Montag, 22. Mai 2017

die Eisheiligen sind vorbei - jetzt geht es richtig rund im Garten

Gartentagebuch vom Sonntag, 21. Mai 2015

Ein Wochenende im Mai


Ein wirklich wunderbares Wochenende liegt hinter uns. Leider war es viel zu kurz für all die gerade jetzt anfallenden Arbeiten im Garten. Wir haben aber viel erledigen und einiges Neues beginnen können. 

Das Wetter war dem Mai angemessen. Schön warm, aber nicht heiß. Von drinnen, bei meinem Computer-Arbeitsplatz im Haus, sah es schon herrlich aus. Draußen dann fühlte es sich so unbeschreiblich gut an. Die warme Luft, der Duft und das Gebrumme und Gesumme und Gezwitschere im Garten. Das Leben dort ist in vollem Gange. 

Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk
Blick vom Schreibtisch in den Garten (c) by Joachim Wenk


Die Eisheiligen sind vorbei, alles ist vorbereitet, jetzt kommen Tomaten und Co in die Beete

Bevor ich endlich meine Tomaten und Paprika pflanzen konnte, mußte das Gewächshaus von innen und außen abgewaschen werden. Die Beläge auf den Scheiben hindern viel vom Sonnenlicht daran, hinein zu strahlen. Das ist nicht gut für die lichthungrigen  Geschöpfe. 

Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk
Fensterputzen am Gewächshaus war angesagt (c) by Joachim Wenk


Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder ein Laubfrosch im Gewächshaus. Er hat mich die ganze Zeit beobachtet und ist nicht weg gehüpft.  Nur ab und an ist er ein wenig die Scheiben hoch geklettert, wenn ich ihm zu "gschaftig" wurde in seiner Nähe.

mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
mein Laubfrosch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

In der Gemüse-Kinderstube herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Laufend wird ausgepflanzt und neu gesät.
junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
junges Gemüse im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


Schnittlauch und Blutampfer stehen immer hier in der Ecke im Gewächshaus und sorgen ganz zeitig im Frühjahr schon für frisches Grün. Jetzt dürfen sie erst einmal ein wenig vor sich hin wachsen. Draußen in den Beeten steht ja noch genügend grüner Nachwuchs für die Salate und Vesperbrote.

Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Blutampfer und Schnittlauch im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


Jedenfalls sind jetzt im Gewächshaus und auch im Freien die Tomaten genau wie Chillies und Paprika gepflanzt. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Früchte dran hängen. An den Paprika hängen schon sehr viele. Und einige Tomaten haben die ersten Blüten. 

Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten sind ausgepflanzt (c) by Joachim Wenk


Zeitig im Frühjahr hatte ich Ackerbohnen als Gründünger in die Tomatenbeete gesät. Sie wuchsen kräftig, bildeten schöne Grünmasse, die jetzt als Mulch den Boden feucht hält. Die Wurzeln bleiben im Boden. Sie haben  Stickstoff aus der Luft gesammelt.  Zur Hilfe nehmen sie dabei die Knöllchenbakterien, die sich an ihren Wurzeln ansiedeln. Beim Verrotten steht dieser Stickstoff dann gleich wieder den stark zehrenden Tomaten zur Verfügung. Im Bild habe ich versucht so eine  Wurzel mit ein paar der anhaftenden Knöllchen abzulichten. Ein bisschen kann man das auch erkennen. 

Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk
Knöllchen mit Stickstoff an den Leguminosen-Wurzeln(c) by Joachim Wenk



Der Gemüsegarten füllt sich, bald ist hier alles zugewuchert


Das selbst gebastelte Bohnenzelt ist aufgerichtet und die Bohnenkerne im Boden versteckt. Zum ersten  Mal sind auch afrikanische Meterbohnen dabei. Die Samen bekam ich von einer lieben Bekannten, die seit Jahren begeistert ist von diesen Bohnen. 

Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk
Bohnen-Zelt (c) by Joachim Wenk


So sieht mein Gemüsegarten im Moment aus. 

Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten mit Gewächshaus  (c) by Joachim Wenk
 Hier sieht man, rechts am Bohnenzelt vorbei blickend, den noch ( oder eben nach den Frösten wieder) kahlen Walnußbaum und den Rambler in ihm. Über und über ist er schon mit Knospen besetzt.

Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk
Blick in den Gemüsegarten   (c) by Joachim Wenk


Am anderen Zelt, das für Bohnen wirklich zu niedrig ist (solche Spielsachen bekommt man, wenn man im Gartenkatalog bestellt), wachsen die Blauwschokker Erbsen. Mit etwas über 2m Höhe ist es für sie schon fast noch zu niedrig. Für Bohnen ist es ungeeignet.

Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk
Blaukraut und Erbsen Blauwschokker und eine selbst ausgesäte Haferwurzel   (c) by Joachim Wenk


 Kohlrabi und Salat gedeihen wirklich prächtig. Salat gibt es jetzt täglich zu essen.

Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi   (c) by Joachim Wenk

Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk
Kopfsalat  (c) by Joachim Wenk


Der frühe Weißkohl steht kräftig im Beet und der als Gründünger dazwischen gesäte Spinat fängt an zu wachsen. Ich habe gelesen, daß Erdflöhe, die mir immer großen Schaden anrichten, ja weder feuchten (gemulchten) Boden mögen noch Salat oder Spinat in den Reihen. Na das probiere ich doch sofort aus! Ob ich sie damit vielleicht endlich einmal etwas in Schach halten kann?

Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk
Frühkohl mit Spinat als Untersaat  (c) by Joachim Wenk

Katzenminze, Akeleien, Iris und andere hübsche Frühlingsblüher im Staudengarten. 


Etliche meiner Stauden haben den Winter gelitten und kommen nicht mehr oder erst sehr spät und schwach. Hier im sonnigen Vorgarten ist es am buntesten. Also zumindest wenn man Blau mag. Die Katzenminze wächst ja wirklich überall. Und ich liebe sie wirklich. Ich hatte es nicht übers  Herz gebracht die ganzen Sämlinge am Fuße der Mauer zu entfernen. Jetzt stehen sie in voller Blüte. 

Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk
Katzenminze, wohin das Auge blickt  (c) by Joachim Wenk


Zum ersten Mal blühen gerade die Iris, die ich von Anna aus Wien bekam. Zwei Jahre habe ich jetzt auf die Blüten gewartet. Eine tolle Farbkombination hat sie.

Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk
Annas Iris aus Wien (c) by Joachim Wenk

Die Iris aus Mutters ehemaligem Schrebergarten blüht einmal wieder. Auch dieser Farbton ist wunderschön.
Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk
Mamas Iris aus  ihrem ehemaligen Garten (c) by Joachim Wenk


Drei Färberhülsen habe ich im Herbst gepflanzt. Ich kannte diese Staude nicht, fand aber die Blüten sehr schön. Diese hier wuchs im Frühjahr gleich in die Höhe und blüht jetzt.  Die anderen beiden, von denen ich nur notierte in welche Beete ich sie setzte, aber leider nicht, wohin dort genau, fand ich lange nicht. Dann bemerkte ich eine von denen ganz zart in einem Beet. Sie blüht noch nicht. Die Dritte bleibt verschwunden. Sie habe ich bis heute nicht mehr gefunden. 

meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk
meine erste Färberhülse blüht (c) by Joachim Wenk


Naja und dann die Akeleien. Um die muß man sich nicht kümmern. Nur entfernen muß man sie fast wie Unkraut. Wichtig aber dabei ist, daß man auch genügend stehen lässt, im Eifer des Gefechtes beim Unkraut rupfen.
Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk

Akeleien  (c) by Joachim Wenk
Akeleien  (c) by Joachim Wenk


Ebenfalls noch aus Mutters Schrebergarten stammt dieser Zierlauch. Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre wir den  schon haben.
Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Mamas Zierlauch (c) by Joachim Wenk


Hier haben sich zwei "Unkräuter" gefunden und ergeben eine schöne Farbkombination.  Bei den beiden muß man nicht hegen und pflegen sondern eher immer zu auslichten, so wuchern sie.

wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk
wuchernde Frühlingsblüher (c) by Joachim Wenk


Die Walzenwolfsmilch hat schon ihre Blüte hinter sich. Aber auch mit den Samenkapseln sieht sie sehr dekorativ aus. Die lasse ich ausreifen. Hat sie sich doch dadurch bisher auch schon vermehrt.
Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk
Samenkapseln der Wolfsmilch (c) by Joachim Wenk

Und was tut sich bei den Kübelpflanzen?


Am mediterranen Platz haben nun  endgültig alle Kübelpflanzen ihr Sommerquartier bezogen. Zum allerersten Mal treibt meine Strelitzie tatsächlich eine Blüte. Du meine Güte, da haben wir uns wirklich gefreut und sind jetzt äußerst gespannt, wenn sie aufblüht. 

Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk
Blütentrieb der Strelitzie (c) by Joachim Wenk


Ja die lieben Kübelpflanzen. Die Feige litt ja sehr stark unter den Eisnächten im April und fror komplett zurück. Seither herrschte absoluter Stillstand. Jetzt zeigt sich wieder Leben. Sie treibt frisch durch. 

Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk
Gottseidank: die Feige treibt wieder (c) by Joachim Wenk


Höchst Zeit sie nach vielen vielen Jahren wieder einmal um zu topfen. Sie ist mittlerweile ein sehr schöner Baum geworden.

zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk
zur Belohnung bekommt die Feige einen neuen Topf (c) by Joachim Wenk


Hier steht sie neben der Washingtonia. Und da komme ich zum ersten neuen Projekt.  Naja vielleicht ist es nicht wirklich ein Projekt sondern eher nur eine Aktion.

Die Washingtonia muß auch umgetopft werden. Sie soll künftig auch im Winter draußen bleiben. Sie ist einfach zu groß fürs Quartier und vor allem derart schwer, daß sie nur noch von mindestens vier Personen nicht all zu schwächlicher Statur, transportiert werden konnte.

Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk
Feige und Washingtonia auf der Terrasse (c) by Joachim Wenk


Hier wird sie künftig wohnen. 

(c) by Joachim Wenk
was ist das? (c) by Joachim Wenk


Also wenn man die Teichfolie weg nimmt, sieht man schon eher, um was es sich handelt. Wie die Hanfpalme auch, bekommt sie einen Corten-Stahl-Pflanzkübel. Weil sie im Winter draußen bleiben muß, ist der von innen isoliert. Auf die Dämmplatten kommt jetzt ein Heizkabel und dann wird die Teichfolie eingelegt.
der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk
der neue, fertig isolierte Stahl-Kübel für die Washingtonia (c) by Joachim Wenk


Dass man halbwegs erkennen kann, was das für ein Monster an Blumentopf ist, habe ich Volker einmal daneben positioiniert.

Wenn die Palme dann getopft wird, benötigen wir wieder einen Bekannten mit einem Schlepper, an dem eine Frontgabel montiert ist. Von Hand ist diese Palmen nicht mehr in den Topf zu heben.

ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr.... (c) by Joachim Wenk
ja es ist ein Kübel und kein Blumentopf mehr.... (c) by Joachim Wenk


Das nächst kleine Projekt seht ihr hier. Da waren früher immer Geranien drin. Das gefällt mir schon länger nicht mehr und nun wird sich das ändern. Ich werde euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten...

noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk
noch ein kleines Gartenprojekt (c) by Joachim Wenk

Mindestens einmal die Woche muß der Rasen gemäht werden- wenn das nur so leicht ginge...


Draußen bei den Weihern ist es im Moment ruhig. Nur dass einmal die Woche der Rasen gemäht werden muß und unser Aufsitzmäher gerade den Geist auf gibt. Das ist kein günstiger Moment für solche Marotten, das könnt ihr uns glauben. 

unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk
unser Karpfenweiher im Mai (c) by Joachim Wenk


Ein kleines Fleckchen Wiese muß aber, egal mit welchem Mäher gemäht wird, ohnehin ausgespart bleiben.  Habe ich doch hier am Ufer die Bachnelkenwurz entdeckt. Eine schöne kleine Staude mit netten Blütenglöckchen. Die soll sich noch ein wenig weiter ausbreiten.

Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk
Neuentdeckung: Bach-Nelkenwurz am Weiherufer  (c) by Joachim Wenk


Mit einigen Mühen und Aufregern haben wir wenigstens noch den Rasen im Garten geschafft zu mähen. Bis zum nächsten Wochenende, an dem der nächste Geburtstag  und die Kirchweih und Besuch ins Haus steht, ist hier wieder alles voll Löwenzahn und Gänseblümchen. Ich finde es aber auch so frisch nach dem Mähen immer einen tollen und irgendwie beruhigenden  Anblick. 


der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk
der Rasen ist frisch gemäht (c) by Joachim Wenk












Montag, 15. Mai 2017

Grünt die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche...

...Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche.

Eine Bauernregel, wie gemacht für meinen Garten

Irgendwann hatte ich einmal eine Bauernregel mit Eiche und Esche gelesen. Dumm nur, daß ich mir sie nicht gemerkt hatte. Jetzt am Wochenende, als ich die Eiche kräftig austreiben sah, fiel mir der Spruch wieder ein. Also jedenfalls viel mir ein, daß es einen Spruch gibt. Der freundliche Herr google half dann weiter. 

Grünt die Eiche vor der Esche, gib's im Sommer große Wäsche (es regnet viel). Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche (es wird heiß und trocken)
Also das muß ich doch quasi geradezu verfolgen. Stehen nicht bei uns Esche und Eiche als friedliche Nachbarn direkt nebeneinander im Garten? Und wie man sogar auf diesem Foto erkennen kann: die Eiche treibt, die Esche nicht. Wenn jetzt der Spruch auch hält, was er verspricht, so habe ich dieses Jahr keine Dürre im Sommer zu befürchten. Das wäre wunderbar. Jetzt bin ich aber wirklich einmal gespannt, wie es weiter geht!

links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk
links sie Esche und rechts die Eiche (c) by Joachim Wenk

Am Wochenende haben wir, neben täglich einmal Besuch zu Speis und Trank, einige der anfallenden Arbeiten im Garten erledigt. Rasenmähen und Mulchen stand an erster Stelle. Daneben habe ich noch gesät und gepflanzt und pikiert.

Und wenn ihr die folgenden Fotos anseht, werdet ihr verstehen, daß ich natürlich auch genossen habe. Es ist Mai, es ist warm und der ganze Garten riecht nach dem gerade blühenden Weißdorn. Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese Jahreszeit liebe.

Der blühenden Vorgarten im Mai


Zuerst also ein paar Fotos aus dem Vorgarten:

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet - hier Waldhyazinthen (c) by Joachim Wenk

üppiger Mai im Staudenbeet - hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk
üppiger Mai im Staudenbeet - hier Flockenblumen (c) by Joachim Wenk

super dicke und große Knospen am Türkenmohn Staudenmohn(c) by Joachim Wenk
super dicke und große Knospen am Türkenmohn / Staudenmohn (c) by Joachim Wenk


Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk
Ranunkelstrauch (c) by Joachim Wenk

lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk
lila Flieder, Vogeltränke und Blumenwiese (c) by Joachim Wenk


Im Weinberg tut sich nach wie vor nicht viel. Ich bin mir nicht sicher, welche Knospen nun den Frost im April überlebt haben und welche nicht.
mein Weinberg (c) by Joachim Wenk
mein Weinberg (c) by Joachim Wenk


Habt ihr das schon einmal erlebt? Da blüht doch eine Ringelblume bereits Anfang Mai. Die muß als Pflanze überwintert haben. Im Gemüsegarten, wo sich die  Calendulas immer selbst überall aussähen, keimen sie  jetzt erst oder sind kleine Pflänzchen.

Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel und Ringelblume (c) by Joachim Wenk


Fliederbeet 


Am Haus entlang, hoch zur Terrasse sieht man das Fliederbeet vor lauter Stauden gar nicht mehr. 


Flockenblume (c) by Joachim Wenk
Flockenblume (c) by Joachim Wenk


Ist die Feige erfroren? 

Was man aber sieht ist die Feige. Ob die jetzt ganz kaputt ist? Sie war schon grün und hatte viele kleine Früchte an den Zweigen. Dann kam die irre kalte Aprilwoche und alles ist ab gefroren. Ich schnitt sie zurück und so steht sie jetzt da. Hoffentlich ist  noch Leben in ihr und sie treibt wieder. Nach all den Jahren, die wir zusammen verbracht haben möchte ich sie nicht verlieren.

Feigenbaum (c) by Joachim Wenk
Feigenbaum (c) by Joachim Wenk

Oberer Garten mit Hausbaum und Staudenbeet

 Das Fliederbeet hinter sich lassend, betritt man den oberen Garten mit dem Hausbaum im Zentrum.

Hausbaum (c) by Joachim Wenk
Hausbaum (c) by Joachim Wenk


Hier schreitet man schnurstracks auf das Staudenbeet und den Gemüsegarten zu. 


Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Blick vom Staudenbeet in den  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Das große  Staudenbeet vor dem  Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk

Zierlauch  (c) by Joachim Wenk
Zierlauch  (c) by Joachim Wenk

Der Gemüsegarten im Mai


Im Gemüsegarten sieht man so nach und nach immer mehr Gemüse. Das wird langsam auch Zeit. 

Die rote Melde keimt überall und ich setze immer ein paar davon in eine Reihe und lasse hier und da dazwischen noch ein paar Stehen. 



rote Melde (c) by Joachim Wenk
rote Melde (c) by Joachim Wenk



Der Bärlauch blüht und versamt sich anschließend reichlich.

blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk
blühender Bärlauch (c) by Joachim Wenk

Alle Beete sind gemulcht und keine blanke Erde sieht man. Dieses Jahr werde ich es mit aller Sorgfalt durchziehen. Das wäre doch gelacht, wenn ich den Boden nicht hinbekommen würde. Was mir schon jetzt auffällt: es hat überall Unmengen  Regenwürmer. Winzig kleine, als ganz junge, die erst jetzt im Frühjahr aus den Eiern geschlüpft sind. Früher hatte ich nur ab und zu einen großen Wurm, wenn ich etwas im Gemüsgarten pflanzte. Jetzt sind sie da sobald ich auch nur an der Erdoberfläche kratze um zum Beispiel etwas zu sähen. Wenn der Boden austrocknet und sie nichts zu Fressen haben wären die rasch wieder weg und gestorben.

Wir haben im Garten und bei den Weihern Rasen gemäht. Ausreichend neues Mulchmaterial ist angefallen, um die Würmer bei Laune zu halten.

Hier habe ich rote Beete und Möhren gesät, sowie Pastinaken nachgesät, weil nicht einen einzige gekeimt ist.

Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk
Gemüsebeet mit Rasenschnitt als Mulch (c) by Joachim Wenk



Im Erdbeerbeet findet nun auch Wachstum statt. Dort wo die Tomaten hin kommen stand Gründünger Ackerbohnen. Die habe ich abgeschnitten und als Mulch auf die Erde gelegt. Die Wurzeln mit dem gesammelten Stickstoff bleiben im Boden. Beim Verrotten steht dieser dann den Tomaten, die ihn dringend benötigen, zu  Verfügung.

Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk
Erdbeerbeet (c) by Joachim Wenk


Hier bin ich sehr erleichtert, Grün zu sehen. Das ist die Zitronenverbene. Sie ist nicht sonderlich frosthart, überwintert ausgegraben im beheizten Palmenhaus. Im April pflanzte ich sie aus und dann kamen die klirrend kalten Nächte und Tage. Mit zwei lagen Vlies und in der Nacht mit einem Betttuch zugedeckt, hoffte ich, daß sie es überlebt. Sie triebt jetzt und ich bin sehr erleichtert.

die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk
die Zitronenverbene treibt aus (c) by Joachim Wenk


Mein Blauwschokker Erbsen sind schon am Weitesten, von den drei Sorten, die ich gesät habe. Sie werden auch um ein vielfaches höher als die anderen. Etwa 2m Höhe werden sie erreichen.

Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk
Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk


Die Frühkartoffeln sind den Eisnächten zum Opfer gefallen und jetzt sieht man schon nichts mehr davon. Sie treiben kräftig aus.
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln (c) by Joachim Wenk


Die Heidelbeere blüht reichlich. Die ersten Beeren im letzten Jahr schmeckten köstlich. Ich hoffe auf reiche Ernte.
blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk
blühende Heidelbeere im Kübel (c) by Joachim Wenk


Petersilie sähe ich jedes Jahr, Glatte, Krause und Wurzeln. Das  Ergebnis ist auch jedes Jahr das Gleiche. Ich muß Pflanzen beim Gärtner kaufen, weil sie einfach nicht keimen wollen. Aber! Wehe wenn sie losgelassen. Im zweiten Jahr blühen sie dann immer und sähen sich aus. Überall keimen sie und wachsen, wie hier an der Tür zum Gewächshaus. Nur in meinen Saatbeeten tun sie das nicht .

wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk
wild aufgegangene Petersilie (c) by Joachim Wenk


Guken, Kürbis, Zucchini und Pattison. Die Samen liefen sofort auf und werden nun bald ausgepflanzt. Ich sähe sie nie vor  Mai. Das langt. Da können sie dann gleich im hellen und warmen Gewächshaus stehen, werden gesund und kräftig. Im Zimmer schießen die sofort, werden schwächliche und krankheitsanfällige Jungpflanzen.

junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk
junge Gurken, Zucchini und Kürbispflanzen (c) by Joachim Wenk


Die geäugelten Kartoffeln wollen raus ins Beet und die Sellerie. Zusammen mit Paprika und Tomaten werde ich wohl diese Woche eine größere Pflanzaktion starten müssen.


Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Jungpflanzen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk

Vorbereitet ist das Gewächshaus. Alles was darin wuchs ist abgeschnitten und liegt als Mulch am Boden. Von Feldsalat über Rauke und Asiasalat ist ohnehin jetzt in der Hitze alles geschossen und nicht mehr brauchbar. Als Mulch leistet es aber sehr gute Dienste.

Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk
Das Gewächshaus ist für die Tomaten vorbereitet (c) by Joachim Wenk


An Jungpflanzen mangelt es gerade auch nicht.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill sieht man hier in den Platten.

Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Basilikum, Rosenkohl, Bohnenkraut und Dill in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk



Kopfsalat oder Lupinen und Kohlrabi stehen in diesen Platten.

Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk
Lupinen, Salat, Kohlpflanzen in den Topfplatten  (c) by Joachim Wenk

Im März habe ich um die 40 Grünspargelwurzeln schön ordentlich in Reih' und Glied in einen ausgehobenen Graben mit Kompost ausgestreut. Nun ist es Mitte Mai und nicht ein einziger Spargel ist zu sehen. Alles umsonst? Alle, wirklich alle Pflanze nichts geworden? Kommt der noch? Ich mache mir wirklich sorgen. 

Der Rest der Fläche ist mit Kartoffeln bepflanzt. Jetzt habe ich erst einmal alles gemulcht. Wen die Kartoffeln dann sichtbar werden, mulche ich, wie oft empfohlen, dick mit Stroh. Alles in der Hoffnung die hartnäckigen und überreich vorhandenen Unkräuter damit bremsen zu können. Zudem bleibt dann die Erde der Kartoffeln kühl und frisch, wie sie es mögen. 

ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk

ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk
ganzflächig mit Rasenschnitt gemulchte Gartenfläche (c) by Joachim Wenk