Dienstag, 3. Juli 2018

Sommer im Land - Urlaub im Garten

Das Wasser kommt und geht


Vor gerade einmal zwei Monaten verfasste ich hier einen ausführlichen Artikel über all das Wasser in unserem Garten. Brunnen, Hundebadewanne, Insektentränke oder Seerosenbecken alles ist vorhanden. 

Heute kommt es mir vor, als wäre das ein anderes Land und ein anderer Garten. Da seit Monaten mal wieder der Regen fehlt und das Frühjahr ab April super warm daher kam, haben wir nun statt Rasen Heu und Erde und statt saftiger Büsche und Sträucher überall Herbstlaub herumfliegen und immer kahlere werdende Bäume. 

Der Sommer hat das Land fest im Griff. Schaut man sich in den sozialen Medien und den dortigen Mitteilungen um, hat man wenigstens den Trost, dass es - wie mir scheint - allen und überall so ergeht. Nein. Gärtnern macht hier keinen Spaß mehr. Meine Selbstversorgung liegt dieses Jahr auch darnieder. Das Gemüse will nichts werden. Und das ist doch der eigentliche Schwerpunkt meiner Gartentätigkeiten. 

Zu heiß, zu trocken, zu hell - ich finde keine Fotomotive mehr


Sei es wie es ist, ich habe noch ein paar ganz schöne Fotos gemacht und Arbeiten erledigt, bevor es jetzt in den letzten Tagen wirklich schlimm wurde. Seit Tagen bin ich auf der Suche nach Fotomotiven für meinen Blog oder für Instagram (wer übrigens auch dort unterwegs ist, kann sich ja  mal melden. Unter achimwenk kann man mich bei Instagram finden).Ich konnte nichts finden. Klar gibt es tatsächlich einige Dinge, dir mir persönlich Freude bereiten. Für ein Foto allerdings langt es nicht. Neu gepflanzte Stauden zum Beispiel. Frisch gepflanzte Sukkulenten-Schalen oder der in Arbeit befindliche Teichgarten in der alten Zinkwanne wären hier zu nennen. 

Hier nun also die alten Fotos.

Wenn es heiß wird und trocken, dann sieht man sie wieder - die Frösche. 

Ja! Mein Laubfrosch ist wieder da. Lange schon hielt ich nach ihm Ausschau und jetzt hat er sich wieder gezeigt. Er wohnt wie jedes Jahr unter der Topf-Platte mit den Kohljungpflanzen im Gewächshaus. Ich kann ihn sogar vorsichtig mit dem Finger streicheln, ohne dass er weg hüpft. 



Ich habe einen neuen Lieblings-Sitzplatz gefunden

Dann habe ich einen neuen Lieblingsplatz im Garten gefunden und sofort mit einem alten Stuhl möbliert. 

An der höchsten Stelle des Grundstückes unter dem Walnußbaum und vor der Scheunenwand ist es super angenehm schattig. Man überblickt das Grundstück (zumindest den oberen Gartenteil). Man sieht, wenn jemand herein kommt und ist selbst durch Baum und Scheune und Ramblerrosen, wie in einer Höhle. Die Bilder sind von letzter Woche. Du meine Güte, war es da noch schön grün.....




Schade, daß das Auto im Bild ist.  Wenigstens ist es grün und fällt nicht so auf. Die Fotos habe ich in meiner Freude über diesen schönen Sitzplatz spontan gemacht und wollte nicht extra den Bus wegfahren.




Wenn man ganz nach rechts blickt, schaut man in den Gemüsegarten. Wozu wir die Regen-Fässer zusammengeschlossen und auf Betonplatten sicher aufgestellt haben, weiß ich jetzt auch nicht. Eigentlich könnte man daraus warmes Gießwasser für zum Beispiel Gurken entnehmen. 



Blickt man nach links zu den Nachbarn, fällt der Blick auf die Säulenobstreihe. 



Und hier sieht man den Stuhl. Wie gut, daß wir die Angelhütte ausräumten und ihn dort fanden. Eigentlich sollte auf den Sperrmüll, nun ist er Möblierung für meinen  neuen Lieblingsplatz. 



Trotz Hitze, die Arbeit muss erledigt werden: Kompost umschichten


Aber nicht, dass ihr denkt, ich sitze nur gelangweilt im Garten herum. Nein, das eher selten. Schließlich muss einiges erledigt werden. Der Kompost sollte schon längst umgeschichtet werden.  Der kommt dann im nächsten Frühjahr auf die Beete. 


Lockerer, wohlriechender Kompost. Würmer sind (fast) keine mehr darin aber unzählige Asseln und Tausendfüssler. Die setzen ihn noch gar um. Vor allem jetzt, da durch das Umsetzen in den anderen Behälter wieder Luft hinein kommt. 



Schon ist die Arbeit geschafft. Zum Schutz vor Sonne und  dem Austrocknen kommt auf den großen Behälter auch noch ein Deckel aus Pappe. Da es so langanhaltend trocken ist, muss ich auch meine frischen oder diese fast fertigen Komposte regelmäßig wässern. Ansonsten würde alles nur vertrocknen, aber nicht verrotten. Dabei ist aber zu darauf achten, dass man es nur feucht macht und nicht alles ersäuft. Dann würde es faulen und stinken, was viele Unwissende ja immer wieder von einem Komposthaufen glauben. 



Während ich also meine Komposthaufen umgeschaufelt habe, hat Volker an den Weihern schon mit der Angelhütte weiter gemacht. Später am Nachmittag werde ich auch mit raus gehen. 



Vorher gieße ich noch ein paar Kannen Wasser zu meinen Quittenbäumen. Dort am Hang ist alles verbrannt. Quitten lieben es warm und nicht zu nass. Scheinbar haben sie tiefe Wurzeln. Noch sehen sie in Ordnung aus. Nur die Wildrose dazwischen ist schon wieder abgestorben. 



Es ist jetzt das allererste Jahr, in dem die  Quitten tatsächlich Fruchtansätze haben. Hoffentlich werfen sie die nicht wegen der Dürre ab. Ich hätte doch so gern die ersten Quitten von ihnen probiert.


Nächste Sommerarbeit: Hecke-schneiden


Bevor es aber raus geht zu den Weihern, wird erst noch die eine Hecke hier geschnitten. Sie ist fast dreißig Meter lang, Stellenweise einiges über 2 Meter hoch und der Hang ist recht buckelig und uneben. Da ist eine Hilfe sehr angenehm. Volker reicht mir die Heckenschere, wenn ich mal wieder, zum ich weiß nicht wievielten Male ,oben auf der Leiter stehe. 



Unter der Hecke aus vorwiegend Liguster war ganz dicht der Giersch. Der ist jetzt verdorrt. An etlichen Stellen ist auch der Liguster verdorrt. Überhaupt ist sie gar  nicht mehr schön, die Hecke. Die Schneebeeren mögen wohl die Dürre und Hitze nicht. Die machen gar nichts mehr her. Irgendwann muss da mal ein Fachmann mit dem Bagger her und alles rausreißen. Aber was dann hin? Hainbuche wäre mir recht. Aber die ist für unser Klima auch nicht gut, was ich so las. Am Ende wird es vielleicht wieder Liguster. Oder Thuja. 

Das war ein Scherz!!!!!!!!!!!!!! Keine Panik! Thuja wird es bei mir nicht geben. 





Die Hecke ist geschnitten. Das Schnittgut den Berg hoch gefahren zum Kompost. Das sollte jetzt zeitnah gehäckselt werden, was aber nicht klappen wird. Wir haben es auf alte Paletten gelegt, in der Hoffnung, dass es eher trocknet als fault. Wenn anfängt zu faulen bekommt es der Häcksler nicht mehr klein, weil es dann weich wird. 

Dritte Sommerarbeit: Hütte abreißen


Jetzt geht es erst mal noch raus zur Angelhütte. Schließlich ist der Wertstoffhof nur am Samstag geöffnet. Wenn man nur einmal die Woche etwas entsorgen kann, muß man das nutzen und so werden eben jetzt abends noch rasch die beiden Anhänger mit Altholz voll geschlichtet. 



Dach und Wände sind demontiert. Bleiben noch die "Stützbalken" und die Querbalken vom Dach. Zu blöd, daß die am hinteren Ende höchsten 1,60 lichte Höhe vorhalten. Ich bin 1,86 und nun könnt ihr euch denken, wo die blutunterlaufene Stelle auf meinem, nur noch schütter mit Haar bedecktem  Haupt her kommt. Hätte ich mehr Haare, würden mich nicht alle Leute fragen, was ich angestellt habe. 


Einer der tragenden Balken. Falls jemand meint, die schöne alte Hütte hätte man noch erhalten können.....


Doch noch ein paar schöne Gartenfotos - Achtung: Gelb


So, das waren jetzt genug Fotos von der Arbeit. Zum Genießen kommen jetzt noch ein paar Schmankerl für's Auge. 

Naja, ich weiß ja, daß die Geschmäcker verschieden sind und viele unter euch Farbe im Garten nicht mögen. Für alle anderen kann das aber auch ganz reizvoll sein. Und für die "mit-ohne-Farbe" habe ich ja immerhin weißen Phlox. In der Kombination mit schrillem Pink-Phlox und dem feuerroten Mohn, der sich da selbst hingesetzt hat, erinnert mich das Bild in der vollen Sonne irgendwie an Filme aus der Zeit vom "Ponnyhof" und dergleichen. Findet ihr nicht? 




Heute fotografiert man ja eher nicht mehr in der prallen Sonne. Das ergibt dann solche Fotos, wie hier mit den Färberkamillen und Lichtnelken im Abendlicht. 


Gleiche Pflanze, anderes Licht. Eben doch mal wieder Mittagssonne.


Und noch mal Färberkamillen. Ich finde sie einfach Klasse. Und sie vertragen Trockenheit...



Gelbe Färberkamillen mit hellblauen Storchschnabel.



Und wieder gelb, aber diesmal bei der Nachtkerze. Sie hat sich zusammen mit dem blauen Natternkopf selbst ausgesät und steht vor dem dunklen Laub der winterharten Zitrone. Der gefällt die Wärme glaube ich auch.



Wieder ein anderes Gelb findet man bei der Trollblume. Zu ihr hat sich eine pinkfarbene Spornblume gesät.



Nun aber zur Abwechslung einmal etwas in  Gelb. Das Brandkraut vor der Banane, die ja gelbe Früchte hätte, würde sie welche tragen.

Aber im Ernst, der Garten hat jetzt viel Gelb, während im Frühjahr (neben den Narzissen ganz zeitig) vor allem die Blautöne mit etwas Rosa vorherrschen. Ein schöner Farbwechsel, der sich jedes Jahr vollzieht. 





Und hier? Na, immerhin ist die Mitte einer jeden Blüte deutlich Gelb. Also passt sie und darf natürlich stehen bleiben. Die Bodendeckerrose Sternenflor wird von Jahr zu Jahr ein wenig größer. Anfangs war sie recht mickrig. 



Sonne zu hell für Fotos? Nicht bei diesen Pflanzen.

Hier sieht man, dass Fotos in der prallen Mittagssonne manchmal auch gelingen. Es sind ja auch Sonnenanbeter hier an und über der Mauer vom Mäuerchenbeet.



Größte Hitze und eigentlich keinerlei Platz stören den Mauerpfeffer oder die Walzenwolfsmilch nicht. Sie lassen sich nieder, wo der Samen eben gerade hinfällt.



Und mal ehrlich, solche Gartenszenen hier kann man doch nur in der vollen Sonne fotografieren. In der Abenddämmerung würde die Urlaubsstimmung beim Anblick der Palmlilie und Banane im Staudenbeet glaube ich nicht aufkommen. 



Bis auf ein Staudenbeet habe ich auch endlich alle wieder einmal vom Unkraut befreit und die sich jetzt aussamenden Akeleien abgeschnitten. Will man im Frühjahr eine solche Pracht habe, wie ich sie hier schon oft gezeigt habe, dann muß man eben die "scheußlichen" Samenstände im Beet in Kauf nehmen. Erst abschneiden, wenn schon Samen ausgefallen sind, heißt es hier. 


Wer schreibt  nur diese Gartenpflegetipps im Internet?


Tschja, mein Vorgarten mit dem Mäuerchenbeet in den ersten Juli-Tagen. Wo die Bewässerung verlegt ist sieht glaube ich jedes Kind. Und wer genau hinsieht, erkennt, dass auch die zweite Hecke, die noch höher ist und vor allem dicker, geschnitten ist. 

Und, sagt mal ehrlich. Wer schreibt denn bei Facebook immer diese irre sinnvollen Gartentipps mit der Rasenpflege. Laufend lese ich, was ich jetzt als Hobbygärtner machen muß, dass mein Rasen toll aussieht. Die Texte sind dann Standard-Wortaneinanderreihungen mit Lehrmeinung aus der Gärtner-Ausbildung. Hallo! Ich bin ja nicht der einzige, dessen Rasen so aussieht und dann kommt mir da ein Schreibtischtäter, der vielleicht gar keinen Garten hat, mit hilfreichen Tipps und Tricks für einen schönen Rasen und will mir einreden, dass am Ende ich selbst Schuld bin, dass mein Rasen so aussieht. Mangelnde Pflege oder so. 






Urlaubskulisse im eigenen Garten


Was soll's. Dort wo die hier stehen, wenn sie frei wachsen, dürfte der "Rasen" wohl auch so aussehen, wie bei mir. Vielleicht gedeihen sie daher so erfolgreich?




Auch am mediterranen Platz sieht es aus, wie im Urlaub. Wenngleich ich auch hier bei den Kübelpflanzen schon wieder erste Verbrennungen an den Blättern festgestellt habe.




Was für eine Freude. Vom schönsten Urlaub meines Lebens, habe ich letzten Herbst Montbretienknollen mitgebracht. Jetzt blühen sie und erinnern mich jedes Mal an diese wundervolle Woche.




Ein neues Gartenprojekt?

Für heute bin ich schon beinahe durch. Zum Abschluss noch einmal ein Stückchen von meinem Rasen. Wir waren bei dem "Tag der offenen Gartentür" auch in einem Garten ganz in der Nähe und haben da sehr schöne Anregungen bekommen. Dieses Stück Rasen wird es nicht mehr lange geben. Wieder ist ein Gartenprojekt geboren. Wer neugierig ist, schaut einfach in den nächsten Monaten immer mal wieder vorbei. Vielleicht wird es auch erst im nächsten Jahr umgesetzt, aber gemacht wird es, das steht fest. 



Rezepte aus dem Garten


Und für die Rezepteliebhaber habe ich einmal wieder gebacken. Himbeerkuchen mit Erdbeeren (schwarze Himbeeren gibt es wirklich! Dir Roten waren da noch nicht reif). 




Und die Kirschen aus Nachbars Garten habe ich eingekocht und eingefrohren.



Donnerstag, 21. Juni 2018

Der Gemüsegarten, die Karpfenweiher und unsere diversen Projekte


Willkommen im Hochsommer (phänologisch) und im Sommer ganz allgemein. Wir haben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Ab jetzt geht es wieder rückwärts. Die Nächte werden länger und die Sonne weniger. Die Zeit verfliegt. Es gibt so viel zu tun, dass ich zum Schreiben kaum noch Zeit habe. Vieles muss erledigt werden und doch möchte ich diese Arbeiten keinesfalls missen. Es macht Spaß immer wieder etwas schöner zu machen oder einfach die, der Jahreszeit entsprechenden, Arbeiten zu verrichten. Wir genießen die Zeit draußen – sowohl im wunderbaren Garten als auch in der traumhaften fränkischen Landschaft bei unseren Karpfenweihern.

Im letzten Beitrag versprach ich, dieses Mal den Gemüsegarten oder im weitesten Sinne unsere Nutzflächen (dann kann ich auch über die Weiher berichten) zu schreiben.

Das werde ich heute tun. Es sind allerdings so unendlich viele schöne Momentaufnahmen und Details in Fotos festgehalten, dass ich, trotz ausgiebigen Streichens, wirklich viele heute zeigen werde. Für alle Interessierten und für mich, wenn ich im kalten und trostlosen Winter mich anhand der Fotos gerne auch mal wieder in den Sommer zurück versetzen möchte.

Um nun den Bericht nicht unnötig aufzublähen, werde ich mich mit Erklärungen und Worten zurückhalten. Wenn jemand also Interesse an einem bestimmten Foto hat, ihn oder sie eine Frage dazu quält oder einfach mehr Information gewünscht ist, dann bitte schreibt einen Kommentar. Ich habe aus diesem Grunde die Fotos nummeriert. So kann man leicht ausdrücken, von welchem Bild jeweils gerade die Rede ist.

Oder ihr schreibt mir einfach nur, welches Bilder, welche Bilder euch am besten gefallen haben. Würde mich auch mal interessieren. 

Bevor es nun in den Nutzgarten geht, starte ich noch einmal kurz im Ziergarten. Wieder haben wir ein Projekt abgeschlossen. Die Fassade vom Palmenhaus ist fertig renoviert.



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 Das war auch nötig. Das Holz wer verwittert und die Fassade nach dem Fenstereinbau spät im letzten Herbst war beschädigt. 
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Jetzt ist auch die Fassade fertig renoviert.




Die Dächer über ihm und dem benachbarten Carport sind auch mal wieder von Laub und Moos befreit.

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Die Gelegenheit nutzte ich, um den Garten – und auch den Gemüsegarten – einmal aus einer noch völlig unbekannten Perspektive ab zu lichten.

Nach dem Blick auf Dach wende ich mich dem Wohnhaus zu und fotografiere immer mehr nach links drehend, bis ich den Gemüsegarten im Blick habe. 

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Nachdem wir den Gemüsegarten jetzt von oben betrachtet haben, begeben wir uns nun auf eine eher bodenständige Perspektive, die mehr Details ermöglicht.

Zuerst ein paar Beet-Ansichten: 

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Einzelne Gemüsekulturen: 

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Baldige Ernte: 
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Erfolgte oder kurz bevorstehende Ernte:

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Hier muss noch gewachsen werden:

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Was man vom Dach aus nicht gesehen  hat, ist der Garten unten am Dorfweiher: 


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Mein neuer Garten-Helfer: eine Benzinpumpe. Ohne die wäre der Weihergarten nicht so grün. Wasser ist ja genug da, es muss nur in entsprechender Menge und mit möglichst wenig Zeitbeanspruchung in die Beete gebracht werden. 


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Weil ja jetzt wieder eines der diesjährigen Gartenprojekte abgeschlossen ist, haben wir uns sofort einem lange fälligen Projekt bei den Weihern zugewendet. Die dortige Hütte ist so marode, daß sie abgerissen wird.

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Zu aller erst wollten wir die Bretter neu streichen. Oder alles mit Blech neu verkleiden.

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Dann stellten wir fest, daß viele Balken so morsch sind, daß sie schon gar nicht mehr existieren.

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Hohlräume wurden von der Natur erobert.

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Da ist jede Arbeit und jedes Geld zu schade, das hier rein gesteckt wird. Bevor sie aber abgerissen werden kann, muss sie entrümpelt werden. Schließlich lagern hier noch all die Sachen vom Vorbesitzer.

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Trotz der unschönen und staubigen Arbeit bei fast 30 Grad Hitze

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blieb mir aber immer noch die Zeit, Schönes wahr zu nehmen.

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Nachdem wird die Karpfen gefüttert haben (sie wachsen übrigens prächtig),

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 ging es auch für uns heim zum Eiskaffee auf die schattige Terrasse beim Haus.

Das darf aber nicht mehr über diesen Steg hier geschehen. 

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Aber keine Bange, die neuen Stahlträger liegen schon bereit im Garten. Wenn das Projekt Hütte abgeschlossen ist, kommt dieser Steg hier dran.