Montag, 3. April 2017

viele Narzissen - viele soziale Netzwerke - viel Gartenarbeit und viel Nachdenken über den Garten

Die Narzissenwiese lässt mich nachdenken

"Warum hast du denn die Narzissenwiese noch nicht in deinem Blog gehabt?"  

Das war die erste Frage meiner Mutter, als sie am gestrigen Sonntag aus dem Auto ausstieg und von all den leuchtenden Narzissenköpfen begrüßt wurde. 

Klar hatte ich die Wiese schon in den sozialen Medien. Da wäre Instagram oder Facebook zu nennen oder ein Pin auf Pinterest.  Meine Mutter liest aber nur den Blog und hatte daher die Wiese noch nicht gesehen. 

Hier also auf ihren speziellen Wunsch noch einmal die Narzissenwiese in der Abendsonne, in der Abenddämmerung und am Tage. 






Narzissenwiese in der Abendsonne (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese in der Abendsonne (c) by Joachim Wenk

Narzissenwiese in der Abenddämmerung (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese in der Abenddämmerung (c) by Joachim Wenk

Narzissenwiese in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese in der Mittagssonne (c) by Joachim Wenk

Verzettelung in den sozialen Netzen ist kontraproduktiv


Und ich glaube, das geht vielleicht manchem treuen und vor allem interessierten Leser oder Leserin meines Blogs so wie meiner Mutter. Wenn ich hier mal was veröffentliche und dort und dann wieder da, geht vieles unter. Dabei bin ich doch selbst so einer, der lieber eine Adresse hat, über die er Neues (aus anderen Blogs und Gärten) erfährt und keinesfalls die Zeit und auch nicht die Lust hat, überall ständig up-to-date zu sein und nach zu schauen. Zumal man dann gelangweilt oft immer wieder und wieder das gleiche, bereits gelesene oder gesehene vorfindet.

Ich habe mich eben einmal wieder verleiten zu lassen, andere social-media-Kanäle zu bedienen oder zu nutzen. Sie bringen aber weder mir etwas, wie ich merkte, noch haben meine Leser etwas davon, wie das Beispiel mit meiner Mutter zeigt. 

Ich wollte versuchen meinen Blog einem noch breiteren Publikum bekannt zu machen. Wenn ich aber in diversen gut gemeinten Ratschlägen nachleset, daß man zum Beispiel auf Pinterst täglich mindestens 50 Pins und auf Instagram noch viel mehr likes und Posts machen muß, um gesehen zu werden und Leser zu bekommen, dann schaudert mich. 

Mir gefallen nicht täglich 50 Sachen  so arg, daß ich sie markieren und herzen muß. Und was gewänne ich damit für "Leser"? Welche, denen es geht wie mir, und denen  krampfhaft alles was ihnen über den Weg läuft gefallen muß, nur damit der Autor dessen wiederum sie selbst mit Wohlgefallen markiert. In Wahrheit hat keiner vom anderen eine Ahnung oder ein Interesse. Oft wird nicht einmal wahrgenommen, was markiert wurde. Ich schreibe, um gelesen zu werden und nicht um möglichst viele nichtssagende Klicks zu bekommen. 

In diesen Strudel der Oberflächlichkeit und Unehrlichkeit und Unechtheit wollte ich eintauchenß?! Gottseidank gelang es mir nicht, weil sich alles in mir bewußt und unbewußt dagegen sträubte. 

Nun werde ich lieber weiter nur hier über mich und meinen Garten berichten. Sicher wird es hier und da noch ein Fotos, die ich besonders schön finde wo anders geben. Ich werde sie aber auf alle Fälle auch hier veröffentlichen. Wer also meinen Blog verfolgt, wird immer up-to-date sein und keine Information oder kein Bild vermissen müssen.  Meine Texte und die Inhalte sind immer authentisch, nicht suchmaschinenoptimiert, dafür aber angenehm zu lesen, lebendig und interessant. Echt soll auch weiter hin ein like oder plus oder pin oder teilen sein, wenn ich es eben vergebe oder tue. Ich freue mich immer über echte Leser und ernst gemeinte, nette Kommentare.  

Ein ganzer Samstag ausschließlich fürs Garteln- was für ein Traum


Somit wende ich mich nun endlich wieder meinem Thema zu, dem Garten und was ich vergangenes Wochenende so alles geschaffen habe. 

Das Wetter am Samstag war umwerfend. Eigentlich schon zu heiß. In der Sonne am 1. April 28°C und im Schatten 20°C. Kein Wind wehte und keine Wolke am Himmel. 

Meine Bewässerungen liefen schon fleißig weil der Boden total trocken ist. Na das kann ja heiter werden! Die ersten Zwiebelblumen sind schon wieder verblüht, so wie die Sonne auf sie niederbrannte. 

Die Walzenwolfsmilch mit ihren Grün-in-Grün-Tönen sogar bei der Blühte, ist eine wirklich interessante Pflanze im Staudenbeet. 

blühende Walzenwolfsmilch (c) by Joachim Wenk
blühende Walzenwolfsmilch (c) by Joachim Wenk


Ab jetzt haben wir nicht mehr Vorfrühling. Wir sind im Erstfrühling angekommen. 


Die Veilchen! Oh ja überall blühen sie jetzt wieder im Garten. Zu den Veilchen gehört auch die Forsythie. Zusammen bedeuten sie, daß der Vorfrühling zu End ist und der Erstfrühling begonnen hat. Die Forsythie selbst habe ich nicht fotografiert. Sie wurde letztes Jahr auf den Stock gesetzt, um ihr wieder Herr zu werden. Jetzt blüht sie dieses Jahr zwar deutlich mehr als ich dachte, ist jetzt aber nicht der Hingucker, der unbedingt hier dargestellt werden müsste.

Veilchen ein Zeichen für den Erstfrühling (c) by Joachim Wenk
Veilchen ein Zeichen für den Erstfrühling (c) by Joachim Wenk

Ein Garten zum Arbeiten oder Genießen - wie sehe ich meinen Garten?


Nun ja, der Garten ist aber nicht nur zum Genießen und Blumenschauen da, sondern verlangt auch tatkräftige Hände. Ganz ohne Arbeit geht es eben nicht. Wenngleich ich sagen muß, daß ich gerade ein ganz neu erschienenes Buch über Selbstversorgung  und Permakultur lese, in dem ich bereits auf den ersten dutzenden Seiten so viele Denkanstöße bekam. Keine Tipps, keine Ratschläge. Nein Nach-Denkanstöße.

Wie schreibt der Autor im Klappentext des Buches doch:
" Du hast es verdient, deine Gartentätigkeit ohne harte Arbeit zu genießen, deine Pflanzen und dich selbst glücklich zu machen und dabei enorm produktiv zu sein. Du wirst das gute, zufriedene Gefühl spüren, sobald du dich in deinem Garten aufhältst, Samen ausbringst, Setzlinge pflanzt und erlebst, wie du selbst mit deine Pflanzen wächst."


Was bringt mir mein Garten. Wie stehe ich zu meinem Garten und meinen Pflanzen. Die Tendenz liegt (leider) eindeutig zu harter Arbeit.  Das Buch hat mich  gerade in einer ohnehin schon über dieses Thema nachdenkenden Haltung erwischt. Wohl darum finde ich es so wahnsinnig interessant zu lesen. Vielleicht, wenn ich es durchgelesen und verstanden und verarbeitet habe, daß ich einmal darüber berichten werde.

Im April geht es nun endlich mit dem Sähen und dem Pflanzen los

 

Jedenfalls war ich am Samstag allein daheim und hatte vorher schon alles, was eben sonst zu tun ist, erledigt. So konnte  ich mich den ganzen Tag ungehemmt und ausschließlich dem Gärtnern widmen.

Zweierlei Erbsen habe ich gesät.

Die hier am Gitter sollen ganz niedrige Pflanzen  sein. 

Erbsen am Rankgitter gesät (c) by Joachim Wenk
Erbsen am Rankgitter gesät (c) by Joachim Wenk


Und die hier an der Pyramide sind das absolute Gegenteil. 2 m sind für diese Erbsen ein Klacks. Ich liebe sie vor allem wegen der so wundervollen Blüte. Die Sorte heißt Blauwschokker und ich baue sie seit einigen Jahren an.


Erbsen am Rankzelt gesät (c) by Joachim Wenk
Erbsen am Rankzelt gesät (c) by Joachim Wenk

Das milde Wetter und die Vorhersagen für mindestens eine Woche machten mich mutig. So früh habe ich noch nie Kartoffeln in die Erde gebracht. 

Jetzt sind jedenfalls die ganz frühen  und ein paar frühe Knollen, die beide schon vorgetrieben sind, unter der Erde. 

vorgetriebene Kartoffel der Sorte Duke of York (c) by Joachim Wenk
vorgetriebene Kartoffel der Sorte Duke of York (c) by Joachim Wenk


Um nicht noch mehr Fläche brach liegen lassen zu müssen, weil drüber und drunter der Walnußbaum sein Revier beherrscht, pflanze ich an der Stelle im Gemüsegarten in Kübeln. Das Blätterdach von oben macht den Kartoffeln nichts, aber die Wurzeln im Boden lassen einfach nichts an Gemüse hier an der Stelle wachsen. Durch die Gefäße und immer neu eingefüllte Erde - was einen deutlichen Arbeitsmehraufwand verursacht - gelingen die Kartoffeln aber wenigstens ganz gut hier. Bis der Walnußbaum richtig dicht belaubt ist und Schatten wirft, sind sie schon ein ganzes Stück gewachsen.


die frühen Kartoffeln sind gesteckt (c) by Joachim Wenk
die frühen Kartoffeln sind gesteckt (c) by Joachim Wenk

Neben den Kartoffeln habe ich auch noch meinen Meerrettich gesteckt. Er fing erwartungsgemäß im feuchten Sand schon an zu treiben. Es wurde höchste Zeit. Bis der nun so richtig in die Gänge kommt, liegt der Boden aber kahl da. Darum habe ich zwischen die Reihen gleich Phacelia als Gründünger gesät. Die keimt zuverlässig, wächst rasch und ist leicht wieder ab zu hacken, wenn der Meerrettich dann zu wachsen beginnt. Ich muß das viel mehr machen. Auch auf dem Beet für den späten Kohl säte  ich Gründünger (Ackerbohne). So liegt er nicht noch Wochen brach im Garten. Wegen der Bodenanalysen, die nach wie vor das Fehlen von Humus attestierten, bin ich noch immer am Grübeln. Diese Gründüngersaaten jetzt in den Beeten und Reihen sind eine erste Maßnahme, die vielleicht etwas in die richtige Richtung bewegt. 

Die Erdbeeren im Beet fangen auch an zu wachsen. Dazwischen habe ich  Häckselmaterial vom Frühjahrs-Heckenschnitt als Mulch und Trittschutz aufgetragen. 

Erdbeerbeet im April (c) by Joachim Wenk
Erdbeerbeet im April (c) by Joachim Wenk



Eine Bienentränke, die sicher gern auch von Wespen oder Hummeln genommen wird, habe ich auch im Gemüsergarten aufgestellt. Diese Fluginsekten beobachte ich schon immer an Blumenuntersetzern oder sonst Wasserschalen im Garten, die eigentlich für den Igel oder die Vögel gedacht sind. Die besondereTränke bietet ihnen mannigfaltig Möglichkeit, die Wasseroberfläche zu erreichen ohne am glatten Rand abzurutschen. Passiert das doch, können sie auch gut wieder über die Steine heraus klettern ohne zu ertrinken. 

Bienentränke (c) by Joachim Wenk
Bienentränke (c) by Joachim Wenk

Ernte im Gemüsegarten - jetzt, bald und später


Im Garten ernte ich vom Bärlauch und den Winterheckenzwiebeln. 

Bärlauch und Schnittlauch können werden bereits geerntet  (c) by Joachim Wenk
Bärlauch und Schnittlauch können werden bereits geerntet  (c) by Joachim Wenk

Im Gewächshaus versorgt mich ein dort eingepflanzter Schnittlauch schon lange mit würzigen Grün aufs Brot. 

Die Radieschen sind bald erntereif. 

Radieschen Eiszapfen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Radieschen Eiszapfen im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk

Die Rauke kann demnächst geerntet werden.

Salatrauke im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Salatrauke im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk


Und auch der Asiasalat ist bald pflückreif

Asiasalat im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Asiasalat im Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk


Den Kopfsalat muß ich endlich auspflanzen. Nachdem ich am Samstag wirklich sehr viel habe erledigen können, geht es nun sicher Schlag auf Schlag im Garten und ich komme mit den Arbeiten ab jetzt flotter voran.

Kopfsalat Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk
Kopfsalat Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk

Den Rotkohl muß ich vor dem Auspflanzen einmal pikieren.

Rotkohl Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk
Rotkohl Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk

Hier sieht man frühes Weißkraut und links daneben Sommerlauch. Den habe ich jetzt im Frühjahr im Gewächshaus gesät.

Frühkohl und Sommerlauch Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk
Frühkohl und Sommerlauch Jungpflanzen   (c) by Joachim Wenk

Diese Pflanzen hier sind der selbe Sommerlauch, den ich aber schon zu Weihnachten im Haus ausgesät habe. Der Lauch braucht recht lange in den Kindertagen. Jetzt könnte er schon ausgepflanzt werden. Sicher wird er das mit dem Salat auch in den nächsten Tagen.


 Sommerlauchpflanzen   (c) by Joachim Wenk
 Sommerlauchpflanzen   (c) by Joachim Wenk



Bis zu seiner Ernte dauert es wohl noch etliche Monate. Aber ich war ganz überrascht, wie der Hopfen  mit einem Mal überall aus dem Boden schießt. 



der Hopfen treibt   (c) by Joachim Wenk
der Hopfen treibt   (c) by Joachim Wenk


Kübelpflanzen kommen ins Freie

Neben der Arbeit im Gemüsegarten, zu denen wohl noch einige hinzu kamen, über die ich aber nicht ausführlich berichten muß,  kümmerte ich mich auch um meine Kübelpflanzen. 

Wie bereits erwähn,t bleibt es frostfrei. Irgendwann ist dann schon fast Mitte April und da kommt bei uns kein so arger Frost mehr, daß Feige, Olive, Palmen oder Lorbeer noch Schaden nehmen könnten. 

Sie stehen seit einer Weile im Carport und durften jetzt raus an die Sonne und unter den blauen Himmel. Gut, daß die Blätter sich langsam an die Sonne gewöhnen konnten.  Hätte ich sie jetzt direkt aus dem Winterquartier raus gestellt, wären die Blätter von der Sonne verbrannt worden. 

Olive, Lorbeer, Schmucklilie und Feigenkaktus dürfen endgültig ins Freie   (c) by Joachim Wenk
Olive, Lorbeer, Schmucklilie und Feigenkaktus dürfen endgültig ins Freie   (c) by Joachim Wenk

Die Terrasse am Haus sieht mit den Palmen doch sofort wieder nach Sommer aus, finde ich.

Dattelpalme, Petticoatpalme und Feige  bringen südländisches Flair vors Haus (c) by Joachim Wenk
Dattelpalme, Petticoatpalme und Feige  bringen südländisches Flair vors Haus (c) by Joachim Wenk


Bei den Kübelpflanzen ist das Herumtragen und Positionieren eines. Genau so wichtig aber ist das Installieren der Tropfbewässerung, das Programmieren und Testen der Bewässerungscomputer. Aber alles läuft und so kann die Sonne ruhig weiter scheinen. Meine Lieblinge müssen nicht verdursten.


Ebenfalls an der Zeit war es, die Dahlien einzutopfen und damit vorzutreiben. So ein Jahr wie 2016 passiert mir nicht mehr. Jedes Jahr habe ich sie vorgetrieben und nach den Frösten im Mai große Pflanzen ins Beet gesetzt. Letztes Jahr kam ich nicht dazu und pflanzte im Mai nur die Knollen in die Beete. Was war das für ein Unterschied im Blühbeginn. Statt Juni war es glaube ich August, bis sie endlich blühten. Und da war der Sommer schon fast vorüber. Dieses Jahr werde ich wieder länger Freude an den Dahlien haben. 

Dahlien vortreiben  (c) by Joachim Wenk
Dahlien vortreiben  (c) by Joachim Wenk


Zum Abschluß noch dieses Foto. Es ist nichts atemberaubendes aber doch ein Aufregerfoto meinerseits. 

Am Samstag Abend noch hat Volker das erste Mal in der Saison den Rasen gemäht. So sauber, aufgeräumt und grün sah der Garten danach aus. Es war da schon fast dunkel, wir gingen ins Haus und über Nacht nieselte es leicht. 

Ich traute meinen Augen nicht, als ich morgens den Hund raus ließ. Der ganze schöne grüne Rasen liegt schon wieder voller Eichenlaub. Scheinbar, die dicken Knospen lassen es vermuten, fängt sie angespornt durch den nächtlichen Regen, an zu treiben und verliert die restlichen Blätter. 

Da haben wir extra für die Geburtstagsgäste (Mutters Geburtstag wurde nach-gefeiert) alles aufgeräumt im Garten und sogar den Rasen gemäht (und gestaubsaugt, wie ich das immer nenne) und dann schmeißt die mir alles voller Blätter.....


schon wieder alles voller  Laub im Garten (c) by Joachim Wenk

Na was soll's. Bei dem traumhaften Frühlingswetter wird der Rasen ohnehin schneller wachsen, als  es uns recht ist. Dann dürfen wir wieder mit dem Sauger oder eben dem Aufsitzmäher drüber. 






Kommentare:

  1. Ich mag deinen Gartenblog sehr.
    Auf die blauen Erbsen bin ich gespannt.
    Liebe Grüße!

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    1. schau mal hier https://achimsgarten.blogspot.de/2014/01/vogel-fressen-uberhaupt-keine-erbsen.html#links da habe ich schon mal über die Erbsen geschrieben. Unter anderem, irgendwie muß ich sie ja fast jedes mal ablichten, wenn sie blühen und fruchten. Das freut mich, daß du meinen Blog schön findest. Darum schreibe ich auch eigentlich. Allerdings scheinen heutzutage andere, harmlosere Gartenthemen publikumswirksam zu sein, als meine. Und ein Dekotyp bin ich halt nicht, ich bin ein Gartentyp. Allerdings auch wieder keiner der mit lateinischen Ausdrücken um sich hauen muß, ich nenne meine Pflanzen einfach bei dem Namen den sie in Deutschland haben, in meiner Region haben. Leser aus dem Ausland habe ich schließlich nicht, auf die ich Rücksicht nehmen müsste......Aber all das ist eben wie gesagt leider nicht in und hip und findet Gefallen. Anders wiederum findet es bei mir keinen Gefallen und daher werde ich an meinen Posts nicht ändern ausser sie vielleicht ein wenig oder mehr zu reduzieren. Liebe Grüße Achim

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  2. Achim, du hast natürlich völlig recht, man verzettelt sich sehr leicht in den sozialen Medien. Ich bin da auch unterwegs. Im Sommer allerdings etwas weniger, draußen ist es so schön. Als ich deine Wiese sah, dachte ich, da könnte man einen Weg aus Haselnüssen pflanzen, genau wie in Sissinghurst.

    Sigrun

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    1. Sigrun, das ist ja witzig, daß du auf Haselnüsse kommst. Wir sind ja quasi ein Haselnußrückzugsgebiet in unserem Garten, so viele wie wir haben. In den Bildern mit Abenddämmerung und Mittagssonne siehst du hinten in der Hecke rechts einen STrauch, das ist einer der Haselnüsse. Entlang dieser Grenze zum Nachbarn stehen noch sehr viele Haselnußstraucher und zur anderen Grenze auch und der Hausbaum ist ein Haselnußbaum und an der Treppe hoch zum Haus steht ein riesiger Korkenziehrhaselstrauch. Alles halt wild verteilt und nicht als Weg gestaltet, aber immerhin Haselnüsse....Ich werde mich aus den sozialen Medien zurückziehen und nur noch Gärtnern und vielleicht hier berichten. Mehr mache ich nicht mehr, weder Sommer noch Winter. Habe da einfach viel viel viel zu wenig KOntakte und Feedback, da verliere ich zu viel meiner wertvollen Zeit mit Nichts was rüber kommt. Man muß eben seine persönlichen Prioritäten setzen. Schönen Dienstag wünsche ich, Achim

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  3. Lieber Achim,
    ich freue mich übrigens sehr über
    dein Lob zu meinen Rosen :-)
    Ja alte Rosen sind oft sehr sehr
    üppig und nehmen dann tatsächlich viel Platz ein.
    Aber ich mag sie einfach.
    Deine Narzissenwiese hab ich ja schon auf
    Instagram bewundert. Einfach ein Traum.
    Ja die sozialen Medien. Das ist schon ein schwieriges Thema.
    Ich persönlich liebe das Bloggen sehr und mach dort aber
    mehr die Gartenthemen einmal in der Woche,
    aber natürlich auch meine gemalten Bilder.
    Bei Insta nur meine gemalten Bilder und pro Tag nur ein Bild.
    Mehr schaff ich nicht. Da komm ich dann ganz gut mit klar.
    Ich freu mich schon - auch immer Gleichgesinnte zu finden.
    Und da sind diese Medien ja wirklich gut geeignet für :-)
    Aber man darf es nicht übertreiben und mein Garten und das
    Malen sind ja auch meine Freizeit, die mir genauso wichtig ist :-)
    Liebe Grüße
    sendet dir Urte

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  4. Hallo Urte ja die Rosen sind einfach so schön und du hast so viele und dann auch so schön in Szene gesetzt mit Buchs. Ich hab ja auch ein paar verteilt im Garten, nur dass es bei uns so heiß und trocken ist. Den Pflanzen macht das nicht so viel aber die Blüten sind beim Aufblühen schon verblüht oft. Und wenn sie hal nur einmal blühen ist das enttäuschend. Hab aber auch paar mehrmals blühende da hat man dann mehr davon Parfum de l'hay oder Rose de resht. Zu den sozialen Medien :von Facebook habe ich mich erstmal verabschiedet,das Medium und das Klima dort ( elitär, ausgrenzend,abgrenzend, engstirnig, ichbezogen sind Begriffe die mir da einfallen) haben mir noch nie gefallen.was ich mit meinen zwei treuen Lesern mache muss ich mir noch überlegen. Google kann man nicht pausieren nur löschen, das will ich wegen dem Blog nicht. Instagram hat halt nur Bilder und keine Geschichten dazu und wenn werden sie da am allerwenigsten gelesen. Ich liebe auch meinen blog, das Schreiben und den Kontakt zu Gleichgesinnten. Wegen letzteren war ich auch bei Facebook habe dort aber keine getroffen. Witziger Weise hat mein Blog nicht weniger Klicks als mit facebook und google und Instagram und auch nicht weniger Kommentare... schönen Tag wünsche ich dir, liebe Grüße Achim

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  5. Da kann ich Dir nur Recht geben, lieber Achim! Habe mich schon gewundert, wo Du auf Insta abgeblieben bist! Hast Du Deinen Account dort wieder gelöscht?
    Man kann auf Instagram wirklich viel Zeit verbringen. Ich hab' es anstatt des Bloggens, wenn ich unterwegs bin (da meine Mutter erkrankte und ich häufig im Krankenhaus oder beim Arzt mit ihr war) - um die Wartezeiten zu überbrücken. Dafür ist es ideal. So konnte ich endlich einmal viele Fotos aus meinem sehr umfangreichen Fotoarchiv, die absolut nichts mit Garten zu tun haben, posten, die im Gartenblog aber niemand sehen will, da die Schwerpunkte anders liegen. Habe sogar Leute aus der eigenen Stadt dort getroffen, die mir im Leben sonst nie begegnet wären und wir gemeinsam auf Fototour gehen werden. Das ist schon schön. Wenn man die richtigen Hashtags setzt, ergeben sich solche Kontakte.
    Aber der Gartenblog ist und bleibt der Gartenblog - ich poste auf Instagram halt andere Dinge. Doch um viele Follower zu gewinnen, dazu gehört schon etwas und unter dem lohnt es sich nicht, wenn man damit Geld verdienen will. Allerdings sollte man auf allen Kanälen vernetzt sein, das fordern oft die Auftraggeber ein. Wenn Du allerdings nur allein für Dich bloggst und keinerlei Werbung annimmst, ist es ja egal, ob Du nur einen Blog betreibst oder auch noch andere Plattformen bedienst.

    Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Spaß am Bloggen!

    Liebe Grüße und noch einen schönen Ostertag!
    Sara

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  6. Kleine Geschichten kannst Du übrigens auf Insta durchaus schreiben, natürlich nichts Langatmiges, aber sich kurz fassen und damit viel sagen, war schon immer besser, als langatmige Texte, die dann doch keiner liest.

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    1. siehst du und da sind wir beim Thema, kurze Texte sind mir einfach zu wenig, ich schreibe lieber lange Texte oder gar keine und daher ist Instagram nichts für mich. Und mal ehrlich, was nützen mir likes oder wie das heißt immer nur dann und von denjeningen die ich wenige Minuten oder Stunden zuvor selbst gliked habe. Wenn man mal nichts liked weil man nicht online ist bekommt man 0 likes selber. Also ist es nicht, daß anderen meine Fotos gefallen, sondern nur ein austausch von likes und der andere nimmt gar nicht wahr, was er wirklich liked.Ist auch so bei Facebook (meine Posts können nicht 1 Minute nach dem Veröffentlichen schon durchgelesen und verstanden und dann geliked sein,) nein dann lieber nichts über facebook und wenn es jemand gefälllt weil er es liest und mag und nicht weil man halt liked auf Facebook. Naja auf Google bekommt man eh keine likes weil dort niemand mehr ist. Daher habe ich all das beendet. Blogge für mich so dahin, wie es spass macht und bekomme tatsächlich ausführliche Kommentar. Bin wirklich glücklich über diese.

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    2. Na gut, die meisten lesen das eh nicht. Ich schreibe ja auch gern lang und weiß, wie das ist. Bei den Likes kann ich Dir natürlich nur zustimmen. Es ist oft unehrlich, weil sie selber Likes kassieren wollen. Da steckt System hinter. Aber man kann halt auch Kohle machen, wer es versteht. Du und ich vermutlich aber nicht, dafür sind wir zu ehrlich! Auch wenn es alle anderen abstreiten und behaupten, sie würden nur liken, was ihnen gefällt und nur dann, wenn sie Lust und Zeit haben. Ich beobachte - leider - anderes. Will man mitmischen, muß man sich an diese ungeschriebenen Regeln halten, sonst kommt man da nicht weiter. Es ist ein Haufen Arbeit ... die echten Promis haben es da natürlich wesentlich einfacher, die folgen nur wenigen und werden dennoch gelikt, für ihre Leistung oder was auch immer. ;-) Das passiert Bloggern jedoch selten ... Ich mach' dennoch da erstmal weiter, weil ich so viele Fotos habe, die ich einfach gern mit der Welt teilen mag. Auf den Blogs geht das in der Form nicht. Denn ich will zu diesen Fotos nicht noch viel schreiben müssen. Hat aber eben auch nicht groß was mit Garten zu tun dort. Netter Spaß inzwischen, ich kann und muß nicht ... Bei Facebook bin ich so gut wie gar nicht aktiv, da jage ich nur die Betreffs meiner Posts mit dem ersten Bild vollautomatisch hoch. Wenn Du für Firmen schreibst, erwarten sie, dass man bei Facebook ist. Aber Du bloggst wahrscheinlich ausschließlich privat und nimmst keinerlei Werbung an? Bei Google wäre ich nicht, wenn man nicht dazu gezwungen wäre und Twitter fand ich von allen noch am besten, auch wenn ich da auch so gut wie nicht aktiv bin und ebenfalls nur meine Überschriften vollautomatisch hochjage.

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    3. du sagst es, rein privat und daher völlig frei ;-) Na mit der Werbung und Links hatte ich es am Anfang, stolz darauf, daß mich jemand anschrieb, mal probiert. Ist aber für mich ne Null-NUmmer und die Unternehmen haben kostenlose WErbung oder billig Werbung für ein paar Groschen für die ich dann Produkte bekomme. Aber meine Leser interessieren bezahlte Posts nicht, und Gastbeiträge kommen mir nicht in die Tüte, die passen ja so was von überhaupt nicht zu mir. Nein ich bin kein Blog mit dem man Geld verdienen kann. Hatte das anders gedacht, aber dann gesehen wie das zustande kommt und was man tun muß, dazu bin ich nicht bereit. Das ist mir wie schon zu beschrieben zu falsch und unecht. So bin ich ich nicht und gottseidank haben wir ja unser finanzielles Auskommen, so dass es auch nicht nötig ist hier Geld dazu zu verdienen. Dann lieber frei und unzensiert als bezahlt und mit Maulkorb......Oft juckt es mich schon sehr, wenn ich wieder ein schönes Foto geschossen habe, es bei Instagram hochzuladen. Aber ich lasse es mach da jetzt mal wirklich lange Pause und dann sehe ich weiter oder lösche mein Profil, bin gerade viel zu frustriert von allem, als dass ich da erfolgreich wäre.

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