Donnerstag, 19. Mai 2016

Geburtstagsgeschenk mit historischer Bedeutung

Dass wir kürzlich Volkers Geburtstag feiern durften, habe ich  berichtet. Was es so an Geschenken gab, dürfte die wenigsten hier interessieren. Nur von einem Geschenk muss ich einfach berichten. 

Es ist ein fotografiertes Bild eines Gemäldes, das dann  wiederum auf Leinwand gedruckt wurde. 

Fotografie auf Leinwand gedruckt (c) by Joachim Wenk
Fotografie auf Leinwand gedruckt (c) by Joachim Wenk


Hier ist das Originalfoto, das der Maler, Volkers Großvater und der Vorbesitzer unseres Hauses und Grundstückes, damals vor sich liegen hatte. 

historische Ansicht unseres Grundstückes (c) by Joachim Wenk
historische Ansicht unseres Grundstückes (c) by Joachim Wenk

Natürlich geht es mir hier in meinem Blog nicht um die Besprechung eines Kunstwerkes. 

Vielleicht kann man es bereits erahnen. Ja, so sah es tatsächlich auf unserem Grundstück damals aus, als es in die Familie kam. 

Das einstöckige Fachwerkwohnhaus wurde abgerissen. Ebenso die Scheune. Etwa auf der Höhe der damaligen Scheune hat der Großvater das Wohnhaus errichtet. Man sieht es auf dem zwei Jahre alten Foto unten. Dort wo im weitereen Foto, das mit dem Mäuerchenbeet, die Hecke an der Grundstücksgrenze ersichtlich ist, stand das Fachwerkhäuschen. Die Fläche blieb frei und ist nun der Vorgarten. 

Auf dem Geburtstagsgeschenkbild (das Originalgemälde ist im Besitz meiner Schwägerin, Volkers Schwester) erkennt man einen hölzernen Ziehbrunnen. Auf dem Schwarzweißfoto ist er nur schwer zu erkennen.  

Und wirklich die Stelle stimmt, den Brunnen gibt es noch. Das ist unser  Brunnen, der mir  im letzten Sommer meinen Garten gerettet hat. Es ist kein Ziehbrunnenaufbau mehr vorhanden. Nur noch ein Betonring schaut aus der Erde. Öffnet man aber den schweren Deckel, so kommt ein kreisrundes, mit Sandsteinen fein säuberlichst gemauertes Loch von über 8 Metern Tiefe zum Vorschein. Der Brunnen war also "schon immer" da. Und noch immer liefert er ausreichend Gießwasser. Nur heute ist eine Elektropumpe mit Druckspeicher im Keller angeschlossen, von wo es im Grundstück zu den Wasserhähnen verteilt wird. 

 (c) by Joachim Wenk
hier sieht man den Weg vor dem Grundstück und das Haus steht fast da, wo die Scheune stand (c) by Joachim Wenk
 Schaut man rechts neben der Bank nach oben so sieht man durch die oberste Zaunreiehe etwas Silbernes/Edelstahl blinken, ein Dach. Da ist der Brunnen darunter.
 (c) by Joachim Wenk



fast aktuelle Ansicht unseres Grundstückes (c) by Joachim Wenk
dort wo die Hecke jetzt steht, stand das Fachwerkhäuschen (c) by Joachim Wenk


Noch etwas ist in ähnlicher Weise wie auf dem alten Foto vorhanden: der Weg vor dem Grundstück. Nur Gottseidank hat er heute einen anderen Zustand, als auf dem Schwarzweißfoto! Der Verlauf ist wohl auch ein wenig anders. Ich habe mir sagen lassen, daß früher, genau dort wo jetzt meine Quittenbäume am Hang stehen, der Weg hoch ging, von der Dorfstraße zu den Höfen oberhalb.

der Weg vor dem Grundstück heute (c) by Joachim Wenk
der Weg vor dem Grundstück heute (c) by Joachim Wenk

Schließlich habe ich noch das Foto hier, herausgesucht. Denn das Wohnhaus von damals ist zwar verschwunden, bis auf ein paar Steine, die zum Beispiel das Mäuerchenbeet abstützen. Aus den Balken und Dachziegeln der alten Scheune allerdings, hatte der Großvater eine kleine Scheune gebastelt. Damals beim Hausbau für all das Werkzeug und Materialien.

So und die Mini-Scheune steht noch heut, es ist das braune Häuschen auf dem Foto. Man sieht es den Dachziegeln an, daß sie wohl älter sind, als das aktuelle Wohnhaus. Auch die Balken innen in dem Gebäude lassen erkennen, daß sie einmal etwas anderes waren. Jetzt ist darin unsere Werkstatt und die Holzlege untergebracht.


ehemalige Bau-Scheune (c) by Joachim Wenk
ehemalige Bau-Scheune (c) by Joachim Wenk

Wir haben uns wirklich sehr über dieses Geburtstagsgeschenk, das Bild vom Urzustand unseres Hauses und Grundstückes gefreut. Jetzt hängt es im Hüttenzauber. Das Schwarzweißfoto ist griffbereit. Ich denke die Geschichte, werde ich noch oft erzählen. Immer dann,wenn wir mit nettem Besuch im Hüttenzauber, dem Partyraum, zusammensitzen werden und mein Blick auf das schöne Bild fällt. Übrigens ein Fenster vom Hüttenzauber sieht man links neben der braunen Werkstatt/Holzlege, während rechts davon das Fenster zu meinem "Palmenhaus" gehört.

Wer das Bild also einmal in der Realität sehen möchte, darf uns gern, nach Voranmeldung,  besuchen kommen. Sicher fällt mir dann auch noch ganz viel weiteres rund um meinem Garten ein zu berichten und zu erzählen. 


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