Donnerstag, 20. November 2014

Endlich ist alles an Kübelpflanzen eingeräumt, der Frost kann kommen.

Es ist vollbracht.

Volker hat sich überreden lassen, mit mir die restlichen Palmen ins Winterquartier zu schleppen.

Puhhh ganz schön voll da drinnen. Und immer dunkler wird es auch. Ich überlege, ob ich eine Pflanzenleuchte anstatt der Neonröhre an die Decke montiere. Die würde dann die Palmwedel mit etwas Licht versorgen.

Die Hanfpalme war ein Sämling mit dem einen typischen Blatt für Palmensämlinge. Ich habe sie vom Campingurlaub am Lago Maggiore mitgebracht.

Hanfpalme im Winterquartier (c) by Joachim Wenk
Hanfpalme im Winterquartier
Die Washingtonia habe ich selbst aus einem Samen gezogen und die Dattelpalme kam vom Discounter. Das alles ist schon sehr lange her.


Washingtonia und  Dattelpalme (c) by Joachim Wenk
Washingtonia und
Dattelpalme
Jetzt sind definitiv alle Kübelpflanzen eingeräumt.

Hier könnt ihr folgende Pflanzen finden: Drachenbaum von Gran Canaria, Oleander von Gran Canarai, Feige vom Gartenversand, Geranien von der  Vorbesitzerin und einige andere im Hintergrund.

Winterquartier für Kübelpflanzen (c) by Joachim Wenk
Winterquartier für Kübelpflanzen

Und hier? Vielleicht erratet ihr sie ja selbst.

Winterquartier für Kübelpflanzen (c) by Joachim Wenk
Winterquartier für
Kübelpflanzen
Die Auflösung heißt Rosmarin, Kaffeebaum (den ich aber noch in den wärmeren Vorraum des Wohnhauses holen werde), Glockenpaprika, Geranien, Duftgeranien und den  Hochstamm mit der Bezeichnung "Bayernenzian". Der hat natürlich mit Enzian überhaupt nichts zu tun. Und das "Bayern" kommt daher, dass ein weißblühender und ein blaublühender Strauch gemeinsam als ein Hochstamm gezogen wurden. So blüht die Krone nun - wen wundert es - weiß-blau.

Also damals blühte er über und über weiß-blau. Da ich diese Büsche aber noch nie habe zum Blühen bringen können, lasse ich ihn auch nur noch aus sentimentalen Gründen bei mir. Es war ein Hochzeitsgeschenk von lieben Menschen. Den gleichen Busch in "nur-blau" habe ich diesen Herbst entsorgt. Außer Blättern ist nichts daran gewachsen. Ich weiß auch nicht einmal wie die wirklich heißen.

Schwenkt man den Blick ein wenig nach links in den  Raum hinein, entdeckt man noch meine Olive vom Gardasee. Kein wilder Sämling, sondern dort in einer Gärtnerei käuflich erworben.
Winterquartier für Kübelpflanzen (c) by Joachim Wenk
Winterquartier für
Kübelpflanzen
Das hier ist die Mama von der winterharten Banane, die frei ausgepflanzt,  im Beet steht. So als Kübelpflanze ist sie  wirklich pflegeleicht. Im Herbst kappen wir jeden Stamm auf der Höhe, wie es uns gefällt und es fürs nächste Jahr praktisch ist. Schon im Winterquartier fängt sie wieder an von innen weiter und weiter Blätter zu schieben.

Kappt man den Stamm weit oben, hat man im nächsten Jahr eine sehr hohe Banane mit richtigem Stamm. Die  bläst dann allerdings auch der Wind leicht um mitsamt dem Kübel.

Kappt man den Stamm weit unten erhält man eher eine buschige Wuchsform. Wir haben die Stämme unterschiedlich hoch gekappt.

Bananenstaude im Winterquartier (c) by Joachim Wenk
Bananenstaude
Die Schmucklilie, Agapanthus braucht noch ein paar Wochen kühle Temperaturen und steht daher vorerst im gänzlich unbeheizten Hüttenzauber.

Jetzt konnte auch das Wohnmobil unseres Onkels sein Winterquartier im Carport beziehen. Bis jetzt mußte es leider draußen warten, bis die Palmen den Raum räumten.

Und wer genau hinsieht, erblickt auch den Grund für unser nächstes großes Projekt im Garten für 2015. Die Betonplattenwege werden neu gemacht und wenn dann der  Bagger schon  da ist und unseren Rasen zerfährt kommt der teilweise auch unter die Schaufel.

Wir brauchen noch neue Wege entlang des Staudenbeetes hin bis zum Hintereingang. Das ist mein Weg durch den Garten für das Gassigehen. Im  Herbst, im Winter und bis weit ins Frühjahr tappe ich da nur durchs Wasser und dann Matsch. Und ins Carport kommt man dann auch nicht mehr hinein oder heraus mit einem Auto, ohne solche Spuren im Rasen zu hinterlassen. Das wird geändert!

Und schon graust es mir vor der Großbaustelle,  während ich mich auch total auf die neuen und dann gepflasterten Wege freue.

(c) by Joachim Wenk

Bevor ich schließlich noch mein Nußlaub zusammengerecht habe, wurde der Wasserhahn eingepackt. Ich kann ihn nicht abstellen, weil ich dann im Palmenhaus im Winter kein Wasser habe. Das brauche ich aber zum Gießen. Also wird der freistehende Hahn hier ordentlich verpackt und übersteht so die  Winter ganz gut.

Wasserhahn frostfest verpackt (c) by Joachim Wenk
Wasserhahn frostfest verpackt

Das war dann genug Arbeit für den Tag. Vor allem bei dem Nieselregen und der Kälte. Jetzt geht es wieder rein in die warme Stube. Den Kaminofen habe ich immer wieder nachgeschürt, damit er mir blos nicht ausgeht. Auf seine  Wärme und einen gemütlichen Abend freue ich mich jetzt so richtig.

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