Donnerstag, 25. Juni 2015

Ganzkörpertraining

Also ich hätte es ja nicht gedacht, aber wir haben gestern wirklich noch zwei Dinge erledigt, die langsam wirklich gemacht werden mussten.

Heute kann ich mich dafür kaum noch bewegen. Man ist einfach keine körperliche Arbeit mehr gewöhnt.

Lasst uns aber erst einmal einen kleinen Blick auf künftige Arbeiten werfen.

Meine Buchbaum-Stecklinge. Da warte ich jetzt einfach einmal, wie viele davon bewurzeln. Je nachdem wird der niedrige Buchs-Hecken-Ring um den Hausbaum eben dichter oder lockerer gepflanzt.



Buchs Stecklinge (c) by Joachim Wenk
Buchs-Stecklinge für eine niedrige Hecke

Hier wartet keine Arbeit, das Foto zeige ich nur, weil es mich selbst besonders freut. Ich konnte die Dahlien vor den Schecken retten. Die zerfressene Dahlie treibt wieder durch und diejenigen, welche noch nicht im Beet standen, sondern gleich in den Kübel kamen, blühen oder wachsen noch.
Dahlienblüte (c) by Joachim Wenk
Dahlienblüte

Dahlien im Kübel (c) by Joachim Wenk
Dahlien im Kübel

Hier wartet wieder Arbeit - und Genuß. Himbeeren sind meine liebsten Beeren, neben den schwarzen Johannisbeeren. Im Bild sieht man die Sorte Glen Coe. Eine Mischung aus roter und schwarzer Himbeere. Letztes Jahr hat sie das erste mal getragen. Wunderschön anzsehende Früchte mit sehr gutem Aroma. Da kommt dieses Jahr einiges mehr an dunkelrotvioletten Beeren auf mich zu.


Himbeere Glen Coe (c) by Joachim Wenk
Himbeere Glen Coe

Meine namenlosen roten Himbeeren wachsen und blühen auch zu meiner größten Zufriedenheit. Eine herrliche Sorte. Wirklich sehr große Früchte, nie madig und gehen super leicht beim Pflücken vom Zapfen. Die schwarze Himbeere wird jetzt das erste mal zur Ernte kommen. Auf deren Beeren und ihren Geschmack bin ich seit letztem Jahr schon äußerst gespannt.

Himbeeren (c) by Joachim Wenk
Himbeeren



Und dann diese hier. Auf einmal sind sie reif. Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. Gestern war keine Zeit, sie zu verarbeiten und am Wochenende, zumindest am Samstag, habe ich auch keine Zeit dafür. Vielleicht am Sonntag. Die paar Beeren, die dran blieben, will ich unbedingt verarbeiten. Leider sind dieses Jahr, nach der Blüte und dem ersten Fruchtansatz so viele Beerchen abgefallen. Trotz gießen.
rote Johannisbeer (c) by Joachim Wenk
rote Johannisbeere







Und das waren die spätnachmittäglichen Arbeiten von gestern.

Zum ersten Mal in den fünf Jahren schafften wir es, die Hecke im Früh- Sommer  zu schneiden. Bisher war immer so viel los im Sommer, daß der Heckenschnitt liegen blieb und dann erst im Herbst ausgeführt werden konnte. Dann mit ellenlangem Austrieb, der verarbeitet werden mußte.

Jetzt war der Austrieb zwar auch schon wieder ganz schön lang, aber muß noch nicht gehäckselt werden. Nun haben die Pflanzen die Möglichkeit, wieder zu treiben und dadurch  dichter zu werden.

Irgendwie scheint die ganze Hecke auch immer höher zu werden. Ich glaube mich zu erinnern, daß ich anfangs ohne Leiter auskam. Jetzt mußt ich ununterbrochen rauf auf die Leiter und runter von der Leiter, rauf auf die Leiter und runter von der Leiter. Das verbraucht Kalorien, ganz ohne Fitneßstudiogebühren!

Die frisch geschnittene Hecke ist immer ein sehr schöner Anblick, den ich genieße. Auch wenn mir jedesmal vor der Arbeit graust.

frisch geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
frisch geschnittene Hecke



frisch geschnittene Hecke (c) by Joachim Wenk
frisch geschnittene Hecke 


Also die Oberschenkelmuskeln, Waden-, und Gesäßmuskeln sind trainiert vom Leitersteigen. Unterarm, Oberarm-, Schulter- und Rückenmuskeln hat die Arbeit mit der Heckenschere fit gemacht. Sind noch Muskeln übrig? Na klar genügend! Also muß noch eine Arbeit her, um sie stahlhart zu trainieren.

Wie wäre es mit Split-Schippen? Ein paar Tonnen liegen noch in der Einfahrt. Gottseidank hat der Nachbar einen Traktor mit Frontschaufel und hilft uns. Weil natürlich aber die Terrasse so hoch ist, kann er den Split nur ganz vorne hin kippen. Wir müssen ihn dann mit der Schaufel hinter zur Haustüre transportieren. Und unten beim großen Haufen  muß auch unentwegt geschippt werden, damit die Trecker-Schaufel den Split gut aufnehmen kann. Immer wieder schiebt sie ihn nach vorne. Links und rechts von ihr ist auch immer mehr Split. Alles muß mit der Schaufel zusammengeschaufelt werden. So haben wir wohl jedes Splitkörnchen in paar Mal auf der Schaufel gehabt.

Auch ohne Kentnisse der Anatomie könnte ich euch genau sagen, welche Muskeln dann hier noch zusätzlich trainiert wurden. Ich spüre jede einzelne Faser! Die Rumpfmuskulatur und natürlich auch Arme und Schultern  oder die Brustmuskulatur. Selbst die Oberschenkelrückseite kam dran. Kurz und gut, mir tut das ganze Gestell weh. Das heißt, es war ein Rundumtraining.

Jetzt haben wir zwei Tage Zei,t uns auf der Arbeit zu erholen. Am Samstag rücken die fleißigen und unermüdlichen Helfer wieder an und wir verlegen die Pflastersteine auf dem Split.

(c) by Joachim Wenk
Unterbau für die Pflaster auf der Terrase

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