Mittwoch, 20. Januar 2016

Reges Schaffen im Gemüsegarten

Man soll es doch nicht glauben. Wir haben Dauerfrost. Nachts ist es bitterkalt. Die Temperatur sinkt auf etwa zehn oder elf Minusgrade. Und doch ist da jemand im Gemüsegarten am Werkeln!

Und was soll ich sagen? Ich bin nicht wirklich "amused".

Maulwurfshügel im Schnee (c) by Joachim Wenk
da war einer fleißig unter Tage...

Jedesmal, wenn ich wieder neue Machenschaften von ihm oder ihr entdecke sehe ich gleich im benachbarten Gewächshaus nach. Und - toi toi toi - bis jetzt muß ich immer grinsen. Kein Maulwurfshügel im Gewächshaus. Das Betonfundament reicht offensichtlich tief genug in die Erde. Ein paar Mal schon war so ein Haufen direkt am Fundament. Da habe ich dann doch etwas nervös ins Haus geschaut. Selbst dann war nichts zu sehen. Da hat er sich wohl mächtig die Nase angestoßen, der Maulwurf auf seinem unterirdischen Weg.

Gemüsegarten im Schnee (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten im Januar

Staudenbeet im Schnee (c) by Joachim Wenk
in wenigen Wochen wird es hier wieder bunt

Was war der vergangene Sommer heiß. Nicht einmal hier unter der Haselnuß, meinem Lieblingssitzplatz, konnte man es ertragen. Heute stand ich hier und erinnerte mich an den Sommer, die unerträgliche Hitze und genoss dabei die kristallklare, reine, eisige  Winterluft in der Sonne. Immer wieder merke ich, was wir doch bei uns für unterschiedliche Wetterlagen und Temperaturen haben. Im Sommer waren 40°C jetzt -5°C am Tag und Nachts -11°C. Manchmal haben wir noch viel viel weiter unter Null. An all das müssen die ausdauernden Pflanzen bei uns in den Gärten angepasst sein. Und auch die Tiere.

Sitzplatz im Schnee (c) by Joachim Wenk
Sitzplatz im Winter


Ansonsten sieht es wirklich absolut friedlich aus. Es ist noch alles herrlich weiß zugedeckt. Der Wald strahlt weiß gezuckert im hellen Sonnenlicht. Ein herrlicher Anblick, wenn man so durch die Landschaft fährt. Das durfte ich heute, weil mein Hund in der Tierklinik den Zahnstein abgeschliffen bekam. Dazu musste er betäubt werden. Also früh zeitig raus, in die Klinik fahren. Herzklopfen. Aufgeregt, mehr als der Hund. Dann wieder heim und abwarten.Mittags dann beim herrlichsten Sonnenschein wieder ab ins Auto und durch die Winterlandschaft zum Tierarzt.

Dem Hund geht es gut. Recht müde hängt er gerade vor dem Kaminofen. Machen wir uns  also einen ruhigen Rest-Mittwoch.

(c) by Joachim Wenk
wieder wie neu -jetzt aber ohne Zahnstein, dafür unendlich Müde

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