Montag, 27. April 2015

Ein arbeitsreiches Wochenende - aber leider nicht im Garten

 
Hin und wieder ist es notwendig. Das Geschäft verlangt unsere Aufmerksamkeit und noch viel mehr unsere Anwesenheit an einem Wochenende. Jetzt war es einmal wieder so weit und so konnte ich im Garten nichts weiter erledigen. Gottseidank aber konnte ich mir die  Tage davor Zeit für den Garten nehmen und habe alles Anfallende bereits da erledigt.

kunterbunte Tulpenwiese (c) by Joachim Wenk
kunterbunte Tulpenwiese























Ich freue mich, daß sich Wiesenschaumkraut in meiner Frühlingswiese von ganz allein angesiedelt hat.

bunte Tulpenwiese mit Wiesenschaumkraut (c) by Joachim Wenk
Tulpenwiese mit Wiesenschaumkraut

 Im Staudenbeet kommen die gelben Tulpen langsam in Blüte. Ein kleines Büschel Vergissmeinnicht wächst und blüht daneben. Ich hoffe, daß sich die Vergißmeinnicht gut aussähen. Ein himmelblauer Teppich unter den Gelben Tulpen, das stelle ich mir für die nächsten Frühjahre vor.
gelbe Tulpen (c) by Joachim Wenk
jetzt wird's gelb im Staudenbeet


Gestern kamen wir dann am späten Nachmittag nach Hause. Klar, daß sofort erst einmal zur Entspannung, zum "Herunterfahren" der Garten inspiziert werden musste. Beim sehr notwendigen Gießen konnte ich dann in Ruhe beobachten.

Und dabei erlebte ich zwei Überraschungen, die mich riesig freuen.

Im Gemüsegarten keimt etwas. In der einen Reihe sind es die vor vielen Wochen gesäten und schon aufgegebenen Haferwurzeln. Man sieht die nadelförmigen Blättchen kaum. Aber wenn man weiß, daß da etwas keimen sollte und regelmäßig nachsieht, wird man auf sie Aufmerksam.

keimende Haferwurzel (c) by Joachim Wenk
endlich keimen die Haferwurzeln


Im anderen Beet keimt auch etwas. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob es die Möhren sind oder der Dill, den ich mit in die Reihe gesät habe. Beides ist auch schon wieder eine ganze Weile her. Gerade deshalb freut es mich, daß doch noch Keimlinge erscheinen.


Möhren oder Dill (c) by Joachim Wenk
sind das die  Möhren oder der Dill, den ich dawzischen gesät habe?


Die zweite Überraschung erlebte ich im Staudenbeet. Im Herbst habe ich mir drei verschieden Staudenclematis zugelegt. Sie sollen sich an ihren Standorten ausbreiten. Zwei davon wachsen schon seit geraumer Zeit. Die dritte erahnte ich nur an dem dünnen Bambusstengel, der im Herbst die zarten Triebe nach dem Pflanzen stützte. Von neuen Trieben war nichts zu sehen. Ich habe mich schon damit abgefunden, daß sie wohl kaputt ist. Gestern dann entdeckte neues Wachstum beim Bambusstab. Sie lebt!
Staudenclematis (c) by Joachim Wenk
die dritte Staudenclematis lebt doch noch!

Staudenclematis (c) by Joachim Wenk
so groß sind die anderen beiden Staudenclematis bereits


Meine Blauwschokker-Erbsen lassen sich endlich blicken.

Blauwschokker Erbsen (c) by Joachim Wenk
die Blauwschokker Erbsen sind gekeimt




Die Frühkartoffeln im Kübel haben einen gehörigen Wachstumsschub in den beiden Tagen hinter sich gebracht. Jetzt sind sie bereits hoch genug, daß ich ewitere Erde in den Kübel füllen kann.

Frühkartoffeln im Kübel (c) by Joachim Wenk
Frühkartoffeln im Kübel - jetzt muß wieder Erde angefüllt werden


Meinen eigenartigen Blumenkohl habe ich heute geerntet und wir bereiteten daraus ein leckeres Mittagsmahl. Seit - ich glaube - September steht er nun im Gewächshaus. Nachdem sich die Blüte bildete wuchs sie rasch heran und war jetzt erntereif.



frischer Blumenkohl (c) by Joachim Wenk
erster Blumenkohl dieses Jahr


Meine Eiszapfen, die weißen länglichen Radieschen schmecken auch köstlich und werten Abends die Vesper auf.
Radieschen Eiszapfen (c) by Joachim Wenk
Radieschen Eiszapfen



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