Dienstag, 4. Juni 2013

Kompost

Ich weiß ja nicht, wie das Wetter bei euch so aussieht. Hier bei uns macht es den Anschein, daß tatsächlich die positiven Prognosen für die kommenden Tage zutreffen werden.

So mache ich mir schon einmal Gadanken was so alles noch in welcher Reihenfolge zu machen ist im Garten.

Einiges ist noch zum Sähen: Rote Rüben, Pastinaken nocheinmal aussähen weil die ersten nicht kamen, Radieschen, Dill, Buschbohnen.

Ich habe auch nocheinmal Gründüngersamen (Ölrettich) bestellt, daß ich nicht überall immer nur Gras mulche. Der soll gleichzeitig gegen Schimmelpilze im Boden gut sein. Dann habe ich Hirschhornwegerich bestellt.  Diesmal scheint er lieferbar zu sein. Seit über einem Jahr versuche ich es und immer war er ausverkauft. Das ist sicher eine hochinteressante Pflanze. Als Salat soll er gut sein oder im Zweifel auf alle Fälle für meine grünen Smoothies die ich jeden Tag trinke.

Und dann habe ich mir Gedanken zum Kompost gemacht. Vergangenes Jahr als ich den Garten zum ersten mal bewirtschaftet habe war alles noch sehr wenig geplant und koordiniert. Und weil die Zeit schnell vergeht und die Natur immer voranschreitet mußte ich irgendwo all das abgeschnittene Material (Stauden, Kübelpflanzen, Büsche, Blumenkästen und so weiter) ablegen. Ich habe alles auf einen Haufen geworfen und gehofft, dass ich mir einmal meinen Traum von einem Häcksler ( http://www.bgu-maschinen.de  ) 
leihen kann. Die BGU verleiht ihn tageweise.  Somit hätte ich ihn testen können und hätte gleichzeitig den Haufen so bearbeitet bekommen, daß ich daraus hätte einen Komposthaufen anlegen können.

Nun was soll ich sagen die Zeit geht ins Land der Haufen liegt noch immer so da. Ich habe einmal mit der Mistgabel hineingestochen und wollte sehen wie weit es verrottet ist. Aber die großen Anteile sind störrisch und verhaken sich und da ist nichts zu machen. Ich habe aber dieses Jahr in Draht-Kompostbehältern angefangen ordentlich, zerkleinert Garten"abfälle" zu sammeln. Wenn der Behälter voll ist, werde ich es gut vermischen und mit Erde vermischt in den zweiten Behälter füllen zum  Verrotten. Wenn ich diese Behälter dort hinstelle, wo der "Haufen" ist, könnte ich den sonnigen Platz gut nutzen um mir Brombeeren, für die ich schon dauernd einen geeigneten Platz suche, anzubauen. Was soll ich sagen, ich werde einfach probieren, das grobe "Haufenmaterial" durch meinen normalen Häcksler zu zwängen und den halbverrotteten Rest gleich als Mulch auf die Kohl- und Tomatenbeete ausbringen. Gibt eben Sauerrei aber dann ist das auch aufgeräumt. Und meinen schönen Häcksler erlebe ich nicht life. Geld hab ich sowieso im Moment nicht dafür. Vielleicht kommt dann das zu einem späteren Zeitpunkt einmal.

links ist der "Haufen" rechts die Draht-
Kompostbehälter
 und eigentliche Brombeer-Standort

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen