Montag, 15. Mai 2017

Grünt die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche...

...Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche.

Eine Bauernregel, wie gemacht für meinen Garten

Irgendwann hatte ich einmal eine Bauernregel mit Eiche und Esche gelesen. Dumm nur, daß ich mir sie nicht gemerkt hatte. Jetzt am Wochenende, als ich die Eiche kräftig austreiben sah, fiel mir der Spruch wieder ein. Also jedenfalls viel mir ein, daß es einen Spruch gibt. Der freundliche Herr google half dann weiter. 

Grünt die Eiche vor der Esche, gib's im Sommer große Wäsche (es regnet viel). Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche (es wird heiß und trocken)
Also das muß ich doch quasi geradezu verfolgen. Stehen nicht bei uns Esche und Eiche als friedliche Nachbarn direkt nebeneinander im Garten? Und wie man sogar auf diesem Foto erkennen kann: die Eiche treibt, die Esche nicht. Wenn jetzt der Spruch auch hält, was er verspricht, so habe ich dieses Jahr keine Dürre im Sommer zu befürchten. Das wäre wunderbar. Jetzt bin ich aber wirklich einmal gespannt, wie es weiter geht!

links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk
links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk

Am Wochenende haben wir, neben täglich einmal Besuch zu Speis und Trank, einige der anfallenden Arbeiten im Garten erledigt. Rasenmähen und Mulchen stand an erster Stelle. Daneben habe ich noch gesät und gepflanzt und pikiert.

Und wenn ihr die folgenden Fotos anseht, werdet ihr verstehen, daß ich natürlich auch genossen habe. Es ist Mai, es ist warm und der ganze Garten riecht nach dem gerade blühenden Weißdorn. Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese Jahreszeit liebe.

Der blühenden Vorgarten im Mai


Zuerst also ein paar Fotos aus dem Vorgarten:

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet - hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet - hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk

super dicke und große Knospen am Türkenmohn Staudenmohn(c) by Joachim Wenk
super dicke und große Knospen am Türkenmohn / Staudenmohn (c) by Joachim Wenk


Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk
Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk

lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk
lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk


Im Weinberg tut sich nach wie vor nicht viel. Ich bin mir nicht sicher, welche Knospen nun den Frost im April überlebt haben und welche nicht.
mein Weinberg (c) by Joachim Wenk
mein Weinberg (c) by Joachim Wenk


Habt ihr das schon einmal erlebt? Da blüht doch eine Ringelblume bereits Anfang Mai. Die muß als Pflanze überwintert haben. Im Gemüsegarten, wo sich die  Calendulas immer selbst überall aussähen, keimen sie  jetzt erst oder sind kleine Pflänzchen.

Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk


Fliederbeet 


Am Haus entlang, hoch zur Terrasse sieht man das Fliederbeet vor lauter Stauden gar nicht mehr. 


Flockenblume (c) by Joachim Wenk
Flockenblume (c) by Joachim Wenk


Ist die Feige erfroren? 

Was man aber sieht ist die Feige. Ob die jetzt ganz kaputt ist? Sie war schon grün und hatte viele kleine Früchte an den Zweigen. Dann kam die irre kalte Aprilwoche und alles ist ab gefroren. Ich schnitt sie zurück und so steht sie jetzt da. Hoffentlich ist  noch Leben in ihr und sie treibt wieder. Nach all den Jahren, die wir zusammen verbracht haben möchte ich sie nicht verlieren.

Feigenbaum (c) by Joachim Wenk
Feigenbaum (c) by Joachim Wenk

Oberer Garten mit Hausbaum und Staudenbeet

 Das Fliederbeet hinter sich lassend, betritt man den oberen Garten mit dem Hausbaum im Zentrum.

Hausbaum (c) by Joachim Wenk
Hausbaum (c) by Joachim Wenk


Hier schreitet man schnurstracks auf das Staudenbeet und den Gemüsegarten zu. 


Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Zierlauch  (c) by Joachim Wenk
Zierlauch  (c) by Joachim Wenk

Der Gemüsegarten im Mai


Im Gemüsegarten sieht man so nach und nach immer mehr Gemüse. Das wird langsam auch Zeit. 

Die rote Melde keimt überall und ich setze immer ein paar davon in eine Reihe und lasse hier und da dazwischen noch ein paar Stehen. 



rote Melde (c) by Joachim Wenk
rote Melde (c) by Joachim Wenk



Der Bärlauch blüht und versamt sich anschließend reichlich.

blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk
blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk

Alle Beete sind gemulcht und keine blanke Erde sieht man. Dieses Jahr werde ich es mit aller Sorgfalt durchziehen. Das wäre doch gelacht, wenn ich den Boden nicht hinbekommen würde. Was mir schon jetzt auffällt: es hat überall Unmengen  Regenwürmer. Winzig kleine, als ganz junge, die erst jetzt im Frühjahr aus den Eiern geschlüpft sind. Früher hatte ich nur ab und zu einen großen Wurm, wenn ich etwas im Gemüsgarten pflanzte. Jetzt sind sie da sobald ich auch nur an der Erdoberfläche kratze um zum Beispiel etwas zu sähen. Wenn der Boden austrocknet und sie nichts zu Fressen haben wären die rasch wieder weg und gestorben.

Wir haben im Garten und bei den Weihern Rasen gemäht. Ausreichend neues Mulchmaterial ist angefallen, um die Würmer bei Laune zu halten.

Hier habe ich rote Beete und Möhren gesät, sowie Pastinaken nachgesät, weil nicht einen einzige gekeimt ist.

Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk
Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk



Im Erdbeerbeet findet nun auch Wachstum statt. Dort wo die Tomaten hin kommen stand Gründünger Ackerbohnen. Die habe ich abgeschnitten und als Mulch auf die Erde gelegt. Die Wurzeln mit dem gesammelten Stickstoff bleiben im Boden. Beim Verrotten steht dieser dann den Tomaten, die ihn dringend benötigen, zu  Verfügung.

Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk


Hier bin ich sehr erleichtert, Grün zu sehen. Das ist die Zitronenverbene. Sie ist nicht sonderlich frosthart, überwintert ausgegraben im beheizten Palmenhaus. Im April pflanzte ich sie aus und dann kamen die klirrend kalten Nächte und Tage. Mit zwei lagen Vlies und in der Nacht mit einem Betttuch zugedeckt, hoffte ich, daß sie es überlebt. Sie triebt jetzt und ich bin sehr erleichtert.

die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk
die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk


Mein Blauwschokker Erbsen sind schon am Weitesten, von den drei Sorten, die ich gesät habe. Sie werden auch um ein vielfaches höher als die anderen. Etwa 2m Höhe werden sie erreichen.

Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk


Die Frühkartoffeln sind den Eisnächten zum Opfer gefallen und jetzt sieht man schon nichts mehr davon. Sie treiben kräftig aus.
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk


Die Heidelbeere blüht reichlich. Die ersten Beeren im letzten Jahr schmeckten köstlich. Ich hoffe auf reiche Ernte.
blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk
blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk


Petersilie sähe ich jedes Jahr, Glatte, Krause und Wurzeln. Das  Ergebnis ist auch jedes Jahr das Gleiche. Ich muß Pflanzen beim Gärtner kaufen, weil sie einfach nicht keimen wollen. Aber! Wehe wenn sie losgelassen. Im zweiten Jahr blühen sie dann immer und sähen sich aus. Überall keimen sie und wachsen, wie hier an der Tür zum Gewächshaus. Nur in meinen Saatbeeten tun sie das nicht .

wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk
wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk


Guken, Kürbis, Zucchini und Pattison. Die Samen liefen sofort auf und werden nun bald ausgepflanzt. Ich sähe sie nie vor  Mai. Das langt. Da können sie dann gleich im hellen und warmen Gewächshaus stehen, werden gesund und kräftig. Im Zimmer schießen die sofort, werden schwächliche und krankheitsanfällige Jungpflanzen.

junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk
junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk


Die geäugelten Kartoffeln wollen raus ins Beet und die Sellerie. Zusammen mit Paprika und Tomaten werde ich wohl diese Woche eine größere Pflanzaktion starten müssen.


Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Vorbereitet ist das Gewächshaus. Alles was darin wuchs ist abgeschnitten und liegt als Mulch am Boden. Von Feldsalat über Rauke und Asiasalat ist ohnehin jetzt in der Hitze alles geschossen und nicht mehr brauchbar. Als Mulch leistet es aber sehr gute Dienste.

Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk
Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk


An Jungpflanzen mangelt es gerade auch nicht.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill sieht man hier in den Platten.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk



Kopfsalat oder Lupinen und Kohlrabi stehen in diesen Platten.

Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk

Im März habe ich um die 40 Grünspargelwurzeln schön ordentlich in Reih' und Glied in einen ausgehobenen Graben mit Kompost ausgestreut. Nun ist es Mitte Mai und nicht ein einziger Spargel ist zu sehen. Alles umsonst? Alle, wirklich alle Pflanze nichts geworden? Kommt der noch? Ich mache mir wirklich sorgen. 

Der Rest der Fläche ist mit Kartoffeln bepflanzt. Jetzt habe ich erst einmal alles gemulcht. Wen die Kartoffeln dann sichtbar werden, mulche ich, wie oft empfohlen, dick mit Stroh. Alles in der Hoffnung die hartnäckigen und überreich vorhandenen Unkräuter damit bremsen zu können. Zudem bleibt dann die Erde der Kartoffeln kühl und frisch, wie sie es mögen. 

ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk

ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk







Kommentare:

  1. Lieber Achim,
    es ist eine Freude, mit Dir durch Deinen Garten zu gehen, angefangen bei all den Stauden, die so herrlich blühen bis zu den ganzen Nutzpflanzen, die auch alle gut treiben, bis auf den Grünspargel anscheinend.
    Ich bin mal gespannt, ob die Bauernregel stimmt und wenn ja, ob sie auch hier bei uns zutrifft, letztes Jahr war mir einfach zu trocken, einen verregneten Sommer möchte ich jedoch auch nicht, vielleicht sollte es einfach nur noch Nachts regnen;-)
    Du hast ja auch recht viel Rasenschnitt zum Mulchen, bei uns reicht der Mulch gerade so für die Johannisbeersträucher.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Hallo Wolfgang, und die Feige.... die treibt auch nicht (mehr). Leider. Schau halt bei dir mal, vielleicht findest du wo ne Eiche und ne Esche und dann beurteile selbst, wie der Sommer bei euch wird. Keine Frage Regen in der Nacht und tags Sonne wäre natürlich auch mein Idealbild. Aber ich freu mich ja schon über Regen, egal zu welcher Tageszeit er kommt. Bisher aber geht es dieses Jahr. Oh ja und Rasenschnitt habe wir sehr viel. Die große Rasenfläche ums Haus und vor allem beim Hausbaum langt für den Garten. Den Garten unten am WEiher habe ich mit Rasenschnitt versorgt, den wir beim Mähen um die Karpfenweiher mitgebracht haben. Also jedenfalls einen kleinen Teil davon, dort sind ja mehrere Tausend Quadratmeser Wiese zu mähen und das im Mai und Juni jetzt beinahe wöchentlich. Da fällt einiges an. Dir auch ne schöne Woche und viele Grüße, Achim

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  2. Lieber Achim,
    da muss ich später gleich mal nach Esche und Eiche gucken....

    Dein Garten ist echt ein Paradies. Da bleibt kein Wunsch unerfüllt...

    Bei uns im Garten sehe ich das mit dem Mulchen etwas problematischer - es zieht sehr schnell die Schnecken an. Hast du damit keine Probleme?

    Und mich würde das Rasenmähen bei dir noch interessieren. Womit mäht ihr, wie oft, etc.

    ganz liebe sonnige Garten-Grüße
    Gine


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    1. Hallo Gine, einen wunderschönen guten Morgen,

      oh ja Schnecken das ist ein Thema und ich bin über glücklich, daß letztes Jahr schon und auch dieses Jahr, sie keinerlei Rolle spielen. Aber das war anders und ich hätte beinahe noch aufgehört im Garten irgend was anzubauen. Am Ende habe ich sie in den Beeten nicht mehr abgesammelt, sondern mit der Handschaufel zusammengeschoben und eingeschaufelt! DAS IST JETZT KEIN WITZ! Alle Stauden bis auf ganz wenige, Hortensien komplett, Iris komplett, Zierlauch komplett, Rittersporn komplett, Lupinen komplett und so könnte ich noch weiter auflisten. Alles zerstört, daß es nicht mehr wuchs. Dahlien mußte ich wieder aus der Erde reißen und in Töpfen kultivieren, sonst wären sie auch hin. Im Gemüsegarten alles weg, in der Hecke beim Gemüsegarten mannshohen Holunder kahl gefressen, Rhababer bodeneben weggefressen. Das ging ein paar Jahre so, wurde immer schlimmer. Abends die großen Rasenflächen barfuß nicht begehbar, weil ma auf Schritt und Tritt auf Schnecken getreten ist. Viele Berichte hier befassten sich mit dem Thema. Ich war echt am Ende und entschloß mich dann doch Schneckenkorn zu streuen. Und ich gebe es zu, nicht das von Neudorf. Ich war so verzweifelt, daß ich sogar habe Kröten und Igel bedauert habe aber in Kauf genommen. Und was soll ich sagen? Die Schnecken waren schnell weg ( aber massiv unterstützt von der Gluthitze und viele viele MOnate dauernden Dürre die letzten beiden Sommer) Und die Igel sind noch da, die Kröten in den Gemüsbeeten sind noch da und die Laubfrösche sind so zahlreich, dass sie mich beinahe manchmal schon nerven, Frösche im Gemüsegarten laufen einfach die Wege lang, während ich gärtnere. Also das Schneckenkorn hat ihnen nicht geschadet und es zerfällt ja auch in total harmlose Dinge und reichert sich nicht im Boden oder Grundwasser an. Anders als zum Beispiel das Bio-Schneckenkorn, das Phosphat enthält, welches ohnehin schon massiv zu viel in unseren Böden ist. In einem Jahr hatte ich die Beete wegen der Schnecken komplett unrkautfrei und mulchfrei gehalten. Das Gemüse litt, der Boden litt und Schnecken waren trotzdem da. Also Mulch ist einfach, ich habe da gerade auch wieder mein altes Wissen in einem aktuellen Buch aufgefrischt, wirklich unverzichtbar. Und wir haben ja , jetzt zu der Jahreszeit allemal, genügend Rasenschnitt Im Garten und bei den Karpfenteichen. Wir mähen das mit einem Aufsitzmäher, sonst kommen wir da nicht rum. Im zeitige Frühjahr, als ich jetzt noch kein Gras hatte und alles bedecken wollte, weil ich das zum obersten Ziel für den Garten dieses Jahr erkoren habe, ließ ich Wellpappe durch den Häcksler und habe damit gemulcht. Oder Phacelia als Gründünger gesät und sogar noch statt Osterfeuer zu machen Heckenschnitt gehäckselt und dort in die Beete, wo ich lang laufe. Mulchen mulchen mulchen ;-) Mal sehen wie es läuft. Schnecken sind im Moment jedenfalls noch keine da. Toi toi Toi

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  3. wieder superfotos und wie gut sind deine Gemüsefortschritte .. die melde sät sichbei mir auch überall aus... aber so in Reih und Glied habe ich sie nicht.... man muss sie schnell abschneiden damit sie nicht auswachsen sonst sind sie nicht mehr zu verwenden nur für Unmengen von Samen.... Mit Grasschnitt bin ich auch vorsichtig.. grad der erste enthält oft diverse samen und Drahtwürmer zieht der Rasenschnitt auch an... lasse ihn lieber über den Kompost laufen und .
    mulche mit anderem... z.B. mit Brennesseln vor der samenreife und Buchsshnitt... Für die sommerlichen Regenfälle drücke ich dir die Daumen..... du wirst ja sicher berichten wie das mit der Baumprognose sich erfüllt..? Lieber Gruß mit vielen weiteren Gartenerfolgen sprich Gartenfreuden.....

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    1. Liebe Christine, natürlich werde ich über die weiteren Ergebnisse der Baumprognose berichten.... Die Melde steht ja auch nur in Reih und Glied weil ich die wild aufgegangen Pflanzen dort hin versetzt habe, stehen aber immer noch überall welche. Schade ,dass die gelbe Melde sich nicht so robust aussät, die ist jetzt bei mir ausgestorben. Naja ist egal, hätte nur optisch schön ausgesehen da noch die hellgrünen Blätter im Gemüse zu haben. Ja man mussrechtzeitig ernten, ist wie bei deinem Baumeln at, der Au h überall wächst.Buchsbaumschnitt als Mulch geht nicht, habe nur vier Kugeln davon und sooooooo viel Fläche zu Mulchen. Gehackselte Pappe geht, das hab ich probiert.
      Ich wünsche dir nen schönen sonnigen Tag, liebe Grüße Achim

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  4. Lieber Achim, vielen Dank für den Spaziergang durch Deinen Garten. Es ist immer wieder eine Freude. Gigantisch, wie viel Gemüse Du in Deinem Garten anbaust. Ich fand meine 34 Tomatenstauden schon viel. Mir ist leider ein Wein und die Kiwi erfroren. Aber ich bin froh, dass es sonst keine Schäden gab.

    LG kathrin

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    1. Hallo Kathrin, Na horche Mal 34 Tomaten sind doch der Hammer, so viele habe ich nicht, ich komme knapp auf 20. Warte es ab, da kommt noch richtig viel Gemüse, im Moment ist der Garten ja eher noch leer😁. dein Wein ist sicher noch am Leben, der ist nicht erfroren nur abgefroren, was ausgerichtet en wollte, ist bei meinem auch so. Bei der Kiwi, naja wenn es keine Winterharte war.... Mir geht es so mit der Feige, alles abgefroren und jetzt steht sie nackt und tot aussehend da, da bange ich echt, ob das noch was wird...
      Liebe Grüße achim

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  5. Danke für deine ausführliche Antwort!

    Oh Mann, ich müsste auch mal wieder über unseren Garten bloggen...

    Liebe Grüße!

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    1. Hallo Bine, Na dann blogge doch, würde mich auch interessieren. Hatte noch vergessen zu schreiben , dass wir jetzt mindestens einmal die Woche den Rasen mähen müssen. Im Sommer war es die letzten Jahre so trocken dass er so kaputt war, dass großflächig die braune Erde da lag und der Rest war raschel trockenes Heu. Da muss man monatelang gar nicht mähen. Ich hoffe sooooooo sehr, dass es diesen Sommer einmal regnen wir, also nicht nur einmal natürlich, obwohl das dann schon 100%mehr wäre als die letzten Jahre.....

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    2. Tschuldiging, wolltE Gine schreiben... Oder wie heisst du eigentlich genau?

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    3. Also den Regen kannst Du gerne von uns haben - bei uns regnete es vor kurzem 30 Liter pro Quadratmeter! ;-) Allerdings ist das hier auch so eine Sache, mal regnet es wochenlang gar nicht, dann wieder viel zu viel auf einmal! ;-) Ich hoffe nur, daß er mir nicht wieder die Ramblerrose Lykkefund zerschlägt. Ihre 15 Meter Duft will ich in diesem Jahr nun endlich mal wieder genießen können.

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    4. Bei mir ist es der Rambler Pauls Himalayan Musk auf den ich mich freue. Leider ist es bei mir zur Rosenblüte immer derart Heiss, dass ich nie viel davon habe, weil sie schon welk und verblüht sind wenn sie aufblühen. Und eigentlich mag ich sie doch so sehr. Es hat aber keinen Sinn weitere zu kaufen, weil ich da nicht den Ort dafür habe.

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  6. Den Spruch habe ich auch noch nicht gehört! ;-) Und ich sag' immer Tante Google, habe ich von einem alten, leider schon verstorbenen Blogfreund übernommen.

    Oh einen Weißdorn habe ich ja auch, der zog mit vom Waldgarten in den jetzigen Garten und blüht heuer zum ersten Mal - nach 5 Jahren! Man braucht viel Geduld. Am liebsten hätte ich ja einen Rotdorn, aber die sollen sehr groß werden, sagte mir eine Gärtnerin - dafür wäre unser Garten wohl zu klein. ;-)

    Ja, ich mag es auch, durch Deinen Garten zu spazieren und muß all Deine Aktivitäten und Erfolge bewundern. Dazu gehört viel Enthusiasmus und Energie! Wirklich toll, wie Du das machst!!!

    Die Flockenblumen in lila sehen ja toll aus! Ich kannte sie bisher nur in Blau. Den Mohn habe ich auch, er blüht bei mir auch noch nicht. Und statt der gelben Kerrie (Ranunkelstrauch) habe ich weißblühende Scheinkerrien, die auch sehr schön aussehen.

    Tja, da blühen ja auch einige Löwenzähne bei Dir bzw. Pusteblumen davon. Bei uns aufm Dorf wird man dann gleich hysterisch, wenn die in Gärten wachsen!

    Ja, das mit den Ringelblumen habe ich auch schon erlebt, sogar im Winter noch! Bei mir säen sie sich wohl leider nicht von allein, so daß ich in diesem Jahr wohl keine haben werde. Aber der Platz ist leider auch begrenzt, alles gleichzeitig geht nie. Zumal ich gerne den Parkcharakter mag zum Relaxen, was für uns ganz wichtig ist.

    Wäre ja schade um Deine Feige! Bei mir ist es der Ginkgo, der noch keine Anstalten macht, neu ausztutreiben, doch wenn ich an den Ginkgo von Hiroshima denke, darf ich wohl hoffen. Das wünsche ich Dir mit der Feige auch! Hört sich ja süß an, nach all den Jahren - ihr zusammen. :-) :-)

    Rote Melde ist ja auch hübsch! Ich habe nun grüne ausgesät. Egal. Die rote sieht aber sehr opulent aus. Ich kenne diese Pflanzen nur ganz zartblätterig.

    Regenwürmer hat es bei uns auch unheimlich viele, obwohl der Boden teilweise auch nicht optimal ist, besonders an der Oberfläche, wo er gern rissig austrocknet, da muß mit Mulch auch noch viel verbessert werden.

    Womit hast Du denn Deine Beete abgetrennt bzw. unterteilt, mit Ästen? Oder sind das Schläuche?

    Erbsen hatte ich früher auch mal. Das waren noch Zeiten. Aber sollte ich mal auf die Idee kommen, weiß ich ja, wo ich nachschauen kann wegen der Sorten!

    Kommt Deine Petersilie nicht von allein wieder? In unserem Garten sät sie sich von allein aus, aber es gab schon sehr trockene Jahre, da habe ich dann auch wieder neu gesät oder Pflanzen gekauft.

    Du hast ja wirklich viel Rasenschnitt, so viel kommt bei uns nie zusammen. Unser Wiesen-Rasen ist extrem schwer zu mähen und der Abfall hält sich immer in Grenzen, aber ich mulche damit auch, soweit möglich.

    Dann bis zum nächsten Mal und liebe Grüße
    Sara

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  7. Hallo Sara das ist aber ein schöner langer Kommentar, das gefällt mir sehr. Also mein Weißdorn ist bestimmt auch 5m oder Höhe das kann man auch nicht mehr als klein bezeichnen. Aber je größer die sind desto mehr riechen sie was ich ja so liebe. Der Ranunkelstrauch musste bei mir unbedingt in gelb und gefüllt sein das sind Erinnerungen an meine Kindheit. Und Pusteblumen gehören doch einfach dazu in einem Garten am Land. Bei uns im Dorf werden leider immer mehr Gärten reduziert auf Gras Stein und Thuja niemand baut mehr Gemüse an oder hat schöne Stauden und Blumen im Garten weil das alles nur arbeit macht. Dafür gehen sie dann in Kurse um irgendwie mit ihrer Zeit Herr zu werden und um nicht vor Langeweile und Selbstentfremdung kaputt zu gehen.

    Ja so wie mit der Feige geht es mir mit all meinen Pflanzen die gehören einfach dazu und werden gepflegt wie ein guter Freund. Die Feige habe ich schätzungsweise Anfang der 90er Jahre von einem meiner Mountainbike Urlaube am Gardasee als kleines Bäumchen mitgebracht. Am Foto siehst du ja dass die nicht mehr frisch vom Baumarkt ist so dick wie der Stamm schon ist.

    Das in den Beeten sind keine Äste sondern die Schläuche der Tropfbewässerung. Die habe ich im zeitigen Frühjahr installiert auf allen Staudenbeeten und im Ganzen Gemüsegarten und ich habe sie dieses Jahr schon ein paar mal eingesetzt weil s wieder sehr wenig regnet. Gerade hoffe ich wieder auf den am Wochenende prophezeiten Regen gestern waren blauer Himmel 28 Grad und wir haben ein leichtes Südhang Gelände. Herrlich zum Gärtnern aber die Pflanzen bräuchten jetzt mehr Wasser. Ich habe gestern Abend daher auch noch rasch die Fuhr beim Hintereingang gemäht und viel Mulchen können. Gott sei Dank haben wir sehr sehr viel Rasen und wenn es nicht ausreicht bringe ich von den Karpfenweihern einen Anhänger voll mit nach Hause. Zusammen sind das mehrere 1000 Quadratmeter Rasen oder Wiese da fällt zu der Jahreszeit jetzt schon einiges an Rasenschnitt an. Gestern beim Graben im Gemüsebeet habe ich wieder all überall Regenwürmer angetroffen und was mich besonders freut sind da ganz viele sehr kleine dabei das heißt die sind gerade frisch geschlüpft und wenn ich sie jetzt durch das Mulchen halten kann freut sich der Boden. Gerade in den heißen Sommertagen fand ich sonst immer überhaupt keinen einzigen Wurm in der Erde. Wenn einer da war dann verknotet und das ist ihre Ruhestellung bei Trockenheit und Hitze also kein gutes Zeichen.

    Petersilie Frühlingszwiebeln Pastinaken Möhren das sind Pflanzen die ich einfach nicht zum Keimen bringen kann. Warum das weiß der Geier ich jedenfalls nicht. Darum ja mein Kopf schütteln dass die Petersilie sogar an den unwirtlichsten Orten keimt wenn Sie das selbst möchte.

    So nun wünsche ich dir einen schönen Tag und viele Grüße Achim

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  8. Lieber Achim,
    da bin ich gespannt, ob der Sommer eher trocken oder feucht wird.
    Toll, dein Gartenrundgang!
    Und das mit dem Mulchen werd ich mal auf meinen Gemüsehochbeeten auch machen. Diese Schnecken! - Vielleicht streu ich doch mal Schneckenkorn.
    Ich hab echt die Nase voll von ihnen!
    Du meinst also ganz normales Korn ist besser als das Biokorn?
    Ferramol hab ich mir mal angeschaut, aber da ist ja auch Phosphat drin ... hmmm. Welches hast du denn genommen?
    So nun hab noch einen schönen Nachmittag und
    ganz liebe Sonntagsgrüße
    sendet Urte

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    1. Ja Urte das bin ich auch, sehr gespannt.also so sehr und zutiefst überzeugt ich ein Biomensch bin, gerne mit allen möglichen Wesen in meinem Garten zusammen lebe und zwar friedlich, so wenig war mir das nach einigen Jahren mit Unmengen Schnecken möglich. Lange habe ich mich geweigert,bis ich so verzweifelt war und normales schneckenkorn kaufte. Es ist halt auch giftig für Mensch und Säugetiere.aber es zerfällt ich n Kohlendioxid und Wasser, also nichts giftiges im Boden. Und Igel,Maulwurf, Frösche alles vermehrt sich lustig weiter und hat meines Erachtens keinen Schaden genommen.Jetzt habe ich sie im Griff und das Gärtnern macht so viel Spaß wieder.

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