Freitag, 9. September 2016

Neue Front für die Werkstattscheune, die Reihenhaussiedlung erhält ein neues Gesicht

Ich bin ja wirklich froh über so manche moderne Technik. Die digitale Kamera oder überhaupt digitale Fotos sind da ganz weit oben in meiner Froh-Liste. Früher mit einem 12er oder 24er Film, entwickelt nach einigen Monaten und immer viel verwackeltem Ausschuss bei den Fotos, wären solche Erinnerungen nicht möglich gewesen.

Mit dem Digitalzeitalter wird das einfacher. Ich habe gerade ein  wenig addiert und bin bei über 30.000 Fotos, die ich seit 2011 gesammelt habe. Da ist zwar auch viel Ausschuss dabei, aber  immer wieder finde ich nette Aufnahmen, die gerade zu meinem aktuellen Thema passen.

Apropos Thema, hiernach habe ich gesucht. Ein Foto von unserem Partyraum, dem "Hüttenzauber" mit benachbarter Werkstatt. So haben wir es damals übernommen, einige Zeit genutzt und dann nach Haus und ersten Gartenarbeiten langsam begonnen notwendige  Reparaturen und Verschönerungen vor zu nehmen.

vorne Hüttenzauber, dahinter Werkstattscheune im Ur-Zustand von 2011 (c) by Joachim Wenk
vorne Hüttenzauber, dahinter Werkstattscheune im Ur-Zustand von 2011 (c) by Joachim Wenk


Der Hüttenzauber, als erster Raum unserer "Reihenhausssiedlung" im Garten,  war schon vor 2 Jahren dran. Außer dem Dach blieb nichts erhalten. Wegen anderer Projekte blieb dann der finale  Außenanstrich erst einmal liegen.

Hier ein Foto aus düsteren und vergangenen Zeiten. Im Vergleich zum heutigen Zustand kommt mir die damalige  Farbgebung wirklich so düster vor, wie hier im Foto vom 27. April diesen Jahres, der Woche mit Wintereinbruch und fast Dauerfrost.

vorne Hüttenzauber, dahinter Werkstattscheune im Zustand von April 2016 (c) by Joachim Wenk
vorne Hüttenzauber, dahinter Werkstattscheune im Zustand von April 2016 (c) by Joachim Wenk

Das neue Gesicht vom Hüttenzauber habe ich vor kurzem ja bereits gezeigt. Hier und Da könnt ihr das noch einmal nachlesen. Jetzt ist die Werkstatt dran. Das älteste Gebäude am Gelände, gebaut aus noch viel älteren Materialen. Das war früher die richtig große Scheune des landwirtschaftlichen Hofes auf dem Grundstück. Auch darüber hatte ich vor kurzem berichtet. 

Innen hat Volker im Herbst begonnen,  nach und nach alles zu isolieren, zu verkleiden und umzuräumen. Und das Ausmisten darf nicht vergessen werden, haben wir in diesem Raum seit der Übernahme noch nichts verändert oder ausgemistet. Das ist jetzt der letzte Bereich der überarbeitet werden muß. 

Werkstattumbau (c) by Joachim Wenk
Die alte Front kommt weg, seht ihr links das alte kleine Loch für's Türchen? (c) by Joachim Wenk

Die Werkstatt hatte eine kleine Eingangstür. Ihr oberer Balken war leider exakt auf meiner Stirnhöhe. Dazu kommt noch, daß auch noch eine Stufe in der Türe ist. Ich habe schon lange aufgehört zu zählen, wie oft ich gegen diesen Balken gerannt bin. Sicher war er an dieser Stelle schon ganz abgerundet von den Zusammenstößen mit meinem Dickschädel. Die Türe kommt nicht mehr rein. Dahinter wird Regalwand und Werkbank platziert.

Auf der rechten Seite ist noch das Loch für das große Tor zu sehen. Leider war der Traktor vom Vorbesitzer irreparabel defekt. Sonst hätten wir noch einen Schlepper. Der stand hier in der Werkstatt. Weil wir außer einem Aufsitzmäher, der nicht hier untergebracht ist, nichts haben, benötigen wir das Tor nicht und es wird deutlich kleiner werden.



Werkstattumbau (c) by Joachim Wenk
gut zu erkenne, das ehemalige Scheunentor (c) by Joachim Wenk 

Nach einem kurzen Besuch im  Baumarkt (ich war diesmal nicht in der Gartenabteilung, ehrlich!) konnte es losgehen. Schöne dicke Bretter mit 19 mm Stärke bilden nun die Außenwand. Vorher waren nur ganz dünne Deckenverkleidungsbrettchen dran. 

Man sieht schon. Das Türchen ist weg, dafür klafft ein neues Loch in der Wand. Gleiche Ausmaße, wie das Türchen, aber quer?

Werkstattumbau (c) by Joachim Wenk
kommt die neue Tür quer hinein? (c) by Joachim Wenk 


Ja quer, das ist das neue Fenster über der künftigen Werkbank. Und? habt ihr es erkannt? Das "Fenster" ist auf den Fotos weiter oben bereits schon einmal abgebildet.

Ich will es euch verraten. Im  Ur-Zustandsfoto, ganz oben in diesem Beitrag, erkennt man als Eingangstüre für den Hüttenzauber eine Terrassen-Schiebetür. Die bestand eben aus einem Schiebeelement und einem feststehenden Glaselement. Und voilà, da ist es wieder. Das neue Werkstattfenster war früher  einmal tatsächlich eine Tür. Eben das feststehende Glaselement.

Werkstattumbau (c) by Joachim Wenk
Fenstern und Tür sind an Ort und Stelle. Und wo wurde jetzt hier gestückel? (c) by Joachim Wenk 
Schön zu erkennen ist nun auch schon das angepasste neue "Scheunentor". Eigentlich eine Tür für Gartenhäuschen, nun aber Eingang zur Werkstatt. Und wie man eben als enthusiastischer Hobbybastler so ist, haben wir das Türchen gekauft und uns auf den Einbau gefreut. Wer kann denn auch ahnen, dass Gartentürchen keinem Standartmaß unterliegen? Wir jedenfalls nicht! Und so hatte die neue Eingangstür noch nicht einmal die Höhe des alten Schlupflochtürchen, in dessen oberen Balken das Negativbild meiner Stirn eingemeißelt ist. Ich denke, ich kann von Enttäuschung und Frust reden, wenn ich unsere Gefühle dabei beschreiben soll.

Aber der Volker ist halt doch nicht nur ein unbedarfter Hobbybastler. Sofort kaufte er Holz und machte sich an die Arbeit. Da wurde gefräst, gehobel, gesägt und gedübelt und plötzlich hatten Tür und Rahmen eine angemessene Höhe, daß auch ich aufrecht hindurch schreiten kann.

Und man sieht nicht einmal, daß sie unten angestückelt wurden. Oder? Die Tante jedenfalls sieht nichts, obwohl sie gerade intensiv danach sucht.



Und so vergehen die Tage und jeden Abend sind Fortschritte zu sehen. Die Front ist fertig. Sicher weht diesen Winter nicht wieder der Wind den Schnee unter den maroden Brettern hindurch in die Werkstatt....


Werkstattumbau (c) by Joachim Wenk
Werkstattfront neu verkleidet (c) by Joachim Wenk 
Das wird eine sehr gefällige Häuserzeile hier in unserem Garten. Fehlt dann nur noch die Front daneben vom ehemaligen Hasen- und Schafstall. Aber wartet ab....

Werkstattfront neu verkleidet (c) by Joachim Wenk
Werkstattfront neu verkleidet (c) by Joachim Wenk 

Ein neuer Morgen beginnt, der Tag geht vorüber und bringt uns alle mächtig zum Schwitzen. Wie gut, daß wir den neuen Sonnenschirm haben. Täglich wieder 30°C und blauer Himmel. Da macht ohne Schirm das Streichen dieser Süd-Front keinen Spaß. Am Abend ist das Schiwtzen alles schon wieder vergessen und der 2. Anstrich, also der 1. mit Farbe ist dran. Ein schöner honigfarbener Braunton. Passt schön zum Grün des Hüttenzaubers.

neue Front für die Werkstatt (c) by Joachim Wenk

neue Front für die Werkstatt (c) by Joachim Wenk
neue Front für die Werkstatt (c) by Joachim Wenk 

Wieder Morgens, wieder 30°C am Tag und gegen Abend ist es vollbracht. Der 3. Anstrich ist dran, die Fenster werden von den Folien befreit und das Ergebnis sehr zufrieden bewundert. Bleibt nur noch die Rückseite, zu der man nur über das Nachbargrundstück gelangt. Sie ist aber mit Blech verkleidet und noch nicht ganz so marode. Zudem steht noch die Erneuerung des Daches an und in diesem Arbeitsschritt dann kommt die Rückseite dran.
neue Fassade neuer Anstrich für Werkstatt und Hüttenzauber (c) by Joachim Wenk
und fertig, gleiche Persepektive und Ansicht, wie im ersten Bild, aber doch total anders (C) by Joachim Wenk


Und in der Morgensonne ,gerade eben vor dem Frühstück,  sieht die Farbe schon wieder ganz anders aus. Aber immer schön, vom frühen Morgen bis in die tiefe Abenddämmerung. Wir jedenfalls sind mehr als zufrieden mit dem Geschaffenen.

neu verkleidet und frisch gestrichen, die Werkstatt (c) by Joachim Wenk
neu verkleidet und frisch gestrichen, die Werkstatt (c) by Joachim Wenk 







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen