Montag, 28. September 2015

Sonnenhut - Bewässerungschläuche und die Frage, wie man einen Igel füttert

Am Freitag fuhren wir spät abends, nach der Arbeit, noch in den Baumarkt. Ein Strahler für's Geschäft musste noch besorgt werden.

Klar daß ich auf alle Fälle noch kurz in die Gartenabteilung musste. Draußen war es beinahe dunkel aber trotzdem sah man eine Staude in der Außenanlage noch immer ganz deutlich. Es waren die gelben Sonnenhüte. Also im allgemeinen kaufe ich ja meine Stauden bei den Fachgärtnereien. Wenn ich aber so hier und da beim Einkaufen einmal an einer vorbei komme, die ich eh schon längst hätte besitzen wollen, dann nehme ich sie eben dort vor Ort gleich mit. 

Ich schmökere ja in den verschiedensten Magazinen die irgendwie im Titel das Wort "Land" enthalten. Und da gibt es viele, ja sehr viele, von der Sorte. Die jeweils beschriebenen Gärten haben es mir angetan. Wie sind sie gestaltet? Wie sehen die Stauden aus? Sieht man Unkraut in den Beeten? Sind die Gärten aufgeräumter als meiner? Was wächst dort und wie kommt es am Foto rüber? Das sind so in etwa die Fragestellungen, die mich beschäftigen. 

Jedenfalls haben irgendwie alle Gärten immer (so kommt es mir jedenfalls vor) den Sonnenhut irgendwo in den Beeten stehen. So einen muß ich auch noch haben, war schon seit Monaten mein Beschluss. 

Jetzt habe ich einen. Am Samstag sofort in mein Staudenbeet im Vorgarten gepflanzt - und für sehr gut befunden.



Sonnenhut (c) by Joachim Wenk
Sonnenhut

Das war dann auch schon beinahe alles gärtnerische, das ich am Wochenende erledigt habe. Samstag Nachmittag ein Geburtstag und Sonntag Essen gehen mit der Familie. Da blieb gerade nur noch die Zeit zum Gießen. 

Es ist doch verrückt, ich stehe nun schon seit 4 Monaten im Garten und gieße, was der Brunnen her gibt um wenigstens in den Beeten einigermaßen die Bepflanzung am Leben zu erhalten. 

Der Rasen im Vorgarten hat sich noch immer nicht erholt. Die Rasenfläche im oberen Garten hingegen ist bereits wieder grün. Die  Fliederbüsche haben noch immer eingerollte Blätter, die der Forsythie hängen schlapp herunter. Die Stauden, auch sehr alte gut eingewachsene große Stauden hängen wie verwelkte Blumen in der Vase ohne Wasser. 

Rasen Ende September (c) by Joachim Wenk
der Rasen im September


Im Gemüsegarten unter den Pflanzen ist steinharte Trockenwüste und wenn man einen Lauch aus dem Boden holt rieselt die Erde wie Sand und Staub von den Wurzeln. Ernte ich hier und da eine Möhre, so ist diese biegsam und nicht knackig. 


(c) by Joachim Wenk
welker Winterrettich

Der Winterrettich oder Rosenkohl, die Agastache und der Brokkoli lassen die Blätter hängen. Es hilft nichts. Ein wenigen Tagen ist Oktober und ich muß noch immer meine Zeit im Garten mit Gießen verbringen. Ich habe das wirklich so satt mittlerweile. Aber die Gemüsepflanzen stehen zu schön im Beet, als dass ich sie jetzt noch vertrocknen lassen könnte. Nein, die werden jetzt eben noch gegossen und dann geerntet und gegessen. 

Palmkohl (c) by Joachim Wenk
ohne mehrmaliges Gießen pro Woche - auch Ende September - wäre das nicht möglich
In den Staudenbeeten liegen seit ein paar Jahren Schwitzschläuche. So muß ich nicht überall mit der Brause selbst da stehen und wässern. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Die Erfahrung zeigt aber, daß die Schläuche nicht lange halten. Ich kann nicht sagen, wie viele Löcher es dieses Jahr gab. Mit den Gartenschlauchverbindungsstücken habe ich sie gestopft. Also das Loch herausgeschnitten und den Schlauch wieder verbunden. Mancher Schlauch besteht mehr aus Schlauchverbindungsstücken als aus Schwitzschlauch. Die müssen also nächstes Jahr erneuert werden. Weil sie aber nicht lange halten und auch zu wenig Wasser heraus kommt, versuche ich gerade Beregnungsschläuche. Also Schläuche mit in regemäßigem Abstand eingestanzten Löchern, aus denen dann Wasser spritzt. 

Auch hier konnte ich bereits Erfahrung sammeln. In ein voll bewachsenes Staudenbeet im Sommer bekommt man so einen Bewässerungsschlauch einfach nicht mehr ordentlich verlegt. Das muß im Frühjahr geschehen, so lange die Stauden noch nicht da sind. Mein Schlauch liegt nicht überall am Boden ist verdreht und spritzt oft mehr in die Nachbarschaft, als ins Beet. Ich werde nächstes  Jahr einmal schauen, ob es die von mehreren Firmen und vielleicht in unterschiedlicher Ausführung gibt. Mein jetziger Testschlauch ist vom Extrem-Billig-Ramschmarkt. Ich wollte mir das einfach einmal anschauen und sehen wie es funktioniert. Es ist ein flaches Band und die Löcher alle von Oben nach Unten hinein gespickt. Es würde aber fast mehr Sinn machen, es wäre ein runder Schlauch und die Löcher rings herum hineingebohrt. So würde dann das Wasser nicht nur in dünnem Strahl senkrecht nach oben spritzen sondern eine breitere Fläche um den Schlauch bewässern. Mal sehen, was es da so alles gibt. Wenn also jemand von euch damit Erfahrung hat und auch eine Marke besonders gut findet oder empfehlen kann, bitte meldet euch mal bei mir. 



Ich bin wirklich gespannt, wie der Winter in diesem verrückten Jahr voller Extreme wird. 

Diese Woche sollen die Nacht-Temperaturen ja bis auf 1°C absinken. Mal sehen was danach die Tomaten machen. Jedenfalls sind bereits drei große Kisten voll grüner und halbroter Tomaten im Haus. Mit je einer Banane oder einem Apfel bestückt können sie nun nachreifen. Ich komme doch sicher noch zu meinem Ketchup, den ich einmal probieren möchte. 

Kürzlich habe ich gegen Mittneracht, als ich den Hund noch einmal zum Pinkeln hinaus ließ, zum ersten Mal für 2015 den Igel im Garten gesehen. Ein sehr kleines Kerlchen. Zu klein. Wie sollte er auch wohlgenährt sein, da er doch seit Monaten kein Essen findet. Ich habe einmal von einer Igel-Frau gehört, daß man Katzen-Naßfutter als Ergänzung hinstellen soll. 

Das habe ich auch gemacht. Leider habe ich ihn persönlich aber nicht mehr gesehen, auch wenn ich mehrmals im Abend dort hinschaute, wo er beim letzten Mal saß. Das Futter ist jeden Früh dann doch restlos weggefuttert. Jetzt habe ich aber stark bis sehr stark die Katzen in Verdacht. Schließlich leben wir am Land und im Garten  und darum herum wimmelt es natürlicher Weise von Katzen. Das sind keine Wildkatzen sondern gut genährte Hauskatzen. Die bräuchten mein Futter also nun wirklich nicht. Hat jemand eine Idee, was ich machen kann, dass der Igel zwar ans Futter ran kommt, die Katzen aber nicht?



Mittwoch, 23. September 2015

Garten-Therapie "für lau" - da kann man sich dann an anderer Stelle mal etwas gönnen.

Nur knapp über 10°C und immer wieder Nieselregen. Dabei viele Wolken und Wind. So ist das Wetter von heute. Wie anders war es noch vor so kurzer Zeit mit Sonne pur und den unbeschreiblichen Temperaturen des Sommers 2015.

Garten im Herbst (c) by Joachim Wenk
kein gutes Licht für stimmungvolle Gartenfotos


An solchen Tagen stelle ich mir immer vor, wie es wohl Menschen ginge, die unser Wetter erleben und selbst aus Gefilden kommen, in denen es immer warm und sonnig ist. Wir mit unseren Extremen zu den Jahreszeiten. Von 40° im Sommer bis -15° im Winter. Es ist schon beachtlich, an was wir so von Geburt an gewöhnt sind.

Garten im Herbst (c) by Joachim Wenk
Auch die Farben der Blumen leuchten heute nicht


Und dann bin ich doch  wieder froh, dass wir eben diese enorme  Abwechslung haben. Diese großen Unterschiede in der Vegetation und dem Wetter. Auf was würde ich mich sonst im Frühjahr freuen? Gut, die Umstellung von Sommer auf Herbst, die wir gerade haben, fällt mir immer am schwersten.

Der Herbst-Blues kommt jedes Jahr wieder. Aber wenn ich mich dann darauf eingestellt habe,  genieße ich es auch. Nicht unbedingt nur die so oft zitierten schönen Farben des Herbstes, die Wärme der Herbstsonne oder die würzig-erdigen Gerüche allüberall. Das ist toll und ich nehme es bewusst war. Aber es wäre zu flach, zu eindimensional, nur diese Allgemeinplätze auf zu zählen.


Garten im Herbst (c) by Joachim Wenk
bunte Blüten im Herbst


Da sind die zeitigeren Abende, drinnen in der warmen Stube und die Lichter die man mehr und mehr anmacht. Draußen haust das Wetter und ich sitze gemütlich am Sofa oder schreibe an meinem Blog. Da ist das entspanntere Gärtnern, weil nichts mehr so dringend ist, wie noch vor kurzem. Das Essen wird wieder wärmer und herzhafter. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit keimt tief drinnen in mir. Erste Gedanken zu Weihnachtsgeschenken für die Familie sind gereift. Die Ernte ist zu großen Teilen erfolgreich eingeholt und die Speisekammer voll. Und das ist sie wahrlich.

Einiges steht aber noch und wartet auf die Speisekammer. Meine Herbstarbeiten.

Endiviensalat (c) by Joachim Wenk
Endiviensalat

Endiviensalat (c) by Joachim Wenk
Rosenkohl

Palmkohl, Federkohl (c) by Joachim Wenk
Federkohl oder Palmkohl oder ist das beides das Selbe?

Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi

Tomaten im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Tomaten im Gewächshaus

Paprika im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Paprika im Gewächshaus


Die Pflanzen im Garten reifen und ziehen sich zurück. Sie haben Kraft für den Winter und  das Frühjahr gebunkert. Sie müssen nicht mehr prächtig sein und blühen und wachsen. Nein, jetzt sind sie einfach. Das bloße Bestehen und Da-sein ist jetzt der Fall.

Ich tue es ihnen gleich. Ich spüre wirklich Ruhe in mir wachsen und Freude am Erlebten und all dem Geschafften. Es ist so schön, wie sich genau das Gefühl jedes Jahr aufs Neue immer wieder einstellt. Ein treuer Begleiter, der jedesmal pünktlich wieder kommt. Und ja, ich gebe es zu. Manchmal im Sommer bei hektischem Treiben und Schaffen im  Garten unter der Hitze der Sonne, denke ich an diese Zeit und das Gefühl. Und freue mich darauf.

Ich liebe es, so mit der Natur, dem Rhythmus der Jahreszeiten, eben mit dem Leben verbunden zu sein. Den Rhythmus aufnehmen und wahrnehmen zu dürfen.

Ist es das, was in  Selbstfindungsseminaren und Naturerlebnisworkshops für sündhaft teures Geld von den Menschen gesucht wird, die durch  den Job und ihr Leben entfremdet sind, gerade vom Leben?

Ich hätte das Geld weiß Gott nicht für derlei Unternehmungen. Aber ich bekomme das kostenlos mitgeliefert bei der Arbeit im Garten und meinem Leben mit dem Garten. Dabei bin ich überzeugt, der Satz "was nix kostet taugt nichts" ist hier absolut nicht angebracht. Ich glaube sicher, daß ich sogar mehr davon habe, als besagte Suchende mit viel Geld und wenig Leben.








So, was habe ich dann also heute im Garten oder wegen dem Garten alles gemacht?

Wie gesagt, der häufige Nieselregen (4l seit gestern, aber der Boden ist noch immer trocken und unter den Stauden oder Gemüsepflanzen sogar bröseltrocken) hielt mich die meiste Zeit im Haus. Also hatte ich Gelegenheit, mich  meiner anderen Leidenschaft, dem Konservieren, zu widmen.

Der Hopfen ist mittlerweile trocken und für Tee in Tupper verpackt. Die Tinktur zieht vor sich hin und das schöne grüne Hopfensalz ist fertig getrocknet.

Hopfensalz (c) by Joachim Wenk
Hopfensalz


Weil noch so viel Basilikum im Gewächshaus steht, muß es auch haltbar gemacht werden. Mehrere Versuche, es zu trocknen, zeigten mir, daß es wahnsinnig lange benötigt, um trocken zu werden. Selbst im Dörrapparat!Aber es behält sein Aroma. Also habe ich einen ganzen Schwung getrocknet und heute nochmal geerntet und Pesto gemacht. Das grüne Basilikum explodiert geradezu vor Aroma, während das Dunkelrote nur gut auszusehen scheint. Das baue ich nicht mehr an.


Ein paar Äpfel habe ich eingekocht und von anderen Saft gemacht. Die Schalen von den einzukochenden Äpfeln habe ich klein geschnitten und auch gleich getrocknet.

Weil der Sommer so unsäglich trocken war, habe ich dieses Jahr viel zu wenig Kräuter für meinen täglichen Tee ernten können. Es ist nichts gewachsen, wo nicht gegossen wurde. Daher kommt mir der Hopfen recht und jetzt die Apfelschalen. Die ergänzen meinen Teevorrat sehr gut.

reife Äpfel am Baum (c) by Joachim Wenk
die Äpfel werden reif



Einen Korb voll Tomaten habe ich abgemacht und ins Haus zum Nach-Reifen geholt. Es ist so kalt, dass es ungewiss ist, ob die draußen noch reif werden. Ich will doch noch ein oder zwei Flaschen Ketchup machen.

Tomaten zum Nachreifen im Haus (c) by Joachim Wenk
Tomaten zum Nachreifen im Haus


Auch der restliche Sommerlauch ist geerntet und eingefroren. Das erste Jahr, daß ich eigenen Lauch hatte. Keine Lauchfliege, die ihn zerstört. Herrlich.


Na und wenn man schon so in der Küche am Werkeln ist, könnte man doch gleich noch einen Kuchen backen. Bei mir ist es ein Hefezopf, in dessen Teig gekochte Kartoffeln enthalten sind. Das lässt ihn saftiger bleiben. Ich liebe Hefegebäck.

Kartoffel Hefezopf (c) by Joachim Wenk
für's Auge und den leiblichen Genuß


Am späten Nachmittag zog es mich dann doch noch hinaus zu meinem "Therapeuten". Die Sonne kam auch ein wenig hervor.

Gemüsegarten im Herbst (c) by Joachim Wenk
meine "Therapie" oder Selbstfindung oder einfach Kraftquelle






Viel habe ich nicht gemacht. Es liegt nichts Besonderes an. In den Staudenbeeten kam das Unkraut weg. Nicht so ordentlich wie im Sommer aber einfach hier und da ein wenig herumzupfen, Verblühtes abschneiden und einfach nach dem Rechten sehen. Die hübschen Blüten genießen.



Blüten im Herbst (c) by Joachim Wenk
Blüten im Herbst


Blüten im Herbst (c) by Joachim Wenk
Blüten im Herbst
Gesund stehen sie da.  Die Hitze und Dürre haben sie verarbeitet. Die Stockrosen schmücken sich nicht mehr mit meterhohen Blütenkerzen, sondern treiben unten an der Basis jeweils ein nettes Büschel frische, kleine Blätter. Sie werden also nächstes Jahr doch wieder kommen. Ich war mir da ja nicht sicher, ob sie im zweiten Jahr, also heuer, nach der Blüte absterben und nur die Sämlinge weiter leben. Dann hätte ich im kommenden Jahr keine Blüten gehabt. Aber ich freue mich, die Pflanzen leben weiter. Flockenblumensämlinge und Färberkamillensämlinge wachsen auch munter im Beet.

Staudensämlinge (c) by Joachim Wenk
Staudensämlinge 

Staudensämlinge (c) by Joachim Wenk
Staudensämlinge 


Die kleinen Muskatellersalbeisämlinge von Sabines Garten, sind angegangen und auch schon kräftig gewachsen. Endlich habe ich diese pflegeleichte Pflanze auch im Staudenbeet.

Muskateller Salbei (c) by Joachim Wenk
junger Muskateller-Salbei


Mein ehemaliges Fliederbeet, das beim Wege- und Terrassenprojekt so grundlegend verändert wurde ist auch bepflanzt und sieht nach so vielen Monaten endlich aus wie ein Beet. Ich habe gleich von den Sämlingen welche hier her verpflanzt. Auch der Rosenableger von Sabine oder die Buchs-Stecklinge vom Friedhof stehen hier. Von der Anna ein paar Schwertlillien und die umgepflanzten Staudenclematis und eine geteilte buntblättrige Staude, von der ich nicht weiß, wie sie heißt.

(c) by Joachim Wenk
kostenlose Stauden für's neue Beet

(c) by Joachim Wenk
kostenlose Stauden für's neue Beet


Sehr schön. Ohne den Geldbeutel in die Hand nehmen zu müssen wird es im Frühjahr  und Sommer hier schön blühen.


Hmmmm :....... Soll ich ehrlich sein? Weil ich so viele kostenlose Blumen hier verwenden konnte, dachte ich mir, ich leiste mir das. Habe ich doch in einem Katalog die Rembrand-Tulpe "Insulinde" gesehen. Die ist ja der Brüller. Ich liebe solche Tulpen und die Farbkombination ist wunderschön. Die mußte her und so habe ich die 10,50€ investiert. Wohlgemerkt für 3 (in Buchstaben : drei) Zwiebeln. Na hoffentlich werden die was. Dann zeige ich euch im Mai die Blüten. Seid schon mal gespannt.....

Sonntag, 20. September 2015

bremsen, bremsen, bremsen - ab jetzt geht's gemächlicher zu im Landgarten

Also wer jetzt noch überlegt, ob es der Spätsommer ist oder gar schon der Herbst, der hat noch nicht nach draußen gesehen.

Bei diesem Anblick weiß ich es. Es ist einfach Herbst.

Herbst im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
ja, es ist Herbst


Wie immer zu genau dieser Zeit, brauche ich etwas Ruhe und Einkehr. Ein Rückbesinnen und Abbremsen. Seit dem Frühjahr läuft der Gärtner in mir auf Hochtouren. Jetzt wird es ruhiger, gottseidank. Aber wie es nicht gelingt, ein Kreuzfahrtschiff in voller Fahrt von jetzt auf gleich zum Stehen zu bringen, so brauche auch ich immer eine ganze Weile, mich innerlich auch abzubremsen.

Die deutlich kürzeren Tage zwingen mich bei Zeiten den Garten zu verlassen und ins Haus zu gehen. Das hilft beim Bremsen. Im Garten selbst gäbe es viel zu tun, aber da habe ich wohl schon gebremst. Ich greife nicht mehr sofort alles an.

Etwas Unkraut im Gemüsebeet? Ach lass es stehen. Die Gemüsepflanzen sind so groß und kräftig, da ist das Kräutlein keine Konkurrenz mehr. Und bald ist alles abgeerntet, da kann ich dann mit der Hacke großflächig alles jäten. Also nur die Ruhe.

Der Blick in meine Aussaattabelle spornt mich auch nicht mehr so an, wie vor ein paar Monaten. Es ergibt  sich jetzt von allein, daß man bremst und ein paar Gänge herunter schaltet.


Vor ein paar Tagen zeigte ich euch dieses Bild hier und versprach, noch ein paar Worte dazu zu schreiben.
 (c) by Joachim Wenk
Keramik als Dankeschön

Zwei  solche Keramiken sind es, die ich von einer lieben Gartenfreundin bekam. Sie hat mit den selbst gefertigten Stücken Danke sagen wollen, und mir eine riesige Freude damit gemacht.

Danke für die Himbeerableger, die ich ihr per Post zusandte. Und dann hatten wir damit solchen Ärger. Am Wochenende habe ich die Beeren abgestochen und gleich am Montag zur Post gebracht, damit sie noch die gleiche Woche ankommen. Es hatte noch immer weit über 30°C draußen und ich wünschte den Pflanzen eine gute Reise.

Wie anders sollte es kommen! Freitag schreibe ich die Freundin an, da ich noch nichts von ihr hörte.

Hätte ich doch nur  weiter nichts von ihr gehört. Die Pflanzen sind 5 Tage unterwegs und noch nicht angekommen. Sie müssen also das  Wochenende auch noch ausharren im Karton.

Montag schreiben wir uns, Dienstag und Mittwoch, auch Donnerstag wieder. Immer die gleiche Antwort. Sie sind nicht da. Ich bin stinksauer auf die deutsche Post. Freitag kommen sie endlich an.

Die Post benötigte für das Paket innerhalb Deutschlands also 11 Tage! Der Routenplaner nennt eine Strecke von 172 km, die in etwa eineindreiviertel Stunden mit dem Auto zu fahren gewesen wären. Hätte ich doch lieber die Pflanzen persönlich gebracht, als mich auf die Post zu verlassen.

Die Freundin hat die Himbeeren gleich etwas geschnitten und meint, da die Augen noch frisch sind, daß sie wohl treiben werden. Sind wir mal gespannt.

Sie bedankte sich dann bei mir mit den Keramiken für den Garten. Die Erinnerung, mich immer wieder zu freuen, steckte ich gleich zum Eingang beim Gemüsegarten. Dort bin ich einfach am häufigsten und dort erlebe ich auch immer wieder Frust. Wie schön, wenn ich jetzt immer beim Gang in den Gemüsegarten schon von Vornhinein daran erinnert werde, mich zu freuen.



Eingang zum Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
Eingang zum Gemüsegarten
 Und wenn man den Blickwinkel noch ein wenig erweitert sieht man das herbstliche Staudenbeet vor dem Gemüsegarten komplett

herbstliches Staudenbeet vor Gemüsegarten  (c) by Joachim Wenk
herbstliches Staudenbeet vor dem Gemüsegarten


Das gefällt mir. Gehen wir doch einfach noch ein Stückchen zurück. Jetzt sehen wir das Staudenbeet ganz hinten und haben einen schönen Blick in den Herbstgarten. Das war am Wochenende morgens bei Zeiten. Da lag noch überall Tau und die Sonne wusste noch nicht, ob sie heute scheinen wird oder nicht.

herbstlicher Garten  (c) by Joachim Wenk
der Garten im Herbst


 Mein Alpenveilchen  erfreut mich mit einer Blüte nach der anderen. So ganz im Stillen blüht es munter vor sich hin. Man muß sich schon ganz bewusst daran erfreuen, sonst übersieht man die winzigen, gerade einmal 3cm Triebe mit den leuchtend weißen Blüten in dem großen Garten.

Alpenveilchen (c) by Joachim Wenk
Alpenveilchen

Ebenfalls weiß und unermüdlich blüht der Stechapfel. Allerdings hat er mittlerweile ein nicht mehr zu übersehende Statur bekommen. Und viele von den faszinierenden werhaften Früchten hängen an ihm. Ich erinnere mich bei seinem Anblick jedes Mal an das zeitige Frühjahr. Ich kramte ein  paar dieser stacheligen Früchte aus einer Kiste mit Dekomaterial. Ein paar Samen waren noch darin und ich wollte versuchen, sie zu sähen und ihn wieder im Garten zu haben.

Kaum dass er überhaupt gekeimt ist, von Wachsen wollen wir garnicht reden, fraßen ihn im Beet dann gleich die Schnecken. Ist für die eigentlich garnichts giftig genug?

Irgendwann im Sommer sah ich dann ihn hier an genau der Stelle aufgehen. Eine kräftige Pflanze und ich ließ ihn stehen. Ohne Mühen mit Sähen und Gießen, mit Pikieren und verpflanzen habe ich jetzt ein prächtiges Exemplar von der Natur einfach geschenkt bekommen.

Stechapfel (c) by Joachim Wenk
Stechapfel

Wiederum von einer Gartenfreundin hier bei Google, bekam ich die Samen für das Patagonische Eisenkraut für mein gelb-lila-Beet. Also ich habe ja lange nicht daran geglaubt, daß ich hier erfolgreich sein könnte. Bis die keimten vergingen ewige Zeiten. Wachsen war auch für sie ein Fremdwort. Dann schoben sie ein paar Blättchen und ich brauchte den Platz. Also pflanzte ich sie einfach aus.

Es dauerte gar nicht lange und sie fingen an zu wachsen. Kräftig wurden sie und groß. Jetzt blühen sie seit Monaten. Eine herrliche Staude. Sie ist wohl nur in milden Wintern ausdauernd. Aber, das lese ich immer wieder, sie säht sich angeblich selbst aus. So wie der Stechapfel. Darauf hoffe ich.

Weder Trockenheit noch Gluthitze und auch die Schnecken konnten ihnen nichts anhaben. Eine wunderbare pflegeleichte Dauerblüherin. Zur Sicherheit nehme ich mir ein paar Samen ab, falls sie sich nicht selbst aussäht. Die muß ich wieder haben.

patagonisches Eisenkraut (c) by Joachim Wenk
patagonisches Eisenkraut


Auch das hier ist das gelb-lila Beet. Und hier passt sogar die Kombination an Blüten. Sommerflieder in den letzten Blühschüben und eine gelbe Wolke von der Zwerg-Goldrute. Etwas Weiß passt immer und wird von der Spornblume beigetragen. Sie blüht irgendwie auch schon seit dem Frühjahr. Immer wieder tauchen ihre Blüten auf.
Zwerg-Goldrute, Spornblume und Sommerflieder (c) by Joachim  Wenk
Gelb-lila-Staudenbeet

Jetzt habe ich aber genug erzählt von bunten Blumen im Herbst. 

Schließlich gibt es ja auch noch die zweite Keramik,von der ich anfänglich gesprochen habe. Und eben den Gemüsegarten. 

Der Oregano-Sticker steht im neuen Kräuterbeet. Und gleich habe ich eine von den im Frühjahr ebenfalls selbst gesäten Oreganopflanzen dort hin versetzt. Die Pflanzen waren anfangs auch eher klein und die Anzucht nicht so leicht wie  etwa beim Basilikum. Sie haben sich im Freien dann aber sehr gut entwickelt. Der griechische Oregano ist quasi eine Aromabombe! Probiert man die frischen Blättchen bekommt man direkt ein Bizzeln auf der Zunge vor lauter ätherischen Ölen in der Pflanze. Und die bleiben auch getrocknet super erhalten. 

Absolut empfehlenswert und jetzt unverkennbar gekennzeichnet und hübsch dekoriert. 


griechischer Oregano (c) by Joachim Wenk
griechischer Oregano
Blick in den Gemüsegarten im September

Gemüsegarten im September (c) by Joachim Wenk
Gemüsegarten im September

Die Beete leeren sich. Bei den Frühkartoffeln fing ich an und führe das dieses Jahr einmal konsequent fort. Auf abgeernteten Beeten sähe ich Gründünger. Also nur auf den Beeten, die dieses Jahr nicht mehr für Nutzpflanzen gebraucht werden. Ich habe jetzt noch Spinat und Feldsalat gesät, da kommt natürlich dann kein Gründünger aufs Beet.

Hier  sieht man links vom Meerrettich Buchweizen. Rechts von ihm habe ich ihn Roggen und Zottelwicke gesät. Ich probiere das mal mit den beiden winterharten Pflanzen. Auf dem Beet werden nächstes Jahr die Kartoffeln stehen und somit läge es brach bis mindestens Mitte April. Das soll der Gründünger verhindern und gleichzeitig den Boden tief durchwurzeln und dadurch lockern.

Den allseits empfohlenen Senf sähe ich nicht mehr aus. Er gehört zur gleiche Familie wie Radieschen, Rettich, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Rotkohl, Palmkohl, Rosenkohl, Mairüben und und und. Ihr seht schon, irgendwie ist fast alles im Gemüsegarten aus der gleichen Familie und man soll ja schon die Nutzpflanzen nicht wieder auf die gleiche Stelle setzen, um Mangelerscheinungen und Krankheiten vorzubeugen. Daher suche ich als Gründünger gezielt Pflanzen aus anderen  Familien.




Der Wirsing ist auch bald erntereif. Er steht nun schon seit so vielen Monaten im Beet, hat sich aber wirklich bilderbuchmäßig entwickelt. Die Sorte heißt Smaragd und kann bis Dezember geerntet werden.
Wirsing Smaragd (c) by Joachim Wenk
Wirsing Smaragd

Zum direkten Vergleich habe ich auch noch einmal die Sorte Winterfürst gesäht. Der kann, im Gegensatz zum Smaragd auch über den Winter draußen bleiben. Allerdings wächst er derart langsam, daß es in meinem Garten, wo ohnehin alles eher langsam wächst, doch Fehl am Platze ist. Jetzt langsam fängt er mit dem Wachstum an. Gut, daß er wirklich draußen bleiben kann.  Aber ich denke ich werde mich künftig nur für den Smaragd entscheiden.

Es gibt da allerdings noch einen ganz anderen Wirsing, der sollte schon im Sommer geerntet sein, schnell wachsend, lockerer Kopf und mild im Geschmack. Vorbote heißt er dann auch passend.

Den werde ich kommende Saison auch probieren. Scheinbar gedeiht Wirsing besser als Weißkraut bei mir. Und da er im Geschmack wirklich toll ist, könnte er das frühe Weißkraut ersetzen. Das Ausprobieren hat eben nie ein Ende.

Wirsing Winterfürst (c) by Joachim Wenk
Wirsing Winterfürst
Endlich einmal rechtzeitig gesät und dann gepflanzt habe ich dieses Jahr den Rosenkohl. Die Pflanzen sind riesig, reichen mir bis zum Bauch. Das sind etwa 120cm Höhe.Und in allen Blattachseln wachsen leckere Röschen heran. 

Rosenkohl Groninger (c) by Joachim Wenk
Rosenkohl Groninger

Nero di Toscana und Kohlrabi wachsen gut.

  Federkohl Nero diToscana (c) by Joachim Wenk
Federkohl Nero di Toscana

Kohlrabi Noriko (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi Noriko

Ein paar Liter Tomatensauce habe ich auch wieder eingekocht und im Dörraparat sind ebenfalls nochmal einige gelandet. Von denen, die jetzt noch reif werden, will ich einmal versuchen eine leckeren eigenen Ketchup zu machen.
Tomaten (c) by Joachim Wenk
Tomaten


Monatelange Dürre ließ mich stark zweifeln an einer Kartoffelernte. Jetzt regnet es zwar nach wie vor nicht, der Boden ist bröseltrocken ab einer Tiefe von wenigen Millimetern und unter allen Bäumen und Stauden. Aber die kühlere Luft und der Tau der Nacht ließen die Kartoffeln noch wachsen und wieder grün werden. Vielleicht wächst ja unten dann auch noch etwas dran.

Lagerkartoffeln (c) by Joachim Wenk
Beet mit Lagerkartoffeln

Wirklich nervig sind dieses Jahr die Amseln. Weil seit fast 4 Monaten alles in der Landschaft steinhart und trocken ist, kommen sie in meine gewässerten Beet und wühlen nach Würmern. Leider sehen alle Wege dann so aus. Und das jeden  Tag. Hoffentlich wird das bald auch draußen feuchter, daß sie wo anders etwas zu fressen finden.

(c) by Joachim Wenk
Amsel-Vandalismus

Herbstliche Farbpalette auch im Gemüsegarten

Herbstfarben im Gemüsebeet (c) by Joachim Wenk
Herbstfarben im Gemüsegarten


Endlich kam ich auch dazu meinen Hopfen zu ernten. Sehr spät, ich weiß, aber es klappte einfach nicht eher. 

Ein Gläschen sehr geschmacksintensives Hopfensalz habe ich gemacht (100g grobes Salz mit 20g frischen Hopfendolden im Mixer gleichmäßig zerkleinern, trocknen lassen. Ganz eigener Geschmack), 

Hopfentinktur für die Nerven und eine erholsamen Nacht nach anstrengenden Arbeitstagen angesetzt (Hopfendolden mit klarem Schaps übergießen, 2 Wochen ziehen lassen, abseihen. 30 Tropfen vor dem Schlafengehen). 

Der Rest wird getrocknet für meinen Kräutertee. 

Hopfenernte (c) by Joachim Wenk
Hopfenernte 2015



Dienstag, 8. September 2015

Mein Ziel: laufend frisches Biogemüse aus dem eigenen Garten

Bisher war das Jahr wirklich schwierig für den Garten und besonders für den Gemüsegarten. Aber ich merke, daß meine wachsende Erfahrung, gute Planung und stete Pflege zu immer besseren Ergebnissen führt. 

Trotz all der Unbilden beim Klima in diesem Jahr und trotz des noch immer nicht guten Bodens kann ich sagen, daß ich so viel wie dieses Jahr noch nie geerntet habe. Der  Gefrierschrank ist voll, die Gefriertruhe füllt sich. Das Marmeladenregal quillt über, in Weckgläsern und Schraubgläsern Konserviertes bevölkert immer weiter die Speisekammer. Die Kartoffelbehälter sind gefüllt mit Frühkartoffeln. Die Lagerkartoffeln wachsen noch fleißig.

Ein herrliches Gefühl. Natürlich hilft hier auch ganz besonders das ebenfalls angeeignete Wissen über das Konservieren und die Lagerhaltung. So verkommt immer weniger von der mühsam erarbeiteten Ernte. Alles wird verwertet. Und laufend gibt es leckeres Gemüse zum Essen. Als Hauptspeise oder Beilage. Meist als Hauptspeise, denn bei mir ist eher das Fleisch die Beilage oder wird "so sparsam wie ein Gewürz verwendet", wie immer wieder witzelnd bemerkt wird.... 

Und, das große Ernten ist noch nicht zu Ende. Auch das ist ein Novum. Ich habe trotz der  Gluthitze rechtzeitig noch ein paar Herbstsorten verschiedener Gemüse sähen können, die jetzt prächtig im Beet stehen. Die Herbstsaaten direkt ins Beet mit zum Beispiel den leckeren lagerungsfähigen Winterrettichen oder Asiasalat allerdings fielen fast komplett der Hitze und Trockenheit zum Opfer. Nur ein paar einsame Winterrettiche tummeln sich im Beet. Jetzt habe ich gerade Spinat (Winterriesen Verdil)  gesät und es kommt noch Feldsalat (Verte de Camprai) dazu. Wichtig dabei ist, auf eine Sorte zu achten, die für den Überwinterungsanbau geeignet ist!

Der Endivien freut sich über da kühle und feuchte Wetter. 


Endiviensalat (c) by Joachim Wenk
Endiviensalat


Die Kohlrabi sind schon gut gewachsen. Durch den Mulch und den feuchten Boden (Tau und viel Gießen) bleiben sie auch von den gerade sehr lästigen Erdflöhen verschont.

Kohlrabi Noriko (c) by Joachim Wenk
Kohlrabi Noriko


Der  Palmkohl Nero di Toscana war auch spät dran.  Ich konnte nicht pflanzen wegen Trockenheit. Jetzt hat er sich gut erholt und wächst. Er ersetzt mir den Grünkohl, dem es einfach zu heiß und zu trocken bei uns ist. Auf den angeblich an Broccoli erinnernden Geschmack des Neros bin ich schon sehr gespannt. Und er braucht keinen Frost, dass er genossen werden kann.

 Palmkohl Nero di Toscana (c) by Joachim Wenk
Nero di Toscana


Kräftiger Broccoli dort, wo vormals die Frühkartoffeln standen.

Brokkoli  (c) by Joachim Wenk
Brokkoli


Aus reinem Übermut, habe ich mir noch zwei Beerensträucher bestellt. Eine rote  Stachelbeere mit dem unaussprechlichen Sortennamen Hinnonmäki. Ein paar Stachelbeeren, auch zum Mischen für Marmelade, braucht man doch im Garten, finde ich. Bisher hatte ich noch keine. Die Roten sind meist süßer als die Grünen. Mal sehen, was daraus wird.

Auch eine Heidelbeere "Reka" steht jetzt im Gemüsegarten. Die könnte den sauren Boden aus dem Gewächshaus gut gebrauchen. Anders als die Tomate, von der ich kürzlich berichtete. Aber wie bekommt man den Boden so sauer wie im Gewächshaus? Leider weiß ich es ja nicht. Doch es gibt da noch die Holzkiste mit dem alten Torf in dem ich jahrelang Rote Beete,  Sellerie und Meerettich oder Pastinaken eingelagert hatte. Ich will jetzt auf feuchten Sand umsteigen und so ist der Torf übrig. Den habe ich mit ins Pflanzloch bei der Heidelbeere getan. Ob das ausreicht?

Stachelbeere und Heidelbeere (c) by Joachim Wenk
die Neuen - Stachelbeere und Heidelbeere

Baumspinat und wuchernde Erbsen haben  das Feld geräumt. Es wurde Zeit. Der Meerrettich braucht mehr Licht, damit er noch etwas wachsen kann. Ganz links im Bild steht eine Reihe Haferwurzeln.

Haferwurzel und Meerrettich (c) by Joachim Wenk
Haferwurzel und Meerrettich

Kapuzinerkresse im Blaukraut. Ein hübscher und willkommener Farbklecks.

Kapuzinerkresse im Kohlbeet (c) by Joachim Wenk
Kapuzinerkresse im Kohlbeet


Der Broccoli steht schon länger im Beet und kann bald auf den Teller kommen.

Brokkoli (c) by Joachim Wenk
Brokkoli



Die Tomaten hängen noch über und über voll mit Früchten. Die sind wohl die einzigen, die mir Sorge machen. Wegen der Kälte und der Luftfeuchtigkeit. Noch sind sie gesund und können reifen. Da bin ich wirklich gespannt, wie lange sie noch gesund sind und wie sie noch ausreifen. Ein paar Ladungen stehen schon eingemacht als Sauce im Keller.

Tomaten  (c) by Joachim Wenk
Tomaten

Tomaten  (c) by Joachim Wenk
Tomaten  

Tomaten  (c) by Joachim Wenk
Tomaten

Tomaten  (c) by Joachim Wenk
Tomaten 
Ich freue mich schon auf alles, was ich noch ernten  und einlagern oder konservieren kann. Wir sind dann gerüstet für den Winter. Wie der wohl ausfällt diesmal?