Sonntag, 9. März 2014

Heute wird Projekt 2/2014 gestartet und Projekt 3/2014 gesichtet.

Endlich Wochenende und keine Termine. Also ab nach draußen.

Nach einem sehr entspannten Samstagmorgen Frühstück gehe ich mit  dem Hund raus zu den Weihern. Somit verbinde ich Gassigehen und die Begutachtung von Projekt 3/2014. Nachdem wir die letzten beiden Jahre nur das allerallernotwendigste an den Weihern gemacht hatten (Geschäftliche Veränderung, Haus renovieren, Umzug, Garten) ist es allerallerhöchste Zeit dort wieder Zeit zu investieren. 

Der große Weiher hier war das letzte Weiherprojekt, da haben wir glaube ich im Sommer 2010 die Böschung gesichert, da der Damm immer schmaler wurde. 

großer Weiher (c) by Joachim Wenk
großer Weiher
 Auf diesem Bild die linke Uferseite haben wir vor ein paar Jahren renoviert und den Fischkasten beim Mönch im Vordergrund installiert.

großer Weiher (c) by Joachim Wenk
großer Weiher
Insgesamt sind es dreieinhalb Weiher. Zwei oben und eineinhalb unten. Dazwischen läuft ein Bach. Der untere große Weiher hat einen Zulauf, der aus dem Bach direkt gespeist wird. Das erleichtert vieles. Die beiden oberen Weiher nähren sich ausschließlich aus Grundwasser. Damit wir von oben nach unten und umgekehrt leichter hinüber kommen haben wir 2 Fußgängerbrücken und eine breite für den Rasenmähertraktor. Eine Fußgängerbrücke haben wir schon erneuert und nun ist die für den Rasenmäher dran. Die Bretter waren so morsch, daß man nicht mehr hat darüber fahren können. Die Erneuerung hat begonnen. 

Rasenmäherbrücke (c) by Joachim Wenk
Rasenmäherbrücke

ehem. Belag Rasenmäherbrücke(c) by Joachim Wenk
ehem. Belag Rasenmäherbrücke


Hier sieht man die "neue" Fußgängerbrücke und den Bach, sowie den Höhenunterschied.

Fußgängerbrücke und Bach (c) by Joachim Wenk
Fußgängerbrücke und Bach

Der Teich hier lag über ein Jahr trocken, weil wir es versäumt hatten ihn rechtzeitig zu "stecken". Jetzt lassen wir ihn wieder voll laufen. Mal sehen was mit dem alten Grünzeug passiert. Jedenfalls muß wieder Wasser rein, sonst wächst er zu. Wenn Wasser drin ist müssen Karpfen rein, sonst veralgt er. Jetzt ist die Frage ob das was ausmacht dass gar so viel Grünzeugs abgestorben am Teichboden gammelt. Ist es zu viel oder ist es noch ok und sorgt beim Abbau durch Organismen für gut Futter für die Karpfen? Das wenn wir schon wüssten.....

Karpfenweiher nach Trockenjahr (c) by Joachim Wenk
der Weiher hier läuft gerade voll

Und neben der Brücke die wichtigste Arbeit die jetzt gemacht werden muß ist das Entfernen der Erlen um den kleinen Weiher. Normalerweise machen wir das beim Weiherfischen, ein Jahr haben wir es nicht gemacht. Dann wollten wir es im nächsten Jahr im Winter machen, wenn er zugefroren ist. So kämen wir besser hin dachten wir. Er ist nicht zugefroren. Letztes Jahr hatten wir kaum Zeit im Sommer und sie wuchsen und wuchsen. Ein paar haben wir gefällt. Sie müssen weg, damit Sonne in den Weiher kann. Nur so erwärmt sich das Wasser für die Karpfen und auch die Nahrungsorganismen können nur mit dem Licht wachsen. Da wir so viel frisches Holz nicht verbrennen konnten und ich das auch nicht durch meinen Gartenhäcksler pressen kann hatte ich eine Idee.

Wie wäre es mit einer Benjes-Hecke. Das probieren wir und schlichteten die gefällten Erlen entlang der Grenze auf. Wenn wir dieses Jahr weiter fällen, wir der Wall noch höher. Und dann kann es losgehen, das Leben im Totholz und das Wachsen der Hecke. 

Erlensämlinge um den Karpfenweiher (c) by Joachim Wenk
die Erlen müssen noch weg



Benjes-Hecke (Anfang) aus Erlensämlingen (c) by Joachim Wenk
Benjes-Hecke (Anfang) aus Erlensämlingen



Benjes-Hecke (Anfang) aus Erlensämlingen (c) by Joachim Wenk
Benjes-Hecke (Anfang) aus Erlensämlingen

Hier sieht man den Weiher mit den vielen Erlen und dahinter den  großen Weiher vom ersten Bild. Es ist herrlich da draußen. Landschaft und Ruhe und Natur - und Karpfenweiher. Franken eben...




So nun weiß ich was noch auf uns zukommt, aber für heute fange ich erst einmal kleiner an. Projekt 2/2014 startet heute. Dazu muß ich erst einmal wieder zurück in den Garten.

Zur Erinnerung, Projekt 1/2014 war und ist es noch eine Weile, das Projekt "Hüttenzauber".  Jetzt starte ich Projekt 2/2014, das Projekt "Gewächshaus". Mein neues Kunststoffgewächshaus ist bestellt und könnte kommende Woche geliefert werden, wenn alles gut läuft. Höchste Zeit, das alte Foliengewächshaus abzureißen.
Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
altes Häusle

Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
altes Häusle im Gemüsegarten

Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
"Fundament"

Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
Foliengewächshaus


Es stand über 20 Jahre. Die Folie ist noch gut, aber die Hölzer, vor allem die auf dem Boden aufliegenden, sind morsch oder überhaupt nicht mehr vorhanden. Die Tür und das Fenster haben so große Schlitze, daß mir im letzten September im "Häusle" sogar die Gurken erfroren sind. Und dann das Problem mit dem manuell zu bedienendem Fenster und der Tür. Lasse ich  es im Frühjahr oder Herbst zu, kann es tags schnell viel zu heiß werden und nachts ist dann aber die Temperatur gut. Mache ich es auf, bevor wir gehen ist es Tags gerade richtig aber nachts kommen Kälte oder Frost ungehindert hinein. Das neue hat mehrere Fenster mit automatischen Öffnern. Damit ist das Problem behoben. Jetzt mache ich mich aber erst mal an die Abrißarbeiten.

Also an Nägeln und Schrauben wurde beim Aufbau damals nicht gespart, das kann ich sagen! Und die große Folie in der Mitte, die jetzt endlich weg ist, wollen wir zum Brennholzabdecken wieder verwenden. Also einfach herunter reißen geht nicht. Und man sieht es, so richtig aufrecht steht es auch nicht mehr.


Abriß Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
Abriß Foliengewächshaus 

Abriß Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
Abriß Foliengewächshaus
Ach ja, bevor es so weit war wie hier auf den Fotos habe ich heute auch noch eine Reihe Puffbohnen gesäht, entlang des Schneckenzauns, vor den Erdbeeren. Und dann im Gemüsegarten habe ich noch Möhre Oxhella gesät, Radieschen Sora, Haferwurzeln von der Christine und Frühlingszwiebeln. Die Radieschen habe ich als Markierung bei den Möhren und Frühlingszwiebeln gesät. Sie gehen rasch auf, markieren so die Reihen, in denen ich schon etwas gesät habe und sind bald geerntet, so dass sie die eigentliche Kultur nicht beeinflussen.

Jeweils immer nur eine Reihe. Erstens muß ich erst sehen, ob es auch schon aufgeht um diese Jahreszeit (steht aber auf der Packung, daß man diese Saaten ab Februar/März durchführen kann) und dann mache ich auch nicht mehr den Fehler, alles auf einmal zu sähen. Somit wird auch alles auf einmal reif und ich weiß nicht was ich auf einmal mit dem ganzen Gemüse anfangen soll. Also immer nur ein weinig und in ein paar Wochen wieder etwas sähen, das streckt die Ernteperiode. Die Reihen habe ich mit der Schnur gezogen und dann, bevor ich die Schnur entfernte mit Ästchen am Anfang und Ende der Reihe markiert. Ich nehme immer die Haselnussruten vom Vorjahr, die ich mir beiseite lege für eben diese Zwecke. Die vom Vorjahr deswegen, weil die jetzt geschnittenen anwurzeln und treiben, wenn ich sie als Markierungen in die Erde stecke. Man lernt ja aus seinen Erfahrungen.

erste Wurzelgemüse gesät (c) by Joachim Wenk
erstes Wurzelgemüse gesät
Nach der Kaffeepause wieder zurück zum Gewächshaus. Über 5 Stunden habe damit verbracht es abzubauen. Ich hätte nicht gedacht, daß das so lange dauern wird. Bei dem heutigen Traumwetter allerdings habe ich mich auch nicht sonderlich beeilt, sondern in Ruhe und ohne Hetze meine Arbeit gemacht und die Zeit im Garten genossen. Jetzt ist die Sonne langsam am Verschwinden und der erste Abschnitt von Projekt 2/2014 ist erledigt. Das Häusle ist zerlegt und die alten Latten im Anhänger bei den alten Brettern von Projekt 1/2014  Hüttenzauber. Langsam ist wohl eine Fahrt zum Wertstoffhof fällig. Den Feldsalat decke ich die erste Nacht einmal mit Vlies ab. Im Gewächshaus war er trotz Schlitze in Tür und Fenster geschützter. Will ihn nicht gar so sehr schocken. Morgen nehme  ich sie aber ab und lasse sie weg. Er kann ja ohnehin auch im Freiland stehen.

hier stand das alte Foliengewächshaus (c) by Joachim Wenk
hier stand das alte Foliengewächshaus

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