Dienstag, 31. März 2015

Der Osterhase war da

Ich hatte heute schon so eine Vorahnung, als ich mit dem Auto von der  Arbeit Heim fuhr. Ich habe extra etwas früher Schluss gemacht, damit ich mich im Garten noch umschauen kann. Und das war gut so.

Im Vorgarten sieht es aus, als wäre der Osterhase ein paar Tage zu früh da gewesen. Überall liegen die bunten Eier in der Wiese und den Beeten. Auf der Einfahrt holpern sie herum und einem renne ich rasch noch nach. Vom Orkan getrieben hoppert es draußen auf der Straße entlang. Dafür sieht mein bunter Oster-Busch jetzt erst einmal irgendwie gerupft aus.



(c) by Joachim Wenk
Ostereierernte im Vorgarten





(c) by Joachim Wenk
eigentlich gehören sie alle hier hin....

Das war der Vorgarten. Wie wird es im hinteren Garten aussehen? Hat der heutige Orkan mit Windstärken bis Stärke 12 in Bayern auch in meinem Garten für Chaos gesorgt? Als erstes fällt mir meine Gewächshaus ein. Mein ganzer Stolz. Vor einem Jahr aufgestellt.

Puh! Es steht wie eine Eins. Perfekt. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ein Dachfenster ist offen. Das sollte bei den niedrigen Temperaturen von nur 5°C nicht sein. Scheinbar hat sich der Öffner verhakt, oder es war offen und der Sturm hat ihn beschädigt. Ich kann es gott Gott sei Dank von Hand schließen. Das werde ich mir morgen einmal genauer ansehen müssen. Für heute Nacht habe ich es mit einer Schnur zugebunden. Sicher ist sicher. Ansonsten aber hat die doch große Wind-Angriffsfläche bisher sehr gut den Unbilden der  Natur getrotzt. Toi toi toi, daß es weiter standhält.

(c) by Joachim Wenk
Trotz Orkan, das Gewächshaus hält (toi toi toi)
Auch sonst ist alles heil. Ich bin so froh. Startet dieses Gartenjahr doch wirklich recht zäh. Da hätten mich Sturmschäden  nur noch weiter in meiner Frühlingseuphorie gebremst.

Geregnet hat es nun ja auch endlich. Gestern und vor allem heute kamen 15l herunter. Wenn das nun wärmer wird, explodiert dann die Natur wieder förmlich. Ich freue mich schon darauf.

Es geht  hier und da auch schon los. Das hübsche "Unkraut", die Akeleien, sprießen bereits an allen möglichen und unmöglichen Stellen aus dem Boden.

Akelei im März (c) by Joachim Wenk
die Akeleien wachsen bereits
Meine Saatkartoffeln schlafen noch. Nur ein paar Augen öffnen sich bereits. Das erste Grün in ihnen ist geweckt.

Saatkartoffeln vortreiben (c) by Joachim Wenk
die Saatkartoffeln beginnen aufzuwachen


Der Schnittlauch treibt und lässt mich freuen auf frischen Frühlingsquark. Ich habe einfach immer den abgeernteten, gekauften Schnittlauch im Topf in den Gemüsegarten gesetzt. Jetzt habe ich eine schöne Reihe Gartenschnittlauch, der mich die ganze Saison mit frischem Schnittlauch versorgt. Im Sommer friere ich ihn portionsweise im Eiswürfelbehälter ein. Vorrat für den Winter. Der ist aber leider schon aufgebraucht.

Schnittlauch (c) by Joachim Wenk
bald gibt es frischen Schnittlauch


Vor einem Jahr habe ich den kaukasischen Rankspinat gepflanzt. Er hatte im Sommer einen einzigen  Trieb. Jetzt, nach dem ersten Winter, kommen die frischen Blätter zum Vorschein.  Dieses Jahr gibt es mehr als einen Trieb. Da kann ich bestimmt Blätter ernten.

kaukasischer Rankspinat (c) by Joachim Wenk
kaukasischer  Rankspinat

Auch der Ziergarten wappnet sich für die sicher bald kommenden warmen Tage.

Hyazinthen aus der Zwiebelmischung, im Herbst gesteckt, machen mich neugierig. Und freudig warte ich auf laue Frühlingstage ohne Wind, damit ich ihren Duft schnuppern kann.

Hyzinthen (c) by Joachim Wenk
Hyazinthen 

Auch in der Blumenwiese sieht es nun schon nach Blüten aus.


Narzissenwiese (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese


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