Montag, 3. November 2014

Im Restaurant haben wir das Vorbild für unseren künftigen Miniatur-Weinberg entdeckt.

Also das war doch wirklich ein wunderschönes Wochenende, das uns da zum Monatswechsel in den November geschenkt wurde.

Wir hatte einige private Termine an diesem Wochenende, so daß wir nicht viel zu Hause waren. Aber sobald ich daheim war, zog ich meine Gartenklamotten an und verschwand im Garten. Das schöne Wetter und die Ruhe habe ich genossen.

Auf meiner Aufgabenliste stehen nach wie vor immer ein paar Dinge, die ich erledigen sollte. Manche stehen darauf, daß ich sie nicht vergesse. Andere müssen gemacht werden, aber ich warte noch auf anderes Wetter und abermals andere können sofort angegangen werden.

Eine gleich zu erledigende Beschäftigung war das Holen von Pferdemist und das Verteilen auf den Beeten im Gemüsegarten. Auch unter die Himbeeren und Johannisbeeren oder unter die Walnußbäume habe ich Pferdemist verteilt. Jetzt können die Bodenlebewesen ihn so nach und nach umbauen. Guter Dünger für die Pflanzen im kommenden Frühjahr.

Im Gewächshaus keimt mein Spinat, die Winterriesen/Verdil. Der Kopfsalat Till fängt jetzt an zu wachsen. Den habe ich glaube ich vor 8 Wochen hier ins Häusle gesetzt. Die Pflanzen waren klein und irgendwie in der Saatschale übrig. Im Gewächshaus ging es, wie halt immer und überall in meinem Gartenboden, über viele  Wochen nicht vorwärts. Und auch hier ist es wie sonst, wenn es dann eigentlich zu spät an der Zeit ist, dann fangen meine Pflanzen an zu wachsen.

Im Gewächshaus steht er mir gut und ich beobachte, was sich da entwickelt.

Weitaus unscheinbarer und lückenhafter als der Spinat keimt der ebenfalls hier ausgesäte Feldsalat Elan.


Spinat Verdil und Salat Till im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
Spinat Verdil und
Salat Till im Gewächshaus 


keimender Feldsalat Elan (c) by Joachim Wenk
keimender Feldsalat Elan
 Die Überreste der Paprika und Chilli-Pflanzen habe ich an Ort und Stelle klein geschnippelt und auf dem Beet verteilt. Hier können sie verrotten, bis die nächste Kultur kommt.

gemulchtes Beet im Gewächshaus (c) by Joachim Wenk
gemulchtes Beet im
Gewächshaus
Nachdem am Freitag meine beiden schon vor vielen Wochen bestellten und beinahe schon wieder vergessenen Pfingstrosen kamen, war das Pflanzen der Wurzeltstöcke eine Aufgabe in meiner Liste, die gemacht werden mußte.

Witzig war dabei, dass mir die Tage genau diese Pfingstrosen eingefallen, die ich beim Bingenheimer Saatgut orderte. Damals füllte ich sofort den Bestellschein aus und faxte ihn. Nun, da noch immer keine Reaktion darauf kam, dachte ich mir, daß wohl etwas mit dem Fax nicht funktioniert damals oder dass sie es nicht lesen konnten oder oder oder. Und genau einen Tag nach diesem Einfall, kam eine E-Mail, daß meine Pfingstrosen unterwegs sind. Da freute ich mich schon und holte gleich nochmal den Bestellzettel hervor, um mir die Sorten anzusehen. Zwei weiße Pfingstrosen. Rosa Pfingstrosen habe ich bereits drei Stück, noch aus Mutters ehemaligen Schrebergarten. Jetzt gesellen sich zu den Rosa die weißen Duchesse de Nemours und Festiva Maxima. Wie wäre das schön, wenn sie im Frühjahr bereits eine Blüte zeigen könnten.


Hopfen abmachen und Kübelpflanzen reinräumen hingegen sind zwei Aufgaben, bei denen ich noch auf den passenden Zeitpunkt warte. Für die großen und relativ unempfindlichen Kübelpflanzen hier im Bild ist das Wetter gerade noch zu warm und zu schön, als dass ich sie bereits einräumen müsste. Und der Hopfen hier am Carport sieht im Moment auch noch schön aus mit seinem gelben Laub. Der muß jetzt gerade noch nicht abgemacht werden.

große Kübelpflanzen und Hopfen (c) by Joachim Wenk
große Kübelpflanzen im und herbstlicher Hopfen
am Carport

Und weil wir die vergangenen Tage unentwegt zum Essen fort waren, blieb meine Küche kalt und ich konnte die freigewordene Zeit nutzen, wieder eine Konservierungsmethode aus meinem Haltbarmach-Almanach zu testen. Eine Beschäftigung, die spontan durchgeführt wurde, ohne in der Aufgabenliste zu stehen.

Von meinen kleinen eigenen Sellerie, die ich schon geerntet und in Torf gelegt habe, suchte ich mir drei aus.  Die habe ich in Scheiben geschnitten 20 Minuten gedämpft, dann gewürfelt und im Dörrapparat getrocknet. Das geht relativ rasch. Die getrocknete Sellerie  kann ich jetzt für Suppen und Aufläufe oder Braten verwenden.


Eine Örtlichkeit, die wir am Wochenende mit lieben Kollegen besucht haben, war der Schindlerhof in Nürnberg. Das war nicht das erste Mal und es ist jedesmal so schön, wieder dort zu sein. Jedenfalls befand sich direkt neben unserem Tisch, aber auf der anderen Seite der Glasscheibe, dieser entzückende kleine Wein"berg".

Ein paar Reihen mit unterschiedlichen Rebsorten, die hinten auf die Mauer geschrieben waren. Das hat uns derart gefallen, daß wir glaube ich nun endgültig wissen, wie wir meine Weinstöcke im Garten pflanzen wollen. Nicht an eine Pergola, sondern wie im Weinberg. Zudem haben wir ja noch immer am Südwesthang im Vorgarten diese ungünstige Stelle, die mit dem Rasenmäher so schlecht zu bewältigen ist. Dort ist es sehr warm, geschützt eben sogar ein leichter Hang. Dort werden wir unseren Weinberg pflanzen. Das schöne daran ist, daß wir mit 2 Weinstöcken ja nicht weit kommen und ich mir daher noch weitere Weinstöcke zulegen darf.



Mini-Weinberg im Schindlerhof (c) by Joachim Wenk
Mini-Weinberg im Schindlerhof





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen