Montag, 8. Juni 2015

leckerer Grillabend nach sehr anstrengenden Tagen im Garten und bei den Weihern

Heute einmal beginne mich mein Erzählungen nicht vom Beginn an oder aus der Mitte heraus. Diesmal fange ich mit dem Abschluss an.

Unser erster zweisamer Grillabend in diesem Jahr. Und wie haben wir das genossen und auch verdient. Ja!  Eigenlob darf ruhig auch einmal sein, meine ich. Jedenfalls schon gleich nach der Plackerei der vergangenen Tage inklusive Brückentag im Garten.

gemauerte Basis für die Feuerschale (c) by Joachim Wenk
erstes Grillen auf der neuen Feuerschalen-Basis , aus Wegebegrenzungssteinen gemauert


Was war das für ein wunderbarer und entspannter Abend mit leckerem Essen. Viel zu selten kommen wir dann wirklich dazu.

Wollt ihr jetzt erst noch ein paar Fotos vom Garten zum Genießen sehen, oder eher die Maloche-Fotos. Schuften bei über 30°C im Schatten?

Ach komm, weil es gerade so schön ist, erinnern wir uns lieber erst einmal an weitere Garten-Highlights vom Wochenende.

Ziergarten im Juni (c) by Joachim Wenk
schöne Garteneinblicke im Juni
Sie Seerose in ihrem neuen Becken wächst kräftig. Ihr fehlte in der Zwischenstation absolut die Sonne. Die hat sie jetzt in vollem Umfang von Früh bis Nachts und dankt es mit vielen neuen Blättern. Bald kommen sicher auch die Blüten.

Erste Blüten öffnen sich an der Moosrose "Captain John Ingram", das Brandkraut hat vereinzelt gelbe Blütchen schon geöffnet. Der Fingerhut fängt langsam an. Am weitesten und schönsten ist der Fingerhut bei der lila Ramblerrose unterm Walnußbaum. Der steht auch absolut am romantischsten.

Die weiße Pfingstrose mit dem silbrigen Nachbarn macht sich doch auch ganz gut im Beet, oder? Und ja, das ist der Regenmesser. Von Samstag auf Sonntag hat es doch wirklich in der Nacht etwas gewittert mit Regen! Endlich!

Die gelbe "Golden Celebration" legt jetzt rasant zu mit den Blüten. Im selben Beet steht auch die Kletterhortensie, die gerade ihre Blütenschirme öffnet.

Im mittlerweile sehr stark zerrupften und abeknabberten Fliederbeet hält die "Rose de Resht" tapfer die Stellung und blüht und riecht, als ginge es um ihr Leben. Mit wunderbarem Rosenduft erfüllt sie ihre ganze nähere Umgebung. Da muß man nicht mit der Nase zum Schnuppern an die Blüte, da genügt schon ein Näherkommen und in etlichen Meter Entfernung nimmt man ihn bereits war, den starken Duft.

Wenn dann der Weg und die Terrasse fertig sind, wird das Unkraut und die Fliedertriebe um sie herum ordentlich entfernt. Dann hat steht sie direkt am Weg und man kann sie von allen Seiten bewundern. Vergangenes Jahr noch, stand sie zu weit mitten im Beet und man nahm eher ihren Duft,  als sie selbst, war.




So jetzt ist aber genug ausgeruht. Ich möchte diese Tage ja mehr oder weniger in umgekehrter zeitlicher Abfolge schildern. Und dann ist jetzt eben die Arbeit dran. Was haben wir alles bewerkstelligt?

Da sind mehrere Baustellen zu nennen. Ganz besonders wichtig in diesen Tagen war wieder der Baggerfahrer unsere Vertrauens.

Draußen bei den Karpfenweihern war einiges zu erledigen.


geflickter Weiherdamm (c) by Joachim Wenk
undichter Weiherdamm aufgegraben, verdichtet, zugegraben. 


Vorrangig war der große Weiher. Sein Damm leckt. Der Weiher verlor massiv Wasser. Hier haben wir aufgegraben und dann Schicht für Schicht mit dem Stampfer wieder verdichtet. Jetzt muss sich zeigen, ob der Damm wieder dicht ist.

Aber wie sieht man das? Ganz einfach, man lässt den Weiher voller Wasser und beobachtet, ob er das Wasser halten kann und ob an bekannte Stelle jetzt kein Bächlein mehr entspringt.

Die Idee ist gut, aber woher das Wasser nehmen? Da braucht es schon mehr, als ein paar Gießkannen voll. Und der Zulauf ist ganz zugewachsen. Dort das Bächlein führt noch dazu kaum Wasser, ob der seit Monaten andauernden Trockenheit. Die wenigen kurzen Regengüsse saugt immer größtenteils der Boden auf, ohne sie ins Bächlein frei zu lassen.

Stelle um den Zaulauf musste dringend saniert werden. Jetzt fließt wieder Wasser in den Weiher und in den zwei Tagen bis Sonntag stieg der Pegel schon um etwa eine Hand breit.

Zulauf zum Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Der Zulauf für den geflickten Weiher ist jetzt auch wieder freigelegt

Zulauf zum Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
und gleich plätschert es am anderen Ende des Rohres wieder munter in den Weiher


Und wenn der Bagger schon einmal da ist, wird gleich noch das kleine Loch ausgebaggert. Das haben wir seit ein paar Jahren nicht mehr benutzt, da es zu sehr verlandet war. Jetzt ist es wieder ein Mini-Weiher, der sich auch bei der Trockenheit rasch füllt. Das Wasser, was ihr darin seht, entspringt einer unterirdischen Quelle, die immer zu sprudelt.

kleiner Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
unser viertes Weiherchen

kleiner Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
mit eingebauter unterirdischer Quelle,
 ist nun auch wieder ausgebaggert
Wo wir doch gerade hier draußen bei den Karpfen sind fällt mir ein, wußtet ihr, daß unsere Karpfen auch vom Tisch essen?

Ehrlich! Seht selbst.

Das nasse Getreide kommt auf einen Tisch mit gelöcherter Platte.  Der wird dann im Weiher versenkt und nach ein paar Tagen ist er leer gefressen. Wie sehr sie dabei allerdings krümeln und den Boden um den Tisch herum einbröseln, weiß ich nicht. Ich bin mir aber sicher, sie haben Anstand genug, das vom Tisch gefallene Getreide auch aufzuessen.

Füttertisch für Karpfen (c) by Joachim Wenk
Füttertisch für Karpfen

Füttertisch für Karpfen (c) by Joachim Wenk
Füttertisch für Karpfen wird im Weiher versenkt

Füttertisch für Karpfen (c) by Joachim Wenk
Füttertisch für Karpfen  wird im Weiher versenkt


Die weiteren Arbeiten fielen dann zu Hause an.

Die Waschbetonplatten von der Terrasse haben wir ja bereits entfernt. Jetzt schiebt der Bagger die mehr als 10cm dicke Sandschicht zu Seite. Darunter ist tatsächlich eine recht marode Betonplatte. Das Mäuerchen, welches das Flieder-Beet abstützte ist rasch entfernt und soll von den Granit-Stelen ersetzt werden.

Nur wer hat denn das läppische Mäuerchen auf ein 60cm tief reichendes Betonfundament gesetzt? So eine Schnapsidee. Die ursprüngliche Bodenplatte vor dem Haus ist maroder Beton, hat sich gesetzt und verdreht, während das Mini-Mäuerchen auf frostsicherem Fundament ruhte.

Jedenfalls bekommen wir das Fundament nicht so einfach raus. Der Bagger ist zu klein dazu. Um es wieder mit dem Pressluftmeißel in kleine Stücke zu hauen fehlt heute der damals geliehene Pressluftmeissel und vor allem die Kraft, bei gerade deutlich über 30°C . Zwischen dem massiven Fundament und der maroden Bodenplatte ist ein Streifen  bröseliger Beton. So wie es aussieht, schmückten wohl einmal links und rechts der Bodenplatte, also der ursprünglichen Terrasse, Blumenbeete den Hauseingang.

Diesen bröseligen Beton bekommen wir mit Flex und dem Bagger gut weg. Somit werden die Stelen also ein paar Zentimeter versetzt einzementiert. Das ist auch in Ordnung.

Der Schutt ist entsorgt und die Anschlußstelle der Wege zur Terrasse ausgeformt. Feierabend für den Bagger.

Terrasse vor dem Hauseingang erneuern (c) by Joachim Wenk
rechts im Bild das "super" Fundament der ehemaligen Stützmauer
jetzt kommen die Stelen, eben in den ausgehobenen Graben
 vor dem Fundament

Terrasse vor dem Hauseingang erneuern (c) by Joachim Wenk
von rechts her kommt der Gartenweg, der direkt in die Terrasse übergeht

Terrasse vor dem Hauseingang erneuern (c) by Joachim Wenk
hier die Wegführung im Überblick, die Stelen kommen in den ausgehobenen Graben. Die Rose de Reshst blüht . 

Staudenbeet (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet unterhalb der Terrasse

Das waren die groben Arbeiten der vergangenen Tage. Wie es im Gemüsegarten weiter geht, was erfreulich ist und was bedrückend oder wo meine Kübelpflanzen jetzt sind, das erfahrt im nächsten Beitrag. Also immer mal wieder reinschauen, ich freue mich auf euren Besuch.

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