Dienstag, 27. September 2016

Herbstsonne im Landgarten heißt Genuß pur

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Garten nach oder während der wenigen kühlen Regentage fotografiert. Der Regen ist mittlerweile schon wieder vergessen, ich bin fleißig am Gießen und erfreue mich dabei an den schönen Herbstblüten oder Blütenszenen überall im Garten. Diese Freude möchte ich natürlich mit euch teilen. Daher hier nun wieder sonnige Herbstbilder aus meinem Landgarten.

Das große Staudenbeet mit Mäuerchen sieht tatsächlich zu jeder Jahreszeit anders aus. Ebenso herrschen jeweils andere Farben vor. Dominieren im Frühjahr die rosa, pink, weißen und blauen Töne, so haben  jetzt gelb und lilafarbene Blüten das Zepter in der Hand.

Herbst im Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Herbst im Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk


Gerade in diesem Beet gefallen mir immer wieder die sich zufällig ergebenden Pflanzenszenen.

Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Ausschnitt vom Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk



Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Auschnitt vom Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk

Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk
Ausschnitt Staudenbeet vor dem Haus (c) by Joachim Wenk

Die Herbstchrysanthemen waren beim letzten Bericht noch regennass und versuchten sich trocken zu schütteln. Das ist ihnen gelungen. Die Blüten erstrahlen jetzt voll geöffnet in der wärmenden Herbstsonne. 

Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk
Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk



Auch im Fliederbeet wieder eine selbst entstandene Szene. Hier hat sich eine Ringelblume ausgesät und blüht jetzt erst im Herbst. Dazu die immer wieder nachblühende lila Flockenblume, die ja ihren eigentlichen Auftritt Ende Mai und im Juni hatte.

Ringelbume, Flockenlbume und Herbstchrysantheme (c) by Joachim Wenk
Ringelbume, Flockenlbume und Herbstchrysantheme (c) by Joachim Wenk


Mein Wein im Weinberg ist dieses Jahr, dem zweiten Standjahr kräftig gewachsen. An diesen Trieben, die ich im Frühjahr nach unten binde, sollten sich dann im Sommer 2017 neue Triebe entwickeln, die uns die ersten Tafeltrauben liefern  werden. So zumindest ist der Plan. 

herbstliche Abendsonne im Mini-Weinberg (c) by Joachim Wenk
herbstliche Abendsonne im Mini-Weinberg (c) by Joachim Wenk


Unten am Zaun stehen Astern. Die hier hat unter der Trockenheit sehr gelitten. Einige Triebe starben ab. Die überlebenden Zweige sind über und über mit Blüten in Herbstfarbe bestückt.

Aster in herbstlichem Pink (c) by Joachim Wenk
Aster in herbstlichem Pink (c) by Joachim Wenk


Auch mein größter Asternbusch wäre mir beinahe kaputt gegangen. Trotz Spritzschlauch, war er dann auch weiter immer wieder kurz vor dem Vertrocknen, wenn ich einmal nicht zum Gießen kam. Trotzdem ist er wieder 170 cm hoch gewachsen und in etwa ebenso breit. Ein wirklich reich gedeckter Tisch für Schmetterlinge und Bienen. Es umgibt ihn daher, gerade bei Sonnenschein, ein nicht zu überhörendes Brummen der Bienen und Hummeln.

riesiger Asternbusch in herbstlichem Lila (c) by Joachim Wenk
riesiger Asternbusch in herbstlichem Lila (c) by Joachim Wenk


Abermals die früh blühende Herbstchrysantheme, hier unter dem Laub der Sonnenblumen am Zaun. 

Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk
Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk

Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk
Herbstchrysanthemen (c) by Joachim Wenk


Und wieder steht eine vielblütige Sonnenblume am Zaun. Dieses Jahr ist es eine Braunblütige.
braune mehrblütige Sonnenblume (c) by Joachim Wenk
braune mehrblütige Sonnenblume (c) by Joachim Wenk


Die sehr großen Stockrosen sind seit längerem abgeblüht. Damit sie sich nicht unnötig aussähen und die Staude sich die Kraft des Samenbildens sparen kann, schneide ich die abgeblühten Blütentriebe immer ab. Dann sieht man im Beet nur noch an den Blütenstielresten, wo sie standen.  Mittlerweile haben sie wieder neue Blätter gebildet. Sie wappnen sich für die nächst Saison und sammeln Kraft.

Stockrosen treiben neu aus (c) by Joachim Wenk
Stockrosen treiben neu aus (c) by Joachim Wenk


Vor den Stockrosen wieder eine der hohen Astern. Sie blühen wirklich sagenhaft, sind aber so riesig, so daß sie immer umfallen, wenn sie nicht irgendwie gestützt werden. Und so richtig habe ich noch nicht das passende Material zum ordentlichen Stützen. So habe ich sie also eher zweckmäßig denn optisch ansprechend angebunden.
große Aster in herbstlichem Pink vor Bananenstaude (c) by Joachim Wenk
große Aster in herbstlichem Pink vor Bananenstaude (c) by Joachim Wenk


Apropos Stockrosen. Die Hybriden oder ausdauernden Stockrosen blühen bei mir immer später als die einfachen Stockrosen. Sie werden auch nicht so hoch. Hier die cremefarbene Sorte.
Alcea hybride Parkallee (c) by Joachim Wenk
Alcea hybride Parkallee (c) by Joachim Wenk


Die Bilder eben empfangen mich beim nach-Hause-kommen am Zaun und vor dem Haus. Auf dem Weg, die Treppen hoch zur Haustüre, folgen immer weitere schöne Gartenszenen. Hier blühen ganz ungezwungen Herbstanemonen und eine Dahlie. 

Herbstanemone und Dahlie (c) by Joachim Wenk
Herbstanemone und Dahlie (c) by Joachim Wenk


Oben direkt vor der Haustüre quillt das Beet auch geradezu wieder über.  Ich liebe es, wenn die Stauden so über die Begrenzung hinweg gaukeln. Leider ist hier nicht alles so gewachsen, wie es gepflanzt wurde. Mal sehen, wie das im nächsten Jahr wird. Aber wenigstens blüht es doch immer wieder irgendwo im Beet vor den Fliederbüschen und der Weigelie.

Färberkamille und Dahlie (c) by Joachim Wenk
Färberkamille und Dahlie (c) by Joachim Wenk

Ja diese Astern. Die beiden Farben in fliederfarben und dem herbstlichen Pink standen bei der Gartenübernahme im Garten. Ich habe sie damals geteilt und verteilt. Jetzt wachsen sie auch oben im Staudenbeet beim Gemüsegarten. Hier konnte ich sogar ein paar Besucher beim Abendessen beobachten. 

Asternblüten locken viele Insekten an (c) by Joachim Wenk
Asternblüten locken viele Insekten an (c) by Joachim Wenk

Asternblüten locken viele Insekten an (c) by Joachim Wenk
Asternblüten locken viele Insekten an (c) by Joachim Wenk

Asternblüte (c) by Joachim Wenk
Asternblüte (c) by Joachim Wenk

Weiter unten am Boden tummeln sich meine geliebten und robusten Storchschnäbel...

Geranium-Blüte im Herbst (c) by Joachim Wenk
Geranium-Blüte im Herbst (c) by Joachim Wenk

Geranium-Blüte im Herbst (c) by Joachim Wenk
Geranium-Blüte im Herbst (c) by Joachim Wenk



...und erneut blühendes Mutterkraut, das sich selbst aussät.

Mutterkraut blüht nochmal im Herbst (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut blüht nochmal im Herbst (c) by Joachim Wenk


Das Staudenbeet insgesamt, ist dieses Jahr nicht sehr schön. Zumindest seit Juli hat es gelitten. Dann baute ich die Bewässerung ein, viele Stauden erholten sich, auch die Rosen wachsen wieder und haben Blüten. Dennoch ist es ein wenig desolat und zerzaust. Ich habe aber schon Stauden versetzt. Zum Beispiel standen die sehr hohen Stockrosen ganz vorne am Weg und dahinter konnte im Schatten überhaupt kein Grün aufkommen. Die sind jedenfalls schon verpflanzt und davor stehen jetzt neue Stauden. Mal sehen, wie es im kommenden Jahr wird.

Staudenbeet im  Herbst (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet im  Herbst (c) by Joachim Wenk

Den Efeu am Haus schneiden wir zweimal im Jahr, weil er unbändig wächst. Jetzt im Herbst war es wieder so weit.  Weil er auch im Rohr zur Satelitenschüssel hochwucherte und überhaupt in und um die Dachrinne alles zu machte, sogar unter die Dachisolierung kroch, wurden wir nun etwas radikaler. Jetzt ist erst mal Luft am Hauseck. Das wird sich im kommenden Frühjahr allerdings rasch wieder ändern. 

gestutzter Efeu am Haus (c) by Joachim Wenk
gestutzter Efeu am Haus (c) by Joachim Wenk

Das ganze Efeugestrüpp zusammen mit vielem Staudenmaterial, das jetzt wieder anfällt, füllte rasch den Kompostsammelbehäter. Es mußte gehäckselt werden. 


grobes und verholztes Kompostmaterial vor dem Häckseln (c) by Joachim Wenk
 grobes und verholztes Kompostmaterial vor dem Häckseln (c) by Joachim Wenk


Aus all dem störrischen und zum Teil verholzten Material wurde fein zerfaserte Biomasse, die jetzt im Nu verrottet. Gäbe ich das Gestrüpp und die Staudenreste ungehäckselt auf den Kompost, so lägen sie nach 2 Jahre immer noch im Kompost. Das zeigte die Erfahrung der ersten Jahre.

grobes und verholztes Kompostmaterial nach  dem Häckseln (c) by Joachim Wenk
grobes und verholztes Kompostmaterial nach  dem Häckseln (c) by Joachim Wenk


Jetzt ist jedenfalls der im Sommer gebaute erste Paletten-Kompostbehälter endgültig voll. Voll war er ja schon des öfteren und immer bis zum nächsten Häckseln ist alles so weit zusammen gesackt, daß ich erneut Material einfüllen konnte. Jetzt ist aber Schluss. Würmer, Mikroorganismen und sonstige Lebewesen sollen den Haufen Biomasse jetzt fleißig umwandeln. Ab jetzt fülle ich den leeren Behälter daneben.

Paletten Kompostbehälter (c) by Joachim Wenk
eine Box ist voll und kann jetzt in Kompost umgewandelt werden (c) by Joachim Wenk


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