Freitag, 20. Juni 2014

Meine neuen Untermieter im Palmenhaus.

Am Mittwoch Nachmittag kamen sie an, die neuen Untermieter im Palmenhaus. Den ganzen Tag habe mir so geplant und eingerichtet, dass ich ihre Ankunft ja nicht verpasse. Am Donnerstag war ja der Feiertag und so mussten sie am Mittwoch auch wirklich in Empfang genommen werden.

Im Internet habe ich ihre Route verfolgt und dann am späten Nachmittag gelesen, daß sie schon da sind. Ups, die sind zur anderen Adresse im Ort gegangen, zu meiner Schwägerin.

Also habe die Zaun-Aufräumarbeiten unterbrochen und bin zu ihr gefahren, meine Mieter abzuholen. Im Schatten unter der großen Haselnuß auf der Hollywoodschaukel habe ich es mir bequem gemacht und sie willkommen geheißen.

Das Begleitschreiben war etwas durcheinander, aber dennoch ist es mir gleich gelungen das Gästeappartement zusammen zu bauen und einzurichten. Jetzt habe ich sie aus dem Sack gelassen und ins neue Zuhause gesetzt. Die waren - wahrscheinlich vor lauter Angst und Schrecken was auf sie zukommt - zu einem Knäuel zusammengehockt.

In dem Schreiben steht, daß sie jetzt ein paar Tage nichts oder fast nichts essen werden, bis sie sich umgewöhnt haben. Und wenn sie verstärkt umherirren und mich wieder verlassen möchten, soll ich einfach Licht anlassen. Dann gehen zurück ins neue Zuhause und bleiben dort. Scheinbar haben sie aber gemerkt, daß sie hier sehr willkommen sind und haben sich nur in aller Ruhe einmal in ihren neuen Örtlichkeiten umgesehen.

Weil sie erst mal kaum Hunger haben werden soll man auch nur ganz wenig zu Essen anbieten. Ein wenig Grünzeug habe ich ihnen daher gegeben. Wenn ich merke dass es gegessen wird, kann das Füttern losgehen. Sie haben Kost und Logis frei. Miete zahlen sie in  Naturalien. Und die sollen unbezahlbar und unschlagbar sein. Warten wir es einfach einmal ab.

Lombrikco Wurmfarm (c) by Joachim Wenk
Meine Wurmfarm mit der ersten "Arbeitsebene"
Übrigens, die Wurmfarm steht nicht in der Sonne am Fenster! Ich habe sie nur zum Fotografieren hochgestellt. Ihr eigentlicher Platz ist unter diesem Tisch. Dort ist es dunkel, da ja die Wand davor ist.
Lombrikco Wurmfarm (c) by Joachim Wenk
hier wohnen und arbeiten sie

Lombrikco Wurmfarm (c) by Joachim Wenk
die weiteren Zimmer 


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