Dienstag, 30. Mai 2017

Selbstversorger Gemüsegarten Ende Mai und es gibt noch viel zu tun

Der Selbstversorger-Gemüsegarten Ende Mai 2017


Nachdem ich nun in letzter Zeit viel übers Feiern und den Ziergarten geschrieben habe, wird es Zeit einmal wieder über den aktuellen Zustand im Gemüsegarten zu berichten. 

Das Gewächshaus im Gemüsegarten


Die Eisheiligen sind lange vergessen und das Wetter ist mittlerweile hochsommerlich. In den letzten Tagen hatten wir immer über 30°C, manchmal bis 33°C. Gut, daß ich die meisten Gemüsepflanzen schon vorher ausgepflanzt hatte. Diese extreme Hitze hätte dabei nicht genutzt. 

Im Gewächshaus stehen wie immer Paprika und ein paar Tomaten. Dazu gesellen sich Wildchillis eine Glockenpaprika und Stevia für den Tee. Jetzt kommen noch dazu die Basilikumpflanzen. Die sind noch in der Topfplatte. In wenigen Tagen haben die jetzt ein Wachstum vorgelegt, das traumhaft ist. In den Jahren davor säte ich sie wie auf der Tüte angegeben, aber viel zu früh. Licht und Wärme fehlten. Jetzt habe ich sie im April gesät und das war genau richtig. Die wachsen ohnehin erst so richtig, wenn es jetzt  warm wird. Zum ersten Mal habe ich keine Samen gekauft, sondern selbst im letzten Herbst welche geerntet. Sie liefen wunderbar auf. Diese Sorte Basilikum wird etwa 80 cm hoch und hat ein unvergleichliches Aroma. 




Selbstversorger-Gewächshaus im Mai (c) by Joachim Wenk
Selbstversorger-Gewächshaus im Mai (c) by Joachim Wenk

Paprika  im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika  im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


erste Früchte am Paprika  (c) by Joachim Wenk
erste Früchte am Paprika  (c) by Joachim Wenk

Basilikum und Weißkraut kommen demnächst in die Beete   (c) by Joachim Wenk
Basilikum und Weißkraut kommen demnächst in die Beete   (c) by Joachim Wenk

Draußen vor dem Gewächshaus blühen die Erdbeeren und versprechen wieder eine köstliche Ernte. 
Erdbeeren in Blüte  (c) by Joachim Wenk
Erdbeeren in Blüte  (c) by Joachim Wenk

Dünger selber machen - Brennesseljauche kostet nichts und bringt so viel


Damit auch alles schön wachsen kann habe ich draußen bei den Weihern gleich mal den Dünger geerntet. 
hier wächst der Dünger für meinen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
hier wächst der Dünger für meinen Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk



Fürs erste habe ich eine halbe Tonne Brennesseljauche angesetzt die schon mächtig schäumt und riecht... Dieser Geruch signalisiert mir immer "Sommer". Einfach ein Gefäß mit Brennesseln füllen, so viel Wasser einfüllen, daß sie bedeckt sind und öfter umrühren. Wenn sie nicht mehr schäumt und richtig stinkt ist sie gebrauchsfertig. 1:10 mit Wasser verdünnt kommt sie in die Gemüsebeete zu den starkzehrern wie Kürbis, Tomaten, Zucchini, Kohl. Nicht aber zum Beispiel zu Erbsen oder Bohnen oder Möhren!

Biodünger selber machen: Brennesseljauche (c) by Joachim Wenk
Biodünger selber machen: Brennesseljauche (c) by Joachim Wenk


Was schon alles im Gemüsegarten wächst

Blick in den Gemüsegarten, wenn man ihn betritt und sich nach rechts wendet. 

Mischkultur im Selbstversorger Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Selbstversorger Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Die sehr wüchsigen Blauwschokker Erbsen sind schon am weitesten von  meinen Erbsensorten. 

Blauwschokker-Erbsen (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker-Erbsen (c) by Joachim Wenk

Nach den Blauwschokker kommen noch zwei Reihen normale Markerbsen. Dazwischen steht Salat, Blumenkohl, Einlegegurken und Kürbis. 

Salat, Blumenkohl, Einelgegurken und Kürbisse zwischen den Erbsen (c) by Joachim Wenk
Salat, Blumenkohl, Einelgegurken und Kürbisse zwischen den Erbsen (c) by Joachim Wenk

Die Winterheckenzwiebeln habe ich vergangenes Frühjahr gesät und gepflanzt. Jetzt sind sie richtig eingewachsen und sehr stattliche Pflanzen, die allesamt blühen. Geerntet wird laufend und schon seit Monaten. 

Winterheckenzwiebel (c) by Joachim Wenk
Winterheckenzwiebel (c) by Joachim Wenk

Meine Frühkartoffeln stehen in Gefäßen. So kann ich den Platz direkt unterm Walnußbaum doch nutzen. Dort in den Boden gesetzt ist mir in all den Jahren noch nie ein Kraut oder Gemüse gelungen. Die Baumwurzeln sind einfach zu dominant.

Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk



Bei den Kartoffeln wendet man seinen Gang und kehrt zurück und kommt dann zu den Tomaten im Freiland. Sie blühen mittlerwerweile schon ganz schön. 

Freilandtomaten und das Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Freilandtomaten und das Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk

Die Tomaten beginnen zu blühen (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten beginnen zu blühen (c) by Joachim Wenk

Davor steht die zweite Generation Kopfsalat, das Blaukraut und ein paar Zwiebeln. Die habe ich gesät und dann ausgepflanzt. Mein erster Versuch mit Saatzwiebeln, anstelle der  üblichen Steckzwiebeln.

Saatzwiebeln, Kopfsalat und Blaukraut /Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
Saatzwiebeln, Kopfsalat und Blaukraut /Kohlrabi (c) by Joachim Wenk

Am Samstag, trotz Hitze, mußten die Sellerie ins Beet. Das wurde höchste Zeit. Wunderbare Pflanzen sind sie geworden. Etwa drei Monate sind da seit der Aussaat vergangen.

Selleriejungpflanzen selbst gezogen (c) by Joachim Wenk
Selleriejungpflanzen selbst gezogen (c) by Joachim Wenk


Jetzt stehen sie, noch etwas schüchtern, in der Reihe neben dem Frühkohl und in einer Reihe mit einer  Melde-Pflanze.
Sellerie frisch gepflanzt und rote Melde (c) by Joachim Wenk
Sellerie frisch gepflanzt und rote Melde (c) by Joachim Wenk


Gurken lieben den Schatten von Sonnenblumen


Die Salatgurken ziehe ich an Gittern hoch, um Platz im Beet zu sparen. Ich habe gelesen, daß sie keine pralle Sonne mögen, die aber bei mir überall ist. Sie lieben anscheinend den Schatten  unter Sonnenblumen. Na, das sollen sie haben! Zwischen den beiden Reihen mit unterschiedlichen Gurken habe ich Sonnenblumen gepflanzt. Mal sehen, wie es ihnen gefällt.

Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk
Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk

Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk
Salatgurken am Gitter und dazwischen Sonnenblumen (c) by Joachim Wenk

Bohnen, Bohnen, Bohnen

Meine geliebte Blauhilde ist wieder erstklassig und rasch gekeimt. Vor einigen Jahren bekam ich einmal ein paar  Samen dieser Stangenbohne von der Christine Z. Seither sorge ich immer selbst für Samennachschub. Die Bohnen sind einfach super. Dunkellila, man sieht sie im Gebüsch zur Ernte sehr leicht. Leider allerdings werden sie im Kochtopf grün. Was sie aber nie werden, ist holzig oder faserig. Auch große Schoten sind immer zart. Ganz im Gegensatz zu den Feuerbohnen, die ich auch mal wieder probierte. Das lasse ich aber wieder. Neu probieren wir dieses Jahr, ebenfalls von einer lieben Bekannten ans Herz gelegt und mit Saatgut unterstützt, die Afrikanischen Meterbohnen. 

Angeblich ellenlange Schoten und im Gegensatz zu anderen Stangenbohnen sehr sonnenhungrig. Sie sind auch gekeimt und jetzt werde ich sehen, wie sie mir gefallen. Die Buschbohnen sähe ich in den nächsten Tagen. Nicht alles zur gleichen Zeit sähen, dann entzerrt sich die Ernte. Buschbohnen können noch bis Juli gesät werden. 

die Blauhilde keimt (c) by Joachim Wenk
die Blauhilde keimt (c) by Joachim Wenk


Eine Wucht an Farbe im Gemüsebeet ist mal  wieder die rote Melde. Sie sähe ich nicht mehr mühsam vor. Dort wo sie aufgeht lasse ich sie stehen. Wo sie stört rupfe ich sie aus. 


rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
rote Melde im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Blick ins Schneckenzaunbeet mit den gesteckten Zwiebeln, dem Sommerlauch, der roten Melde und dem Bohnen-Tippi. 

Mischkultur Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Was ist nur mit dem Grünspargel?

Verlassen wir den Gemüsegarten und gehen hinunter zum Weihergarten. Richtig enttäuscht bin ich vom grünen Spargel. Zur rechten Zeit geliefert und gesetzt. Etwa 40 Wurzelstöcke. Die Reihen ausgehoben mit gesiebten Kompost gefüllt, die Wurzeln aufgelegt und zugeschoben. Gegossen, Unkraut gejätet und jetzt, nach Monaten kommt endlich an zwei Stellen (von 40!) ein Trieb. Ist das  normal? Kommt da noch mehr? Ich weiß nicht recht, ich befürchte Schlimmes und verstehe nicht, warum das so ist. 


Grünspargel (c) by Joachim Wenk
2 von 40 Günspargelpflanzen treiben nach Monaten winzig aus (c) by Joachim Wenk
Die ebenfalls dort gesteckten, vorgetriebenen Kartoffeln wachsen prächtig. Etwas spät kamen sie in die Erde (wegen der April-Frost-Woche). Aber sie sind kräftige Pflanzen.

Wieder einen Hänger voll Rasenschnitt haben wir als Mulch dort verteilt. Unkraut unterdrücken, Feuchtigkeit halten, Boden verbessern sind seine Aufgaben. Und den Boden beschatten. Kartoffeln wollen einen kühlen und feuchten Boden. Ohne Bodenbedeckung ist es dort unten, wo es nochmal heißer ist, als bei mir im Garten, nicht möglich.

Am Wochenende kommt da noch eine dicke Schicht Stroh zwischen die Reihen. Mal sehen, was das so bringt.

neugierige Blicke in meinen frisch gemulchten  Weihergarten (c) by Joachim Wenk
neugierige Blicke in meinen frisch gemulchten  Weihergarten (c) by Joachim Wenk


Eigentlich sollte ich ja längst in den Staudenbeeten das Unkraut rupfen. Aber der Gemüsegarten braucht mich im Moment noch dringender. Jetzt müssen noch, neben dem Basilikum, Kohlrabi gepflanzt werden. Das Weißkraut für Sauerkraut - oh wie lecker das letztes Jahr war - soll in die Beete. Und so gibt es die nächsten Tage noch einiges zu tun, dass der Selbstversorger auch was zum selbst versorgen zur Verfügung hat. 





Montag, 29. Mai 2017

Winterharte Kakteen, ein blühender Oleander, verschiedene Kräuter und unser neuer feurroter Flitzer

Gartentagebuch Ende Mai 2017

Puhh, der Mai ist echt anstrengend. Nicht nur alleine die unendlich viele Arbeit, die plötzlich und vor allem auf einen Schlag im Garten erledigt werden muß. Nein es kommen noch unsere beiden Geburtstage dazu, fast keine Woche ohne irgendeinen Feiertag und Festivität. Bei uns im Ort ist immer Kirchweih im Mai und die einzige Gartenmesse, zu der wir alle paar Jahre mal gehen, ist auch im Mai. 

Ich werde daher die Ereignisse hier in etwas kürzeren Berichten zusammen fassen. Viel zu schön sind sie allesamt, daß ich sie unter den Tisch fallen lassen könnte. 

Dennenloher Schloß- und Gartentage mit Gartenmesse

Im Rhododendronpark Dennenlohe finden mittlerweile zweimal jährlich Gartentage mit Messe statt. Speziell wegen der Messe wollte ich dieses Jahr unbedingt wieder einmal hin fahren. Eigentlich keine dreiviertel Stunde von uns entfernt und doch nicht regelmäßig besucht. Naja, sie ist eben im Mai, die Messe, einem echt ungünstigen Monat für geschäftige Hobbygärtner. 


Die einzigen Besucher waren wir wieder einmal nicht. So viele Menschen sieht das verschlafene Örtchen im ganzen restlichen Jahr bei weitem nicht, wie an diesen Gartentagen. 

Fotos vom Park und von der Messe habe ich früher schon einmal veröffentlicht. Diesmal gab es darum keine neuen Fotos. 


Viele viele Aussteller waren auf der Messe. Stauden gab es in großer Vielfalt zu erstehen. Dieses Bild hier zeigt allerdings nicht einen neuen Trend, das Gärtnern in Tragetaschen. Nein, die Besucher kaufen ja hier wie die Bekloppten. Wer nicht, wie wir, gewillt ist, die Schätze mit sich herum zu tragen, stellt sie einfach hinter den Stand und geht dann am Ende der Shopping- und Parktour seinen Weg zum Auto wieder an all den Ständen vorbei und greift sich seinen Einkäufe für den Nach-Hause- Weg. 

Buntes Staudenbeet - die Einkäufe hinter dem Messestand zwischengelagert (c) by Joachim Wenk
Buntes Staudenbeet - die Einkäufe hinter dem Messestand zwischengelagert (c) by Joachim Wenk



Wegen diesem Stand vor allem wollte ich her kommen. Ein mobiler Holz-Brotbackofen. Sehr variabel auch zum Kochen und Grillen. Ich kannte ihn aus dem Internet und einem Prospekt. Die Größe allerdings wollte ich in Echt sehen. Mir gefällt der, damit kann man wirklich etwas anfangen und irgendwann will ich  dann einmal haben. Pizza und Flammkuchen mit Freunden zubereiten, das wäre was.

mobiler Holz-Brotbackofen  (c) by Joachim Wenk
mobiler Holz-Brotbackofen  (c) by Joachim Wenk

Dieses Jahr ist unser Budget schon ziemlich verbraucht und so haben wir dann praktisch nur diverse Pflänzchen gekauft.  Über die freue ich mich aber mindestens so sehr, wie zum Beispiel über den Backofen, hätte ich ihn denn gekauft. So ist das dann wohl mit den Gärtnern....

Zum Geburtstag bekam ich nun also doch, wie im Herbst versprochen, einen Oleander. 

unsere Gartenmesse-Einkäufe (c) by Joachim Wenk
unsere Gartenmesse-Einkäufe (c) by Joachim Wenk

Der Oleander hat ganz wundervolle sehr dunkel und intensiv gefärbte Blüten. 

der neue  Oleander in dunkelrot (c) by Joachim Wenk
der neue  Oleander in dunkelrot (c) by Joachim Wenk

Winterharte Kakteen - ein völliges neues Thema im Garten

Desweiteren, oben am "Beute-Tisch" zu sehen, haben wir Kakteen gekauft. Winterharte Kakteen. Davon hatten wir noch gar nichts. Nur früher hatte ich einmal einen. Der ist aber nicht mehr da. 

Jedenfalls schlenderten wir so durch die Messestände und erblickten nahezu gleichzeitig einen sehr schön bepflanzten Terracotta-Topf. Eben diese winterharten und sehr trockenheitstoleranten Gewächse. 

Daheim hatten wir ja noch das Weihnachtsgeschenk, den kupferbraunen Ständer mit der Schale oben drauf. Der sollte auf der Terrasse stehen, nur waren wir uns nicht einig, was hinein gepflanzt wird. Ohne automatische Bewässerung kann ich keine Kübelpflanzen haben und schon wieder Kabel ziehen, die dann auch noch dumm aus der Schale heraus hängen?  Dazu hatte ich keine Lust. 

Hier haben wir jetzt eine Alternative. Lebende Bepflanzung, die die Sonne auf der Terrasse auch ohne tägliches Gießen aushält. 

Wir fragten nach genau der Pflanzkombination aus dem Topf, den wir sahen, und kauften gleich die nötigen Pflanzen. 
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk


Neben den Kakteen habe ich noch diverse, gerade selbst vermehrte Dachwurze eingesetzt und ein Zwerg-Schleierkraut als Staude mit eingepflanzt. Dieses war im Original-Topf ebenfalls vorhanden.

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk

neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk
neue Pflanzen für die Terrasse - hitzefest und trockenheitstolerant (c) by Joachim Wenk


So sehr waren wir beide von dieser Idee, dieser Gelegenheit, die wir nutzten, angetan, dass daheim sofort gepflanzt wurde.

Was soll ich sagen unsere Begeisterung schwand nicht. Nein, sie potenzierte sich. Total verliebt sind wir jetzt in unsere "Kaktusse'" auf der Terrasse.

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk


Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk


Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk


Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk

Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk





Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Sukkulenten in der Schale auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk



Was also fand darüber hinaus noch den Weg in unsere Rucksäcke? 

Ein ganz anderes Thema als das trockene Wüstenklima der Sukkulenten finde wir hier. Diese beiden werdet ihr in Kürze noch an ihrem Standort sehen können. Genau wie die Kakteen sind sie winterhart, allerdings aus dauerhafter Keramik geformt. Ein Schwimm-Goldfisch und ein Schwimm-Frosch.


Schwimm-Keramik für das Wasserbecken im Garten (c) by Joachim Wenk
Schwimm-Keramik für das Wasserbecken im Garten (c) by Joachim Wenk



Nicht winterhart ist der lustige Kakadu. Von diesen Tierchen gibt es immer auf den Messen eine große Auswahl. Wir haben es angefangen, immer als Erinnerung an schöne gemeinsame Stunden auf einer Gartenausstellung oder Gartenmesse so ein Tier mit zu bringen. Den Storch habt ihr sicher schon auf den Stelen bei der Terrasse sitzen sehen. Auch den Esel habe ich schon ein paar mal hier veröffentlicht. 

Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk


Die Sommermonate sitzt nun also auch noch ein bunter Kakadu im Flieder....

Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk
Keramik für  den Garten (c) by Joachim Wenk


Kräuter gehen immer. 


Ein paar Kräuter mussten selbstverständlich auch mit genommen werden. Minzen gibt es ja genau wie Duftpelargonien und unwahrscheinlich vielen Nuancen. Die Bananen Minze hat nicht unbedingt absolut nach Banane geschmeckt. Dennoch hat sie ein rundlicheres, süßeres Aroma als normale Pfefferminze. Für sommerliche Erfrischungsgetränke gerade richtig. 

Bananenminze (c) by Joachim Wenk
Bananenminze (c) by Joachim Wenk



Meine selbst gesäten Majoranpflanzen vom letzten Jahr waren wohl einjährig und so habe ich gerade keinen Majoran. Majoran aber muß sein im Garten und vor allem in der Küche. Neben dem schon vor kurzem besorgten Kreta-Majoran und dem italienischen Majoran steht jetzt also noch der mehrjährige Majoran im Beet. Vielleicht ist er wirklich mehrjährig und ich muß nächstes Frühjahr nicht wieder zum Shoppen los ziehen.
Majoran (c) by Joachim Wenk
Majoran (c) by Joachim Wenk

Ein Thymian ist mir auch erfroren. Er wird gleich ersetzt. Thymian ist auch so ein Allrounder in der Gemüseküche. Der muß im Garten stehen.

Thymian (c) by Joachim Wenk
Thymian (c) by Joachim Wenk



Olivenkraut liebe ich, wegen seiner wahnsinnig authentischen Oliven-Note. Also ob man eingelegte Oliven isst. Verblüffend. Leider ist es - bei mir? - immer nur einjährig. In Frischkäse-Brotaufstrichen, Nudelsalaten und vor allem mediterranen frischen Salaten zum Grillen schmeckt es einfach köstlich.

Olivenkraut (c) by Joachim Wenk
Olivenkraut (c) by Joachim Wenk


Ja und was ist denn das hier? Immer schimpfe ich auf die Wasabi-Fraktion, wo wir doch den echten fränksichen Kren haben. Der ist aber zu bodenständig und nichts hippes. Daher wird er nicht mehr in der Küche verwendet. Immer nur sein giftgrüner Bruder, der neumodische Wasabi.

Und wie ich gelesen habe - was mich dann auch schadenfreudig beruhigt - ist der hier zu kaufende Wasabi vor allem bei den preisgünstigen Artikeln (war kauft schon teuer) immer gefälscht. Es handelt sich um Kren, gefärbt mit Chlorophyl, damit er grün ist. Und wenn er grün ist und man Wasabi statt Meerrettich darauf schreibt, kann man auch wesentlich mehr dafür verlangen.

So nun habe ich aber die Pflanze selbst. Dann probier ich mal ob sie wächst, wie sie wächst und ob ich etwas davon verwenden kann.  Wenn es im Garten wächst, zählt es zum Selbstversorger, ist regional und nachhaltig oder? Aber der richtige Kren wird bei mir immer die Hauptrolle spielen. Bei dem weiß ich inzwischen wie er wächst und wie man ihn anbaut. Eine Wissenschaft für sich!

Wasabi (c) by Joachim Wenk
Wasabi (c) by Joachim Wenk

Das feuerrote Spielmobil - oder eher unser neuer Ferrari? 

Tschja da gehen sie dahin die Kröten für meinen Backofen. Diese Anschaffung hier war einfach dringender. Unser alter - grüner -  Aufsitzmäher gab nach 16 Jahren mehr und mehr den Geist aus. Es entwich die Lebenskraft und die jugendliche Power. Was nützt ein Mäher, der immer ausgeht, so bald man das Mähwerk zuschaltet? Kein Werkstattaufenthalt konnte dieses Leiden beseitigen. Zum Schluß kam er nicht mal mehr den Berg im Garten hoch, ohne ab zu sterben. Jedenfalls wegen dieser und anderer  Marotten, kam ein neuer Mäher her. Jetzt brauchen wir ihn und nicht erst im Herbst nach noch einem durch-geärgerten  Sommer.  Wöchentlich über 5000 Quadratmeser Rasen und Wiese müssen gemäht werden. Da regt es um so mehr auf, wenn das Dingens einfach nicht mehr funzt. 

Gottseidank hat er fast die gleiche Größe, wie der alte  und passt auf den extra für den Mäher angefertigten Anhänger zum Transport raus, zu den Karpfenweihern.

der neue Aufsitzmäher (c) by Joachim Wenk
der neue Aufsitzmäher (c) by Joachim Wenk



So das war es für heute. Die Tage werde ich noch vom Ziergarten berichten und was sich im Gemüsegarten so alles tut. Also immer wieder mal hier vorbei schauen. Neues gibt es immer wieder zu berichten.