Donnerstag, 21. April 2016

Traumhafte Frühlingsbilder vor dem Wetterumschwung am Wochenende

Bevor nun am Wochenende der April ein Machtwort spricht und seinem Namen wettermäßig alle Ehre macht, schwelge ich heute erst einmal noch in den herrlichen Erinnerungen der vergangene Tage. Ab Samstag werde ich die Bilder dann brauchen, um mir bei eisigem Wind und wenigen Graden über Null, schöne Gedanken zu machen. 

So jedenfalls sieht der Garten bei 28°C in der Sonne und 18°C im Schatten aus. Über die Menge düsterer Wolken am Himmel macht ihr euch am besten selbst, beim Betrachten der Fotos, ein Bild. 

Es ist wieder an der Zeit den Rasen zu mähen. Zuvor schnell noch ein paar Frühlingsblumenfotos machen und dann auf den Mäher. Weit kommen wir nicht, dann ist er kaputt. Im hohen Gras war das Gummispielzeug vom  Hund leider nicht zu sehen. Das Mähwerk vom Aufsitzmäher allerdings hat es gefunden. Nun ist der Mäher in der Werkstatt und wir durften alles mit dem normalen Rasenmäher bewältigen. Da weiß man erst wieder, was man am Aufsitzmäher mit dem großen Auffangbehälter hinten daran hat. Unzählige Male mußte das kleine Körbchen des anderen Rasenmähers geleert werden. Das verdoppelt dann fast die zurück gelegte Strecke. 
Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen (c) by Joachim Wenk
Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen (c) by Joachim Wenk



Schließlich ist es geschafft. Übrigens, keine Angst, die Gänseblümchen und Löwenzähne sind in wenigen Tagen wieder am Blühen.

 (c) by Joachim Wenk
Die Blüten kommen bald wieder, ab und an muß man eben den Rasen mähen (c) by Joachim Wenk


Hier vor dem Haus wird noch lange nicht gemäht. Auf der rechten Seite blühen bereits die weißen Narzissen.

weiße Narzissen im Rasen (c) by Joachim Wenk
weiße Narzissen im Rasen (c) by Joachim Wenk


Zur Linken, die gelben Narzissen sind mittlerweile verblüht. Das fällt im ersten Moment gar nicht auf, weil ja nun wieder alles Gelb ist. Der Löwenzahn ersetzt die Zwiebelblumen.

Die Tulpen stehen schon bereit und öffnen auch bald ihre Knospen. Dann herrscht nicht mehr Gelb vor, sondern Rot und Fliederfarben.

Blumenwiese und Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk
Blumenwiese und Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk


Die ersten Tulpen im Staudenbeet glühen bereist feuerrot in der Sonne.

rote Tulpen vor gelbem Löwenzahn (c) by Joachim Wenk
rote Tulpen vor gelbem Löwenzahn (c) by Joachim Wenk


Es ist nicht lange her, daß hier das Futterhäuschen für die Vögel darauf stand.  Jetzt, bei der Wärme, wird fleißig getrunken und nicht mehr gegessen.

Vogeltränke in der Blumenwiese (c) by Joachim Wenk
Vogeltränke in der Blumenwiese (c) by Joachim Wenk


Schön, wie so nach und nach die einen Darsteller sich nach ihrem  Auftritt zurück ziehen und die anderen die Bühne betreten. Und wo  überall geblüht wird. Es sind immer wieder geliebte kleine Überraschungen, die ich sehr genieße.

Oh, hier habe ich Traubenhyazinten gesteckt? Ach ja, da habe ich doch mal die verblühte Schachbrettblume eingegraben. Hier? Ne, niemals habe Ich hier etwas reingepflanzt, wie kommt denn das da hin? So oder so ähnlich spreche ich gerade wieder des öfteren mit mir, beim Rundgang durch meinen Garten.

Traubenhyazinthen (c) by Joachim Wenk
Traubenhyazinthen (c) by Joachim Wenk


Manches habe ich aber wirklich gepflanzt und erinnere mich sogar daran. Über die Vergissmeinnicht freute ich mich ja bereits in einem meiner letzten Beiträge.

Vergissmeinnicht (c) by Joachim Wenk
Vergissmeinnicht (c) by Joachim Wenk


Ebenso über die Frühjahrsbepflanzung an der Haustüre. Die gelben Ranunkeln knallen so richtig rein, findet ihr nicht?
Frühlingsblüher im Kübel vor der Haustür (c) by Joachim Wenk
Frühlingsblüher im Kübel vor der Haustür (c) by Joachim Wenk


Die Stauden im Beet vor dem Haus wachsen wirklich traumhaft. Und überall Ableger und Sämlinge. Das freut den Geizhals in mir. Naja zumindest den Sparsamen, der bewusst mit seinen finanziellen Ressourcen umgeht. Ein Staude gekauft und im nächsten Jahr schon etliche davon überall verteilt. Das System gefällt mir!

Ach ja, wer findet die Bananenstaude im Foto? Sie beginnt auch wieder zu treiben. Das vergeht ihr wohl leider in der kommenden Woche mit Nachtfrost. Aufhalten wird es sie jedoch nicht.

Blick ins Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk
Blick ins Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk


Heute scheint die Sonne richtig abartig vom Himmel. Die gelben Tulpen sind kaum zu erkennen. Dennoch zeige ich das Foto hier, weil es so schön voller Leben und Wachstum ist. Hier haben sich die Färberkamillen (eine gekauft und jetzt ganz viele im Beet!) zu einem waren Teppich ausgesät.

Blick ins Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk
Blick ins Staudenbeet im April (c) by Joachim Wenk


Im Gemüsegarten hätte ich die Kartoffeln stecken können. Es kommt Bodenfrost und tagsüber erreichen die Temperaturen wohl keine zweistelligen Werte mehr. Warum soll ich dann die Knollen erschrecken  und  in den - dann recht kalten und nassen - Boden legen. Bei der Kälte wachsen sie nicht. Die sollen lieber noch etwas weiter vortreiben und kommen nach der Kaltwetterperiode in den Boden. Der sollte ohnehin mindestens 6°C haben, glaube ich mich zu erinnern.

Leider keimen meine Saaten im Beet einmal wieder, warum auch immer, sehr schlecht. Möhren sind keine zu erkennen, die Ackerbohnen kommen vereinzelt und selbst der Mangold zeigt sich nicht. Es ist sicher einfach viel zu trocken schon wieder.

Die Gemüsevorzucht im Gewächshaus läuft. So kann ich heute die Sellerie pikieren. Man hätte sie etwas früher sähen können.  Aber jetzt ist sie auch schon schön. Vergangenes Jahr, sah es zu der Zeit ähnlich aus und im Herbst erntete ich wundervolle Knollen. Allerdings werde ich die pikierten Pflänzchen nicht mehr ins Gewächshaus stellen, wenn am Wochenende der Nachtfrost kommt. Im Gartenbuch steht, daß sie jetzt locker sogar schon draußen stehen könnten. Zu beachten ist aber, dass sie schlecht oder gar keine Knollen bilden, wenn sie jetzt Frost bekommen. Dann schießen sie ins Kraut. Das will ich vermeiden. Das Gewächshaus ist aber nicht garantiert frostsicher. Sie stehen jetzt im unbeheizten Partyraum an der Terrassentür. Dort kommt jetzt kein Frost mehr hin.

Also setze ich mich ein wenig in die Sonne und kümmere  mich um die kleinen Pflänzchen.  Danach ist noch die Königskerze dran. Samen vom vergangen  Sommer kamen im Februar, glaube ich, in die Saatschale und jetzt wird pikiert. Im sonnigen Staudenbeet vor dem Haus sollen ein oder zwei Pflanzen stehen. Ab da werde ich mich wohl nicht mehr darum kümmern müssen, sie zu sähen und zu pikieren. Das übernehmen sie dann selbst.

Sellerie pikieren (c) by Joachim Wenk
Sellerie pikieren (c) by Joachim Wenk


Meine Hanfpalme hat den Winter im Freien überlebt. Das bedeutete, ich muß einen neuen Topf besorgen. Der Alte ist längst überfällig.

Gefallen hat mir der quadratische hier aus verrostetem Blech. Der sollte eine Weile halten. Und die Farbe passt sehr gut zur Umgebung. Nach einer Nacht im Regen allerdings waren die neuen Pflastersteine voller Rost. Und der geht nicht mehr ab. Wie sieht das dann nach einem Jahr aus?

So kann es nicht sein! Aber der Kübel ist doch gekauft und bezahlt.  Auf  Nachfrage beim Lieferanten erfuhr ich, daß Gartenbaubetriebe  diese Dinge mit Owatrol-Öl behandeln.  Das ist nun geschehen. Das Öl lässt sich leicht streichen,  fixiert den Rost, verhindert in großen Teilen weiteres rosten und lässt dem Kübel die rustikale Oberfläche. Klarlack, auch eine Alternative, hätte die Oberfläche und damit das gesamte Erscheinen, sehr zum Nachteil verändert.

In den Kübel kam eine Isolierung. Darauf dann das Heizkabel für den Winter. Noch nicht zu sehen ist die Teichfolie, die nun noch das Innere auskleidet, um das Heizkabel vor den organischen  Säuren und Wurzeln zu schützen. Am Samstag wird Erde besorgt und die Palme umgetopft.

Stahlkübel für die Palme (c) by Joachim Wenk
der neue Kübel für die Palme (c) by Joachim Wenk

Stahlkübel für die Palme (c) by Joachim Wenk
Zu guter Letzt noch der Ausblick von unserem Schlafzimmer auf die Blumenwiese im Vorgarten, den Dorfweiher und noch etwas anderes. Da seit mal gespannt. Ich werde demnächst darüber berichten....

Blick vom Haus in den Vorgarten (c) by Joachim Wenk
Blick vom Haus in den Vorgarten (c) by Joachim Wenk

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