Sonntag, 31. Januar 2016

Wie zeitig im Jahr kann man Gemüse vorziehen? Ein Versuch.

Und schon ist es wieder so weit. Der erste Monat im neuen Jahr ist geschafft. Der Frühling ist zum greifen nahe. Bislang zeigte sich der Winter nun wirklich von seiner sanften Seite. Lediglich ein paar Tage mit Schnee und vielen Frostgraden brachte er hervor. Jetzt ist es zwar recht ungemütlich draußen und es regnet bei starkem Wind, dennoch liegen die Temperaturen sowohl tags als auch nachts über dem Gefrierpunkt.

Jetzt haben wir dann schon Februar. Bald ist Fasching und früher war für mich immer klar, danach wird es besser mit dem Wetter und man kann mit dem Frühling rechnen. Dieses Jahr ist der Fasching sehr früh. Vielleicht dauert es danach doch noch  etwas, bis es im Garten mit dem Wachsen beginnt. Trotzdem bin ich frohen Mutes. Mit jeder Woche, die frostfrei und ohne Winter vorbei zieht, sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß noch einmal für längere Zeit richtiger Winter kommt.

Jedenfalls regnet es viel und ich freue mich noch immer über jeden Tropfen. Vergangen Winter hatte es nichts geregnet und so trocken war dann auch das Jahr. Jetzt wird also erst einmal wieder der Wasservorrat der Natur aufgefüllt. Mir soll es recht sein.

Derweil laufen meine Saat-Versuche. Wie früh kann ich mit der Aussaat beginnen und welches Gemüse eignet sich dafür? Eine Antwort auf diese Frage finde ich  in keiner Literatur. Überall, wo ich nachlese, stehen unterschiedliche und zum Teil widersprüchliche Angaben. Wenn ich dazu auch noch das Internet zu Rate ziehe, mindert das meine Ratlosigkeit in keinster Weise.

Also teste ich selbst. Der Sommerlauch braucht in der Kinderstube wirklich lange, bis er wächst. Letzte Saison hatte ich ihn für mein Empfinden recht früh gesät. Ende Februar kam er in die Saatschale. Dadurch hatte ich das erste mal im späten Sommer vielen und sehr schönen Lauch zu ernten. Laut Sortenbeschreibung hätte die Ernte aber früher einsetzen sollen.

Dieses Jahr habe ich ihn, wie im Katalog empfohlen, gleich Anfang Januar gesät. Weil er es warm möchte zum Keimen, steht er auf einer Heizmatte. Er ist schön gekeimt und pikiert. Heute habe ich noch einmal nachgesät. Ich will ja nicht allen Lauch zur gleichen Zeit ernten. Zudem sehe ich so vielleicht auch Unterschiede und weiß im kommenden Jahr, wann ich wirklich sähen sollte.


Sommerlauch Hilari (c) by Joachim Wenk
Sommerlauch Hilari - gesät Anfang Januar 2016


Salat Briweri habe ich ebenfalls Anfang Januar gesät. Er keimt  bereits ab 2°C und steht daher im etwa 10°C warmen Überwinterungsraum der Kübelpflanzen.

Salat Briweri (c) by Joachim Wenk
Salat Briweri - gesät Anfang Januar


Bei der Saataktion in der ersten Janaurwoche kamen auch ein paar Samen von Rukola und vom Winterportulak in den Boden. Allerdings im  Gewächshaus.Darüber liegt zum Schutz noch  ein Vlies.

Dann kam der Frost mit Nachttemperaturen unter -10°C und tags maximalen -4°C.  Schließlich verschwand der Schnee und im Gewächshaus keimten der Portulak und Rukola. Bei diesen beiden bin ich eigentlich ganz guter Dinge. Immerhin neigen beide schließlich dazu, sich selbst auszusähen, wenn man sie in einer Ecke im Garten wachsen lässt. Da fallen dann auch im Herbst die Samen auf den Boden, liegen den ganzen Winter dort und beginnen im Frühjahr ganz von allein zu keimen. Dann sollte es hier im Gewächshaus doch eigentlich auch  klappen.

Heute habe ich noch eine Reihe  Rettich gesät, den Salat Briweri nun auch gleich in den Gewächshausboden (also ohne Vorzucht in Saatschale) und Spinat Butterflay. Ich bin jetzt immer mutiger und entschlossener. Nur so werde ich wissen, was geht und was nicht. Und was soll schon dabei passieren, außer, daß es eben nichts wird.

Am Samstag Morgen hatte der Boden im Gewächshaus 8°C, während ich im Freiland nur 5°C messen konnte. Es ist also doch etwas wärmer im Gewächshaus, als draußen.

Zwischen den Saatreihen liegen wassergefüllte Plastikkanister. Über alles stülpe ich schließlich noch das Vlies. Auch ein Fass mit Wasser steht auf dem Weg im Gewächshaus. Das Wasser soll sich tagsüber aufheizen, oder zumindest etwas an Sonnenwärme aufnehmen. Nachts gibt es dann die dann an die Umgebung ab und puffert die Temperaturunterschiede etwas. Professionelle Methode auch für den Hobbygärtner sind die schwarzen Plastischläuche mit vielleicht 10cm Durchmesser. Auch sie werden mit Wasser gefüllt zwischen die Reihen als Wärmespeicher gelegt.

Wasserkanister als Wärmespeicher im Gewächshaus (c) by Joachim  Wenk
Wasserkanister als Wärmespeicher im Gewächshaus


Im Garten selbst habe ich angefangen, die Staudenbeete zu säubern. Die Frühlingsblüher schieben sich schon überall mächtig aus dem Boden. Wenn ich noch länger warte, breche ich sie mir alle ab, beim Zurückschneiden der großen Staudenbüsche vom Herbst.

Winterlinge haben es ja leider noch immer nicht in meinen Garten geschafft. Dafür erfreuen mich bereits  die ersten Schneeglöckchen mit ihren Blüten.

Schneeglöckchen im Januar (c) by Joachim Wenk
Schneeglöckchen



Neben den  Aussaatversuchen, probiere ich auch wieder einmal etwas aus, das mir bislang noch nie gelungen ist. Champignons selber anbauen. Leider sind bisher nie welche in den diversen Zuchtpaketen gewachsen.  Vielleicht habe ich ja dieses Mal mehr Glück.

Die Brut ist in einem Pappkarton im Plastikbeutel. Den schlägt man über die Kartonränder, füllt die mitgelieferte Erde darüber. Mit der ebenfalls im Paket enthaltenen, durchlöcherten Folie deckt man alles ab und stellt es temperiert auf.

So steht die Champignonzucht jetzt für etwa 10 Tage bei 18°C im Heizungskeller. Danach wird sie kühler gestellt und die Pilze sollen anfangen zu wachsen. Na, ich bin mal gespannt, wie viel da bei mir wächst und wie die Pilze dann schmecken.

Champignons selbst kultivieren (c) by Joachim Wenk
Champignons selbst kultivieren

Champignons selbst kultivieren (c) by Joachim Wenk
Champignons selbst kultivieren 

Champignons selbst kultivieren (c) by Joachim Wenk
Champignons selbst kultivieren 

Champignons selbst kultivieren (c) by Joachim Wenk
Champignons selbst kultivieren



Während im Garten das große Wachsen und Blühen sich also gerade noch eher unbemerkt auf die Startposition begibt, blüht es im Zimmer umso bunter. Meine Orchideen, blühen rund ums Jahr und die Calanchoe blüht meist ab Weihnachten, wenn die Tage kurz sind und sie somit nur wenig Licht abbekommt.

blühende Orchidee (c) by Joachim Wenk
Blühende Orchidee

blühende Orchidee (c) by Joachim Wenk

blühende Calanchoe (c) by Joachim Wenk
blühende Calanchoe

Donnerstag, 28. Januar 2016

Kräuterbutter wirklich selber machen

Habt ihr schon einmal Kräuterbutter selber gemacht? 

Nein! Ich meine damit nicht, leckere Kräuter und Gewürze mit weicher Butter zu vermischen. 

Das war gestern. 

Als leidenschaftlicher Selber-Macher ist es für mich jedenfalls ab sofort klar, daß ich auch die Butter dazu selber mache. 

Nein! Die Zeit dafür hat jeder. Das dauert nicht länger, als es auf die herkömmliche Art zu mchen und ist damit einfach noch viel spannender und witziger.

Also, wie geht es und wie macht man das? 

Auf dem Foto seht ihr alle benötigten Zutaten. 


Kräuterbutter selbst gemacht (c) by Joachim Wenk
so machen wir Kräuter-Butter selber

Genau genommen braucht man:

200ml süße, zimmerwarme Sahne
1Teel. klein gehackte Kräuter
1/2 Zehe gepresster Knoblauch
1/2 Teel. Salz

Zusätzlich:
etwas klares Wasser
1 Schüttelbecher

Die Kräuter werden klein gehackt. Ich habe jetzt im Januar, auch die grünen,würzigen Triebe von den Gemüse-Sprossen aus meinem indoor-"Küchen-Garten" verwendet. Dazu kamen noch ein paar Halme frischer Schnittlauch.

Alle Zutaten, bis auf das Wasser, werden in einen Schüttelbecher gegeben.

Jetzt wird geschüttelt. Nach ein paar Sekunden merkt man, daß keine Flüssigkeit mehr geschüttelt wird.  Die Sahne ist fest geworden. Quasi Kräuter-Schlagsahne. Nun muß man noch etwas weiter schütteln und schon hat man Butter. Bei mir war das nach insgesamt etwa 40 Sekunden der Fall.


Kräuterbutter selber machen (c) by Joachim Wenk
 Aus Sahne wird Butter


Schüttelbecher öffnen und die Flüssigkeit abgießen. Zurück bleibt die fertige Kräuterbutter.



Kräuterbutter selber machen (c) by Joachim Wenk
Im Becher die Kräuterbutter, im Schüsselchen die abgegossene
Flüssigkeit


In den Becher füllt man nun kaltes Wasser, um die Butter  einmal zu spülen. Es wird kurz geschüttelt. Das Wasser wird ebenfalls abgegossen.

Jetzt kann die frische und wirklich selbst gemachte Kräuterbutter serviert werden. Von einem Becher Sahne erhält man etwa 150g Kräuterbutter.

fertig ist die wirklich selber gemachte Kräuterbutter


Köstlich auf frisches Brot, zu gebratenem Fleisch oder Ofenkartoffeln. Ich bin schon gespannt auf die Reaktionen im Sommer, wenn ich beim Grillen sagen kann: " Die Kräuter-Butter habe ich sogar selbst gebuttert".

Kräuterbutter selber machen (c) by Joachim Wenk
selbst gemachte Kräuter-Butter

Und im Sommer gibt es dazu die vielfältigen, hocharomatischen Kräuter frisch aus dem Garten. Im Frühjahr Bärlauch, im Sommer Petersilie. Vielleicht schmeckt auch Basilikumbutter mit einem Hauch Zitronenverbene. Majoran werde ich zum ersten Mal anbauen. Der kommt in die  Kräuterbutter zu frisch gegrillten fränkischen Bratwürsten.

Ungeahnte Variationen tun sich gerade vor meinem inneren  Auge auf. Ich werde auf alle Fälle nun oft einen Becher Sahne mehr im Vorrat haben....

Sehr edel zum Steak schmeckt folgende Kräuterbutter (Butter à la Café de Paris aus dem Tupperware Rezeptheft let's shake)

250g zimmerwarme Sahne
2 Teel frisch gehackte Kräuter (zum Beipsiel Petersilie, Schnittlauch,Winterheckenzwiebel, Majoran, Thymian)
1 kleine Zehe Knoblauch, gepresst
1 Teelöffel Paprikapulver
2 Teelöffel Cognac
1/2-1 Teelföffel Salz

Die Zutaten im Schüttelbecher so lange verschütteln, bis die Butter sich verklumpt und von dern Molke trennt.

Molke abgießen und klares, kaltes Wasser einfüllen. Wieder schütteln (Butter reinigen). Dann in einem feinen Sieb die Molke von der Butter abtropfen lassen.

Jetzt kommen noch dazu:
1/2 Teelöffel Sardellenpaste
1/2 Teelöffel Senf
nach Geschmack Salz und was sehr gut schmeckt: ein paar Kapern.

Butter à la Café de Paris (c) by Joachim Wenk
Butter à la Café de Paris aus dem Tupperware Rezeptheft let's shake (c) by Joachim Wenk

Mittwoch, 20. Januar 2016

Reges Schaffen im Gemüsegarten

Man soll es doch nicht glauben. Wir haben Dauerfrost. Nachts ist es bitterkalt. Die Temperatur sinkt auf etwa zehn oder elf Minusgrade. Und doch ist da jemand im Gemüsegarten am Werkeln!

Und was soll ich sagen? Ich bin nicht wirklich "amused".

Maulwurfshügel im Schnee (c) by Joachim Wenk
da war einer fleißig unter Tage...

Jedesmal, wenn ich wieder neue Machenschaften von ihm oder ihr entdecke sehe ich gleich im benachbarten Gewächshaus nach. Und - toi toi toi - bis jetzt muß ich immer grinsen. Kein Maulwurfshügel im Gewächshaus. Das Betonfundament reicht offensichtlich tief genug in die Erde. Ein paar Mal schon war so ein Haufen direkt am Fundament. Da habe ich dann doch etwas nervös ins Haus geschaut. Selbst dann war nichts zu sehen. Da hat er sich wohl mächtig die Nase angestoßen, der Maulwurf auf seinem unterirdischen Weg.

Gemüsegarten im Schnee (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten im Januar

Staudenbeet im Schnee (c) by Joachim Wenk
in wenigen Wochen wird es hier wieder bunt

Was war der vergangene Sommer heiß. Nicht einmal hier unter der Haselnuß, meinem Lieblingssitzplatz, konnte man es ertragen. Heute stand ich hier und erinnerte mich an den Sommer, die unerträgliche Hitze und genoss dabei die kristallklare, reine, eisige  Winterluft in der Sonne. Immer wieder merke ich, was wir doch bei uns für unterschiedliche Wetterlagen und Temperaturen haben. Im Sommer waren 40°C jetzt -5°C am Tag und Nachts -11°C. Manchmal haben wir noch viel viel weiter unter Null. An all das müssen die ausdauernden Pflanzen bei uns in den Gärten angepasst sein. Und auch die Tiere.

Sitzplatz im Schnee (c) by Joachim Wenk
Sitzplatz im Winter


Ansonsten sieht es wirklich absolut friedlich aus. Es ist noch alles herrlich weiß zugedeckt. Der Wald strahlt weiß gezuckert im hellen Sonnenlicht. Ein herrlicher Anblick, wenn man so durch die Landschaft fährt. Das durfte ich heute, weil mein Hund in der Tierklinik den Zahnstein abgeschliffen bekam. Dazu musste er betäubt werden. Also früh zeitig raus, in die Klinik fahren. Herzklopfen. Aufgeregt, mehr als der Hund. Dann wieder heim und abwarten.Mittags dann beim herrlichsten Sonnenschein wieder ab ins Auto und durch die Winterlandschaft zum Tierarzt.

Dem Hund geht es gut. Recht müde hängt er gerade vor dem Kaminofen. Machen wir uns  also einen ruhigen Rest-Mittwoch.

(c) by Joachim Wenk
wieder wie neu -jetzt aber ohne Zahnstein, dafür unendlich Müde

Montag, 18. Januar 2016

Winter im Garten

Es ist immer wieder schön, jetzt "alte" Fotos aus den Sommermonaten anzusehen. Kaum zu glauben, wie da alles grün war und wucherte und blühte. 

Ebnso mache ich mir manchmal im Sommer den Spaß,  Winterfotos anzusehen. Man nimmt dann einfach noch bewußter war, wie herrlich alles im Moment im Garten gedeiht. 

Daher kommen heute einfach ganz aktuelle Fotos vom Winter im Garten. Wir haben auch einmal richtig Schnee. Alles ist zugedeckt und sieht wieder ordentlich aus. Der Schnee schützt alles unter ihm vor allzugroßer Kälteeinwirkung. Am kommenden Wochendende bereits soll der Winterzauber schon wieder zu Ende sein und aus Dauerfrost werden wieder Dauer-Plus-Grade. 

Und ganz schön kalt ist es geworden. Daher habe ich sogar die Fotos (vom Vorgarten) vpn der Wohnung aus gemacht. Rausgehen? Nein danke!
Schneesturm im Januar (c) by Joachim Wenk
Schneesturm am Nachmittag

Staudenbeet im Januar (c) by Joachim Wenk
mein Staudenbeet im Vorgarten mit Wintermantel

 Januar (c) by Joachim Wenk
ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Ging bisher schon viel Vogelfutter raus, so ist der Verbrauch im Moment noch einmal gestiegen. Die haben aber auch einen Kohldampf.
Vogelfutterhaus im Januar (c) by Joachim Wenk
am Vogelfutterhaus

Ich muß doch einmal auch selbst hinaus in den Winter. Der Vorrat an Brennholz im Wohnzimmer ist verbraucht. Nachschub liegt in der Werkstatt. Und die ist so unendlich weit vom Sofa entfernt. 


Landgarten im Januar (c) by Joachim Wenk
Blick in den Garten von der Haustüre aus

Landgarten im Januar (c) by Joachim Wenk
Seerosenbecken und Staudenbeet

Landgarten im Januar (c) by Joachim Wenk
einsam steht er in der großen Wiese - unser Hausbaum

Mittwoch, 13. Januar 2016

im Garten alles winterfest machen und drinnen sähen und ernten - mein Garten-Januar

Wir haben bereits Mitte Januar und es sieht so aus, als würde der Winter jetzt kommen. Heute ist es ungemütlich, wie den ganzen Winter noch nicht. Es regnet unendlich und der Sturm tobt seit 2 Tagen und Nächten übers Land. Zum Wochenende kommt Dauerfrost mit Nachts unter -10°C. 

Jetzt sind zwei Sachen von besonderem Interesse:

Hoffentlich kommt noch Schnee, bevor der starke Frost kommt. Das hilft den Pflanzen, da die  Schneedecke isoliert. Sie ist so etwas wie die Kuscheldecke für den Garten. Leider ist es bei uns häufig so, daß der Schnee erst dann kommt, wenn die klirrende Kälte vorüber ist. Den Wetterprognosen Glauben schenkend, bin ich diesmal aber guter Dinge. Es schneit sicher erst und dann kommt die Kälte. Egal wie es wird, ich kann nichts dran ändern. 

An der zweiten Sache allerdings, dem weiteren Winterschutz für meine Pflanzen, konnte ich sehr wohl noch heute etwas ändern. Somit mußte ich bei diesem Sauwetter also tatsächlich raus in den Garten. 

Lange haben wir überlegt, ob wir nun die Seerose jetzt rein holen. Ob der Frost das Wasser wohl dazu bringen könnte, die Betonringe zu sprengen? 

Was soll's. Danach jammern und die  Ringe nicht wieder dicht bekommen, kann vermieden werden. Ich lasse das Becken leer und hole sie ins Palmenhaus. Als sie noch im Regenfass stand kam sie schon im November nach drinnen, damit die Tonne nicht auffriert. Jetzt konnte sie schon bis Januar draußen bleiben. 

Die Palme ist mit Heizkabeln und Isolierungen versorgt. Da der Wurzelballen das Empfindlichste an diesen Pflanzen ist, habe ich darum noch einmal einen Karton außen herum gepackt. 

So sieht nun also der mediterrane Platz im tiefsten Winter aus. 

(c) by Joachim Wenk
Leer ist es geworden auf dem mediterranen Platz




 Die Fenster im Palmenhaus sind uralte second-hand-Fenster. Zum Lüften muß man die nicht einmal aufmachen, so kann es durch die  Ritzen hindurch ziehen. Darum gibt es auch innen für die Zitruspflanzen eine Vlies-Abdeckung.

(c) by Joachim Wenk
Vlies-Schutz für die Zitruspflanzen im Palmenhaus


Die neuen kleinen Apfelbäumchen mit den kleinen Töpfen habe ich ins Hühnerhaus gestellt. Dort sind sie ein wenig von der Witterung geschützt.

Jetzt sind wir glaube ich gewidmet. Der Winter kann kommen.


Wie viel Frost hält wohl der Rosenkohl aus? Klar, er kann über Winter draußen bleiben, heißt es.  Das heißt aber nicht, daß er beliebig viel Kälte aushält. 

Somit habe ich  heute die meisten und vor allem schönsten Röschen geerntet. Dern Rest lasse ich draußen. So kann ich sehen, wie er die niedrigen Temperaturen übersteht. Das sind wichtige Erfahrunge für's nächste Jahr.  Die Pflanzen hingen von unten bis oben, was über ein Meter Länge bedeutet, voll mit Röschen. Schließlich waren es nach dem Putzen noch gute zwei Kilogramm Rosenkohl, die blanchiert und eingefroren wurden. 

eigener Rosenkohl im Januar (c) by Joachim Wenk
Rosenkohl-Ernte im Januar


Beim Putzen vom Rosenkohl hatte ich genügend Zeit über meinen Garten zu sinnieren. Ist es nicht toll, dachte ich schließlich. Es ist Januar und bin noch immer am Ernten und Konservieren. So will ich es ja haben. 

Gleichwohl begann ja vor einer Woche die erste Aussaat.  Ihr erinnert euch, daß ich die frühe Aussaat einmal testen wollte, um heraus zu bekommen, wann für mich der früheste  und dabei nicht zu frühe Zeitpunkt ist, die ersten Gemüse zu sähen. 

Die Schale mit dem Salat stand im Partyraum. Der ist gut isoliert, aber vollkommen unbeheizt. Salat keimt bereits ab 2°C habe ich gelesen. Dafür keimt er nicht mehr, wenn die Temperatur über 22°C ansteigt. Die 2°C hatte der Salat allemal. Heute habe ich die Saatschale mit den ersten Keimlinigen ins 10°C warme Palmenhaus geschafft, weil bei 10° unter Null auch im Partyraum Frost sein wird. Da ich nicht, weiß, ob das der gekeimte Salat übersteht, gehe ich auf  Nummer Sicher. 

frisch gekeimter Salat im Januar (c) by Joachim Wenk
frisch gekeimter Salat


Auch den Sommerlauch habe vergangene Woche gesät. Er braucht es warm zu Keimen und stand daher am Fenster im beheizten Zimmergewächshaus. Lauch braucht sehr lange im Jugendstadium, bis er in die Puschen kommt. Sechs bis 8 Wochen nach der Aussaat kann er ausgepflanzt werden. Wenn er also Mitte März raus kann, dann ist die Aussaat jetzt wohl wirklich nicht zu früh. 


frisch gekeimter Lauch im Januar (c) by Joachim Wenk
frisch gekeimter Lauch im Januar



Derweil sprießt es in meinem Garten in der Küche munter weiter. Zu Weihnachten habe ich die Reste von den Weihnachtsmenüs einfach eingepflanzt. 


Gemüserste frisch eingetopft (c) by Joachim Wenk
Gemüsereste frisch eingetopft an Weihnchten


Mittlerweile kann ich ernten. Die Knoblauchsprossen sind so intensiv und doch mild nach Knoblauch schmeckend und die Zwiebeltriebe einfach nur köstlich.


 gewachsene Gemüserste  (c) by Joachim Wenk
die Gemüsereste sind bereit zur ersten Ernte Mitte Januar


So gibt es Anfang Januar frisches Brot mit Butter und Knoblauchgrün und Kräuterquark mit frischem Frühlingszwiebelgrün. Jetzt geht das gesunde Leben wieder los.

Naja zumindest nachdem noch die restlichen Plätzchen und Lebkuchen verspeist sind....


 (c) by Joachim Wenk
Kräuterquark mit frischen Frühlingszwiebeln und Butterbrot mit Knoblauchgrün - und das aus eigener Ernte im Januar




Samstag, 9. Januar 2016

Neue Apfelbäume für's neue Gartenjahr

Ein großes Paket stand gestern Abend vor der Haustüre, also wir heim kamen. Ich habe es schon mit großer Freude und Spannung erwartet. 

Ein super netter Mensch hat es mir zukommen lassen. Darin ist die Grundlage  künftiger Ernten. Ein weiterer Schritt in Richtung Selbstversorger. Es handelt sich um vier Apfelbäumchen. 

Meine Freude darüber ist sehr groß und hat eine längere Vorgeschichte. Schön, wie sich doch immer wieder im Leben so unerwartet schöne Dinge ergeben. 

Seit wir also unseren  Garten haben, fehlen mir eigene Obstbäume. Einen alten und kranken Apfelbaum haben wir wohl im Gemüsegarten stehen. Er trägt mal mehr und mal weniger. Wie lange überhaupt noch, kann man nicht sagen. Die Äpfel schmecken sehr gut, sind aber überhaupt nicht lagerfähig. 

Unser Grundstück hat zwar eine schöne Größe, dennoch ist genau genommen im Garten kein Platz für Obstbäume. Also haben wir 2014 ein paar Säulenobstbäume gekauft. Nach der guten Erfahrung mit so einem Baum entschieden wir uns für diese platzsparende Alternative. Entlang des Zaunes zu den Nachbarn, neben der Fuhr zur Scheune, ist ein Rasenstreifen, der dafür gut geeignet ist. 

Schließlich haben wir uns entschlossen, ein paar Bäume - denn ohne Obst ist man schließlich kein Selbstversorger - außerhalb des Gartens zu pflanzen. Die Quittenbäume stehen schließlich ebenfalls draußen hinterm Zaun, zwischen Straße und Garten. 

Im Herbst habe ich also einen Zwetschgenbaum bei den Karpfenweihern gepflanzt. Eigentlich wollte ich auch einen Apfelbaum kaufen. Eigentlich, denn im Gegensatz zur Zwetschge sind die Apfelbäume nicht selbstfruchtbar und brauchen einen Partner, damit es Äpfel gibt. Zudem wollte ich nicht irgendeine neue Züchtung aus dem Katalog oder Baumarkt. Da ich mich aber nicht auskenne mit all den Sorten, blieb es beim Zwetschgenbaum. Und ich hoffte weiter auf eine sich ergebende Gelegenheit, bei der ich dann die passenden Bäume beim passenden Lieferanten für uns finde. Auf diese Gelegenheit warte ich schon ein paar Jahre. Zuerst war ja noch genügend anderes zu tun.  Die Äpfelbäume mussten warten. 

Und plötzlich vor Weihnachten ergab sich diese  Gelegenheit. Innerhalb eines längeren E-Mail-Kontaktes bezüglich meiner alten Quittensorten vor dem Garten, die käuflich gerade nicht erhältlich sind, kamen wir auf Apfelbäume. Die veredelt mein Mail-Partner selbst, um alte und fast ausgestorbenen Sorten zu erhalten. 

Schnell einigten wir uns auf zwei Sorten, die glaube ich zu mir passen. Gesunde robuste Sorten, alte Sorten, Lageräpfel, keine Allerwelts-Äpfel. 

Eher zufällig kamen wir darauf, daß sie aber auf schwach wachsender Unterlage veredelt wurden und damit bei den Weihern eher unpraktisch sind. Dort brauche ich Halbstämme, damit die Rehe und Hasen nicht an die Zweige kommen und man unten hindurch fahren kann mit dem Aufsitzmäher. 

Ich erinnerte mich an den Besuch der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd. Dort begeisterten mich im Gemüsegarten die Spalier-Obstbäume. Dann stelle ich die neuen Bäume eben doch in den Garten, verlängere die  Reihe mit den Säulenbäumen. So komme ich also doch noch zu meinem Apfelspalier. 

Schließlich fanden sich auch noch Pflanzen, auf stark wachsender Unterlage, die für Halbstämme geeignet sind. 

Jetzt schließt sich der Kreis. Die vier "Bäumchen" stehen nun bereits in meinem Garten. Fürs Erste habe ich sie in  Töpfe gepflanzt. Die endgültige Pflanzung an den Weihern genau wie für das Spalier im Garten muß erst noch vorbereitet werden. 

Die Sorten sind also zwei "Hendunger Schneeäpfel" (so wie ich es verstanden habe, ist die wahre Sorte nicht mehr zu ermitteln und so wurde der Name neu vergeben), ein Apfel der vom Veredler nach seinem Besitzer "Albert" getauft wurde, weil auch hier keine Sorte mehr ermittelbar ist. Schließlich noch ein "Mecklenburger Königsapfel" (diese Sorte ist im Handel erhältlich). 

Was für ein spannender Beginn des Gartenjahres 2016. Ich freue mich total auf die "Obstwiese" und das Spalier. 




Apfelbaum Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
meine neuen Apfelbäume



Apfelbaum Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
Apfelbaum Jungpflanzen - für's Erste in Töpfe gepflanzt

Apfelbaum Jungpflanzen (c) by Joachim Wenk
vor dem Hühnerhaus stehen sie ein wenig geschützt. Bei starkem Frost könnte ich sie rasch ins Haus stellen

(c) by Joachim Wenk
hier beim Zweitschgenbaum kommen die zwei stark wachsenden Bäumchen hin


Und hier kommt das Spalier hin. Hinten rechts vor der Scheune sind die vier Säulenbäme erkennbar. Die Paletten kommen natürlich noch weg und von denen bis zum rechten Bildrand kommen die zwei schwach wachsenden Bäumchen hin. Erzogen als ein Spalier mit dem Stamm in der Mitte und dann links und rechts waagerecht die Äste. Mal sehen wie hoch das ganze werden kann. In  Schwäbisch Gmünd war es sehr hoch. Ich werde es schätzungsweise so 180-200cm hoch machen. Hier seht ihr den Ideengeber für mein Spalier: Artikel über Landesgartenschau

Übrigens das Foto ist vom August 2015. Ich mag an die Hitze und Dürre garnicht denken, die in diesem Sommer herrschte....

(c) by Joachim Wenk


Sonntag, 3. Januar 2016

Im Küchen-Garten wächst es bereits prächtig

Jetzt sind sie leider schon wieder vorüber diese schönen und ruhigen Tage am Ende eines Jahres. 

Ich freue mich wirklich auch unterm Jahr auf die  Feiertage. Ein paar Tage nicht in die Arbeit müssen, nur daheim oder bei der Familie herumsitzen. Daheim hemmungslos herumgruschteln können, hier was machen oder dort und wenn dazu die Lust fehlt einfach am Sofa vor dem Fernseher und Kaminofen liegen. Kaffee und Plätzchen stehen bereit und der Hund liegt umterm Sofatisch. Ab und zu wendet er sich einmal oder legt sich auf den Rücken, damit er vor lauter Ruhen und Entspannen nicht wund liegt.

Ich nehme mir für diese Tage dann nichts fest vor, sondern mache das, was sich eben gerade ergibt. Vor allem aber genieße ich sie, damit ich auch im folgenden Jahr wieder davon zehren kann, mich in Freude darin erinnern werde und mit ebensolcher Freude und innerer Zufriedenheit die nächsten solchen Tage erwarten darf. 

Was wohl das neue Jahr bringt? Noch ist es ein unbeschriebenes Stück Papier oder eine weiße Leinwand. Ja, noch ist es ebenso unschuldig und rein wie besagte Mal- und Schreibunterlage. Hoffen wir, daß es  zwar unschuldig und rein bleibt, aber nicht unbedingt unbeschrieben. Ich jedenfalls warte jetzt gespannt auf das, was kommen wird. 

So langsam wird es wohl auch wieder Zeit, hier aus dem Garten zu berichten. Und siehe da, im Küchen-Garten wächst es schon fleißig und die erste Ernte steht kurz bevor. 

Über die Feiertage wird ja immer auch hier und da einmal etwas gekocht. Ich denke, das geht euch auch so. Als Gärtner und Selbstversorger denke ich dabei natürlich auch gleich wieder ans Anbauen. 

Vom Staudensellerie habe ich das untere Ende ein paar Zentimeter dick komplett abgeschnitten und eingepflanzt. Daneben stehen ein paar Knoblauchzehen, die bereits im Vorratsbehälter anfingen, grüne  Spitzen durch die weiße Hülle zu schieben. Wurzelpetersilie kam ebenso in den Kochtopf, wie in den Blumentopf. Hier habe ich  von zwei Wurzeln die oberen Enden etwa fünf Zentimeter lang abgeschnitten und eingegraben. Schließlich war nur noch Platz für zwei Lauchzwiebeln. Genau am 24. Dezember habe ich diesen Küchen-Garten oder den Garten in der Küche angelegt. 



Gemüsereste wieder wachsen lassen (c) by Joachim Wenk
Küchen-Garten bepflanzt am 24.12. 


Heute, am 3. Januar ist alles bereits am Wachsen. Auch die Wurzelpetersilie treibt aus. Bei ihr gelingt das Treiben nicht immer. Diesmal habe ich wieder Glück.

Gemüsereste wieder wachsen lassen (c) by Joachim Wenk
Küchen- Garten am 3. 1. 





Die Gemüsesamen für den Garten  liegen alphabetisch sortiert bereit. Die Aussaattabelle mit über 100 verschiedenen Gemüsesamen oder Kartoffeln und Zwiebeln ist fertiggestellt. Jetzt könnte es losgehen. 

Ihr werdet verwundert den Kopf schütteln. Tatsächlich sind etliche Samen bereits jetzt zu sähen. So steht es zumindest im Saatgutkatalog, auf den Samentüten oder im Biogartenbuch. Ich jedenfalls habe noch nie so früh im Winter gesät und weiß auch nicht, ob es gut ist. Gilt das überall, daß ab Januar oder Februar im unbeheizten Gewächshaus zum Beispiel Salat gepflanzt werden kann? Ist mein Klima dafür auch geeignet? Wir wohnen auf 460 Hm. Immer wieder stelle ich fest, daß diese Höhenmeter einen nicht zu  unterschätzenden Einfluß auf das Klima vor Ort haben. 

Ich kann das wohl nur herausfinden, wenn ich es ausprobiere. Jedenfalls werde ich jetzt im Januar noch den entsprechenden Salat sähen. Auch Winterportulak oder Rucola im Gewächshaus. Lauch im Zimmer. Der Winter ist gerade  zwar wirklich scheußlich aber bislang doch eher mild. Bis die Pflanzen ins Gewächshaus kommen, vergehen auch wieder ein paar Wochen. Und ich werde nicht sehr viel sähen. Aber probieren muß ich das dieses Jahr einfach. 

Habt ihr dazu  Erfahrungen? Wenn ja, wo wohnt ihr und wie waren die Erfahrungen? Das würde mich wirklich interessieren. 

Jedenfalls ist das Gewächshaus vorbereitet. Weil der Boden hier aus welchen Gründen auch immer extrem sauer ist, musste ich mir etwas überlegen. Seit dem Sommer messe ich mit einem elektrischen Gerät hier und im Gemüsegarten den Boden. Überall ist der PH-Wert so  zwischen 6 und 7. Im Gewächshaus ist er immer und überall bei 5. Ich weiß nicht, wie das zustande kommt. Nun habe ich Algenkalk gestreut. Damit er auch in den Boden hinein kommt, wurde gestern umgegraben. Ansonsten bin ich eher kein Freund des Umgrabens. Hier jedoch sah ich keine andere Möglichkeit, das weiße Pulver in den Boden hinein zu bekommen. 

Ob sich der ph-Wert  nun erhöht? Jedenfalls ist diese Hälfte nun fertig für die nächste Aussaat. Auf der andere Seite steht im Herbst gesäter und nicht mehr sehr gewachsener Feldsalat. Trotz mildem Winter und rechtzeitiger Aussaat habe ich einmal wieder das Phänomen des nicht-wachsen-wollens. Das beobachte ich so oft im Gemüsegarten. 

Gewächshaus im Winter (c) by Joachim Wenk
Gewächshaus mit saatbereitem Beet



Bei uns herrschen seit  ein paar Tagen Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt. Schnee kommt keiner, dafür Dauerregen. Und ich freue mich über jeden Regentag. Es ist ja so unendlich viel Wasser wieder aufzufüllen nach dem Katastrophensommer 2015. 

Heute morgen gefror das Wasser überall wo es hinfiel. Viele Büsche und Stauden biegen sich gen Boden, niedergedrückt von der Last des Eises. 

gefrierender Regen an den Zweigen (c) by Joachim Wenk
gefrierender Regen an den Zweigen 

gefrierender Regen an den Zweigen (c) by Joachim Wenk
gefrierender Regen an den Zweigen

gefrierender Regen an den Zweigen (c) by Joachim Wenk
gefrierender Regen an den Zweigen 

gefrierender Regen an den Zweigen (c) by Joachim Wenk
gefrierender Regen an den Zweigen 

gefrierender Regen  (c) by Joachim Wenk
gefrierender Regen 

Und nun noch ein paar Worte zu den Projekten die ich mir für 2016 vorgenommen habe. Diesmal ist kein großes Projekt bislang dabei. 

Das lose Steinmäuerchen auf der einen Seite der Einfahrt muß abgetragen werden. Der Erdhügel drückt es immer mehr nach außen. Zudem spült das Gießen oder der Regen immer die Erde darüber. Es soll neu aufgebaut und diesmal mit Mörtel vermauert werden. Zudem kommt ein Treppchen hinein, daß ich leichter ins Beet zur Pflege komme. Steine liegen neben der Brunnenhaube schon länger zu diesem Zweck bereit. 


 (c) by Joachim Wenk
die Natursteinmauer muß erneuert werden


Dieses Jahr muß auch das Rankgerüst für meinen Weinberg installiert werden. Pfosten, Erdhaken und Draht liegen eigentlich schon länger bereit. Nur die Zeit fehlte immer.

 (c) by Joachim Wenk
der Weinberg  braucht endlich sein Rankgerüst


Allerhöchste  Zeit wird es auch für unseren Partyraum. Das war schon 2014 als er fertig renoviert war. Einen Anstrich hat er bis heute nicht. Schön sieht er so eigentlich nicht aus. Da muß Farbe darauf. Aber welche? Das wenn wir schon wüssten.


 (c) by Joachim Wenk
der Hüttenzauber soll angestrichen werden


Dann werde ich, wenn alles klappt noch als Verlängerung meiner Säulenobstreihe ein Apfelbaumspalier anlegen. Die Idee verfolgt mich auch schon länger. Seit unserem Besuch auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd genau genommen. Das war im Herbst 2014. 
Manche Ideen brauchen eben etwas länger, bis ihre Zeit gekommen ist. 
Manchmal ist es dann aber auch nicht nur die Zeit, die vorhanden sein muß, sondern auch das Geld.

 (c) by Joachim Wenk
hier wäre ein Erdkeller optimal

Hier an der Stelle im Garten plane ich ein wieder großes Projekt. Über die ruhigen Tage hatte ich ausgiebig Zeit, das entsprechende Buch dazu zu lesen. Die Idee gibt es auch schon länger und das Projektergebnis brauche ich als Selbstversorger wirklich. 

Leider wird das wieder etwas aufwändiger und kostet eine Stange Geld. Daher liegt die Realisation, wenn sich nicht ein wohlwollender Spender zu erkennen gibt, für dieses Jahr auf alle Fälle noch auf Eis. 

Die Rede ist von einem gemauerten Erdkeller für meine Kartoffeln, Äpfel, Möhren, Panstinaken, Kren, Winterrettich, Sellerie, Dahlienknollen, Kraut und sonst noch hier gut aufgehoben wäre.
Der Hang an der Nordseite des Hauses jedenfalls ist ein guter Standort. Wann man von hier aus wohl auf eine Kellertüre blicken wird?