Montag, 30. Mai 2016

Geburtstag - ein Tag zum genießen und zum Danken

Mein Geburtstag ist nun leider auch schon wieder vorüber. Wir hatten ein sehr schönes und ruhiges Wochenende. 

 Am Tag meines Geburtstages nahm ich  mir vor, nur das zu machen, was mir Spaß macht. Gartenarbeit gehörte natürlich dazu. Aber nur hier und da ein wenig krauteln und zupfen. Nichts größeres. Viel Staunen und Genießen sollte dabei sein und war dabei. 

Gerade ist der Garten einfach zu schön. Im Frühjahr bange ich immer, ob es denn so toll wird, wie im letzten Jahr. Da liegt noch alles voller Laub und Äste, nichts ist schön und aufgeräumt. Alles braun. Dann kommen arbeitsintensive  Wochen und nun ist es wieder so, wie ich es mir im Januar oder Februar nicht habe vorstellen können: traumhaft schön. 

Leider konntet  ihr ja am Samstag bei meinen einsamen Gartenrundgängen nicht dabei sein. Dafür nehme ich euch heute mit: 

Im Vorgarten bei der Auffahrt zur Garage  - dem sonnigsten und wärmsten Teil des Gartens - blüht es schon seit längerem. Im Moment leuchten  Akeleien, Türkenmohn, Zierlauch, Katzenminze und Färberkamille bunt aus dem ganzen Grün heraus.

blühende Stauden im  Mäuerchen-Beet (c) by Joachim Wenk
blühende Stauden im  Mäuerchen-Beet (c) by Joachim Wenk


Türkenmohn, Katzenminze und Akelei (c) by Joachim Wenk
Türkenmohn, Katzenminze und Akelei (c) by Joachim Wenk

Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Zierlauch (c) by Joachim Wenk

blühende Stauden im  Mäuerchen-Beet (c) by Joachim Wenk
blühende Stauden im  Mäuerchen-Beet (c) by Joachim Wenk

Wenn die dann alle verblüht sind, wird es wohl mit den Stockrosen weiter gehen. Sie treiben schon unzählige Blütentriebe.

Stockrosen (c) by Joachim Wenk
Stockrosen (c) by Joachim Wenk

Aus dem Vorgarten gehen wir ein paar Stufen nach oben. Begleitet werden wir vom Balkanstorchschnabel in den Fugen der Treppen. 

Balkanstorchschnabel in den Treppenfugen (c) by Joachim Wenk
Balkanstorchschnabel in den Treppenfugen (c) by Joachim Wenk

Im Beet auf halben Weg nach oben, blühen die Haferwurzeln. Leider ist das Foto unscharf. Ein neues Konnte ich am nächsten Tag nicht mehr machen, weil sie sich nicht öffneten. Sie ahnten wohl vom Gewitter und vom Regen. 

blühende Haferwurzel (c) by Joachim Wenk
blühende Haferwurzel (c) by Joachim Wenk


Im oberen Garten angelangt steht man auf der Terrasse und vor dem Beet mit dem weißen Flieder und den Granitstelen. 

neues Beet bei der neuen Terrasse (c) by Joachim Wenk
neues Beet bei der neuen Terrasse (c) by Joachim Wenk

Das Beet habe ich vergangenen Sommer und Herbst, nach den Wegearbeiten neu bepflanzt. Gerade im Moment blühen die Storchschnäbel auf. 

Storchschnabel (c) by Joachim Wenk
Himalaya - Storchschnabel "Plenum" (c) by Joachim Wenk



Storchschnabel (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel (c) by Joachim Wenk

Storchschnabel (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel  Geranium collinum Hybride "Nimbus" (c) by Joachim Wenk

Von den kleinen und zarten Geranium-Blüten zieht bald das gelbe Tor  im hinteren Bereich des Gartens die Blicke auf sich.  


Blick in den hinteren Gartenbereich (c) by Joachim Wenk
Blick in den hinteren Gartenbereich zur Scheune (c) by Joachim Wenk


Wenn man es öffnet und in die Scheune eintritt, kann man ganz heimliche Blicke auf den Gemüsegarten werfen.

Blick aus der Scheune in den Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Blick aus der Scheune in den Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk


Den Gemüsegarten wollen wir noch genauer inspizieren. Dazu müssen wir erst den Eingang finden. Wir verlassen also die Scheune und blicken dabei auf eine Reihe Säulenobstbäume und das Apfelspalier. Auch der Haselnußbaum, unser Hausbaum, in Mitten der großen Wiese, ist beachtenswert.

Säulenobstbäume, Spalierobstsgestell und der Hausbaum (c) by Joachim Wenk
Säulenobstbäume, Spalierobstsgestell und der Hausbaum (c) by Joachim Wenk


Ein Weg führt von der Scheune  um das Staudenbeet vor dem Gemüsegarten herum.

das große Staudenbeet im Mai (c) by Joachim Wenk
das große Staudenbeet im Mai (c) by Joachim Wenk

Prächtig entwickeln sich die vor allem vom frühen Sommer bis in den späten Herbst hier blühenden Stauden. Letzte Frühlingsblüher sind noch immer auf der Bildfläche. Die lila Tulpen blühen nun schon seit vielen Wochen! Der Zierlauch ist seit kurzem offen.

das große Staudenbeet im Mai (c) by Joachim Wenk
das große Staudenbeet im Mai (c) by Joachim Wenk


Zierlauch im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Zierlauch im Staudenbeet (c) by Joachim Wenk


Letztes Jahr noch mühevoll und liebevoll als Sämlinge hochgepeppelt, kommt er dieses Jahr überall von allein. Die Rede ist vom Seidenmohn. Der erste präsentierte zu meinem Geburtstag seine Blüte. 

Seidenmohn (c) by Joachim Wenk
Seidenmohn (c) by Joachim Wenk

Und natürlich gibt es auch hier wieder den Storchschnabel. Eine meiner liebsten Stauden. 


Storchschnabel (c) by Joachim Wenk
Storchschnabel (c) by Joachim Wenk

Wenn man so am Staudenbeet entlang schlendert, gelangt man zum Eingang in den Gemüsegarten. 

Hier steht das Gemüse schön in Reih' und Glied. 



ischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk

Frisch angesetzt, verscheucht sie auch noch keine interessierten Besucher. Im Fass habe ich Brennesseljauche angesetzt.

Brennesjauche im Faß (c) by Joachim Wenk
Brennesjauche im Faß (c) by Joachim Wenk

 Der Grasschnitt vom Samstag liegt verteilt in den Gemüsereihen.

Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Mischkultur im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk


Bald gibt es den ersten Butterkohl zu essen.

Butterkohl (c) by Joachim Wenk
Butterkohl (c) by Joachim Wenk

Ich lege immer auch im Gemüsegarten wert darauf, daß es bunt zu geht. Dazu benötige ich Blumen. Die Dahlien und Ringelblumen oder Astern brauchen noch etwas. Wie gut, daß die Akeleien sich überall wie Unkraut vermehren. Lässt man hier und da eine stehen, wo sie eben nicht stört, bringt das eine attraktive Abwechslung ins Grün der Gemüsereihen.

Akelei im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
Akelei im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk

Manchmal blüht das Gemüse, oder wie hier bei den Kräutern der Schnittlauch, auch selbst ganz apart.
blühender Schnittlauch im Kräuterbeet (c) by Joachim Wenk
blühender Schnittlauch im Kräuterbeet (c) by Joachim Wenk

Wenn wir schließlich den Gemüsegarten wieder verlassen, blicken wir direkt auf den mediterranen Platz. 

Hausbaum und mediterraner Platz (c) by Joachim Wenk
Hausbaum und mediterraner Platz (c) by Joachim Wenk


Hier auf der Bank unter der Palme halten wir kurz inne und genießen, das Paradies um uns herum.

mediterraner Platz mit Bank unter der Palme (c) by Joachim Wenk
mediterraner Platz mit Bank unter der Palme (c) by Joachim Wenk

Ich hoffe der kleine Gartenrundgang hat euch gefallen. Alles konnte ich natürlich nicht zeigen und ein paar geheime Ecken werde ich mir auch immer noch übrig lassen. Schließlich weiß man nie wozu, man sie benötigt....

 (c) by Joachim Wenk
Geburtstagsgeschenk (c) by Joachim Wenk

So verbrachte ich ein Wochenende des Genusses, der unendlichen Freude über den schönen Garten und bin zum ersten Male wirklich dankbar. Dankbar, daß es immer überall regnet, auch in wenigen Kilometern Entfernung, nur bei uns nicht. Dieses Mal ist es ein Geschenk des Himmels, uns verschont zu haben. Keine 20 km entfernt, in Ansbach, (dort wohnen noch meine Eltern und die Familie meines Bruders) hat es am Abend gehaust. Meiner Mutter hat es alle Geranien am Fenster entblättert und ent-blütet.  Die Plastikübel der Rosen sind zerschlagen die Rosen  zerfetzt, genau wie das Mückengitter über dem Kellerschacht. Das Auto meines Bruders ist total verbeult. Ich mag gar nicht daran denken, wäre dieses Unwetter über uns nieder gegangen. Ebenfalls nur etwa 20km entfernt liegt das Flachslanden, das viele von euch sicherlich heute schon in den Nachrichten gehört und gesehen haben.

Also wirklich noch glücklicher als über die Pracht in meinem Garten bin ich über den Umstand, daß das Unwetter ungeheuren Ausmaßes, uns verschont hat. Bei uns hat es einfach nur geregnet. Endlich einmal stark, aber mehr eben auch GOTTSEIDANK nicht.

Hagel-Unwetter in Ansbach (c) by Joachim Wenk
Hagel-Unwetter in Ansbach (c) by Joachim Wenk

Hagel-Unwetter in Ansbach (c) by Joachim Wenk
Hagel-Unwetter in Ansbach (c) by Joachim Wenk

Freitag, 27. Mai 2016

Unfassbar, nur 8 Wochen, das sind nicht einmal zwei Monate...

Zu Beginn der Woche kam etwas Regen vom Himmel und am Mittwoch bedeckten Wolken fast vollständig den Himmer. Alles aber bei angenehmen Temperaturen. Ich nutzte die Gelegenheit und versetzte die letzten Gemüsejungpflanzen ins Freie. Es ist optimales Pflanzwetter gewesen. Jetzt sind die Beete alle bis aufs letzte Fleckchen Erde besetzt. 

Gurken, Ufokürbisse und Zucchini stehen an Ort und Stelle. Kohl habe ich nachgepflanzt, wo einzelne Pflänzchen nicht richtig angegangen waren. Der Majoran, ein Gewürz, das ich zum ersten mal anbaue, steht als winzigste Pflänzchen im Beet. Ebenso winzig ist der  Neuseeländer Spinat. Gesät vor vielen vielen Wochen im Wohnzimmer. Dann nach ein paar Wochen gekeimt und gewachsen. Irgendwann ins Gewächshaus raus gestellt und nicht daran gedacht, daß er ja im Herbst auch erfriert. Es kam ein sehr kalte Nacht und seither wuchs der  Neuseeländer Spinat mehr rückwärts als vorwärts. Das war wohl zu kalt. Trotzdem habe ich ihn ausgepflanzt. Vielleicht wird da noch etwas deraus. Gestern habe ich auch an der Stelle, wo letztes Jahr einer stand, zwei Sämlinge gesehen. Was für eine Freude. Ich hätte nicht gedacht, daß er noch Samen ausgebildet hat, vor dem Abfrieren, weil auch letztes Jahr mir die Anzucht und Kultur dieses Gemüses nicht gelingen wollte. 

Wie viel robuster sind da doch die Salatpflanzen. Meine Saatversuche dieses Jahr brachten unterschiedlich starke Jungpflanzen hervor. Zum Wegwerfen waren sie mir alle zu schade und so habe ich sie, egal wie mickrig sie waren, ins Beet gesetzt. Immer mit der Idee, dass sie schon wachsen werden, wenn sie es denn wollen. 

Kopfsalatpflanzen (c) by Joachim Wenk
3. April Salat
 Und heute weiß ich, es hat sich gelohnt. So sieht das Ganze 8 Wochen später aus. Der Salat wird fleißig geerntet und schmeckt erstklassig.

Nach der letzten großen Pflanzaktion jetzt habe ich natürlich auch noch einmal Fotos gemacht. Abends dann, saß ich vor dem PC und sortierte meine Gartenfotos aus dem April. Da fiel mir das Bild oben vom Salat am 3. April in die Hände. Wahnsinn, wie sich das Bild verändert hat! Genau diese Reihe habe ich just heute auch fotografiert.

Kopfsalatpflanzen (c) by Joachim Wenk
25. Mai Salat


Gleich interessierte mich, ob es da noch weitere Fotos zur Gegenüberstellung gibt. Und ich wurde fündig. Mir war  klar, daß ich das hier veröffentlichen muss. Denn genau das ist es doch, was uns Hobby-Gärtner jedes Jahr wieder auf's Neue in den Bann zieht. Dieses Explodieren der Natur, nach so langer Zeit des  Spätherbstes und Winters und Teile des Frühlings. Ich glaube, das ist  auch etwas, was uns nie langweilig wird. Etwas wobei ein Gartenbegeisterter wohl nie abstumpfen wird, egal wie viele Jahre er das Schauspiel schon hat sich wiederholen sehen.



Ein paar zarte Pflänzchen sehr frühen Wirsings.

Wirsingpflanzen Butterkohl (c) by Joachim Wenk
3. April früher Wirsing/ Butterkohl

Sind nach ein paar Wochen kaum mehr wieder zu erkennen.

Wirsingpflanzen Butterkohl (c) by Joachim Wenk
25. Mai früher Wirsing/Butterkohl

Das Beet Anfang April...
Salatpflanzen Wirsingpflanzen Butterkohl (c) by Joachim Wenk
3. April Salat und Butterkohl


...und noch einmal Ende Mai. Links hinter dem Gurkengitter steht besagter Salat und rechts davon der frühe Wirsing. Noch weiter rechts steht ebenfalls Butterkohl und frühes Weißkraut. 


Gemüsebeet im Mai (c) by Joachim Wenk
25. Mai - das gleich Beet


Die Frühlingsaufräumarbeiten waren fast abgeschlossen und nun kam das Warten auf die  Bepflanzung und die Samen. Ach ja und die Wege waren auch noch nicht verlegt.
Gemüsegarten nach dem Frühlingsputz (c) by Joachim Wenk
3. April Gemüsegarten nach dem Frühlingsputz


So, gefällt es mir auf alle Fälle viel Besser. Das ist es worauf ich all die dunklen Wintermonate warte. 
Gemüsegarten im Mai (c) by Joachim Wenk
25. Mai Gemüsegarten im Mai


Damals, vor weniger als zwei Monaten freute ich mich, die Beeteinteilung gemacht und ein paar erste Pflänzchen gesetzt zu haben.


leere Gemüsebeete (c) by Joachim Wenk
3. April noch sind die Gemüsebeete leer


Jetzt war es mal wieder höchste Zeit das Unkraut zu hacken und geerntet wird auch schon fleißig. Freier Platz ist Mangelware. 
Mischkulturgarten Gemüsegarten im Mai (c) by Joachim Wenk
25. Mai ja, es waren nur 8  Wochen dazwischen

Hätten wir nicht Ende April noch einmal eine volle Woche Winter gehabt mit Eisregen, Schnee, Nachts knackig Frost und tags nur maximal 3-5°C, dann wäre das Gemüse wohl noch ein Stück größer.



Wintereinbruch im April im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
27. April  Wintereinbruch
 Gut, daß ich die Kartoffeln nicht im April schon gesteckt hatte. "Steckst mich im April, komm ich wann ich will, steckst mich im Mai, komm ich glei". Wie wahr. Die Winterwoche wäre sicher nicht dienlich gewesen. Also steckte ich im Mai die Kartoffeln und nach nicht einmal einer Woche waren sie schon alle über der Erde zu sehen.
die Kartoffeln wachsen (c) by Joachim Wenk
25.Mai die Kartoffeln kommen

Nochmal Frost im Kräutergarten. 
Kräuterbeet im April (c) by Joachim Wenk
24. April
 Jetzt wird um die Wette gewachsen. Kräuter kann ich schon seit einiger Zeit ernten. Sie bereichern die Dressings für den vielen Kopfsalat.
Kräuterbeet im Mai (c) by Joachim Wenk
25. Mai Kräuterbeet im Mai

So wie es ist, ist es aber gut. Die Pflanzen habe die Winterwoche gut verkraftet und wachsen jetzt beim Maienwetter so schnell, daß man beinahe zusehen kann. Der Hopfen, den ich täglich neu anbinden muß an seinem Rankstab, ist einer wahrnehmbaren Geschwindigkeit wirklich schon recht nahe. 



Dienstag, 24. Mai 2016

Tomaten und Paprika sind gepflanzt. Ein lang ersehnter Meilenstein im Gartenjahr.

Mitte Mai, die Eisheiligen sind vorbei und das ist ein lange ersehnter Meilenstein im Gartenjahr. 

Meine Paprika, Tomaten, Wildchili und Erdkirschen sowie das Basilikum sind nun gepflanzt. 

Für die Paprika habe nach dem Pflanzen gleich einmal ein Raster an Schnüren auf zwei Ebenen gespannt. 

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Die kleinen Pflänzchen stehen ordentlich im Beet und auf einmal fangen sie an, sich zu verzweigen und in die Höhe zu schießen. Ein Meter und mehr ist dabei gar nichts. Dann weiß ich wieder nicht, wie ich die mit schweren Früchten behängten dünnen Triebe stützen soll.

Dieses Jahr wird das anders! Sie können gleich im Rankgitter emporwachsen und sind automatisch gestützt. Jetzt müssen sie nur noch wachsen. 



frisch gepflanzte Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
frisch gepflanzte Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


Sechs Tomatenpflanzen haben im Gewächshaus Platz. Zwei verschiedenen Sorten. Tica und Pilu. Beide haben keine besonders erwähnenswerte Toleranz gegenüber der Braunfäule und kommen daher wieder ins Gewächshaus. Sicher ist sicher. Sollte im Freien die Braunfäule wieder einmal alles dahinraffen, kann ich noch auf die geschützt stehenden Pflanzen im Gewächshaus hoffen.

Zu ihren Füßen stehen, noch kaum zu erkennen das Basilikum mit dem wahnsinnig intensiven Aroma, drei Ananaskirschen oder Erdkirschen (die kleine Verwandte der Andenbeere) und drei Mini-Chilis. Die Chilis tragen so überreich jedes Jahr, feuerrot ist der kleine Busch dann im Herbst. Leider essen wir ja nicht scharf und trotzdem baue ich jedes Jahr, allein wegen der Optik (und zum Verschenken der kleinen, feurigen Schoten) diese pflegeleichte Pflanze an.

frisch gepflanzte  Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
frisch gepflanzte  Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


In der Aufzuchtstation steht Kopfsalat, der ins Beet will. Genauso geht es der Sellerie und dem Lauch. Beide sind jetzt am Mittwoch dran mit Auswandern ins Beet. Ein paar Kohlrabi- und Weißkrautpflanzen können auch bald ins Freie.

Neu gesät sind Sonnenblumen (die keimen im Freien wieder nicht, weil es einfach viel zu trocken ist) und Tagetessamen, die ich noch gefunden habe.

Gemüsepflanzenaufzucht im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Gemüsepflanzenaufzucht im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk


Das ist das Freiland-Tomaten-Beet. Hier stehen fast nur braunfäuletolerante Sorten, die der Seuche ein wenig die Stirn bieten können und nicht gleich tot zusammen brechen. Das Rankgerüst aus Wasserrohren und Schnüren ist genial.  Leider ist uns noch keine Idee für ein praktikables Dach darüber eingefallen, das in regenreichen Jahren die Tomaten etwas schützen könnte.

frisch gepflanzte Tomaten (c) by Joachim Wenk
Die Tomaten sind gepflanzt (c) by Joachim Wenk


Die Bohnen am Bohnenzelt sind mittlerweile auch gesteckt. Hier wird wieder die Blauhilde wachsen. An drei Schnüren kamen aber die Schwabenbohnen von der Christine ins Beet. Da muss ich mal sehen, was das für Bohnen werden.
frisch gepflanzte Tomaten (c) by Joachim Wenk
Tomaten an  Schnüren und die Bohnen an den Schnüren sind auch schon gesät (c) by Joachim Wenk


Damit ich sie auch gleich erkenne, habe ich den von Christine mitgelieferten und von ihr selbst gebrannten Pflanzensticker gleich an die Schnur gehängt.

Pflanzensticker für die Schwabenbohne (c) by Joachim Wenk
Pflanzensticker für die Schwabenbohne (c) by Joachim Wenk

Derweil ich im Gemüsegarten meist mit dem Gesicht  nach unten gerichtet, werkele, macht sich im restlichen Garten bereits wieder eine neue Schicht Blüher ans Werk.

Die Färberkamille beginnt öffnet ihre Blüten

Färberkamille (c) by Joachim Wenk
Färberkamille (c) by Joachim Wenk

und auch der Zierlauch.
Zierlauch (c) by Joachim Wenk
Zierlauch (c) by Joachim Wenk


So langsam sind dann auch alle Akeleien überall im Garten voll erblüht.

kelei und Flockenblume (c) by Joachim Wenk
Akelei und Flockenblume (c) by Joachim Wenk

Die Banane drängt mit ihren Blatttrieben ans Licht.

die Banane treibt inmitten der Stockrose, Brandkraut und Nachtkerzen (c) by Joachim Wenk
die Banane treibt inmitten der Stockrose, Brandkraut und Nachtkerzen (c) by Joachim Wenk

Und zum ersten Mal überhaupt blüht meine Strauch- oder Baumpfingstrose. Ich habe sie erst im Herbst gepflanzt und schon hat sie eine erste Blühte. Jetzt weiß ich auch, wie sie blüht und bin begeistert. Sie wird später einmal deutlich höher. Sie muss aber erst ein Astgerüst aufbauen.

Dieses Jahr ist sie noch sehr niedrig, so dass die Blüte in Mitten der sie umgebenden Vergissmeinnicht  baden kann. Ich genieße den Anblick, die Farbkombination und den Kontrast der riesigen Paeonienblüte zu den winzigen Vergissmeinnichtblüten.

blühende Baumpfingstrose inmitten Vergissmeinnicht  (c) by Joachim Wenk
blühende Baumpfingstrose inmitten Vergissmeinnicht
 (c) by Joachim Wenk