Donnerstag, 1. August 2013

Und es hatte wirklich geregnet

Ja es hat wirklich geregnet. Etwa 15-17 Liter alles in allem. Das ist nicht allzuviel, aber die Erde ist leicht feucht und die Pflanzen haben wieder einen  Wachstumsschub gemacht. Genau wie die Schneckenpopulation....Und es hat auf  ca 24°C abgekühlt. Das tut gut. Vor allem nachts ist jetzt wieder Schlafen möglich. Wir haben heute den Rasen etwas gestutzt und schon sieht der Garten gleich wieder aufgeräumt aus.


Blick vom Haus in den Garten  (C) by Joachim Wenk
Blick vom Haus zum neuen Staudenbeet
Den Exoten auf der Terrasse tut die Wärme auch gut. Es blüht in allen Farben. Und meine Datura blüht auch schon mit etlichen weißen  Blüten (Foto folgt, die habe ich vergessen zu fotografieren). Und abends duftet sie betäubend über die Terrasse hinaus in den Garten hinein. So früh hat sie mir noch nie geblüht. Es lag also doch immer daran, daß ich sie für das Winterquartier sehr stark zurückschneiden musste. Jetzt habe ich nur die Spitzen gekappt und sie blüht schon seit Ende Juli, ist wunderbar dicht und buschig und über und über mit weiteren Knospen bestückt.
pinkfarbener Klee  (C) by Joachim Wenk
Blühender Klee

Cassia im Blütenrausch (C) by Joachim Wenk
Cassia im gelben Blütenrausch

blühende Zistrose (C) by Joachim Wenk
meine Zistrose an ihrem neuen Standort

Golden Celebration  (C) by Joachim Wenk
Golden Celebration

Golden Celebration (C) by Joachim Wenk
Golden Celebration mit Rosengitter
Meine erste Moosrose (gepflanzt im Frühjahr) hatte bereits geblüht und wächst nun munter vor sich hin. Es ist wahr: das Laub und die fein bestachelten oder bemoosten Stiele riechen wunderbar. Ein erdiger aber frischer, fast blumiger Duft. Gefällt mir sehr gut. Besonders schön finde ich die mit der jeweiligen  Rosensorte und Rosenart beschrifteten ovalen Porzellanschilder. Leider gibt es sie nicht für alle Rosen bei Schultheis aber für einige meiner Rosen gab es sie.
Captain John Ingram (C) by Joachim Wenk
Captain John Ingram
Rose de Resht (C) by Joachim Wenk
Rose de Resht

Hagebutten an Wildrose
Hagebutten meiner Gardesee-Wildrose
geheime Pfade inmitten des Gartens  (C) by Joachim Wenk
geheime Pfade inmmitten des Gartens
An manchen Stellen, hier unter der Forsythie, Flieder und Holunder habe ich noch nichts gemacht und so ergreift sich die Natur Stück für Stück und es sieht doch auch sehr schön aus. Ein wenig eingreifen muß ich schon. Sämlinge von Sträucher und Gräser entfernen ist ab und zu notwendig.
Wildnis im Garten   (C) by Joachim Wenk
Wildnis mitten im Garten

Dank meiner Schwitzschläuche konnten sich auch ein paar der Sommerblumen aus der Saatmischung durchsetzen und blühen jetzt. Ansonsten wäre es auch dieses Jahr dort wieder zu trocken gewesen. Es war vergangenes Wochenende derart heiß und nach der langen Dürre der Boden so ausgelaugt, daß sogar die alte Fliederhecke die Blätter hängen ließ. Ich musste hier mit dem Rasenregner bewässern.
Jungfern im  Grünen  (C) by Joachim Wenk
lauter Jungfern mitten im Grünen...

himmelblaue Jungfern im Grünen   (C) by Joachim Wenk
himmelblaue Jungfern

rosa Jungfern im Grünen (C) by Joachim Wenk
rosa Jungfern

weiße Jungfern im Grünen (C) by Joachim Wenk
weiße Jungfern 
Neue Untermieter. Aufgefallen ist mir der Dreck auf der Treppe zum Haus hoch. Und als ich nach oben sah entdeckte ich das Schwalbennest unterm Dach. Und wie es darin fiept und piepst. Das hatte ich schon die Tage gehört. Da aber unter den Dachziegeln immer Spatzen nisten, dachte ich, daß die das sind und blickte  nicht nach oben. Sonst hätte ich das Nest ja schon länger bemerkt. Naja fliegendes Getier das uns nur lästig ist hat es ausreichend. Da werden die Jungen schon satt zu bekommen sein. Und nachts jagen dann die  Fledermäuse ums Haus und fangen sicher auch etliche lästige Mitbewohner weg. Schön für uns!
Schwalbennest unterm Dachvorsprung   (C) by Joachim Wenk
Schwalbennest unterm Dachvorsprung
Meine neuen Mini-Regner am Kräuterbeet sehen putzig aus und sind sehr hilfreich. Hier trocknet die Sonne den festen Lehmboden immer besonders aus.
Mini-Regner am Kräuterbeet  (C) by Joachim Wenk
Mini-Regner am Kräuterbeet
Meine neue Himbeersorte trägt bereits im ersten Standjahr ein paar hübsche Früchte. Sie sind reif fast lila, ansonsten mit lila oder fliederfarbenem Schimmer, der aber nicht so dunkel ausfällt wie es im Katalog aussah. Geschmacklich weisen sie mehr Säure auf als meine anderen unbekannten Himbeeren. Die Früchte sind drall und rund. Schöne Sorte. Optisch und geschmacklich.
reife Glen Coe Himbeere  (C) by Joachim Wenk
reife Glen Coe Himbeere
Ein paar Jahre hatte ich ihn im Kübel gezogen. Ohne Früchte. Letztes Jahr habe ich ihn ausgepflanzt und diese Jahr nicht zurück geschnitten.  Er hat geblüht und es hängen ein paar Früchte daran, die hoffentlich auch bis zur Reife hängen bleiben.

Khakibaum mit Früchten (C) by Joachim Wenk
Khakibaum mit Früchten


Meine zweite Ramblerrose, die ich im Garten gepflanzt habe ist gut angewachsen und beginnt nun zu ramblern. Bei weiten nicht so megastark wie die Pauls Himalayan Musk. Aber der Wuchs ist schon der einer stark wachsenden Rose. Sie ist sehr kräftig und hat dickes dunkles Laub. Hier ist sie etwa 160cm hoch. Pauls Himalayan Musk hatte zu der Zeit glaube ich im ersten Jahr schon mindestens 2 Meter erreicht. Sie ist aber feingliedriger und hat zarteres Laub. Auf beider Blüten bin ich schon sooo gespannt. Ich dachte, daß Paul dieses Jahr, also im 2. Standjahr bereits blüht. Da habe ich mich getäuscht, es gab noch keine Blüte. Und ich bin doch so neugierig. Schon immer fand ich es so romantisch wenn überschwänglich blühende Rosen aus Bäumen herabhängen. Wie in einer anderen, einer fernen Traumwelt. Aber doch realer als alle fernen Traumwelten im Computer, welche heute regen Zulauf finden. Ich kann in meiner Traumwelt und den Ramblerrosen auch riechen und spüren (z.B. die kräftigen Dornen....).
Rose Marie Vieaud
Mit dem Rasenschnitt von heute hab ich wieder gemulcht. Erst haben wir ihn anwelken lassen. Angeblich zieht er dann nicht so arg die Schnecken an. Egal. Die sind ja sowieso überall und kommen schon von weitem auf dem Betonweg engekrochen, weil sie das Gras gerochen haben. Unvorstellbar diese Menge Nacktschnecken dieses Jahr. Unter dem Mulch finden sie Kühle, Feuchte und Schutz. Toll! Aber gerade diesen Schutz und die höhere Feuchte will ja meinen Pflanzen zukommen lassen. Das meiste was jetzt noch im Gemüsegarten (ungeschützt durch Schneckenzäune) steht ist groß genug oder wird von ihnen nicht gemocht. Daher entscheide ich mich dem Boden Gutes zu tun und ich zu zu decken und nicht bei der Glut-Sommerhitze ungeschützt zu lassen. Im Boden herrscht reges Leben und ganz viele Regenwürmer. Die brauche  ich ja auch für guten Boden. Also ab mit dem Mulch auf die Beete. Und ehe ich mich versehe ist er braun vor Schnecken. Jetzt überlege ich, ob die das fressen? Es hat mir den Anschein. Das wäre andererseits auch wieder nicht so schlecht. Denn wenn sie Grasschnitt fressen, fressen sie schon kein Gemüse.
Grasschnitt als Mulch im Gemüse (C) by Joachim Wenk
Grasschnitt als Mulch im Gemüse
Im Schneckenzaunbeet wachsen die Pflanzen auch ganz schön. Mein Hirschhornwegerich beginnt auch zu wachsen. Ich habe die ersten Blätter gekostet. Er hat eine gute Konsistenz und milden Geschmack. Jedenfalls nicht zu grün. Den kann ich gut für meine Grünen Smoothies, die ich täglich trinke brauchen. Hier kommt es mir sehr gelegen, daß er immer wieder geerntet werden kann und nachwächst.

Hirschhornwegerich  (C) by Joachim Wenk
Hirschhornwegerich

im Schneckenzaunbeet  (C) by Joachim Wenk
Im Schneckenzaun-Beet
Und zum Ende des Tages, wenn alles wieder aufgeräumt ist, die Wege gekehrt und der Garten versorgt ist, kommt der zufriedene Gärtnerblick über das eigene Reich. Gut dass es keinen Geruch im Internet gibt. Direkt vor den Fotos habe ich noch Brennnesseljauche ausgebracht!
Abendstimmung im Gemüsegarten  (C) by Joachim Wenk
Abendstimmung im Gemüsegarten

Abendstimmung im Gemüsegarten  (C) by Joachim Wenk
Abendstimmung im Gemüsegarten  

Abendstimmung im Gemüsegarten  (C) by Joachim Wenk
Abendstimmung im Gemüsegarten  

Abendstimmung im Gemüsegarten  (C) by Joachim Wenk
Abendstimmung im Gemüsegarten  

Abendstimmung im Gemüsegarten  (C) by Joachim Wenk
Abendstimmung im Gemüsegarten  

Abendstimmumg am beleuchteten  Brunnen  (c) by Joachim Wenk
Abendstimmung am beleuchteten  Brunnen
Hopfen im ersten Standjahr (c) by Joachim Wenk
Hopfen im ersten Standjahr


Und nicht nur im Garten muß aufgeräumt werden. Wir haben auch am Palmenüberwinterungshaus weiter gemacht. Um den Dachraum abtrennen zu können (weniger Heizung notwendig) wurden Balken eingezogen.

neue Balken im Palmenüberwinterungshaus (c) by Joachim Wenk
neue Balken im Palmenüberwinterungshaus

Bevor das Dach isoliert werden kann müssen die Ritzen abgedichtet werden. Vögel und Krabbeltiere toben sich sonst sofort in der Isolierwolle aus. Das  ist nicht der Sinn der Sache. Also musste eine Schablone gemäß den Wellen im Dach gefertigt werden. Mit dieser müssen nun viele Brettchen zugeschnitten werden. Das dauert seine Zeit......

im Palmenüberwinterungshaus (c) by Joachim Wenk
Fugen abdichten im Palmenüberwinterungshaus

dann kommt die Isolierwolle unters Dach

darüber dann Folie und die Platten hier

ganz am Schluss wird die neue Tür eingebaut


Und dann freuen sich rund ums Jahr Pflanzen über das Quartier. Hier zum Beispiel Winterrettich und später Kohlrabi. Zum Schutz vor den Schnecken wird jetzt vorgezogen.
Winterrettich und später Kohlrabi (c) by Joachim Wenk
Winterrettich und später Kohlrabi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen