Dienstag, 29. Oktober 2013

hier wird eng zusammen gerutscht

Heute zeige ich euch ein paar Bilder meiner Kübelpflanzen im eigens dafür umgebauten Palmenhaus - unser Sommerprojekt. Und schon wieder ist es eng. Die Pflanzen sind offensichtlich gut gewachsen im Sommer.

Das hier ist der neu isolierte Raum, in dem wir die Zwischendecke entfernt haben. Darüber war früher der Heuboden für das Heu. Im Raum selber waren Hasen untergebracht. Die Ställe sieht man noch ein wenig hinter den Palmen im zweiten Bild. Heute lagern wir unser fertiges Brennholz in den Ställen. Trocken und ordentlich eingeschlichtet, daß wir in kalten und dunklen  Winterabenden es leicht holen können.
Oleander im Winterquartier (c) by Joachim Wenk
Oleander im Winterquartier
 Phönix-Palme, dann Washingtonia und hinten das Monster vom Lago Maggiore, rechts hinter der Leiter ehemalige Hasenställe.
Palmen im Winterquartier (c) by Joachim Wenk
Palmen im Winterquartier
 Hier sieht man die gestutzte Banane und die Umluft-Elektro-Gewächshausheizung.
Banane und Heizung (c) by Joachim Wenk
Banane und Heizung
 An dem Raum haben wir nichts verändert. Hier überwinterten früher die Schafe. Die Tränke ist das einzige, was noch heute daran erinnert. Von großem Vorteil hier in meinem Gärtnerzimmer ist der Wasserhahn und der Bodenablauf. So muß ich kein Gießwasser vom Wohnhaus heranschleppen. Man sieht vorne rechts den Rosmarinhochstamm, links daneben die Andenbeere. Der Drachenbaum ist auch zu erkennen. Er hatte seinen Ursprung in einem Samen, den ich auf Gran Canaria gekauft hatte. Ein einziges, etwa erbsengroßes Samenkorn war in der  Samentüte. Er ging gottseidank auf und ist heute bereits ein stattliches Exemplar. Rechts am Fenster ist auch die Glockenpaprika zu erkennen.
Mediterranes im Winterquartier (c) by Joachim Wenk
Mediterranes im Winterquartier
 Auch im Gärtnerzimmer stehen die Datura und meine Olive. Sie wanderte vor vielen Jahren nach einem Mountainbike-Urlaub am Gardasee nach Franken ein.
Datura und Olive (c) by Joachim Wenk
Datura und Olive
Jetzt kann er also kommen der Winter. Die lange ruhige und gemütliche Zeit. Zeit für Einkehr, Besinnung und Regenartion. Für die Natur und für mich. Ich mag zwar das Kalte und Dunkle nicht, aber ich möchte auch nicht rund ums Jahr Saison haben. Es ist doch schön jetzt wieder zu wissen, daß man innehalten kann, "durchschnaufen" sich neu besinnen um dann mit neuer Kraft und Schwung in die nächste Saison zu starten. Ich nutze diese Ruhe mittlerweile ganz bewußt. Auch hier wieder lohnt sich ein Hineinfühlen in sich. Man wird automatisch ruhiger und träger im Herbst und Winter. Und im Frühjahr spürt man einen Zeitpunkt zu dem es wieder "losgehen" soll.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen