Dienstag, 21. Mai 2013

und hier etwas über den Ziergarten

(c) by Joachim F. Wenk
Bank in der Wiese
 Jetzt im Mai ist doch wirklich die allerschönste Zeit im Garten. Die vielen Fliederbüsche im Garten vor und hinter dem Haus blühen und der große alte Weißdorn ist weiß mit Blüten bedeckt. Und all die Sträucher geben einen unbeschreiblichen Duft von Frühling, Freude, Wärme und Heiterkeit ab. Der ganze Garten ist gehüllt in Duft. Um den Flieder herum wünschen wir uns eine Blumenzwiebelwiese. Wir haben im letzten Jahr angefangen dort Blumenzwiebeln zu vergraben. Diesjahr begann es mit Narzissen und endete mit roten Tulpen. Wir waren wirklich überrascht wie schön die Wiese schon im ersten Jahr geblüht hat. Die Narzissen sind abgeblühte Topf-Pflanzen die im Frühjahr ja überall als Zimmerschmuck verkauft werden .Weil wir die im Geschäft auch gern zur Dekoration haben, fallen da im laufe der Frühjahrsmonate doch etliche Töpfe abgeblühter Zwiebelpflanzen an .Diese lasse ich in Ruhe einziehen und vergrabe sie im Sommer/Herbst in der Wiese. Die Tulpen habe ich aus einem Beet ausgegraben, als ich es zum Kräutergarten umfunktioniert habe. Und in der Scheune warten schon wieder ein paar Wannen voll mit Töpfen verwelkter Narzissen. So wird die Blumenwiese immer fülliger von Jahr zu Jahr. Im Herbst will ich mir von einem guten Versender auch einmal ein paar weitere Zwiebeln kaufen und sie einsetzen, dass die Palette nicht zu einseitig wird.

(c) by Joachim F. Wenk
Frühling lässt sein blaues Band....
In meinem Exotenbeet an der Süd-Westseite des Hauses blühen die schönen blauen  Glocken. Ich habe wirklich garnicht mehr gewusst dass die dort "wohnen". Ich erinnere mich nicht die letztes Jahr dort wahrgenommen zu haben. Aber dennoch müssen sie da gewesen sein, sonst wären sie nicht so üppig und verteilt aufgegangen. Von meinen Ringelblumen und Kapuzinerkresse aus dem letzten Jahr gehen auch ganz viele Samen auf und ich kann mir die Mühe sparen, hier wieder einzusähen. Schon dieses Jahr, das 2. Gartenjahr merkt man wie die Natur mitarbeitet. Arbeitet? Ich weiß nicht ob es für sie Arbeit ist, es sieht eher nach freudiger Beschäftigung aus. Alles was sie macht hat etwas lockeres und ungezwungenes. Ich habe die Ringelblumen eben verteilt über die Fläche punktuell gesät. Die Natur hat sie viel harmonischer verteilt.

In diesem Beet sollen meine vorhandenen und künftigen Exoten ihr Zuhause finden. Eine Palmlilie aus meinem früheren Domizil steht dort. Dieses Jahr habe ich eine winterharte Zitrone und einen winterharten Eukalyptus gepflanzt, den Hibiskus vom letzten Jahr habe ich auch hier her gepflanzt. Und 2 Rosen vom letzten Jahr stehen hier. Wenn ich jetzt wieder eine winterharte Pflanze sehe die in die warme Exoten-Ecke passt weiß ich schon wo ich sie hinpflanzen kann. Platz   ist noch.


Und hier ist noch in Blick auf meinen Exotengarten in Kübeln. Also die frostempfindlichen Pflanzen. Weil wir oft nicht zuhause sind zum Gießen sind diese alle an eine Tropfbewässerung mit Zeitschaltuhr angeschlossen.  Dieses System habe ich seit Jahren und möchte es nicht mehr missen. Es funktioniert absolut zuverlässig und ist eine riesen Arbeitserleichterung. 

(c) by Joachim F. Wenk
der mediterrane Garten

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