Dienstag, 30. August 2016

Neues aus der Kinderstation im Gewächshaus

Erinnert ihr euch noch an meinen gestrigen Text? Der verrückte  Frosch, der in einem Unterstzer zur Topfplatte wohnt? 

Hier seht ihr mal die Topfplatte von oben (und irgendwo unten drunter beobachtet mich dabei wieder der kleine Frosch). Die Topfplatte befindet sich  in meiner Kinderstation im Gewächshaus. Zusmmen mit der Solar Bewässerungsanlage bin ich hier super bedient. Aus dem Regenfass holt sie sich das Wasser und gießt damit die ganzen Schalen mit  jungen Pflanzen. Hier im Bild zum Beispiel von links nach rechts Rucola, Batavia-Salat und Feldsalat. 

junges Gemüse (c) by Joachim Wenk
junges Gemüse, hofft auf kühleres und feuchteres Wetter bis zum Auspflanzen (c) by Joachim Wenk


In einer anderen Topfplatte sammle ich gerade Sämlinge von Stauden und  Andenbeeren, die von selbst im Garten aufgingen und an Orten stehen, wo sie nicht stehen bleiben können. So habe ich im Herbst, wenn ich die Staudenbeete umgestalte gleich neue Pflanzen. Oder bei den Andenbeeren habe ich schöne kräftige kleine Sämlingen zum Überwintern.

Sämlinge von Stockrosen und Andenbeere (c) by Joachim Wenk
Sämlinge von Stockrosen und Andenbeere (c) by Joachim Wenk

Gerade die großen Stockrosen werde ich wohl nicht umpflanzen können. Sie stehen aber derart unpraktisch, daß ich sie auf alle Fälle ausgraben möchte. Stockrosen gedeihen trotz der Dürre im Garten prächtig, weil eine zentrale Pfahlwurzel sie aus großen Tiefen mit Wasser versorgt. Das ist der Grund, warum ein Umpflanzen der alten Stauden nicht gelingen wird. 

Schaut doch allein die Sämlinge vom Komposthaufen an. Dieses Jahr erst dort wild gekeimt und dann bereits solche Wurzeln. Wie muß die Wurzel aussehen, bei den großen seit Jahren im Beet stehenden Stauden? Darum sammle ich die  kleinen Stauden gerade zusammen in der Topfplatte, als sicherer Nachwuchs für die Staudenbeete. Weil sicher nicht alle dann im Herbst umgepflanzten großen Stockrosen weiter wachsen werden. 

beachtliche Pfahlwurzeln der Stockrosen (c) by Joachim Wenk
beachtliche Pfahlwurzeln der Stockrosen (c) by Joachim Wenk


Darum sammle ich die  kleinen Stauden gerade zusammen in der Topfplatte, als sicherer Nachwuchs für die Staudenbeete. Weil sicher nicht alle dann im Herbst umgepflanzten großen Stockrosen weiter wachsen werden. 


Auch hier im unteren Stockwerk der Kinderstation wieder Stockrosen, die noch etwas schlapp in den Töpfen hängen. Links seht ihr Lavendelsämlinge . Im Rondell unterm Hausbaum stand im letzten Jahr ein Lavendel, der aber kaputt ging. Dieses Jahr habe ich den schönen Storchschnabel dort. Beim Unkrautrupfen vielen mir etliche winzige Lanvendelsämlinge auf. Die habe ich sofort getopft. Sie sind wunderbar gewachsen und kräftige Stauden geworden, die im Herbst in die Beete wandern können. Ganz hinten sind zwei Ableger der fetten Henne. Die Triebe waren zu lang und brachen um. Unten, wo sie im Boden standen war ein Knäuel treibender Augen und Wurzelansätze zu entdecken. Klar daß ich die Triebe kürzte und eintopfte, anstatt sie auf den Kompost zu werfen. Mittlerweile besitze ich dadurch die beiden kräftigen neuen Stauden. Auf die gleiche Weise konnte ich auch schon Herbstchrysanthementriebe bewurzeln und so aus einer Staude drei Stauden machen (gut für den Geldbeutel und für die Blütenfülle im Beet). Die stand meinem Hund im Weg und so trat er die Triebe einfach um. Zu schade zum Wegwerfen. Sie stehen schon längst eingwurzelt wieder im Staudenbeet. 

Vorne in den Saatschalen stehen von links nach rechst Staudenwicken, Fingerhut, nicht gekeimtes Johanniskraut und gut gekeimtes Maggikraut. Hinter dem Maggikraut und neben den Stockrosen ist die Schale mit den  Amarylliskeimlingen. 


Sämlinge, Ableger und Saatschalen in der Aufzuchtstation (c) by Joachim Wenk
Sämlinge, Ableger und Saatschalen in der Aufzuchtstation (c) by Joachim Wenk


Hier seht ihr mein Kinderstube einmal komplett mit dem Wandregel, Gewächshaustisch, dem blauen Wasserfass (beim Wassernachfüllen und damit verbundenem Anheben des Deckels wird man natürlich auch immer mit riesigen Augen angeglotzt, vom winzigen grünen Frosch der dort immer wieder wohnt) und dem Solarpanel mit der Pumpe im grünen Gehäuse. Eine wirklich gute Erfindung das Solar-Bewässerungsset, wenn man weder Strom noch Wasseranschluß zur Hand hat. 

Aufzuchtstation im Gewächshaus mit Solar-Bewässerungsset  (c) by Joachim Wenk
Aufzuchtstation im Gewächshaus mit Solar-Bewässerungsset
 (c) by Joachim Wenk




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