Sonntag, 14. Dezember 2014

Probesitzen im Bagger - der wird im kommenden Jahr noch eine wichtige Rolle spielen

Es ist ein  Mini-Bagger, aber wenn man davor steht, die Mechanik sieht und auch darauf sitzt, gewinnt man durchaus Vertrauen in ihn. Der wird unser großes Gartenprojekt 2015 schon schaffen. Auf alle Fälle wird er es schneller und leichter schaffen, als wir mit Schaufeln und Eimern.


Was ist das nun für ein Projekt? Ich habe schon einmal erwähnend davon gesprochen. Wir wollen vorhandene Betonplattenwege entfernen und durch Pflaster ersetzen. In dem Zuge werden auch neue, zum Teil wirklich auch praktisch nötige Wege angelegt.

Ich habe die allergrößte Hochachtung vor dem Vorbesitzer. Er hat die vorhandenen Wege in Handarbeit ausgehoben und die Betonplatten selbst gegossen. Ich weiß garnicht, wie man das schaffen kann.

Jedenfalls haben wir dafür Gottseidank einen  Bagger. Und ihr meint jetzt  sicher,  wir sind vollkommen übergeschnappt, einen Bagger zu kaufen.  Aber ich muß natürlich dazu sagen, dass es nicht unser Bagger ist. Er gehört meinem Cousin, der ihn auch bedienen kann  - und bedienen wird. Wir haben ihn nur am Wochenende das erste mal gesehen und anfassen dürfen. Er hat ihn selbst noch nicht lange.



(c) by Joachim Wenk
Volker als Baggerfahrer


In der Panoramaaufnahme sieht man den Weg vom Haus, vorbei am Hüttenzauber und Werkstatt und Palmenhaus hinter zum Gemüsegarten. Der ist zum Teil schon nur noch Schotter, weil der Beton wegplatzt. Daher soll er komplett entfernt werden. Neu dazu kommen ein Weg links im Bild am Beet hinter der Holzbank entlang. Hoch zum Hauptweg. Neu und dringend notwendig ist auch ein Weg hinten im Garten vom Hauptweg am großen Staudenbeet entlang. Hier ist er dann zugleich ordentliche Begrenzung, Mähkante und dient mir dazu, nicht immer in der matschigen Wiese herumstapfen zu müssen. Er wird um den Gemüsegarten herum, an der Scheune entlang zum Hinterausgang führen. Dort ist jetzt wieder, wie jeden Winter, die Grasnarbe offener matschiger Erde gewichen. Zum Gassigehen benutze ich diesen Weg täglich und der ist im Winter ständig nass, wie die gesamte Wiese.

So jedenfalls ist die Planung, die wir bereits ziemlich bald nach dem Einzug aufstellten. Aber Zeit und Geld ist immer knapp und muß wohlüberlegt eingeteilt werden. Wir hoffen sehr, daß wir dieses wirklich große Garten-Projekt 2015 endlich realisieren können.  Bis dahin läuft die Planung jedenfalls weiter.

Panoramafoto Garten (c) by Joachim Wenk
Panoramafoto Garten


Wir hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sieben Grad unter Null. Von Montag bis Mittwoch war ich nur am Frieren. 

Dann kam plötzlich der Frühling!

So jedenfalls hat es sich am Samstag im Garten angefühlt. Zehn Grad über Null, kein Wind und sogar die Sonne zeigte sich. Die Luft und das Licht waren fast wie vielleicht im Februar. Da hielt uns nichts im Haus. 

Volker ist fleißig weiter am Isolieren der Werkstatt. Ein Stückwerk, das sich noch über viele Monate hinziehen wird. Sie ist vollgestopft, noch immer unverändert seit der Übernahme des Hauses. Man muß also immer eine  Wand oder Fläche freiräumen, kann dann arbeiten und muß wieder räumen, bevor man eine weitere Fläche isolieren kann. 

Weil er sich die Arbeit nicht zweimal machen will, hat er sich bei der Arbeit entschlossen auch die Decke mit zu isolieren. Dazu muß man wissen, dass diese einfach aus Balken besteht und von unten mit altem Sperrholz verkleidet ist. Oben drüber war der Heuboden des Vorbesitzers für die Kaninchen und Schafe. 

Wer so etwas kennt, weiß sicher, was passiert, wenn man so eine alte Deckenplatte abmacht. Es kommt zuerst einmal ein ganzer Schwung uralten Heus, was zwischen den Dielen im Heuboden gefallen war, herunter. Da ist dann auch ab und an mal eine Mumie dabei, viel Staub und Dreck. Also insgesamt keine schöne Arbeit, die man eben lieber in kleinen Etappen erledigt. 



Seerose im Regenfass (c) by Joachim Wenk
Seerose in  Regenfass
Ich selbst habe meine letzte Kübelpflanze eingeräumt. Die Seerose in der Regentonne. Dazu musste ich das Wasser abschöpfen und die Seerose aus dem großen Fass herauskippen. Vom Seerosengitterkorb als Pflanzbehälter ist nichts mehr zu sehen. Nur noch Wurzeln und neue Ableger. Ich schneide die Blätter ab und verfrachte den Wurzelballen ein eine kleinere Tonne, die ich im Palmenhaus platziere. Dort kommen dann Gießkanne für Gießkanne voll Wasser hinein. Vielleicht klappt ja wirklich alles mit unserem Großprojekt nächstes Jahr, dann wird sie im kommenden Sommer im eigenen Seerosenbecken wachsen und blühen können. 
Wurzelballen Seerose (c) by Joachim Wenk
Wurzelballen Seerose

Winterquartier Seeros (c) by Joachim Wenk
Winterquartier Seerose







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