Freitag, 7. Juni 2013

So geht Frühling


Ja! Endlich! Ist das herrlich. Den ganzen Tag Sonnenschein. 20-22°C und alles riecht herrlich nach Sonne und Frühling. Und dann haben wir Rasen gemäht, was übrigens höchste Zeit wurde. Der Duft des frisch geschnittenen Grases im ganzen Garten war wundervoll.


Weil das Gras schon so weit gewachsen war, hatte ich jede Menge Mulchmaterial für meine Gemüse- und Staudenbeete. Es hat für alle Beete ausgereicht. Eigentlich hätte ich das frische Gras anwelken lassen sollen um nicht unnötig Schnecken anzulocken, wenn ich es um das Gemüse und sonstige frisch gesetzte Pflanzen verteile. Aber dazu fehlt mir immer die Zeit. Daher bringe ich es gleich noch am selben Tag aus. Im Moment sind so viele Schnecken im Garten unterwegs und fressen überall herum, hinterlassen Schleim und Löcher in den Blättern, da macht es wohl nichts aus, wenn ich das frische Gras gleich vermulche. Auf alle Fälle schwöre ich absolut auf den permanenten Mulch auf freien Flächen. Ich habe das früher schon bemerkt und auch hier in meinem neuen Garten stelle ich es schon im 2. Jahr fest: der Boden ist lockerer und egal wo ich mit der Schaufel zumPflanzen hineinsteche wimmelt es vor Regenwürmern. Die bringen ja die Luft durch ihre Fraßgänge in den Boden, Wasser kann besser hineinsickern und der Kot den sie hinterlassen ist bester Dünger für meine Pflanzen-Wurzeln. Und - was für mich auch ganz wichtig ist - Beikräuter werden reduziert. In meinem Feld-Garten merkte ich es damals auch von Jahr zu Jahr. Wo gemulcht war wurden es weniger und weniger Beikräuter die ich entfernen musste. Das spart Arbeit und ist für mich faulen Hund genau das Richtige.


Rasenschnitt als Mulch in den Gemüsereihen, angelegt nach der Mischkulturmethode von Gertrud Franck


Rasenschnitt als Mulch in den Gemüsereihen, angelegt nach der Mischkulturmethode von Gertrud Franck



Die Tomaten habe ich mit Magermilch-Wasser-Mischung gespritzt. Die armen Dinger schauen recht kaputt und fix und fertig aus, wenn man die Folienhauben lupft und darunter sieht. Die Schnecken haben große Teile weg gefressen und die Pflanzen selbst sind mehr gelb-braun als grün. Bis die sich erholt haben wird es wohl noch eine ganze Zeit dauern, vorausgesetzt, das Wetter spielt ab sofort besser mit.



Tomaten unter Plastikhauben Stroh als Mulch und Trittschutz auf stark benutzten Pfaden im Gemüsegarten



Meine Hokaido-Kürbise, die ich selbst gezogen habe sind nun auch an Ort und Stelle genau wie eine weitere zugekaufte Schlangengurke. Die erste viel dem Klima zum Opfer.

Mischkultur nach Gertrud Franck, frischer Mulch nach Rasenmähen




Neue Brennnesseljauche habe ich angesetzt. Wenn jetzt das Wasser aus dem Boden weiter verschwunden ist, werde ich aus dem ersten Eimer die fertige Jauche zusammen mit Knoblauch- und Zwiebeljauche den Kohl und die Tomaten gießen.





Meine Erdbeeren haben ich im Herbst wohl zu gut mit Dünger versorgt. Die haben wahnsinnig Blattmasse, sind fast kniehoch und blühen eifrig. Entweder die Früchte werden auch schön groß und dann hoffentlich dennoch aromatisch oder der viele Dünger war wirklich zu viel und schwächt die Pflanzen, daß sie nur wässrige Früchte oder verschimmelte Früchte hervorbringen. Oder die Blüten fruchten erst garnicht. Da die Pflanzen aber gesund aussehen gehe ich zum momentanen Zeitpunkt noch davon aus, daß es zwar sehr viel Dünger war aber nicht schädlich viel.






Meine Kartoffeln wachsen auch schön. Es ist genau zu sehen in welche Reihenfolge ich die Beete angelegt und darin Kartoffeln gesteckt habe. Die Frühkartoffeln waren mit Abstand die Ersten und sind jetzt auch am weitesten.








Der Hirschhornwegerich-Samen ist auch mit der Post gekommen und ich habe gleich eine Reihe gesät. Angeblich geht er leicht auf und wächst dann recht robust. Ich bin neugierig auf die Größe der Pflanze, der Blätter und vor allem deren Geschmack.


Unsere Störche sieht man ab und an über das Grundstück fliegen. Im Nest sehe ich heute keinen. Es werden doch nicht die Eier oder Küken kaputt sein????


Meine kitschig-bunte Geraniensammlung habe ich auch in den Futtertrog gepflanzt. Sie sahen so welk und schmutzig-staubig von der Blumenerde aus, daß ich sie noch nicht fotografiert habe. Ich lichte sie erst ab wenn sie sich herausgeputzt haben. Dann gibt es auch von erste Fotos von ersten Rosenblüten. Du meine Güte bin ich ungeduldig, bis die ersten Rosen blühen, die ich im Frühling 2012 gesetzt habe.



Zum Abschluß noch ein Foto vom neuen Hintereingangstürchen. Das bekommt jetzt noch einen neuen grünen Lack und dann ist es perfekt. Die wilde Waldclematis, die ich rechts neben dem Pfosten gepflanzt habe hat schon eine Blüte gehabt und wächst schön. Sie soll den Bogen um das Türchen einrahmen wenn sie groß ist.Durch diese Türe gehe ich täglich zum Gassigehen mit den Hunden. Dazu müssen wir nur die Fuhr entlang gehen und schon sind wir auf einem geteerten Weg direkt an den Feldern und Wiesen.








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