Dienstag, 31. März 2015

Der Osterhase war da

Ich hatte heute schon so eine Vorahnung, als ich mit dem Auto von der  Arbeit Heim fuhr. Ich habe extra etwas früher Schluss gemacht, damit ich mich im Garten noch umschauen kann. Und das war gut so.

Im Vorgarten sieht es aus, als wäre der Osterhase ein paar Tage zu früh da gewesen. Überall liegen die bunten Eier in der Wiese und den Beeten. Auf der Einfahrt holpern sie herum und einem renne ich rasch noch nach. Vom Orkan getrieben hoppert es draußen auf der Straße entlang. Dafür sieht mein bunter Oster-Busch jetzt erst einmal irgendwie gerupft aus.



(c) by Joachim Wenk
Ostereierernte im Vorgarten





(c) by Joachim Wenk
eigentlich gehören sie alle hier hin....

Das war der Vorgarten. Wie wird es im hinteren Garten aussehen? Hat der heutige Orkan mit Windstärken bis Stärke 12 in Bayern auch in meinem Garten für Chaos gesorgt? Als erstes fällt mir meine Gewächshaus ein. Mein ganzer Stolz. Vor einem Jahr aufgestellt.

Puh! Es steht wie eine Eins. Perfekt. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ein Dachfenster ist offen. Das sollte bei den niedrigen Temperaturen von nur 5°C nicht sein. Scheinbar hat sich der Öffner verhakt, oder es war offen und der Sturm hat ihn beschädigt. Ich kann es gott Gott sei Dank von Hand schließen. Das werde ich mir morgen einmal genauer ansehen müssen. Für heute Nacht habe ich es mit einer Schnur zugebunden. Sicher ist sicher. Ansonsten aber hat die doch große Wind-Angriffsfläche bisher sehr gut den Unbilden der  Natur getrotzt. Toi toi toi, daß es weiter standhält.

(c) by Joachim Wenk
Trotz Orkan, das Gewächshaus hält (toi toi toi)
Auch sonst ist alles heil. Ich bin so froh. Startet dieses Gartenjahr doch wirklich recht zäh. Da hätten mich Sturmschäden  nur noch weiter in meiner Frühlingseuphorie gebremst.

Geregnet hat es nun ja auch endlich. Gestern und vor allem heute kamen 15l herunter. Wenn das nun wärmer wird, explodiert dann die Natur wieder förmlich. Ich freue mich schon darauf.

Es geht  hier und da auch schon los. Das hübsche "Unkraut", die Akeleien, sprießen bereits an allen möglichen und unmöglichen Stellen aus dem Boden.

Akelei im März (c) by Joachim Wenk
die Akeleien wachsen bereits
Meine Saatkartoffeln schlafen noch. Nur ein paar Augen öffnen sich bereits. Das erste Grün in ihnen ist geweckt.

Saatkartoffeln vortreiben (c) by Joachim Wenk
die Saatkartoffeln beginnen aufzuwachen


Der Schnittlauch treibt und lässt mich freuen auf frischen Frühlingsquark. Ich habe einfach immer den abgeernteten, gekauften Schnittlauch im Topf in den Gemüsegarten gesetzt. Jetzt habe ich eine schöne Reihe Gartenschnittlauch, der mich die ganze Saison mit frischem Schnittlauch versorgt. Im Sommer friere ich ihn portionsweise im Eiswürfelbehälter ein. Vorrat für den Winter. Der ist aber leider schon aufgebraucht.

Schnittlauch (c) by Joachim Wenk
bald gibt es frischen Schnittlauch


Vor einem Jahr habe ich den kaukasischen Rankspinat gepflanzt. Er hatte im Sommer einen einzigen  Trieb. Jetzt, nach dem ersten Winter, kommen die frischen Blätter zum Vorschein.  Dieses Jahr gibt es mehr als einen Trieb. Da kann ich bestimmt Blätter ernten.

kaukasischer Rankspinat (c) by Joachim Wenk
kaukasischer  Rankspinat

Auch der Ziergarten wappnet sich für die sicher bald kommenden warmen Tage.

Hyazinthen aus der Zwiebelmischung, im Herbst gesteckt, machen mich neugierig. Und freudig warte ich auf laue Frühlingstage ohne Wind, damit ich ihren Duft schnuppern kann.

Hyzinthen (c) by Joachim Wenk
Hyazinthen 

Auch in der Blumenwiese sieht es nun schon nach Blüten aus.


Narzissenwiese (c) by Joachim Wenk
Narzissenwiese


Montag, 30. März 2015

Modefarbe des Frühlings 2015: irgendetwas in gedecktem braun-grün

Letztes Märzwochenende. Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt. Das Wetter allerdings scheint endgültig wieder auf Spätherbst getrimmt zu sein.

Samstag haben wir noch ein wenig Sonne bei allerdings äußerst ungemütlichem und kalten Wind. Sonntag dann, nach dem lang ersehnten Regen, ist es noch ungemütlicher und an Gartenarbeit ist nicht zu denken.

Ich bin innerlich irgendwie stinkig und  bockig. Es nervt mich, daß ich so lange nicht richtig loslegen kann mit Sähen und Pflanzen. Und ich finde es einfach immer deutlich zu kalt. Selbst wenn wir in der Sonne tags bald 20°C hatten. War die Sonne weg, weil man um ein Haus herum ging oder hinterm Baum stand, war es sofort kalt.  Fröstelnd kalt mit nervigem Wind. Die Nächte natürlich waren erst recht sehr kalt und meist mit einigen Frostgraden behaftet. Es ist kein laues Frühlinglüftlein.

Wahrscheinlich ist das Ende März auch noch durchaus in der Norm und nichts außergewöhnliches. Mich jedoch macht es innerlich einfach unzufrieden.

Angesichts dieser Wetterverhältnisse sind meine wöchentlichen Berichte hier auch alles andere als farbenfroh, munter und aufmerksamkeitserregend.

Ich sehe an den Berichten aber,  daß es euch, den anderen Hobbygärtnern, ebenso geht.

Also was tat sich am Wochenende im Garten?

Heute fange ich einmal mit einem kleinen Video an. Das Plätschern eines Bächleins im Frühling.




Und weil so manches eben nicht so ist, wie es scheint, so ist eben das kleine muntere Bächlein ein Grund zur Sorge. Das Bächlein entspringt dem Damm eines unserer Karpfenweiher. Und, das ist das Schlimme daran, es gehört dort nicht hin! Jetzt dürfen wir im Sommer, wenn wir die Wege im Garten machen und ein Bagger zur Hand ist, hier draußen auch noch anfangen aufzugraben. Das Bächlein muß aufhören zu fließen!

Hier rechts im Bild seht ihr den Damm, aus dem das dumme Bächlein entspringt. Jetzt ist er schön voll der Weiher. Ich habe aber am Samstag probehalber den Zulauf gestoppt. Sonntag war dann der Wasserspiegel deutlich gesunken, so viel läuft aus dem Bächlein in den großen Bach.

Karpfenweiher im März (c) by Joachim Wenk
Karpfenweiher im März

Hier sieht man sogar am Foto schön, daß frisches Wasser in den Weiher hinein läuft. Um das gewährleisten zu können, verläuft über ca 30 m unterirdisch ein Rohr vom Bach zum Weiher.

Karpfenweiher im März (c) by Joachim Wenk
Zulauf im Karpfenweiher


Seht ihr hier das offene Rohr, halb unter Wasser? Da läuft das Bach-Wasser hinein und oben auf dem Bild ist das andere Ende des langen Rohres.  Da fließt es in den Weiher. Das hier halb versunkene Rohr wird einfach mit der Öffnung nach oben gedreht und schon ist der Zulauf für den Weiher wieder gestoppt.
Hierher kommt das Wasser für den Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
Hierher kommt das Wasser für den Karpfenweiher

Auf dem Panoramafoto sieht man direkt, wie kalt und ungemütlich es gerade ist. Links hinten im Bild ist der Teich mit dem Leck. Und da wo die Erlen stehen verläuft der "richtige" Bach. Auf Höhe des Steges am Mönch im vorderen Weiher, ist, unten im Bach, die  Zapfstelle für den leckenden Teich.

Teichlandschaft im März (c) by Joachim Wenk
Teichlandschaft im März


Im  Garten selbst habe ich mir für Samstag eine Arbeit ausgesucht, die körperlich anstrengend ist. So wurde es mir schon nicht kalt.

In unserem allerersten Jahr im neuen Haus und dem Garten haben wir sehr viel an Gestrüpp weggeschnitten. Efeu, Wildrosen und Stauden gaben einen ordentlichen Haufen. Der Garten war noch nicht eingerichtet, Priorität hatte die Renovierung des Hauses, damit wir rasch einziehen können.

Alles Abgeschnittene wurde im Garten einfach auf einen Haufen geworfen. Ich hatte vor, mir einen Motorhäcksler größeren Formates zu leihen und dann alles dort durch zu lassen.

Das ist jetzt über drei Jahre her. Den Häcksler habe ich mir nie geliehen. Geärgert dagegen habe ich mich immer wieder über den lästigen Haufen. Immer wieder kam Neues darauf. Das allerdings habe ich dann immer zeitnah mit meinen kleinen Häckslern zerkleinert. Der Grundhaufen allerdings blieb.

Am Samstag war es dann so weit. Der Zeitpunkt war gekommen, wo er endgültig verschwinden sollte. So habe ich dann Eimer für Eimer reifen Kompostes, locker und trocken und schön verrottet durch den Garten geschleppt und Sträucher, Obstbäume, Staudenbeete und Hecken damit versorgt.

Noch immer waren viele grobe Äste und Wurzelstöcke unverrottet in dem Haufen. Daher habe ich geschaufelt und geschleppt und der Volker hat das grobe Material gehäckselt. Was weder mir noch ihm passte, wurde kurzerhand am Lagerfeuerchen verbrannt.

verrotteter Gestrüpphaufen (c) by Joachim Wenk
Viel ist nicht mehr übrig vom einstigen Gestrüpphaufen

Nachdem ich mir die Füße wundgelaufen habe, kam irgendwann der schöne Augenblick.  Nach all den Jahren ist er endlich weg der Haufen. Jetzt kann ich da noch einen Kompostmiete aufstellen. Auch benötige ich immer wieder den Platz um weiteres Material zwischen zu lagern, bevor es gehäckselt oder verbrannt wird.
Kompostplatz im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Kompostplatz im Gemüsegarten
 Und so sieht das Ganze mit einem Blick entlang des Zaunes und der Haselnußhecke aus. Genug Platz, um all das Gartenmaterial zu verkomposten. An dem braunen Rohrgestell wächst übrigens mein Brombeerstrauch.
Kompostplatz im Gemüsegarten (c) by Joachim Wenk
Kompostplatz im Gemüsegarten 

Wieder sind es einige Fotos, die ich euch heute zeigen kann. Allerdings sind alle irgendwie Ton in Ton. Naja so richtig einen Ton kann man da nicht enmal ausmachen. Irgendein gedecktes Grün-Braun eben. Da brauche ich mich nicht zu wundern, dass ich schlecht drauf bin und einfach endlich Frühjahr haben will. Ihr versteht mich sicherlich.

Nach dem Regen am Wochenende fängt so einiges tatsächlich sofort an zu wachsen. Seht hier den Knoblauch und die Schwarze Johannisbeere, den Bärlauch, Waldmeister,  den Holunder oder den ewigen Kohl.

überwinterter Knoblauch und schwarze Johannisbeere (c) by Joachim Wenk
überwinterter Knoblauch und schwarze Johannisbeere

Bärlauch, Bärlauchsämlinge, Schnittlauch (c) by Joachim Wenk
oben Bärlauch, unten Schnittlauch und in der Bildmitte
 kleine Bärlauchsämlinge


Waldmeister (c) by Joachim Wenk
Waldmeister


Holunder (c) by Joachim Wenk
Holunder 


ewiger Kohl (c) by Joachim Wenk
ewiger Kohl


Wieder grün-braun, wohin das Auge blickt. Darum zum Schluß noch des Leberblümchen, damit wenigstens ein Farbtupfer hier und heute erscheint!

Leberblümchen (c) by Joachim Wenk
Leberblümchen

Donnerstag, 26. März 2015

Jetzt wird's wild im Garten

"Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Ihre Sendung........ wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am Donnerstag, den 26.03. zwischen 11:30 und 15:00 Uhr zugestellt."

Diese Meldung bekomme ich ja bei meiner Garten-Bestellwut häufig. Nur gestern kam sie völlig überraschend. Erwarte ich doch im Moment kein Paket. Oder doch? Steht da noch etwas aus? Ich überlege. Also wenn überhaupt, dann kommt noch ein kleines Päckchen mit Pflanzen von  Rühlemanns. _Die waren bisher noch nicht versandbereit.

Ich warte heute also auf die Post, damit ich die Pflänzchen in Empfang nehmen kann. Aber das Paket kam nicht von Rühlemann sondern von Neudorff. Da habe ich doch garnichts bestellt!

Rasch öffne ich es und sofort weiß ich, was es ist. Vor kurzem konnte man in einem sozialen Netzwerk teilnehmen, um eine von 500 Samenmischungen "Wildgärtner Freude Bienenweide" zu gewinnen. Juchuu ich habe eine gewonnen!

(c) by Joachim Wenk
Begleitschreiben

Wildgärtner Freude Samenmischung Bienengarten
Wildgärtner Freude Samenmischung Bienengarten

Die Mischung reicht für 10m2 Bienengarten. Jetzt muß ich dann einmal im Garten messen gehen. Zwei Plätze habe ich im Visier.  Beide im und am Gemüsegarten. Dort werden bestäubende Wildbienen auch immer gebraucht. Zwischen der Haselnußhecke und dem Brombeerstrauch ist beim Rhabarber noch ein freies Feld. Hier würden sich die Bienen und die Blumen sicher wohl fühlen. Allerdings ist dort der Nacktschneckenbesatz exorbitant gigantisch. Sie kommen da von der NachbarWiese herüber. Wenn ich doch nur wüsste, ob die Wildblumenmischung dort eine Chance hat oder ob viele dabei sind, die von den Schnecken verschont werden. 

Die andere Fläche ist in der Ecke unter dem Walnußbaum. Gemüse wächst dort nicht. Die Ramblerrose allerdings gut. Ich hatte vor, diese Fläche einfach mit den vielen gesammelten Ringelblumensamen zu bestreuen. Jetzt werde ich dort aber einen Teil der Bienenmischung hinsähen. Da können die Einjährigen und auch die Zweijährigen in aller Ruhe wachsen. 

Ich freue mich über diese Überraschung und noch mehr auf eine sommerlich bunte, wilde Vielfalt. Wenn denn die Samen aufgehen. 

Neudorff hat jetzt scheinbar ein ganzes Sortiment an Samenmischungen zu verschiedenen Themen in den Regalen. Das finde ich eine gute Idee. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob sich in meinem Gemüsegarten die wilde Vielfalt samt dem wilden Gesumme und Gebrumme einstellt. 

Mittwoch, 25. März 2015

Ein geriatrisches Profil und ausgiebiges Gießen bereits im März - was es nicht alles gibt!

Im Sommer 2013 ging es los, dann wurde es ganz schlimm. Das zog sich bis März 2014. Jetzt geht das schon wieder los. 

Jedenfalls war ein Tierarztbesuch heute dringend notwendig. Damals haben sie den ganzen Kerl befallen die  Haarbalgmilben. Kopf, Bauch, Hals, Intimbereich, Hinterbeine und Schwanz waren nackt. Ich habe mich geschämt, mit dem Hund raus zu gehen. Und schlecht ging es ihm wegen der Entzündungen. Er wäre beinahe gestorben. Jetzt ist der Hals stellenweise wieder ohne Haare und elend geht es ihm auch schon ein paar Tage.

Was gegen die Milben zu machen ist, wissen wir ja mittlerweile. Wegen der Schlappheit hat die Tierärztin ihn heute geröntgt. Das kann das Herz sein, meint sie. Und ein geriatrisches Profil wurde angeordnet. Als Altenpfleger muß man da schon schmunzeln, daß  es bei den Hunden auch die geriatrische Fachdiagnostik gibt. Am Samstag müssen wir wieder hin. Dann erfahren wir, was er hat und was wir machen werden. Und die bestellten Medikamente sind dann auch da. Eines jedenfalls ist sicher. Wir müssen eine gut gefüllte EC-Karte mitbringen. Das sehe ich jetzt schon. 

Nach einem sehr leckeren Dosen-Futter mit frisch gekochten Nudeln für den Max und ein paar ebenfalls sehr leckeren, spontan besorgten Weißwürsten für mich, ging es dann nach den Aufregungen des Vormittages zur Frühlingssonne in den Garten. 

In meinem kleinen grünen to-do-Notizbüchlein standen ein paar Aufgaben für heute, so dass ich mich gleich an die Arbeit machen konnte. Max wälzte sich genüsslich im Gras, um dann einen ausgedehnten Mittagsschlaf zu machen. Mit bald 11 Jahren braucht man eben seine Ruhe. 

Bevor aber die bereits eingeplanten Dinge erledigt werden konnten, mußt ich doch tatsächlich schon wieder den ganzen Gemüsegarten gießen. Es ist so derart staubtrocken. Wie sollen da Spinat, Erbsen, Radieschen, Möhren,  Ackerbohnen oder Gründünger keimen? Die restlichen Pferdeäpfel vom Herbst und Laub liegen knistertrocken oben auf. Da verrottet nichts. Also stehe ich im März schon mit dem Schlauch im Garten. 

Im Gewächshaus die Pflanzen haben es gut, die bekommen das temperierte Wasser aus dem Regenfass im Gewächshaus. Gleich fülle ich es wieder auf, damit die Sonne es wieder erwärmen kann. Es dient auch als Wärmespeicher für die Nächte. Tags ist es heute wieder so warm, daß die Fenster alle bis zum Anschlag geöffnet sind. Ein Hoch auf diese automatischen Fensteröffner. Das ist eine der genialsten Erfindungen zum Gewächshaus. 

Der direkt in die Gewächshauserde gesäte Salat hat sein erstes richtiges Blatt. Die winzigen Pflänzchen haben Fingernagelgröße. Jedenfalls sind sie nicht kleiner als die in der Topfplatte im ungeheizten aber gut isolierten Partyraum gesäten Salatpflanzen. Dort kühlt es zwar in der Nacht nicht so ab, wie im Gewächshaus, was aber dem Salat keinen  Wachstumsvorschub bringt. Da werde ich den ersten Salat nächstes Jahr gleich direkt in die Erde sähen. 

Im Gewächshaus geht das Direktsähen wirklich prima. Die Erde ist locker, fast frei von Unkraut und feucht. Schnecken sind keine drin. Im Freien gelingt mir Direktsaat nur bei robusten und schnell keimenden Gemüsearten. Möhren, Pastinaken oder gar Petersilie sind ein Horror. Da kommt nichts nennenswertes dabei heraus. Und doch probiere ich es dieses Jahr auch wieder. Ich kann schließlich die Möhren nicht in Saatplatten vorziehen. 

In so eine Saatplatte kamen heute Blumenkohl, Kerbel, Kohlrabi, Rotkohl, Berglauch und Mohn . Das kann man beinahe auch schon im Freien sähen. Daher stelle ich diese Platte gleich ins Gewächshaus. Auch wenn es die kommenden Tage wieder kälter wird, dort haben sie genügend Licht und vergeilen daher nicht. Winterlauch habe ich, in eine Saatschale gesät und pikiere in dann nach dem Keimen. Der Sommerlauch ist schon pikiert und sieht recht schön aus. 

Gewächshaustisch mit Saatplatte (c) by Joachim Wenk
der erste von vier Tischen steht im Gewächshaus


Im Freien habe ich Erdnußrukola gesät und rote Melde. 

Neuseeländer Spinat werde ich dieses Jahr zum ersten Mal auch probieren. Ich habe schon viel von ihm gehört. Dauernd nachwachsendes Grünzeug, das ist genau das Richtig für mich. Allerdings las ich dann auf der Samentüte, daß man ihn einen Tag in Wasser legen soll vor dem Sähen. Also gut, dann sähe ich eben am Wochenende. Es ist ja noch Zeit. 

Zum Tagesabschluß kümmerte ich mich dann wieder um die Randsteine meines Mäuerchenbeetes. Die sollen als ordentlicher Abschluß und Mähkante dienen. Mühsam ist es, sie ordentlich einzugraben. Da werde ich wohl noch etwas daran zu Arbeiten haben. 

Beeteinfassung mit Betonsteinen (c) by Joachim Wenk
das erste Stück Beeteinfassung ist verlegt

Beeteinfassung mit Betonsteinen (c) by Joachim Wenk
nur noch um den Oster-Strauch herum und bis zur Einfahrt vor...


Trotz nun schon etlicher schöner warmer Tage halten sich die Pflanzen noch ein wenig zurück. Die Nächte sind eben noch fast täglich mit Minusgraden recht kalt. Und die Feuchtigkeit fehlt. Regen würde das Wachstum ankurbeln, vorausgesetzt die Temperaturen sinken dabei nicht wieder stark ab. 

Aufgefallen sind mir heute allerdings die Tulpen. Sie waren bisher nicht sichtbar. Aber plötzlich waren sie da. Das wird wieder eine Pracht. 

Narzissen in der Blumenwiese (c) by Joachim Wenk
die Narzissen blühen beinahe in der Blumenwiese. Die Tulpen wachsen gerade erste

(c) by Joachim Wenk
die neuen, im Herbst gesteckten Tulpen sind auf einmal auch schon da


Wenn dann alles so richtig losgeht und es blüht und riecht und wächst, möchte ich wieder überhaupt nicht raus aus dem Garten. Jedem möchte ich es zeigen, meine Freude und Begeisterung teilen. Familie und Freunde teilhaben lassen. Aber es wird sein wie jedes Jahr. Viel zu selten ist Gelegenheit die anderen Menschen im Garten zu haben. Das ist der Grund, warum ich damals im Mai 2013 den Blog hier startete. So kann ich meine Freude und Begeisterung teilen, die anderen sehen wenigstens auf den Fotos die Pracht und  ich freue mich mit ihnen - und euch. 

Montag, 23. März 2015

Milch von der Tankstelle, schönes junges Gemüse, ein fieser Schnupfen, der scheußliche Wetterumschwung und die Geburtstagsfeiern waren meine Wochenendbeschäftigungen.

Geschafft. Das Wochenende ist vorbei. Also ehrlich, das war wirklich scheußlich, das Wochenende.
Und damit meine ich nicht die schöne Familienfeier bei uns und die  Geburtstagsfeier eines Freundes am gestrigen Abend. Scheußlich war das bitterkalte Wetter und der bitterböse Schnupfen, der mich ab Samstag Nachmittag flach gelegt hat.

Trotz Krankheit und Mistwetter ab Samstag Nachmittag habe ich ein paar kleinere Arbeiten erledigen können. Und eine Neueinführung im Lebensmitteleinkauf ist auch vollzogen.

Mich ärgert ja wirklich die neue Werbekampagne des Discounters mit dem großen "L". Nur um von den schändlichen Auswirkungen der eigenen Preispolitik auf die Zulieferer, Produzenten und die armen Tiere abzulenken werden dort jetzt andere Anbieter diffamiert und lächerlich gemacht. Es soll ein positives Bild des Discounters entstehen, das es so aber in der Realität nicht gibt. Ich jedenfalls werde meine Einkäufe dort ein wenig reduzieren. So haben wir zum Beispiel jetzt eine neue Möglichkeit gefunden, unsere Milch einzukaufen: wir holen sie einfach an der Tankstelle. So umgehen wir die Discounter, zahlen vielleicht etwas mehr für die Milch, die aber frisch ist und unverändert. Keine H-Milch. Und praktisch ist es allemal, weil wir ja immer auf dem Weg zur und von der Arbeit an der Tankstelle vorbei kommen. Da jetzt auch kein Verpackungsmüll mehr anfällt, schonen wir dadurch auch wieder die Umwelt.

Was schaut ihr denn so stirnrunzelnd? Ich finde das eine sehr gute Sache!

Ach jetzt! Jetzt verstehe ich. Ihr dachtet, wir kaufen die Milch an der Tankstelle. Nein, nicht an der Tankstelle sondern in der Tankstelle. Bei uns gibt es neuerdings direkt an den Höfen der Milchproduzenten solche Milchtankstellen. Unsere ist einfach ein Gartenhäuschen mit einer Kuh davor. Wenn man, wie gestern nachts hinfährt schaltet sich das Licht an. Innen ist ein Automat in den man Münzen einwirft und dann in die mitgebrachten Flaschen die gewünschte Milchmenge abfüllen kann. 1l Roh-Milch kostet 1€. Flaschen haben wir in allen Größen und Farben daheim, so dass jetzt immer welche im Auto sind, zum Milch tanken.

Kuh vor der Milchtankstelle (c) by Joachim Wenk
Kuh vor der Milchtankstelle


Die Milchzapfsäule in der Milchtankstelle (c) by Joachim Wenk
Die Milchzapfsäule in der Milchtankstelle

Milch zapfen in der Milchtankstelle (c) by Joachim Wenk
Milch zapfen in der Milchtankstelle





Samstag Vormittag, als die Sonne noch schien, habe ich im Garten das Wasser nach der Winterruhepause wieder angestellt. Die Erde ist staubtrocken. So können meine Ackerbohnen, Erbsen, Spinat, Radieschen oder der Gründünger nicht keimen. Da ist keinerlei  Feuchtigkeit im Boden. Also habe eben gegossen. Jetzt ist der Boden feucht und ab da gingen die Temperaturen in den Keller. Manchmal fühlt man sich doch wirklich veräppelt.  Jetzt wird wieder nichts keimen. Zwar steht nun Feuchtigkeit zur Verfügung, fehlt es doch jetzt aber an Wärme.

Da lobe ich mir einfach das Gewächshaus. Hier ist beides im richtigen Maße vorhanden und alles wächst und keimt. Weil sowieso der Gartenschlauch gerade in Aktion war, habe ich im Gewächshaus gleich wieder den Wärmespeicher gefüllt. So nenne ich die Tonne mit Wasser, die mittig im Haus steht. Tagsüber heizt sich das Wasser auf. Zum Gießen steht damit immer temperiertes Wasser bereit. Und Nachts wird die im Wasser gespeicherte Wärme wieder an die Umgebung abgegeben. Das gleicht die Temperaturspitzen etwas aus.

Regenfass als Wärmespeicher im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
tags warmes Gießwasser und nachts Wärmepuffer im Gewächshaus - das Regenfass


Heute gehe ich mit der Kamera auch einmal ganz nah heran. Sehen sie nicht prächtig aus die jungen Wilden im Häusle.

Rucola für würziges Pesto.

RucolaPflänzchen im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
RucolaPflänzchen im Gewächshaus




Und ein Fest für meine Augen. Ein paar  Frühlingszwiebeln sind doch gekeimt. Einmal habe ich schon nachgesät, weil nichts aufging.

Frühlingszwiebeln frisch gekeimt (c) by Joachim Wenk
endlich keimen die Frühlingszwiebeln



Der Salat  " Maikönig" direkt hier vor Ort gesät ist jetzt auch schon gut zu erkennen. Er steht noch zu dicht, daher werde ich versuchen, ihn zu vereinzeln. Vielleicht können ein paar zu dicht stehende Pflänzchen ja in einer Reihe daneben wieder weiterverwendet werden. In den Saatschalen pikiere ich ihn ja auch in der Größe. Wäre doch schade um die tollen Pflanzen, wenn ich sie nur ausreißen täte.

Maikönig im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Maikönig im Gewächshaus


Und schließlich der Winterportulak. Der kommt in den Smoothie oder wird, solange noch zart, als Salat verspeist.
Winterportulak im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
das wird einmal Winterportulak



Schließlich noch der Rettich. Auch hier muß wohl noch etwas vereinzelt werden, damit er sich schön entwickeln kann.

Rettichsämlinge im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Rettichsämlinge



Auch das junge Gemüse in den Saatschalen im Partyraum oder Wohnzimmer musste pikiert werden.

Kohlrabi und  Lauch, Tomaten, Paprika, Chilies, Andenbeere waren  an der Reihe.

pikierte Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
pikierte Kohlrabi

junge Salatpflanzen (c) by Joachim Wenk
Maikönig - auch nicht größer als draußen im kalten Gewächshaus!

Glockenpaprika und Wildchilies (c) by Joachim Wenk
Glockenpaprika und Wildchili, Andenbeerenpflänzchen und frisch gesät

Tomatenpflanzen (c) by Joachim Wenk
Meine Tomatenpflanzen für 2015


Die beiden schon vor einiger Zeit pikierten Artischocken wachsen ganz schön.
Artischocken (c) by Joachim Wenk
Artischocken 


Palmen und Oleander stehen bereits im Freien und haben Platz gemacht im Palmenhaus. Bevor die Dahlien vorgetrieben werden, stehen zunächst erst einmal die  Saatkartoffeln in ihren Eierschachteln. Zwei Tage verbrachten sie zum Brechen der Keimruhe im  warmen Wohnzimmer. Jetzt können sie bei 10°-12° in aller Ruhe anfangen zu treiben.

Kartoffeln zum Vortreiben ausgelegt (c) by Joachim Wenk
Kartoffeln zum Vortreiben ausgelegt



Nach dem Essen, hüpfte ich wie immer, frohen Mutes zurück in den Garten. Zum Kuckuck, was war das denn? Mit einem Mal ist das so kalt, daß Pull, Winterjacke und Mütze notwendig waren.

Die Einfassungsteine für das Mäuerchen-Beet im Vorgarten wollte ich legen. Vier Steine habe ich geschafft. Es nieselte mittlerweile ganz leicht. Und ich spürte, dass mit mir etwas nicht stimmt. So schnell, wie die Kälte in den Garten schlich, überfiel mich dieser ekelhafte Schnupfen. Also nichts wie rein ins Haus, ab unter die Dusche und dann aufs Sofa.

Dort brachte mich dann auch niemand mehr weg. Somit haben wir nicht nur am Freitag die Jahreshauptversammlung vom Gartenbauverein ausfallen lassen müssen (die Arbeit in der Firma nahm kein Ende) genau wie den Geburtstag meines Cousins, sondern auch am Samstag die Starkbierparty im Nachbarort in der Festscheune. Dafür hatten wir dann die Familienfeier am Sonntag bei uns und besuchten am Abend das Geburtstagsfest eines Freundes. Ein schöner Ausklang für ein durchwachsenen Wochenendes.





Donnerstag, 19. März 2015

Grüne Hölle im Gewächshaus und Saunatemperaturen im Weinberg - ein herrlicher Frühlingstag im Garten


Diese Woche haben  wir Frühling pur. Das Wetter habe ich genutzt zum Ernten, Pflanzen, Sähen und Aufräumen.

Im Gewächshaus wächst es unbändig. Wir haben nun fast jeden Tag Spinat oder Feldsalat als Salat zum Mittag.

Spinat im Gewächshaus (C) by Joachim Wenk
Spinat im Gewächshaus - beinahe täglich ist es mehr

Feldsalat im Gewächshaus (C) by Joachim Wenk
gleiches gilt für den Feldsalat im Gewächshaus
Und auch das vor Kurzem Gesäte im  Gewächshaus macht Fortschritte. Jetzt ist auch der hier direkt gesäte Salat schön zu erkennen. Radieschen, Rettich und Rucola wachsen schön. Nur die Frühlingszwiebeln wollen auch hier nicht keimen. Kennt sich von euch da jemand aus. Weder im Sommer, Herbst noch Frühjahr, nicht im Boden noch in der Topfplatte - ich bekomme bis auf 2 oder 3 Exemplaren nach vielen vielen  Versuchen einfach keine Frühlingszwiebeln zum Keimen.

Rettich, Radieschen, Rucola und Salat im März im Gewächshaus gesät (c) by Joachim Wenk
Rettich, Radieschen, Rucola und Salat im März im Gewächshaus gesät



 Bevor ich aber irgendetwas anderes im Garten machte, wird endlich der Wein gepflanzt. Es ist schließlich höchste Zeit, daß er in die Erde kommt. Er muß noch einwurzeln, so lange die Erde feucht ist. Und das ist sie bereits heute nicht mehr sonderlich. Sechs Tafeltrauben habe ich nun gepflanzt. Schon jetzt ist es dort am Westhang vor dem Haus unbeschreiblich warm. Mir war, als würde ich in einer Sauna hocken und Wein pflanzen. Und das im März. Im Sommer werden dann die Stützpfosten gesetzt und die Drähte gespannt.

frisch gepflanzte Tafeltrauben für den Weinberg (c) by Joachim Wenk
endlich gepflanzt die Tafeltrauben für den Weinberg

frisch gepflanzte Tafeltrauben für den Weinberg (c) by Joachim Wenk
hier sieht man, daß es tatsächlich ein Hang ist - eben ein richtiger Weinb-Berg

Nach dieser wirklich schweißtreibenden Arbeit konnte ich mich in aller Ruhe den noch anstehenden Arbeiten widmen. Das Wetter ist sehr schön. Nachts kein Frost oder nur ein oder zwei Grad unter Null. Es ist nun möglich, die großen Palmen und den Oleander aus dem Winterquartier zu holen. Dort zu verbleiben, wäre nicht so gut für sie. Zu wenig Licht kommt, für die doch schon hohen Temperaturen darin, hinein. Im Carport stehen sie geschützt. Die kräftige Sonne kann die noch empfindlichen Blätter nicht verbrennen und die Kälte der Nacht ist eher auf freien Flächen im Garten spürbar.

Die Hanfpalme blüht auch wieder sehr prächtig.

blühende Hanfpalme (c) by Joachim Wenk
die Hanfpalme blüht

eschützt im Carport stehen die ersten Kübelpflanzen im Freien (c) by Joachim Wenk
geschützt im Carport stehen die ersten Kübelpflanzen im Freien

Weil Wetter und Boden es zulassen, habe ich die Ackerbohnen gesät und die Palerbsen gesteckt. Palerbsen kommen  noch vor den Markerbsen in den Boden. Ich habe die Sorte Blauwschokker mit wunderhübschen lila Blüten und lila Schoten. Die Erbsen selbst sind grün.

Auch Salat, Radieschen, Spinat und Rettich habe ich bereits ins Freiland gesät. Laut Sortenbeschreibung ist das möglich. Ich selbst habe aus Furcht vor Frost und Kälte noch nie so früh im Freiland ausgesät. Neugierig warte ich auf die weitere Entwicklung. Am Wochenende, wenn das Wetter wieder kühler wird, werde ich die  Saatreihen mit Vlies abdecken. Schaden kann das ja nicht.

Ein ganz schönes Arbeitspensum für heute. Schließlich ist an den Weihern auch noch einiges zu erledigen. Die Erlenhecke um den großen Weiher muß noch von der Wasserseite aus geschnitten werden. Das geht nur noch jetzt. Dann wird der Weiher wieder gesteckt und läuft voll Wasser. Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt.  Der Volker bei den Weihern und ich im Garten. Daher habe ich von den  Fortschritten der Arbeiten dort draußen heute keine Fotos. Ich nutze aber die Gelegenheit, einmal auf ein  online-Magazin aufmerksam zu machen. Die haben erst kürzlich über Gartenteiche und deren Anlage berichtet. Ich habe zwar keinen Gartenteich, dennoch fanden sie unsere richtigen Weiher für die in Franken obligatorischen Karpfen so interessant, daß sie auch über uns berichtet haben. Schaut doch einfach einmal im Magazin  vorbei: Gartenhaus-Magazin.

Die im Winter bestellten Saatkartoffeln kamen heute auch, schon sehnsüchtig von mir erwartet, per Post. Ich wollte sie auch gleich in die Eierschachteln sortieren, damit sie zu treiben beginnen. Dann las ich aber im Lieferschein, daß man sie erst einmal zwei Tage bei 20°C lagern soll. Damit beendet man die Keimruhe. Erst dann werden sie bei 10°-12°C ausgelegt und vorgetrieben. Also wieder ab in den Karton damit und ins Wohnzimmer gestellt. Dann werden sie eben am Wochenende in die Eierschachteln sortiert.

Saatkartoffeln (c) by Joachim Wenk
die Saatkartoffeln sind eingetroffen

Es ist nun bereits frischer draußen, die Sonne steht flach am Horizont. Lust zum Reingehen haben wir beide noch nicht. Wir holen noch den Häcksler heraus und machen uns über den Berg an abgeschittenen Hecken- und Staudenabällen. Da kommt ganz schön was zusammen. Das Häckselgut liegt nun auf einem Haufen am Kompostplatz. Im Laufe des Sommers werde ich immer wieder etwas unter den Kompost mischen. Vor allem wenn gerade wieder viel Grünzeugs angefallen ist oder Rasenschnitt auf den Kompost wandert.  Dafür ist es dann gut, etwas von dem holzigen Material unterzumischen.

gehäckselter Heckenschnitt (c) by Joachim Wenk
gehäckselter Heckenschnitt


Jetzt ist es 19 Uhr und bereits dunkel. Ein langer und sehr schöner Gartentag geht zu Ende. Drinnen im Haus nach einer schönen Dusche merke ich dass mein Gesicht brennt. Ja die Sonne hat schon richtig Kraft. Vor allem, wenn man den  ganzen Tag draußen ist.