Montag, 21. März 2016

Das Erdbeerfass mit Wurmhumusrohr ist bepflanzt.

Das Erdbeer-Fass ist bepflanzt.


frisch bepflanztes Erdbeerfass (c) by Joachim Wenk
frisch bepflanztes Erdbeerfass

frisch bepflanztes Erdbeerfass (c) by Joachim Wenk
frisch bepflanztes Erdbeerfass

27 Erdbeerpflanzen haben in den Pflanztaschen  und oben auf der ebenen Fläche Platz gefunden.

Ich habe verschiedene Sorten ausgesucht und dabei darauf geachtet, daß alle zusammen eine möglichst lange Reifezeit zusammenbringen. So hoffe ich, wirklich den ganzen Sommer frische Erdbeeren zur Verfügung zu haben.

Die Sorte Korona hab ich auch schon im Beet. Sie hat wirklich sehr große und sehr leckere Früchte. Die anderen Sorten werden eben hier probiert auf Geschmack und Pflanzengesundheit.  Gespannt, bin ich auf die Ostara, die kleinere Früchte tragen soll, aber die dann über mehrere Monate.

Ich hatte schon einmal eine solche Erdbeere, deren Früchte aber wirklich sehr klein waren und fast schon an Walderdbeeren erinnerten. Die Beerchen waren mir zu klein. Die Früchte der Ostara sollen schon "richtige" Erdbeeren sein, laut Katalog.

  • 6x Honeoye Reifezeit Anfang Juni
  • 6x Korona Reifezeit Ende Juni
  • 6x Pegasus Reifezeit Ende Juni bis Anfang Juli
  • 6x Florence Reifezeit Ende Juni bis Anfang Juli
  • 3x Ostara Reifezeit Juli bis Oktober


Bevor ich am Sonntag die Erdbeeren pflanzen konnte, mußt das Fass aber noch mit Erde befüllt und das Wurmhumusrohr eingepasst werden.

Über die untere Öffnung des Wurmhumus-Rohres habe ich noch ein Geflecht aus etwas dickerem ummantelten Draht geflochten.

Wenn irgendwann die verrotteten Bio-Abfälle das Rohr bis oben hin gefüllt haben, ist ja eine weitere Wurmkompostproduktion nicht möglich. Meine Idee, und ich hoffe es funktioniert, ist, daß ich das Rohr mit leichten Drehbewegungen dann  nach oben hinaus ziehen kann. Dann wird der Inhalt, wertvoller Wurmkompost, entnommen und das Rohr wieder in die Erde gedrückt. Damit nun der Inhalt des Rohres, also der Wurmhumus bei dieser Aktion auch im Rohr bleibt und herausgehoben werden kann, hält das Drahtgeflecht den Humus im Rohr fest. So kann er nicht nach unten heraus rutschen.


Wurmhumus-Rohr für Erdbeerfass (c) by Joachim Wenk
Wurmhumus-Rohr mit Draht zum besseren Entleeren des später mal vollen Rohres


Schließlich kam ein  Schicht Erde ins Fass. Dann wurde das Rohr darauf gestellt, mit einer Schüssel die obere Öffnung verdeckt, und Erde eingefüllt.

Als Erde verwende ich hier ein Gemisch. Etliche Eimer und Kübel habe ich über die letzten Wochen mit Maulswurfserde gesammelt. Zum Einen kamen die Haufen aus der Wiese im Garten  mit hinein und zum anderen die vielen Maulwurfshaufen von der Wiese bei den Karpfenweihern. Dann habe ich noch ein paar Schaufeln gut verrotteten Kompost und einen ganzen Schwung Torf mit eingemischt.

Den Torf habe ich nur verwendet, weil da noch seit vielen Jahren ein halber Sack Torf bei mir herum stand. Und den  habe ich nur gekauft, um ihn ihm das Wurzelgemüse einzulagern. Dafür konnte er über mehrere Jahre verwendet werden, stehts im  Herbst wieder angefeuchtet und die Wurzeln eingelegt. Weil aber  Torf  nicht mehr gekauft werden sollte, um die Moore zu schonen, habe ich letzten Herbst das erste mal feuchten Sand genommen und es klappte hervorragend. Den verwende ich künftig immer und so ist der Torf definitiv übrig.



Erdbeerfass (c) by Joachim Wenk
jetzt wird das Fass endlich befüllt

Erdbeerfass (c) by Joachim Wenk
das Fass ist befüllt, jetzt kann sich die Erde setzen


Das Faß habe ich bis zum obersten Rand befüllt und gegossen. Die Erde setzt sich in solchen Fällen, warum man auch nicht sofort mit dem Pflanzen beginnen sollte.

Jetzt am Sonntag habe ich nochmal Erde nachgefüllt und die Erdbeeren gepflanzt.

Mit dem ersten Einfüllen von Bioabfällen in das Wurmhumusrohr warte ich noch. Jetzt ist es noch zu kalt, die Würmer sind nicht aktiv genug. Später werde ich dann etwas  Küchenabfälle, Gras, Grünmasse und Pappkarton einfüllen. Das beginnt dann zu zerfallen und dann kommen ein paar Würmer aus meiner Wurmfarm dazu. Ist der Bioabfall noch ganz frisch, können sie ihn nicht fressen. Er muß erst am Zermatschen sein, dann ist er für sie verwertbar.  Auch in der Erde, die ich eingefüllt habe waren Regenwürmer enthalten. Ich hoffe, sie vermehren sich durch die leckere Nahrung im Rohr und bauen die Biomasse in Dünger für die Erdbeeren um.

Wer noch einmal die ganze Entstehung des Erdbeerfasses nachlesen möchte findet hier die entsprechenden Beiträge:


Im Beet habe ich ebenfalls mit den Erdbeeren zu tun gehabt. Erdbeeren sollen künftig wieder ein eigenes Eck im Gemüsegarten haben und störten im Schneckenzaunbeet. Damit ich da mit der Motorhacke leichter arbeiten kann, darf kein ausdauerndes Grün drin stehen. Daher habe ich die erst im  Herbst gepflanzten Ableger meiner vieltragenden Korona nebst schon kräftig wachsendem Knoblauch dazwischen kurzerhand umgepflanzt.  Noch ist es kühl und bald vielleicht auch wieder feucht, da wachsen sie sicher schnell an. Im Moment ist der Boden schon so abgetrocknet, daß ich fleißig angießen musste. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die Beete für die Saaten vorzubereiten. Mal sehen, ob es, wenn ich Zeit habe, auch noch trocken ist.


Erdbeeren im Beet (c) by Joachim Wenk
Erdbeern im Beet

Erdbeeren im Beet (c) by Joachim Wenk
Erdbeeren im Beet 

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