Montag, 11. Juli 2016

Und schon sind wir mitten im Sommer

So, das sind wir also. Auf einmal ist Sommer. Woran ich das merke? Ganz einfach. Wenn am Wochenende an beiden Tagen über jeweils 8 Stunden die Regner, Spritzschläuche, Bewässerungen und die Handbrause ohne eine Pause durchlaufen, um die obersten 3 mm Erde leicht anzufeuchten, dann weiß ich, es ist Sommer. 

Vielleicht erkennt man den Sommer ja aber auch an der Blüte der Stockrosen und Palmlilien? 

Stockrosen und Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen und Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Palmlilien blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk

Auf alle Fälle sieht man den Sommer daran, und da sind wir wieder nahe bei meinem ersten Erkennungsmerkmal, daß es viel oder vornehmlich trocken-strohiges Gestrüpp im Staudenbeet gibt. Das Mutterrkraut ist am Verblühen, Bertram ist verblüht genau wie die Rosen. Die Färberkamillen blühen in den letzten Zügen und der  Mohn hat reife Samenkapseln. Nach meinem Geschmack gerade etwas viel Gestrüpp und dürr. Aber das muß ich eben bei Gelegenheit einmal abschneiden. Ich darf das  nicht zu früh machen,  möchte ich doch, daß es sich wieder aussamt.

Viele gekaufte Stauden sind leider nicht zum Wachsen zu bekommen (Phlox, Rittersporn, Blumenrohr, manche Färberkamillen und vieles mehr) und so muß ich wirklich auf das sich selbst aussähende Grünzeugs im Staudenbeet wert legen. Ein Sommerflieder hat den letzten Glut-Sommer nicht  überstanden und der andere treibt zwa, ist aber auch spät dran.


Palmlilien und Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Palmlilien und Stockrosen blühen jetzt im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk


In den Kübeln sieht es frischer aus. Allerdings werden die Mandarine und Grapefruit immer zitronengelber. Leider spreche ich dabei von den Blättern und nicht von den Früchten. Kein Dünger den ich je verwende hilft und keine neue Erde oder neuer Topf. Schade.

Eine Pracht ist wie jeden Sommer die Cassia, die erste dottergelbe Blüten öffnet. Auch dieser pinkfarbene Klee ist wieder sehr üppig in der Blüte.

pinkfarbener Klee im Oliven-Kübel (c) by Joachim Wenk
pinkfarbener Klee im Oliven-Kübel (c) by Joachim Wenk


Mein Rondell unter dem Hausbaum braucht viel Gießwasser, aber dann wächst es auch dort. Der Buchs außen herum treibt erstaunlich gut. Leider sind ja ein paar Stecklinge nicht angegangen oder vom Hund tot gepinkelt worden. Welche aber angewurzelt sind treiben nun. Die beiden niedrigen Storchschnäbel im inneren des Zirkels blühen fleißig und sehr zart. 

Üppig und kräftig dagegen steht die rote Rose am Baumstamm. Sie war ein Geburtstagsgeschenk-Röschen vor ein paar Jahren. Damals wußte ich nicht wo hin und die überhaupt im Garten wächst. So setzte ich sie kurzer Hand an den neuen Hausbaum. Mittlerweile gehört sie dort eigentlich nicht hin, weil meine Idee jetzt eine andere ist.  Außen herum im Kreis die Granitpflaster, dann eine niedrige Buchs-Hecke und darin dann der kleine Storchschnabel. 

Aber was soll ich sagen, wenn eine Pflanze sich in meinem Garten, dort wo sie steht so wohl fühlt wie diese rote Rose, werde ich daran nichts ändern. Darum bleibt sie nun einfach dort stehen und wird wieder bis zum Frost durchblühen. 
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk

blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk

blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk
blühende  Gesellschaft zu Füßen des Hausbaumes (c) by Joachim Wenk


Endlich habe ich es auch geschafft einmal ein paar aktuelle Fotos von meinem Gartenstück am Weiher unten zu machen. 

Erst spät im Jahr (Anfang Mai) bekam ich es. Zu spät, um richtig ordentlich los zu legen. Schließlich war es dick von Wiese bewachsen. Die habe ich untergeackert. Dann kam Wiesenschnitt von dem Straßenhang darauf und Einlegegurken, Pattison und ein anderer Kürbis. Gesät habe ich dann Gründünger Lupinen und zwei Reihen Buschbohnen. Dann war der nächste Wiesenschnitt unserer Blumenwiese im Garten fällig. Wieder habe ich den langen Schnitt einfach zwischen die Reihen gelegt. Das Unkraut wuchert dennoch durch. Die Lupinen hätte ich  mir wüchsiger  vorgestellt und dass sie das Unkraut überwuchern. Genau das tun die Buschbohnen. Die Gurken ranken ohnehin wie sie wollen und liegen dann auf dem Unkraut. Sie blühen fleißig und bringen schon regelmäßig Gurken zum Ernten. Die Kürbisse wachsen ordentlich. Alles ohne Hacken oder Unkrautjäten. Es sieht nicht ordentlich aus, war aber dieses Jahr mir nicht mehr anders möglich. Ich bin mehr als erstaunt, wie ganz anders die Sachen hier unten wachsen, im Vergleich zu ein paar Metern weiter oben, in meinem Garten. Bleibt abzuwarten, wie im kommenden Jahr die Kartoffeln hier wachsen und der noch zu pflanzenden Grünspargel. 

ein paar Reihen Lupinen wachsen durch das Unrkaut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
ein paar Reihen Lupinen wachsen durch das Unrkaut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Die Buschbohnen  wachsen kräftig durch das Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Buschbohnen  wachsen kräftig durch das Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Die Einlegegurken  wachsen kräftig trotz  Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Einlegegurken  wachsen kräftig trotz
 Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk

Die Einlegegurken und Pattisons  wachsen kräftig trotz  Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk
Die Einlegegurken und Pattisons  wachsen kräftig trotz
 Unkraut im Weihergarten (c) by Joachim Wenk







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