Freitag, 31. Juli 2015

Kräuter- oder Smoothiewürfel für den Wintervorrat selber machen

Gerade im Sommer kommt es vor, daß man von einigen Kräutern im Garten sehr viel hat. Im Winter oder auch schon im Herbst könnte man diese in der Küche gebrauchen und da wachsen keine mehr. 

Also nutze ich die Zeit jetzt und sorge vor. 

Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch verwandle ich in Kräuterwürfel. Der Schnittlauch ist schon seit Juni so portioniert in der Gefriertruhe. 

Diesmal habe ich für meine grünen Smoothies Vorrat angelegt. Im Winter ist es immer schwerer an Grünzeugs zu kommen. In den einschlägigen Büchern wird empfohlen TK-Spinat mit zu verwenden. Das habe ich auch schon gemacht. Der portionierbare, gefrorene Spinat ist in kleinen Würfeln gefroren und kann so einzeln entnommen werden.

Das kann ich auch. Ich habe gerade recht viel Melde und Baumspinat.

Ich pflücke die Blätter, wasche sie und schleudere sie trocken. 

Dann werden sie portionsweise im Tupper Extra-Chef klein gehackt. Das ist quasi das Gerät vom Pestomachen aber zwei Nummern größer.

Andernfalls muß man sie mit einem großen Messer sehr fein hacken oder mit einem Wiegemesser für Kräuter zerkleinern.


Extra-Chef von Tupperware zerkleinern von Kräutern (c) by Joachim Wenk
Küchen-Häcksler für mein Grünzeug - der Extra-Chef von Tupperware



Die Blätter hacke ich darin sehr klein, aber nicht matschig. 

klein gehackter Baumspinat und Meldeblätter (c) by Joachim Wenk
klein gehackter Baumspinat und Melde


Dann fülle ich sie in den Eiswürfelbehälter. Einfach einen Schwung in den Behälter kippen und dann mit den Fingern verteilen und fest in die einzelnen Mulden drücken.

Zum Schluß wird noch Wasser in die einzelnen Vertiefungen gefüllt. Gerade so viel, daß es fast bis zur Oberkante der Vertiefung reicht. Das Wasser sorgt dafür, daß beim Gefrieren schöne feste und zusammen haltende Würfel entstehen.

Mein Eiswürfelbehälter hat unten Silikonnoppen. Die sind wirklich praktisch. Sind die Kräuter oder Smoothie-Würfel durchgefroren, kann man die einzelnen Würfel von unten durch Drücken auf die Silikonnoppen ganz leicht aus dem Behälter befördern. Ganz ohne Klopfen, Schlagen und Hauen.

Wichtig bei einem Eiswürfelbehälter ist auch, daß er einen Deckel hat. Auch bei den Minustemperaturen verdunstet Wasser. Beim Einfrieren und auch, wenn es gefroren ist. Das trocknet zum Einen das Gefriergut - hier meine Würfel - aus. Zum anderen muß das verdunstete Wasser ja irgendwo hin. Und wo geht es hin? Es schlägt sich als Eis an der Wand des Gefrierfaches nieder. Das ist ganz schlecht für den Energieverbrauch und die Effizienz des Gerätes.

klein gehackte Kräuter im Gefrierbehälter (c) by Joachim Wenk
klein gehackter Baumspinat eingefüllt in Gefrierbehälter

Gefrierbehälter mit Silikonnoppen am Boden zum leichten Herausdrücken der fertig gefrorenen Würfel (c) by Joachim Wenk
Gefrierbehälter mit Silikonnoppen am Boden zum leichten Herausdrücken der fertig gefrorenen Würfel

Gefrierbehälter mit Silikonnoppen am Boden zum leichten Herausdrücken der fertig gefrorenen Würfel (c) by Joachim Wenk
Silikonnoppen aus der Nähe


Am kommenden Tag sind meine Würfel gefroren und ich löse sie aus dem Eiswürfelbehälter. Den brauche ich schließlich beim nächsten Mal wieder. Die gefrorenen Würfel fülle ich in einen anderen Gefrierbehälter, wo sie bleiben, bis ich sie bei Bedarf einzeln entnehmen kann. 

Das hier sind die Baumspinat-Smoothie-Würfel. Das könnte man auch mit normalem Spinat oder mit Brennnesseln machen. 

Die Schnittlauchwürfel sehen ähnlich aus und jetzt sind dann noch Petersilienwürfel an der Reihe. 
Smoothie-Würfel (c) by Joachim Wenk
fertige Baumspinat-Smoothie-Würfel (man sieht sogar die Form der Silikonnoppe bei einem Würfel)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen