Samstag, 31. August 2013

Wofür ist eigentlich das Palmenüberwinterungshaus?

Da erzähle ich ein ums andere Mal vom Fortschritt unseres Palmenüberwinterungshauses und heute fällt mir ein, dass ich die Hauptdarsteller dabei noch garnicht richtig vorgestellt habe. Das muß ich selbstverständlich sofort nachholen.

Also da ist die höchste von allen. Ich habe sie als einblättrigen Sämling etwa 1988 vom Campingurlaub am Lago Maggiore mitgebracht. Seither haben wir schone einiges zusammen erlebt. Sie ist mittlerweile so hoch, daß sie nirgends mehr hineinpasst. Wir haben schon überlegt ein auf-und abbaubares Palmenüberwinterungsgewächshauszelt mit Beheizung zu kaufen. Aber wo stellen wir es hin? Da wurde die Idee des Palmenüberwinterungshauses geboren. Hier mußte "nur" die Zwischendecke entfernt und das Dach isoliert werden. Fenster und Tür neu einbauen und Heizung installieren. Schon wird aus dem ehemaligen Kanninchenstall ein Kübelpflanzenüberwinterungshaus.

Palme vom Lago Maggiore (C) by Joachim Wenk
Palmensämling vom Lagio Maggiore
Dann haben wir hier noch die  Palme von der ich unlängst erzählt habe. Das ist die Hauptpflanze im Mörtelkübel. Dieses Jahr ist sie sehr schön, hat keine Spinnmilben und weil nicht viel Wind ist sind die Blätter noch schön und intakt. Die Banane haben wir am Wochenmarkt in Lübeck als kleines Pflänzchen gekauft. Wir überlegen schon wann es war kommen aber nur ungefähr darauf. Es war wahrscheinlich so um 2008.




winterharte Banane (C) by Joachim Wenk
winterharte Banane
 Dann wäre da noch meine Washingtonia. Ca 1985 habe ich ein paar Washingtoniasamen geschenkt bekommen. Etliche Palmen sind daraus gewachsen. Ich habe welche verschenkt,die aber nicht lange überlebt haben. Ich selbst hatte 3 behalten. Eine ging ein, eine ist mir im Winterlager vertrocknet und eine hat überlebt. Sie hat auch schon schlechte Zeiten hinter sich. Ich hatte keinen richtigen Platz mehr für sie und habe sie in einer Garage überwintern müssen. Dunkel und kalt da nicht isoliert, Schiebetor mit Luftschlitzen oben, unten, links und rechts. Dauernd geht das Tor auf, dass die Autos ein- und ausfahren können. Nur eine Plastikplane trennt die Palmen vom Winter. Ein  kleiner Elektroradiator bringt auch nicht genügend wärme. Nach zwei solchen Wintern wäre sie beinahe kaputt gegangen. Sie kränkelte sehr. Aber sie hat sich erholt.

Washingtonia (C) by Joachim Wenk
selbst gesäte Washingtonia
Und nun noch die dritte im Bunde. Meine Dattelpalme. Sie gehörte meinem Bruder. Wie es eben so ist mit den kleinen Brüdern. Sie haben gerne auch das, was der große Bruder hat. (Naja ehrlich gesagt ist es natürlich auch umgekehrt, ich wollte auch viel zu oft das was mein Bruder hat, ob ich etwas damit anfangen konnte oder nicht). Aber mein Bruder ist vielmehr der Techniker nicht der Gärtner und so mußte schon bald ich mich um die Palme kümmern. Mittlwerweile ist sie in meinen Besitz übergegangen. Das ist schon so einige Jahre her. Ich glaube die ist etwa so alt wie die Washingtonia. Aber sie ist bei der EDEKA gekauft. Sie hat die kalten Winter in der Garage besser überstanden. Aber dann war ein besonders kalter Winter und im Frühjahr, nachdem ich sie ausquartiert habe sind alle Wedel bis auf zweieinhalb abgestorben. Es wuchs nichts nach. Aber die bestehenden kümmerlichen Wedel waren grün. Die Palme lebte also. So habe ich sie fast 3 Jahre weiter gepeppelt und nichts ging vorwärts oder rückwärts. Dieses Frühjahr dann schob sie durch. Erst die noch im Herz vorhandenen kaputten Spitzen und dann kamen grüne Stellen nach und nun richtige Wedel. sie hat sich erholt. Puhhh gottseidank. Sie ist hier am rechten Bildrand zu erkennen.

Dattelpalme (c) by Joachim Wenk
Dattelpalme

Dann kommen noch viele Pflanzen dazu. Hier noch ein Bild von meinem Olivenbaum. Gekauft am Gardasee als Erinnerung an super schöne Campingurlaube. Das war so etwa zwischen 1992 und 1994.




Olivenbaum vom Gardasee (C) by Joachim Wenk
Olivenbaum vom Gardasee

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