Freitag, 10. Mai 2013

Neue Nachbarn

So der Feiertag ist vorbei und die Woche ist bald zu Ende. Am Mittwoch war bei uns super Traumwetter. Sonne pur, blauer Himmel, warm und kein Wind. Nachdem vormittags noch einiges erledigt werden musste (Geburtstag am Samstag) war ich den ganzen Nachmittag im Garten. Wir haben Rasen gemäht und ich habe viel Mulchmaterial auf meine Staudenbeete und im Gemüsegarten verteilt. Dann habe ich nochmals Kartoffeln gesteckt. Ich habe sie diesjahr das erste Mal vorgekeimt. Alles schön einzeln in Eierschachteln gelegt. Jetzt habe sie kurze "Triebe" und wollen in die Erde. Ich früher immer auf meinem bewirtschafteten Feld Kartoffeln angebaut. Beet für Beet mit dem Rechen und einem Garten"pflug" am Stiel von Hand gezogen. Und jedes Jahr das selbe Drama. Wunderschöne Kartoffeln und dann mit einem Schlag die Braunfäule und das war es dann. In  einem Jahr so schlimm dass ich nicht geerntet habe.
Jetzt war letztes Jahr das erste Jahr im neuen Garten und ich habe täglich mit Bangen mein Kartoffeln untersucht. Öfter mit Schachtelhalm gespritzt. Das ist ja jetzt eher möglich, da der Garten direkt beim Haus ist. Und ich hatte eine prächtige Ernte und keine Fäule. Im Winter habe ich dann Kataloge gewälzt. Ganz besonders angetan hat mich der  Katalog vom Biohof Jeebel. Die haben Bio-Demeter Saatgut, Pflanzen und eben auch Kartoffeln. Und ich war total von den Socken wie viele Sorten die haben. Und noch mehr von den Socken war ich, also ich bei so vielen Sorten von ganz früh bis ganz spät las, dass sie tolerant bis sehr tolerant gegenüber der Braunfäule und Schorf sind. Das ist doch das Richtige für mich! Nie mehr solche Sorgen um die Kartoffeln. Nun habe ich mir ein paar Sorten bestellt. Klar, es genügten ja nicht 2 Sorten es müssen 4 sein und davon nicht je ein Kilo sondern auch mal 2 oder 3!!!! Und jetzt was mache ich mit den übrigen Saatkartoffeln? Mutter hat im Eimer ein paar in den Hof gestellt. Die Oma hat ein paar und der Rest? Wird wohl ein Fall für den Kompost. Oder ich finde noch ein Plätzchen hier und eines dort, wo ich sie verstecken kann. Ich habe auch noch nicht alle in der Erde. Am Mittwoch wurde es dann plötzlich und unerwartet Abend und ich habe Feierabend gemacht. Donnerstag, Christihimmelfahrt waren wir mit Eltern Essen, da ja Kirchweih bei uns ist und Nachmittag dann auf Terrasse unter meinem Lieblingssonnenschirm der uralten sehr sehr großen Haselnuss gesessen. Haben Kaffee getrunken und Eis gegessen. Herrlich so den Garten auch genießen zu können. Und ich habe genossen. Es ist einfach herrlich und er Duft von blühenden Bäumen und Sträuchern ist schon in der warmen Luft gewesen.

Ach ja und unsere neuen Nachbarn haben wir beobachtet. Seit drei Wochen sind am Nachbargebäude 2 Störche. Die ersten die jemals im Dorf waren. Plötzlich waren sie da, bauten ihr Nest und gehören jetzt dazu.

  (C) by Joachim F. Wenk

Kommentare:

  1. sind die schön....berichte uns weiter von dem schönen pärchen und mach fotos für uns. danke schonmal,

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  2. Das ist wirklich sehr interessant diese doch imposanten Vögel als Nachbarn zu haben und zu beobachten. Unsere Nachbarin sagt, daß sie, wenn wir nicht zu Hause sind bei uns auf der großen Wiese herumspazieren. Sie sind fleißig am Brüten. Gestern kam ja abends plötzlich ein Gewitter mit starkem Regen und sogar erbsengroßen Hagelkörnern, da habe ich auch an die beiden denken müssen. Störche haben ja hierbei ein denkbar ungünstiges und ungeschütztes Zuhause. Ich werde weiterhin von ihnen berichten und Fotos machen, wenn ein Junges zu sehen ist.

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