Mittwoch, 25. Januar 2017

Von saukalt über kalt bis kühl - was bei welcher Temperatur gerade gemacht wird

So kalt ist das gerade! Also wirklich kalt. Wie kalt  genau, seht ihr am blauen Band im Foto. 

Ihr könnt ruhig staunen, denn so geht es mir auch. 

Es ist so kalt und das schon so lange, daß sich irgend etwas mächtig verschoben oder verzogen hat. Jedenfalls das schnappt das Schloß vom Gartentor nicht mehr ein und somit lässt sich das Tor nicht  verschließen. Die beiden Torflügel sind entweder auseinander gedriftet, die Kälte hat das Material so schrumpfen lassen oder der Untergrund hat sich bewegt. Alles recht unglaubwürdige Erklärungen und doch fällt mir nichts anderes ein. 

Jedenfalls muß fürs erste das blaue Band den Eingang sichern. 



Das blaue Band am Gartentor (c) by Joachim Wenk
Das blaue Band am Gartentor (c) by Joachim Wenk

Also dieses Jahr hatten wir , bis auf ein paar Mal am Mittag in der Sonne,  noch nie die Plus-Grade erreicht. Seit über einer Woche ist knackiger Dauerfrost. Keine Nacht wärmer als -13 bis -16 Grad. Tags etwa -5 Grad. Die Sonne hat uns seit zwei Tagen auch verlassen, worum ich schon beinahe froh bin. Dazu aber gleich noch mehr.

Heute Vormittag waren im Gewächshaus gerade einmal 0 Grad. Der Boden ist jetzt fest gefroren. Bis zum Wochenende war er noch so weit frostfrei, daß nur die oberste Schicht leicht gefroren war.

0°C im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
0°C im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Wenn die große Kältewelle jetzt vorüber und der Boden wieder aufgetaut ist, werden hier die ersten Gemüse gesät. Salat ist auf alle Fälle dabei, Radies und Winterportulak werde ich  ebenfalls wieder sähen.

Gewächshaus im Winter (c) by Joachim Wenk
Gewächshaus im Winter (c) by Joachim Wenk

Ich hätte nicht gedacht, daß auch an Stegdoppelplatten derart schöne Eisblumen wachsen können.

Eisblumen im Gewächshaus im Winter (c) by Joachim Wenk
Eisblumen im Gewächshaus im Winter (c) by Joachim Wenk


Vergangenes Jahr war der Winter milder und ich habe zu dieser Zeit bereits im Gewächshaus die Saaten direkt in den Boden vorgenommen. Dieses Jahr nun habe ich die  Kinderstube fürs Erste in unseren Hüttenzauber verschoben. Hier hat es noch immer ein paar Grad über Null. Salat  beginnt bereits ab 2°C zu keimen. Das kann er  jetzt hier in der Saatschale tun, bevor er ins kalte Gewächshaus kommt. Daher stelle ich die  Saatschale auch nicht wärmer. Sonst muß ich die jungen Pflänzchen dann wieder extra abhärten.

6-8 Grad im Hüttenzauber (c) by Joachim Wenk
6-8 Grad im Hüttenzauber (c) by Joachim Wenk

erste Salat-Aussat im Jahr  (c) by Joachim Wenk
erste Salat-Aussat im Jahr  (c) by Joachim Wenk




Weil eben der Januar wirklich so kalt wie seit Jahren nicht mehr ist. Weil wir tatsächlich wieder einmal dauerhaft Schnee haben. Und weil es einfach an der Zeit ist, glaube ich ja schon länger, daß es diese Jahr wieder einmal ein normaleres Gartenjahr werden könnte. Es fängt ja auch normaler an, als die vergangenen Jahre.

Gerade jetzt zu Jahresbeginn gibt es  diverse Lostage und Wetterregeln, die ich schon gespannt beobachte.

Neu war für mich der Vinzenz am 22. Januar, ein Lostag. "Geht Vinzenz im Schnee, gibt's viel Heu und Klee". Na das geht doch schon mal in meine gewünschte Richtung. Und wie der im Schnee ging.

Kommende Woche gilt es wieder, genau hin zu schauen. Es ist Lichtmeß. Wenn da der Bär, der aus der Höhle kommt, in die Sonne blinzelt, dann gefällt ihm das nicht und er verkriecht sich für mindestens 6 Wochen wieder in der Höhle. Oder etwas deutlicher: Wenn an Lichtmeß die Sonne scheint, dann bleibt es noch mindestens 6 Wochen Winter.  Oder in Reimform: Scheint an Lichtmeß die Sonne heiß, kommt noch viel Schnee und Eis.

Keine schöne Aussicht also. Lichtmeß ist am 2. Februar. Diese Wetterregel ist so zuverlässig, daß sie auch in Amerika oder Frankreich bekannt ist und bewusster wohl als bei uns, wahrgenommen wird. Im Amerika  allerdings ist es nicht der Bär, der aus seiner Höhle kommt, sondern das Murmeltier Groundhog Day, Murmeltier-Tag) Der Tag bleibt der Gleiche.

Ein wenig beruhigt bin ich schon jetzt. Alle meine Wetter-Apps und Internetseiten mit Wettervorhersagen berichten ab Anfang kommender Woche über Wolken, Niederschlag und keiner Sonne. Juchu. Mögen sie alle recht behalten, damit der Bär nur ja nicht wieder in die Höhle geht.

Freuen über weniger Kälte, dürften sich wohl auch meine gefiederten Gartenbewohner. Das Vogelfutter kaufe ich ja mittlerweile in 25 kg Säcken und nicht mehr in kleinen Tütchen. Und gerade neigen sich wieder welche dem Ende zu. Die Schar ist aber auch echt der Hammer. Und immer rein in die Hecke und raus aus der Hecke. Rein in die Hecke und.... so geht das den ganzen Vormittag. Dann ist Ruhe und sie sind weg. Kurz vor  Einbruch der Dunkelheit sind sie alle wieder da. Rein in die Hecke und raus aus der Hecke, rein.... Und schließlich ist es dunkel. Gut, wenn sie sich dann den Ranzen voll gefressen haben. Ich möchte bei den Temperaturen nicht mit ihnen tauschen müssen.

(c) by Joachim Wenk
hier geht´s zu wie im Festzelt auf der "Wiesn" zu Stoßzeiten (c) by Joachim Wenk

Aber ein Dreck ist das rund ums Vogelhaus. Lauter Spelzen, leere Schalen und natürlich Kot. Na wenn das Weiß weg ist sieht man den Saustall im Rasen bald nicht mehr. Das können wir noch erwarten.


(c) by Joachim Wenk
und genauso wie auf der "Wiesn" schauts nach dem Ansturm der Hungrigen auch hier aus...(c) by Joachim Wenk


Zum Abschluss möchte ich heute noch eine Produkt empfehlen. Das ist kein bezahlter Beitrag, sondern ich bin einfach überzeugt von diesem hilfreichen Produkt und könnte mir vorstellen, daß manch einer das auch so gebrauchen könnte.

Es handelt sich von Tupperware um die vormals Prima-Klima und jetzt KlimaOase-Behälter.

Die sind speziell zur richtigen Lagerung von  Gemüse gemacht. In erster Linie im Kühlschrank. Darin halten Wurzelgemüse im Kühlschrank wochenlang knackig frisch. Zitrusfrüchte ebenfalls im Kühlschrank bleiben monatelang frisch. Frische Gemüse oder Blattgemüse bleiben knackig und frische.

Die Behälter haben einen gewellten Boden, so dass Kondenswasser sich in den Vertiefungen sammelt und das Gemüse auf den Erhöhungen im Trockenen liegt. Ein regelbarer Belüftungsverschluß lässt Luft- und (Reife-)Gasaustausch zu oder verschließt die Box dicht. Je nach gelagertem Gemüse. Wie gesagt, im Kühlschrank und der Vorratskammer schon seit Jahren in allen Größen (winzig für Radieschen oder ein paar Kräuter) bis hin zu den mehrere Liter fassenden Größen überaus erfolgreich bei mir im Einsatz. Auch die Kartoffeln halten sich darin besser in der Garage, als nur in Obstkisten gestapelt. Sie trocknen nicht so aus.

Nun bin ich als Selbstversorger, der leider noch keinen Erdkeller hat, immer auf der Suche nach Möglichkeiten, meine Ernten möglichst lange zu lagern. Wurzelgemüse schlage ich in feuchtem Sand ein. Im Keller und sogar der Garage ist es aber einfach zu trocken und zu warm.

Ich habe gelesen, daß man gerade Möhren und derartige Ernten direkt mit der anhaftenden Erde in Plastiktüten legen kann. Diese werden nur umgeschlagen zum Verschließen und mit mehreren Luftlöchern versehen. Das brachte mich auf die Idee, meine riesige KlimaOase dafür her zu nehmen.

Pastinake und Meerrettich habe ich direkt mit der anhaftenden Erde hinein gelegt. Die Box steht am kalten Boden im Palmenhaus. Dort hat es immer so um die 10°C und die Luftfeuchte ist bei ca 80-90 Prozent. Jetzt sind sie schon über drei Monate dort drin und immer noch knackig und frisch. Das werde ich nächstes Jahr auch mit den Möhren machen. Die sind im immer wieder eintrocknenden Sand in der Garage nämlich richtig schrumpelig geworden. Ich hoffe, die ganz großen KlimaOasen kommen in diesem Jahr im Sommer wieder ins Angebot. Dann werde ich mir noch die eine oder andere zu eben diesem Zwecke zulegen. Immer im Angebot ist die 4.4 Liter Box, in die man auch schon einiges an  Ernte einlagern kann. Zumindest wenn man , wie ich nur Hobby-Selbstversorger ist und kein Gemüsebauer.

PrimaKlima Behälter von Tupperware zum Einlagern von Wurzelgemüse (c) by Joachim Wenk
PrimaKlima Behälter von Tupperware zum Einlagern von Wurzelgemüse (c) by Joachim Wenk

PrimaKlima Behälter von Tupperware zum Einlagern von Wurzelgemüse (c) by Joachim Wenk
PrimaKlima Behälter von Tupperware zum Einlagern von Wurzelgemüse (c) by Joachim Wenk

Samstag, 21. Januar 2017

In der Sonne und Winterlandschaft wollten wir arbeiten. Und dann das...

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, wenn  eisige Kälte die Füße hoch krabbelt? Erst die Zehen, dann der Fuß, schließlich fühlt man es bis zu den Knien oder gar höher. Schmerzen verursacht sie, die Kälte. Etwas stechendes lähmt die Gelenke. 

Aber langsam.  Immer der Reihe nach. Ich will euch die ganze Geschichte erzählen. 

Es ist Samstag, blauer Himmel und die Sonne strahlt seit den Morgenstunden.  Bereits am Freitag planten wir die Aktivitäten im Freien, die an so einem herrlichen Sonnen-Samstag ausgeführt werden können. 

Nach Jahren ist der Karpfenweiher einmal wieder gefroren. So können wir nun endlich einmal die Hecke von der "Seeseite" her schneiden. Klar, wer mitdenkt wird einwerfen: "das könntet ihr ja auch beim Fischen, wenn das Wasser abgelassen ist." Und das stimmt sogar. Jedenfalls dachte ich das ebenfalls immer, bis es dann einmal wieder so weit war. Nach dem Fischen wollte ich mit der Heckenschere ran. Und nein, es geht eben nicht! Wenn das Wasser weg ist, erreiche ich, am Weihergrund stehend, die Hecke über mir nicht mehr mit der Schere. Es muß also im zugefrorenen Zustand des Weihers passieren. 

Gestern Abend nach der Arbeit haben wir schnell noch die Akkus der Heckenschere in die Ladestation gesteckt. Nicht, daß uns dann vor Ort dann der Saft ausgeht. 

Heute gab es nur ein einfaches und rasch bereitetes Mittagessen. Wir wollen ja raus und arbeiten, so lange die Sonne noch wärmt. Die Kettensäge muß noch geschwind gerichtet werden, weil besagte Kette nicht mehr dort bleibt, wo sie hin gehört. Benzin wird in den VW-Bus geladen, Handschuhe, eine Astschere und die Thermoskanne mit dem heißen Weihnachtstee.  So kommt der wenigstens vor der nächsten Saison auch noch zum Einsatz. 



Die Weiherhecke auf dem Weiher stehend fotografiert. (c) by Joachim Wenk
Die Weiherhecke auf dem Weiher stehend fotografiert. (c) by Joachim Wenk


Der Hund ist stinkig, daß er nicht mit darf. Es ist eh zu kalt und zu langweilig heute für ihn dort draußen. Jedenfalls sind wir endlich unterwegs. Die 2 km liegen hinter uns und wir schauen auf unsere Aufgabe. Schnell mache ich noch ein paar Fotos.  Von diesem Standpunkt und Blickwinkel aus kann ich ja sonst nie  fotografieren. Die Hecke ist immer nur von der anderen, der Landseite, im Bild.



Heckenschnitt auf dem Weiher (c) by Joachim Wenk
Heckenschnitt auf dem Weiher (c) by Joachim Wenk


Volker macht sich also an die Arbeit und schneidet die ersten Äste ab.

Ich werde sie einsammeln und ans Ufer bringen.

"Schau mal,"höre ich ihn sagen, "da ist`s naß, da ist Wasser". Nichts ungewöhnliches, wenn man auf einem Weiher steht. Jedenfalls nehme ich die Worte nur im Unbewussten war.

Und da ist es das Gefühl! Genau wie oben beschrieben. Erst die Zehen spüren eine Eiseskälte, dann der Fuß, der Knöchel.  Rasend schnell geht es hinauf zum Knie und dann zur Hüfte, bevor es stoppt.

Ja! Jetzt verstehe ich es. Da ist wirklich Wasser. Und ich stehe mitten drin. Erst ein Bein und damit es ausgeglichen ist, gleich auch noch das andere. Der Astschnitt jedenfalls ist gerade noch ins Trockene, also ans Ufer, gelangt. Bei mir dauert das ein wenig länger. "Ich glaub, ich muß jetzt erst mal heim" antworte ich schließlich auf Volkers längst verhallte Worte.

Und seine Antwort bringt uns dann doch, lassen wir einmal die Umstände beiseite, zum Lachen. "Ich auch" höre ich ihn hinter mir rufen.

Er hatte es geschickter angestellt. Er steht nur mit einem Bein im Wasser.

Ja so ein Mist! Den ganzen Sommer steige ich  nicht ins Wasser. Muß das dann ausgerechnet jetzt bei diesen Temperaturen jetzt sein?

Was machen wir. Die Kettensäge ist dabei, um ein paar Erlenstämmchen zu schneiden für künftige warme Winter vor dem Kaminofen. Das hat Zeit. Die Hecke kann nur bei gefrorenem Weiher geschnitten werden. Also beeilen wir uns wenigstens diese zwingende Arbeit zu erledigen. Schließlich sind wir bisher keine 5 Minuten hier draußen.

Schnell wird gearbeitet und vorsichtig der Heckenschnitt vom Weiherrand, dort wo auch der Schnee liegt und das Wasser nicht hat gefrieren lassen, entfernt.

Im ersten Moment war das eisige und feuchte Gefühl sehr scheußlich. Kurz drauf hatte ich ein tatsächlich warmes Gefühl um dann abermals kurz darauf die nassen Strümpfe, Schuhe, Unterhosen und Hosen um so unangenehmer zu spüren.

Jetzt aber rasch ab in den Bus und heim. Ausladen und rein in die Wohnung. Der Hund gafft recht komisch, als wir schon wieder auf der Matte stehen.

Jetzt eine heiße Dusche und dann den heißen Tee am Sofa vor dem Kaminofen schlürfen. Den Samstag hatte ich mir auch anders vorgestellt. Gemütlicher ist es allerdings so,  wie es jetzt gerade ist. Und wärmer.

Die Arbeit an den Weihern muß also warten. Leider kam ich auch nicht mehr dazu Fotos vom Schnee, blauen Himmel und der Sonne zu machen.

Lediglich das Boot habe ich am Rückweg noch fotografiert. Gottseidank ist das das Einzige was der Sturm letzthin angerichtet hat. Ursprünglich lag es eigentlich anders da.

Na, wenn mehr nicht passiert ist, dann ist ja alles gut. Beim Boot und bei uns  heute im und auf dem Weiher.


das Boot heute (c) by Joachim Wenk
das Boot heute (c) by Joachim Wenk


das Boot vor dem großen Sturm (c) by Joachim Wenk
das Boot vor dem großen Sturm (c) by Joachim Wenk

Samstag, 14. Januar 2017

Endlich einmal ein normaler Januar - bis jetzt

Na das Jahr beginnt doch schon einmal recht passabel. Es ist kalt und hat - zum Teil knackigen - Frost. Und seit Jahren einmal wieder über mehrere Tage richtig Schnee, der sogar mehr wird.


wieder Neuschnee über Nacht (c) by Joachim Wenk
wieder Neuschnee über Nacht (c) by Joachim Wenk

Ja es ist Winter, richtig Winter und das ist schön und beruhigend finde ich. Ich  habe auch schon zu dieser Zeit mit dünner Jacke im Garten Unkraut im Staudenbeet gerupft. Gut, dass ich mir so etwas im Tagebuch notiere. Da käme ich sonst doch nie drauf. Also vielleicht wird dieses Jahr ein ganz normales Gartenjahr. Ich bin fast  schon guter Dinge, nachdem es gut startet.

So kann ich mich aber erst noch eine Weile meiner Winterruhe, die auch nach dem Abräumen eines Teils der Weihnachtsdekoration noch immer anhält, widmen.

Naja Ruhe ist vielleicht etwas anderes. Die Wege waren so schön frei geräumt und heute morgen, wie ihr oben seht, sieht man nichts mehr. Also vom Weg jedenfalls. Nach dem Frühstück sind wir raus und haben wieder klar Schiff gemacht.

Dann kam der nächste Schneesturm und wieder sind die Wege weiß.

alle paar Stunden ein Schneesturm, das ist Janaur (c) by Joachim Wenk
alle paar Stunden ein Schneesturm, das ist Janaur (c) by Joachim Wenk

alle paar Stunden ein Schneesturm, das ist Januar (c) by Joachim Wenk
alle paar Stunden ein Schneesturm, das ist Januar (c) by Joachim Wenk


Wenn nicht gerade Schneesturm herrscht, hat dieser jetzt ganz reinlich, sauber und aufgeräumt wirkende Garten viel Schönes. Man sieht nicht das ganze Laub, das der Orkan der letzten Tage wieder durch den Garten gefegt hat. Die nicht abgeschnittenen und abgestorbenen Stauden sind alle unsichtbar. Unkraut in den Fugen, wie weggeblasen. Alles sauber und aufgeräumt. Toll.

alles ordentlich zugedeckt mit weißem Pulver (c) by Joachim Wenk
alles ordentlich zugedeckt mit weißem Pulver (c) by Joachim Wenk


der Hausbaum im Schnee (c) by Joachim Wenk
der Hausbaum im Schnee (c) by Joachim Wenk


Da strahlt nicht nur der Schneemann, sondern auch mein zwar ordnungsliebendes aber doch wieder arbeitsscheues Gärtnerherz.

(c) by Joachim Wenk
blind vor Schnee... (c) by Joachim Wenk


Schließlich wird aber auch die schönste Winterruhe einmal vorüber sein und mich ergreift dann wieder der Tatendrang.

Hier wird sie bald vorüber sein, die Ruhe. Wenn jetzt die Kälte- und Winterwelle vorüber ist, denke ich an erste Aussaaten von Salat, Radies oder Portulak. Letztes Jahr machte ich das bereits im Januar, weil das Wetter es  zugelassen hatte. Das war, wegen Lichtmangel, schon ein wenig früh.

 Gewächshaus im Schnee (c) by Joachim Wenk
 Gewächshaus im Schnee (c) by Joachim Wenk


Heute habe ich denn mal im Katalog geblättert und meine Saatkartoffeln für März vorbestellt. Es wird ein spannendes Kartoffeljahr. Zum ersten mal werde ich sie im neuen Weihergarten anbauen. Letztes Jahr bekam ich ihn ja zu spät im Jahr. Sorge macht mir das viele hartnäckige Unkraut da unten. Aber ich brauche den Platz, mein Gemüsegarten ist, wegen dem Walnußbaum, einfach zu klein. Im Weihergarten die Erde ist besser als bei mir oben. Also starte ich dieses Jahr den Kartoffelanbau dort. Hoffentlich ernte ich etwas. Vor 5 Jahren baute ich das erste mal hier im Garten die Kartoffeln an. Da war damals auch alles neu für mich, weil ich zuvor ja wo anders gartelte. So wird es nie langweilig. Immer ändert sich etwas, auch wenn man meint, jetzt ist alles fertig und geregelt. Beinahe schon fasziniert mich das ewige Wechselspiel, daß immer wieder doch noch etwas neu und anders sein kann.

Rotlichtmillieu im Heizungskeller (c) by Joachim Wenk
Rotlichtmillieu im Heizungskeller (c) by Joachim Wenk

keimender Sommerlauch unter der Pflanzenleuchte (c) by Joachim Wenk
keimender Sommerlauch unter der Pflanzenleuchte (c) by Joachim Wenk


Neu ist jedenfalls auch meine LED Pflanzenleuchte. In wenigen Wochen wird mit der Aussaat von Chili und vor allem Paprika begonnen. Da fehlt es immer noch an Licht und bei mir an Plätzen auf der Fensterbank. Die Pflanzen werden daher immer schwächlich und vergeilen leicht. Vielleicht hilft ihnen das Mega-Pink ja, kräftiger zu werden. Heftig ist diese Beleuchtung allemal. Jetzt teste ich doch glatt mal am Sommerlauch, der laut Katalog und Gartenbuch, bereits im Dezember oder Januar gesät werden muß. Es stimmt schon, er braucht lange in der Kinderstube und ich fragte mich, wie man zur Pflanzzeit dann schon so große Pflanzen haben kann. Ob das Pink ihnen hilft? Ich kann das Versuchen und testen einfach nicht lassen. Wenn sie doch nichts werden, sähe ich einfach später noch mal aus und habe dann eben ein paar Wochen später erst den erntereifen Lauch.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Fertigsuppen für den Selbstversorger

Wer hätte das gedacht?

Ich, der Hobby-Selbstversorger schlechthin, gebe es zu und meine es ernst: Ich liebe Fertigsuppen!

Echt jetzt? Gib es zu, das ist es, was du gerade denkst.

Wer mich ein wenig kennt, wird sicher erst einmal stutzig bei dieser Aussage. Und Recht hat er oder sie.

Klar, daß bei mir da mehr dahinter steckt, als im Discounter gekaufte Tütensuppen.

Begonnen hat es mit einem wunderbaren Magazin vor Weihnachten. "LandIdee Geschenke aus der Küche" war der Titel. Na das ist doch etwas für mich. Und Weihnachten stand da noch vor der Türe.

Neben etlichen anderen sehr schönen Ideen begeisterten mich die Suppen und Risottos als Fertigmischung. Ich kenne das als Backmischungen in diversen Gläsern oder Flaschen. Vom Brot über Brownies bis hin zu Hundeleckerli oder Likörzutaten gibt es da alles Erdenkliche.  Auf die Idee mit den Suppen kam ich natürlich selbst noch nicht.

Zu Weihnachten gab es dann  für die Verwandtschaft Fertigsuppen in ansprechenden und vielseitig weiter nutzbaren Vorratsbehältern von Tupperware (ist ja klar).

Die Schwaben-Fraktion bekam selbstredend Linsensuppe. Die Nicht-Viel-Kocher erhielten Minestrone, die in 15 Minuten genußbereit ist. Und die gerne-Esser bekamen kräftige Bohnensuppe.

Fertigsuppen schön Verpackt als Geschenke für die Familie (c) by Joachim Wenk
Fertigsuppen schön Verpackt als Geschenke für die Familie (c) by Joachim Wenk


Selbstverständlich habe ich alle Suppen vorher einmal getestet. Solche Rezepte klingen ja oft gut, vor allem, wenn sie in den Magazinen sehr schön präsentiert werden. Aber alle hier genannten Suppen funktionierten sehr gut und schmeckten.

Als Profi-Selbstversorger könnte man die auch gut selbst herstellen aus eigenem Gemüse. Ich habe aber zum Verschenken, wegen der größeren benötigten Menge an Ausgangsmaterial, die Zutaten gekauft. Zutaten sind unter anderem Suppengemüse getrocknet, ebenso Tomaten in Stücke geschnitten und Sellerie getrocknet. Knoblauch getrocknet. Besonders raffiniert in der Bohnen- und Linsensuppe ist das Pulver von geräucherten und getrockneten Paprika. Ein Gewürz, das ich in diesem Zusammenhang erstmals kennen lernte und sofort begeistert in mein Gewürzregal aufnahm.

Ich bin ja nur Hobby-Selbstversorger, wollte aber mit meinen Mitteln ebenfalls einmal für den Vorrat solche Trockensuppen herstellen.

Von den Buschbohnen der Sorte Sanguigno, die ich ausreichend eingekocht und eingefroren im Keller habe, blieben im Herbst  noch immer so viele Schoten übrig. Die lasse ich dann immer ausreifen, um an die leckeren trockenen Bohnenkerne zu kommen . Deshalb liebe ich diese Sorte, weil sie so vielseitig in der Verwendung ist.  Schon letztes Jahr kamen sie in Suppen, Eintöpfe und Chillies. Dieses Jahr mache ich mir ein paar Portionen Fertigsuppe damit.

reife Schoten der Buschbohne Sorte Sanguigno (c) by Joachim Wenk
reife Schoten der Buschbohne Sorte Sanguigno (c) by Joachim Wenk

rockene gepuhlte Bohnen der Buschbohnensorte Sanguigno (c) by Joachim Wenk
trockene gepuhlte Bohnen der Buschbohnensorte Sanguigno (c) by Joachim Wenk


Schon das ganze Jahr trockne ich zum Würzen die unterschiedlichsten Kräuter und Gemüsegrüne. Winterheckenzwiebel und Lauchgrün oder Petersiliengrün ist stets ausreichend im Garten vorhanden und wird laufend getrocknet. Jetzt kommt auch hiervon etwas in die Suppe. 

getrocknetes Grün vom  Lauch (c) by Joachim Wenk
getrocknetes Grün vom  Lauch (c) by Joachim Wenk


Möhren, Pastinaken und Sellerie sind in feuchtem Sand eingelagert. Für mein Suppenprojekt hole ich rasch ein paar heraus und schnipple sie in kleine Quadrate von etwa 5 mm Kantenlänge. Das geht dann allerdings weniger rasch, aber hier ordentlich zu Arbeiten, macht sich dann im Vorratsbehälter und der fertigen Suppe optisch positiv bemerkbar. 

Möhren, Sellerie, Pastinaken im Dörrapparat (c) by Joachim Wenk
von oben nach unten Möhren, Sellerie, Pastinaken im Dörrapparat
(c) by Joachim Wenk


Viel bleibt nach dem Trocknen, das binnen 24 Stunden abgeschlossen ist, nicht mehr übrig. Daher musste ich für die Geschenke auf gekaufte Zutaten zurück greifen. Meine Vorräte hätten das nicht her gegeben, ohne dass ich dann dafür hätte für unseren Bedarf an Gemüse einkaufen müssen.


Möhren, Sellerie, Pastinaken  nach dem Trocknen (c) by Joachim Wenk
Möhren, Sellerie, Pastinaken  nach dem Trocknen (c) by Joachim Wenk

Wenn dann alles getrocknet, gepuhlt und sonst wie vorbereitet ist geht's ans Mischen und Verpacken.


Suppenmischung für Bohnensuppe (c) by Joachim Wenk
Suppenmischung für Bohnensuppe (c) by Joachim Wenk


Die Rezepte stammen aus dem LandIdee Magazin "Geschenke aus der Küche" (nur damit ordentlich zitiert wurde!)

Bohnensuppe

Mischung für 4 Personen man benötigt einen Behälter mit 650 ml Inhalt als Geschenkverpackung)

350 g getrocknete Bohnen
5 Eßlöffel getrocknetes Suppengrün (oder in meinem Selbstversorgerbeispiel eben das was vorhanden ist an getrockneten Wurzelgemüse inklusive Lauchgrün)
1 Eßlöffel klein geschnittene getrocknete Tomaten (die habe ich auch selbst gemacht, am besten man schneidet die Tomaten vor dem Trocknen ebenfalls wieder in kleine Quadrate von 5x5 mm. Nach dem Trocknen lassen sie sich nur mit großer Mühe so klein schneiden)

Beim Zubereiten muß man oder der Beschenkte nur noch dazugeben: 

Salz, Pfeffer, Wasser und Olivenöl

Zubereitung: 

1,2l Wasser zum Kochen bringen. Die Suppenmischung zugeben und umrühren. 

Etwa 1 Stunde zugedeckt leise köcheln lassen. 

Wenn die Bohnen weich sind mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Kartoffestampfer ein paar mal vorsichtig stampfen. Dadurch zerdrückt man einige Bohnen, die dann für eine angenehme Bindung der Suppe sorgen. Am Teller noch ein paar Tropfen gutes Olivenöl darüber träufeln. Wer es weniger vegetarisch möchte gibt, wenn die Bohnen  weich sind noch zum Beispiel ein Wiener Würstchen mit in die Suppe und lässt es darin heiß werden. 

Gedanken zur Gar-Zeit bei Bohnen und Linsen: 

Weil die Garzeit bei den Bohnen und auch den Linsen sehr lange ist und man sie wegen des Gemüses in der Mischung nicht über Nacht einweicht, habe ich mir für mich Folgendes überlegt. Bei meiner Eigenbedarfsmischung bewahre ich Gemüse und Bohnen getrennt auf. So kann ich die Bohnen über Nacht einweichen oder für sich erst einmal fast fertig garen. Erst am Ende (es genügen 10-15 Minuten) gebe ich das Gemüse dazu. So zerkoche ich nicht die nach dem Trocknen noch übrig gebliebenen wenigen Vitamine. 



Für interessierte Leser, kommt hier noch das Rezept für die Linsensuppe:

Linsen-Tomaten- Suppe man benötigt einen Behälter mit 650 ml Inhalt als Geschenkverpackung)

Mischung für 4 Personen:

250 g Tellerlinsen
5 Eßlöffel getrocknetes Suppengrün
4 Eßlöffel getrocknete, klein geschnittene Tomaten
1 Teelöffel Paprikapulver geräuchert
1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß

Zubereitung: 

1,2l Wasser zum kochen bringen und die Suppenmischung einfüllen. Umrühren und mindestens 45 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack können auch hier Oliven - Öl und oder Würstchen (Schwaben!) zugegeben werden.

Suppenmischung für Linsen-Tomaten-Suppe (c) by Joachim Wenk
Suppenmischung für Linsen-Tomaten-Suppe (c) by Joachim Wenk


Auch das schnelle Minestrone-Rezept darf nicht fehlen.

Suppenmischung für Minestrone (c) by Joachim Wenk
Suppenmischung für Minestrone (c) by Joachim Wenk



Minestrone

Mischung für 4 Personen (man benötigt einen Behälter mit 440ml Inhalt als Geschenkverpackung)

6 Eßlöffel getrocknetes Suppengrün
2 Eßlöffel getrocknete, kleingeschnittene Tomaten
1 Teelöffel Knoblauchgranulat getrocknet
150 g  Risoni oder Nudelreis (Nudeln, die wie Reiskörner aussehen, alternativ gehen auch Gobbetti oder andere kleine, nicht zu dünne! Nudeln)

Zubereitung

1l Wasser zum Kochen bringen und die Suppenmischung einrühren. 10-15 Minuten leise köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und am Teller mit ein paar Tropfen guten Olivenöls (oder selbst gemachten Würzöles) beträufeln.



Ich habe mir noch für jede Suppe weihnachtliche Anhänger erstellt. Darauf steht, wie die jeweilige Suppe Zubereitet wird.

Die Zubereitung als Geschenkanhänger (c) by Joachim Wenk
Die Zubereitung als Geschenkanhänger (c) by Joachim Wenk


Mittwoch, 4. Januar 2017

Der erste Schnee kam rechtzeitig vor der Eiseskälte

Und schon sind wir mitten drin im neuen Jahr. Die bange Frage, wie es wohl aus gärtnerischer Sicht werden wird, ist gerade sehr präsent. Haben wir doch einen deutlich kälteren Spätherbst  und  Winter bisher gehabt, als die Jahre davor. Vielleicht wird der Sommer dann auch einmal wieder normaler. Seit vorgestern schneit es zum allerersten mal in diesem Winter. Das ist recht spät und sogar in den warmen Wintern davor hatten wir immer im alten Jahr noch Schnee. 

Jedenfalls haben alle Wettervorhersagen für das Ende der ersten Woche im Jahr sehr niedrige Temperaturen vorher gesagt. Und mit sehr niedrig meine ich nicht zwei oder drei Grad, die ja in den meisten Wettervorhersagen der üblichen Radiosender bereits als kalt oder sehr kalt bezeichnet werden. Nein, es sollen -15°C oder weniger des nächtens werden. Tags dann maximal -8°C. Allerdings soll der Spuk auch nur ein paar wenige Tage anhalten. 

Gott sei dank kam ein wenig Schnee, bevor die Kälte sich anschleicht. 

Hier seht ihr meinen Hauptarbeitsbereich im Garten, den Gemüsegarten. 

Schneefall im Landgarten (c) by Joachim Wenk
Schneefall im Landgarten (c) by Joachim Wenk


Meine alten Buchs-Kugeln sind überzuckert, wie das  Topping auf Weihnachts-Cupcakes.

Buchskugeln mit Schneehaube (c) by Joachim Wenk
Buchskugeln mit Schneehaube (c) by Joachim Wenk



 Eigentlich verbindet man mit Lavendel ja eher flirrende Luft, geschwängert vom Duft des blauen Lavendels. Das kann man  sich im Moment allerdings nur denken. Momentan muß er Eis und Schnee aushalten.
Lavendlbusch im Schnee (c) by Joachim Wenk
Lavendlbusch im Schnee (c) by Joachim Wenk


So entlaubt fasiziniert mich der große Korkenzieherhasel. Einfach nur schön, wie verschnörkelt und gewunden die Zweige und Zweiglein sind.

Korkenzieherhaselnuß (c) by Joachim Wenk
Korkenzieherhaselnuß (c) by Joachim Wenk


Oh und dann das hier. Der Lebensmittelpunkt im Garten zur Zeit. Ich komme mit Füttern gar nicht mehr nach. Unwahrscheinlich, wie viel sie gerade verputzen und welche Massen da einfallen.

Gehe ich mit dem Futter zum Haus, so ist es, wüsste man nicht den Grund, gerade bei düsterem Wetter und Schneetreiben wirklich angst einflößend und gruselig dort. Warum? Die Ligusterhecke dahinter scheint zu leben. Sie atmet und knackt und knirscht, als würde sie mit den knackenden Knochen in ihren Armen und Händen jeden Moment nach mir greifen wollen. Alles scheint sich zu bewegen und steht doch still. Wahrlich eine Szene für Gruselfilme. Wenn ich dann wieder weggehe löst sich das aber rasch zum Heiteren auf. Das Leben und Weben, das Knistern und Schnaufen kommt nicht von der  Hecke. Es kommt von den dutzenden und aberdutzenden Spatzen in ihr, die dort, vom Wind und Schnee geschützt,  nur darauf warten, bis es so weit ist. Bis der komische Kerl mit Zipfelmütze und dicker Jacke den großen runden Behälter anschleppt und die leckere Kost in den Kamin des Häuschens schüttet.

Vogelfutterhaus vor Grusel-Hecke (c) by Joachim Wenk
Vogelfutterhaus vor Grusel-Hecke (c) by Joachim Wenk


Die arge Kälte macht mir schon ein wenig Unruhe. Die Rose hier, ist endlich nach so vielen Jahren zum Wachsen gekommen und ich sorge mich um sie. So eine ist mir schon einmal in einem eisigen Winter erfroren. Ich habe jetzt einfach die Basis mit Jute und Vlies mehrfach umwickelt. Toi toi toi, dass dann vielleicht wenigstens der Wurzelstock und die unteren Bereiche der Triebe überleben. 

genügt der Winterschutz für die Rose? (c) by Joachim Wenk
genügt der Winterschutz für die Rose? (c) by Joachim Wenk


Bin ich froh, daß ich diese Vliessäcke über den Eukalyptus und die Zitrone gestülpt hatte. Jetzt können sie es gut gebrauchen. Beide stehen nun schon etliche Winter draußen. So kalt aber war es seither noch nie. Wird es gut gehen? 

genügt der Winterschutz hier? (c) by Joachim Wenk
genügt der Winterschutz hier? (c) by Joachim Wenk


Meine Rosen müssen das so überstehen. Eigentlich sollte das auch gut gehen. Warten wir es ab. 

die Rosen müssen ohne weiteren Schutz auskommen (c) by Joachim Wenk
 die Rosen müssen ohne weiteren Schutz auskommen (c) by Joachim Wenk


Abwarten heißt es auch hier. Also wenn das diesmal gut geht, werde ich beruhigter in die weiteren Winter blicken. Wurzel- und Stammheizung ist an, alles gut isoliert. Nur die Blätter sind lediglich vom Vliessack geschützt. Allerdings sollen die auch die härtesten Teile der Palme sein. Drücken wir ihr die Daumen, für die kommenden Tage und vor allem Nächte. 

ob das gut geht mit der  Palme diesen Winter?  (c) by Joachim Wenk
ob das gut geht mit der  Palme diesen Winter?  (c) by Joachim Wenk


Bereits am Wochenende haben wir mit großen Hämmern die dicke Eisschicht vom Seerosenbecken zerschlagen. Danach konnte das Wasser abgelassen und die Seerose in einem Fass ins Palmenhaus gebracht werden. Hier haben wir mehr um das Becken als um die Seerose Angst. War es doch nicht so leicht die beiden aufeinander geklebten Betonröhren wasserdicht zu bekommen. Bei so kalten Temperaturen befürchten wir ein aufsprengen oder zumindest beschädigen der  Verbindung. Das wollen wir uns lieber mal ersparen. 
leeres Seerosenbecken (c) by Joachim Wenk
leeres Seerosenbecken (c) by Joachim Wenk



Ich hoffe, an alles gedacht zu haben. Noch mal zum Mittag Endivien, den vorletzten, gemacht. So kann er im Gewächshaus nicht erfrieren. Jetzt heißt es wirklich abwarten, bis die Kältewelle Anfang nächster Woche wieder vorüber ist und dann weiter warten, bis  April etwa. Dann sehen wir, was überlebt hat. Und vielleicht sehen wir dann auch schon, wie das Jahr wird. Anstrengend oder einfach einmal wieder ein angenehmes Gartenjahr.