ich habe ja schon ein paar geerntet) zwei Reihen. Ich habe ihn damals neben die beiden Erbsen-Rankgittern gepflanzt, als die Erbsen schon anfingen zu wachsen.  Jetzt wo die Blätter vom Blumenkohl riesig sind, sind die Erbsen schon lange über ihn hinweg und ohnehin bald nicht mehr da, weil abgeerntet. 

Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Da ja auch der Blumenkohl bald abgeerntet sein wird, habe ich vorausschauend im Mai neben den Blumenkohl die kleinen Essiggurkenpflänzchen gesetzt und einen Kürbis. Mir war klar, bis die beiden anfangen zu wuchern und die Fläche zu beanspruchen, sind Erbsen und Blumenkohl bereits Geschichte. Bis jetzt ging alles fast schon perfekt im geplanten Nacheinander auf. 

Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk


Hier bei den Tomaten stand im Frühjahr Salat, Radies und das Blaukraut. Salat und Radies hätten jetzt keine Chance mehr unter dem Laub vom Kohl, die sind auch schon lange verspeist. Etwa weiter entfernt steht die x-te Folgegeneration an Salat, die ich dieses Jahr anbaue. Die Rote Melde kam selbst und wird blattweise für Smoothies geerntet. 

Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im  Bio-Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Und es lag nicht am schlechten Boden - jetzt wuchert es wieder im Gewächshaus

Beim nächsten Mal werde ich wohl auch wieder einmal  das Gewächshaus von innen zeigen müssen. Wegen der Trockenheit  habe ich jetzt da auch Tropfschläuche installiert. Das Gießen nahm einfach viel zu viel Zeit in Anspruch. Ich brauchte 90 Minuten, um das Gewächshaus einmal gründlich zu wässern! Und das mindestens 2x die Woche bei deutlich über 30 Grad Außentemperatur und starkem Wind. Letztes Jahr wuchs dort nichts, die Tomaten gingen gar ein. Ich schob es auf den Boden und weiß jetzt, daß einfach zu wenig Wasser dort war.  Die verwendete Bewässerung, die beim Gewächshaus dabei war, ist eben eher doch nur Spielzeug denn sinnvoll. Dieses Jahr wuchert es wieder mehr, dank meines Wasssers.

Das gefällt auch meinem treuen Begleiter. Er wohnt immer in einer der Topfplatten. Und wenn ich komme und meine Pflanzen darin betrachte, dann kommt er auch hervor und betrachtet mich.


Laubrosch wohnt in den Topfplatten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Laubrosch wohnt in den Topfplatten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


Selbstversorger auch in  Seelennahrung

Ich habe es ja eingangs bereits erwähnt. Es ist einfach ein Hausgarten und neben der Selbstversorgung für den Leib findet man natürlich auch so viel Nahrung für die Seele. Darum hier für die Blumenliebhaber noch ein paar Fotos. Folgt mir einfach in den Garten: 

auf geht's in den Garten (c) by Joachim Wenk
auf geht's in den Garten (c) by Joachim Wenk

Eigentlich ist es Gemüsegarten, aber für Staudenarrangements findet man doch überall einen Platz. Wie langweilig wäre sonst so ein Garten. 

Stauden und Kletterrosen am Rande des Gemüsegartens (c) by Joachim Wenk
Stauden und Kletterrosen am Rande des Gemüsegartens (c) by Joachim Wenk

rosa Kletterrose  (c) by Joachim Wenk
rosa Kletterrose  (c) by Joachim Wenk


Das erste Jahr, daß mein Phlox groß und saftig im Beet steht und über und über mit Blüten bedeckt ist. Ich bin so unendlich froh über die Tropfbewässerung in all meinen Beeten. Was für ein Gefiesel im  März und was eine Freude jetzt.

Phlox in voller Blühte  (c) by Joachim Wenk
Phlox in voller Blühte  (c) by Joachim Wenk


Das Mäuerchenbeet im Vorgarten. Hier fehlen einfach wirklich jetzt gerade die blühenden 2-3m hohen Stockrosen. Warum die nicht wieder gewachsen sind habe ich echt keine Ahnung. Jedes Jahr waren sie hier. Aber auch so wird ja fleißig geblüht.

Staudenbeet im Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet im Vorgarten (c) by Joachim Wenk

Und jetzt werde ich auch wieder in den Garten gehen. Die ersten Bewässerungen laufen schon seit heute Morgen. Mal sehen, was ich heute wieder für Fotos machen kann. Also schaut wieder mal hier vorbei und bis dahin eine schöne Zeit. 












Kommentare:

  1. Lieber Achim, so eine Bewässerungsanlage hat schon etwas für sich. Wir sind noch nicht so modern ;) Die Tomaten wuchern trotzdem wie wild.

    LG Kathrin

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    1. Hallo Kathrin das stimmt schon die Bewässerung ist nobel aber soooo hilfreich. Eineinhalb Stunden furs Gewächshaus das 9 qm hat der restliche Gemüsegarten hat an Beeten etwa 140 qm dazu kommen 70qm Staudenbeete Weinberg und Obst und diverse andere das ist nicht zu schaffen von Hand. Mir gingen in den letzten Jahren fast Stauden wie Astern oder der phlox ein vor Trockenheit weil der Boden keine Reserven mehr hat und wir Südwesthang haben. Dieses Jahr steht alles saftig da. Für mich war das die beste Lösung. Beregnen brachte nicht den Erfolg dafür Krankheiten und hat Wasser eher verschwendet als benutzt.
      Liebe Grüße und frohes Gärtnern wünscht Achim

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  2. Lieber Achim,
    für mich, mit unserem ganz bescheidenem Nutzgarten, ist es schon bewundernswert, wie viel Mühe Du Dir gibst und wie durchdacht das alles ist. Deine Tropfbewässerung weckt gerade jetzt, wo alles so trocken ist, mein Interesse, wenn ich mit wässern auch nicht so viel Zeit verbringe wie Du das gemacht hast.
    Von unseren Johannisbeeren hatten wir dieses Jahr nur eine kleine Ernte, die Vögel waren einfach schneller. Konfitüre haben wir auch noch nicht davon gemacht, dafür sind es wahrscheinlich auch zu wenige und sie werden von meiner Frau und den Kindern auch sehr gerne so gegessen.
    Dein Garten für die Seele gefällt mir auch sehr gut, unser Garten ist ja zum großen Teil einfach für das seelische Wohlbefinden da.
    Ich wünsche Dir weiter viel Erfolg im Garten und weniger Käfer in den Erbsen, die Vorstellung eine Tupperdose mit lauter Käfern zu öffnen ist nicht so schön, jedenfalls hier bei uns.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Hallo Wolfgang ja so eine Bewässerung kann ich nur empfehlen sie ist einfach nur ein Segen. Der Selbstversorgergarten ist einfach ein sportliches Hobby von mir genau wie das Konservieren und Kochen der Ernte. Daher investiere ich da viel Zeit. Und habe auch hier was für die Seele davon. Die Johannisbeeren essen wir gar nicht so nur als Konfitüre manchmal im Rumtopf eingefroren für Beerenkuchen. Und ja solche Tupperdosen sind auch bei uns ein Graus, ich habe lieber Kassler als Fleischeinlage im Erbseneintopf...
      Viele liebe Grüße auch an euch und viel Spaß im Garten jetzt wo es wieder richtig sommerlich ist. Achim

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  3. Toll, auch hier mal wieder danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich wage gar nicht daran zu denken, wieviel Zeit Du wohl für die Berichte aufbringst....
    Viele Grüße
    Axel

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    1. Hallo Axel du hast hier schon Recht. Im Moment verbringe ich echt viel Zeit für die Texte. Eher sogar zu viel , hab ja im echten Leben auch noch so einiges zu tun. Aber ich hab halt so viel zu erzählen und so werde ich das alles los ;-). Liebe Grüße auch, der Achim

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  4. Hallo Achim,

    könntest Du in Deinem Artikel: Konfitüre kernlos (http://achimsgartenzumessen.de/konfituere-kernlos.html) oder gern auch mir persönlich per Mail mal den Typ und den Namen der Beerenpresse mitteilen? Leider bin ich nicht bei Facebook, so dass ich Dir da keine Nachricht schreiben konnte. Das was ich bisher so im Internet (Westmark und Krüger) gefunden habe, macht nicht so einen guten Eindruck...
    Danke und Gruß
    Axel

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    1. Meine Beerenpresse habe ich vor vielen Jahren bei Manufactum gekauft. Die führen sie aber nicht mehr. Aber Gib mal bei Amazon Beerenpresse ein da findest du sie, Auch die , die ich habe , sie ist aus Aluguss wie die Fleischwölfe auch. Man kann es daher nicht in die Spülmaschine geben, habe sie auf hnUs Edelstahl gesehen, das würde ich heute kaufen wenn ich wieder eine kaufen müsste. Aber Grad die von dir genannten Firmen sind ja die bei Amazon, das ist schon meine. Die ist eher ein einfaches Gerät. Viele Grüße Achim

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    2. Lieber Achim ,
      die Maria meldet sich wieder ;o) Die Johannisbeeren sind jetzt bei mir auch alle abgepflückt und wie bei dir gibt's bei uns auch kernenlose Marmelade (auch von Brombeeren ) . Weil ich nie eine Beerenpresse hatte , koche ich die Früchte , auch Kirschen und Mirabellen ,giesse sie heiss in ein grosses Küchensieb und mit dem Schwingbesen wird das Fruchtmus durchgerieben ..... bloss die Kerne bleiben noch übrig . Ich mache das schon über 30 Jahre so . So ein Sieb bekommt man/frau überall ( meins ist vom Möbelschweden und kostete um 5 Fr.) , ich brauche es noch für vieles andere .
      Geniesse deinen wunderschönen Garten und das kommende Wochenende ,
      Maria


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    3. Hallo Maria, das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Oder man nimmt die Flotte Lotte, wenn das Lochsieb fein genug ist. Manche haben ja mehrere Lochgrößen zur Auswahl. Im Prinzip ist die Beerenpresse ja sowas. Durch ein Lochsieb reibt die Schnecke den Brei und presst ihn aus, weil das Gehäuse sich nach hinten verjüngt. Ich finde die flotte Lotte immer gar nicht so flott und eher anstrengend, wesegen ich sie selten nehme.
      Ich genieße oder schwitze zumindest wahnsinnig bei deutlich über 30 Grad und keiner Wolke. Tags kann ich gar nichts im Garten machen, da wird man ganz deppert in der Birne.....
      Dir auch ein schönes Wochenende und viele Grüße,Achim

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  5. Lieber Achim,
    du und dein Garten, das ist schon der Wahnsinn!
    (Ich mag jetzt gar nicht auf alles eingehen...)
    Die Trockenheit im Garten finde ich momentan anstrengend und hab ein paar mal an dich und deine Bewässerung gedacht...dagegen mach ich das hier echt "steinzeitlich"...haha...gerade läuft natürloich wieder Wasser aus der Zisterne in den Garten...und ich stelle dauernd um, wohin das gute Nass fließen soll...
    Weil ich die rote Melde in deinem Garten sah, habe ich mir Samen besort und ausgesät - bisher ist nichts zu sehen - eventuell auch der Trockenheit wegen, auch wenn ich darauf achte?
    So, mein Fleißigster...
    ich muss nun auch mal was tun...
    Liebe Grüße

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    1. Was ist denn mit meinem Garten? So schlimm ist er doch gar nicht...
      Ja meine Bewässerung ist genial ich genieße sie. Umstellen muss ich allerdings auch. Gemüsegarten drei Mal. Sind drei Flächen die jeweils zusammengelegt sind . Komplett geht nicht. Sag nur schlauchlänge Wasserdruck etc. Lasse jedes Feld zwei Stunden laufen mit mechanischer Zeitung am Wasserhahn. Nach sechs Stunden ist der Teil fertig, dann noch zwei Stunden Vorgarten und die Sache ist erledigt. Ca 20 l pro qm sind dann im Boden und zwar wirklich im Boden nicht in der Luft und auf den Blättern. Das langt dann wieder je nach Hitze ein paar Tage oder ne Woche. Bei unserer Hitze und Sonne muss ich es Anger meist zweimal die Woche machen.

      Ja das mit der melde kenne ich , genau wie Baumeister. Was war das für ein gefreck im ersten jahrdiese mickrig Pflanzen im Frühjahr bis die keinen und wachsen. Im zweiten Jahr wieder, und bis die in den Saatschale auch nur mää sagen konnten waren draussen in en Besten die selbst ausgesäten schon viele Zentimeter Hochburg super kräftig. Das war das Zeichen für mich mir mit denen keine Arbeit mehr machen zu müssen, ich nehme nur noch h die kräftigen wild überall aufgehenden Pflanzen. Du musst also, wenn dir das noch gelingt mit deinen Melden sie unbedingt aussahen lassen, wenn du keine Angst vor den überall aufgehenden Melden hast. Sind aber super leicht auszurupfen und dann ist gut. Anders als bei der schei..... Vogelmiere.
      Bin beim Frühstück und dann geht es auch h bei mir los. Ganz viele liebe Grüße vom Achim

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  6. Lieber Achim,
    was für ein toller Gemüsegarten! Inzwischen haben wir ja auch wieder einen kleinen und ein Gewächshaus noch dazu, aber jahrelang hielt ich das für völlig überflüssig. Kann ich heute nur noch den Kopf drüber schütteln. Die Tröpfchenbewässerung habe ich im Gewächshaus schon seit letztem Sommer installiert, siehe auch mein letzter Post. Nur bei den Hoch- und Niederbeeten habe ich dieses Jahr den Einsatz versäumt. Das muss man verlegen, bevor alles gekeimt und gewachsen ist. Nun gieße ich eben mit wieder mit der Kanne.
    Ja, die Hasel muss man in Schach halten, die wachsen wie der Teufel. Wenn wir am Südende des Grundstücks nicht jeden Winter kräftig stutzen würden, hätten weder der Gemüsegarten noch unser Gewächshaus ausreichend Licht. Hast Du eine Bezugsquelle für Samen der Roten Melde? Unser örtlicher Samenhandel in Bremen hatte nur die grüne Variante. Wenn die sich dann versamen, fände ich das richtig schön, weil sie so dekorativ sind. Und lecker im smoothie :-)
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Hallo Karen, oh ja die Schläuche für die Bewässerung muß man im Frühjahr verlegen, wenn die Beete leer sind. Habe letztes Jahr angefangen, aber im Sommer, weil ich mir nicht mehr anders zu helfen wußte. Nur einen Teil der Beete, aber das ist der letzte Mist, das wird nichts und man macht noch zu viel kaputt und ordentlich verlegen kann man auch nicht. Dieses Jahr im Frühjahr habe ich den Rest besorgt und verlegt, das ist eine ganz andere Sache, wenn man sie einfach auf den noch unbewachsenen Boden auslegen kann.

      Die Melde kannst du zum Beispiel hier kaufen: https://biogartenversand.de/product_info.php?products_id=1315

      Viele liebe Grüße Achim

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    2. ...da hab ich die Samen der Melde auch her....
      Sonnige Grüße!

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    3. Dort und beim bingenheimer Saatgut Versand kaufe ich alle meine Samen. Alles samenechte Sorten und kein versteckter Monsanto oder F1 Sorten. Das aber leider den Meisten , auch BloggerInnen , egal ist.

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