Freitag, 23. Juni 2017

Ein fast fertig abgeschlossenes Gartenprojekt und überall Blüten

Kleines Gartenprojekt fast fertig und abgeschlossen

Der alte Futtertrog

Es sind nun schon etliche Wochen, beinahe Monate ,vergangen, daß ich das Foto vom alten Futtertrog veröffentlichte. Ein neues kleines Gartenprojekt sollte daraus werden. 


alter Futtertrog (c) by Joachim Wenk
alter Futtertrog (c) by Joachim Wenk

Ende Mai dann kam dieses Foto dazu. Nach unserem Besuch in Dennenlohe mit Gartenmesse hatten wir, neben diversen Pflanzen, auch die beiden Schwimmkeramiken erstanden. Sie gehören auch zum neuen Gartenprojekt, berichtete ich damals. 


schwimmende Keramiktierchen (c) by Joachim Wenk
schwimmende Keramiktierchen (c) by Joachim Wenk

Gestern, 21. Juni war es dann so weit. Die Figuren kamen ins Wasser. Das Gartenprojekt ist fast abgeschlossen. Zumindest funktioniert alles. Jetzt müssen noch einige optische Dinge geregelt werden. Verputzen, anstreichen und einen Schutz- oder besser Stützzaun für die Rose müssen wir machen. 



schwimmende Keramiktierchen (c) by Joachim Wenk
schwimmende Keramiktierchen (c) by Joachim Wenk

Weil diese Bilder mir aber so gut gefielen und sie nicht mehr lange produzierbar sind, zeige ich schon jetzt das nur fast fertige Gartenprojekt "Dorfbrunnen".

Die Geranien, die immer im Trog waren, gefielen mir nicht mehr. Zudem waren sie nicht an die  automatische Bewässerung angeschlossen und solche Kübel kann ich bei mir nicht haben. So kamen wir auf die Idee mit dem Brunnen. 

"Dorfbrunnen" aus einem alten Futtertrog  (c) by Joachim Wenk
"Dorfbrunnen" aus einem alten Futtertrog  (c) by Joachim Wenk

Er steht ja am Fuße der Einfahrt, die ganz schön den Berg hinauf geht. Wenn man es also nicht weiß, könnte man meinen, daß tatsächlich eine kleine Quelle unserem Grundstück entspringt und wir sie so gefasst haben. 

Schön wäre es. Ich habe aber ja einen Wüstengarten, da entspringen keine  Quellen. So müssen wir also das Wasser selbst in den Trog füllen. Eine kleine Teichpumpe wälzt es um. Ruhig plätschert es dann zurück in den Trog. Die Säule ist aus einfachen Brettern die auf Gerung geschnitten sind zusammen geschraubt. Oben drauf als Dach ist ein Verschnitt von einem Kunststoffbrett, welche wir für meine Pflanztisch verwendet haben. Ein altes übriges Kupferrohr ist gerade so dick, daß der Schlauch von der Pumpe über die Holzsäule direkt ins Rohr passt und bis vor zum Auslass geführt wurde. So kann kein Wasser irgendwo zurück laufen. 

Wie haben wir dann die Holzsäule auf dem Boden befestigt? Das ist so einfach wie genial, die Idee hatte Volker. Es gibt im Baumarkt Einschlaghülsen aus verzinktem Metall mit sehr lange Dorn, der in der Erde steckt und oben drauf einen Rahmen in den Pergolastützen, Zaunpfähle, bei mir die Spalierobstpfähle montiert werden können. So eine Hülse haben wir in den Boden gerammt. In ihr steckt (der Rahmen auf ihr ist ja viereckig) ein  etwa 30cm langes Bälkchen und ist fest mit ihr verschraubt. Auf dieses Bälkchen brauchten wir nun nur die Säule setzen , die zufälliger Weise..... genau den Innendurchmesser hat, wie das Bälkchen dick ist. Zwei Schrauben links und rechst fixieren die Säule auf dem Bälkchen. Und schon steht das alles wirklich bombenfest. 

Der Vorgarten hier ist die allerheißeste Stelle im Garten. Hier tut das beruhigende Glucksen des Wasser wirklich gut. Man glaubt es nicht und doch ist es tatsächlich so. 

"Dorfbrunnen" aus einem alten Futtertrog  (c) by Joachim Wenk
"Dorfbrunnen" aus einem alten Futtertrog  (c) by Joachim Wenk

Den Storchschnabel hinter dem Trog werde ich im Herbst versetzten damit mehr Abstand zum Becken ist. Die  Moosrose Captain John Ingram kann und will ich nicht versetzten. Sie wird einfach eingezäunt. Der Zaun ist auch schon in Arbeit. Leider aber gab über der Arbeit das Sägeblatt der Kreissäge seinen Geist auf. Daher stockt das Projekt gerade wieder einmal kurzzeitig. Der Zaun soll dann die maßlos wuchernde Rose im Zaum halten. 

"Dorfbrunnen" mit Moosrose am Eingang zum Grundstück  (c) by Joachim Wenk
"Dorfbrunnen" mit Moosrose am Eingang zum Grundstück  (c) by Joachim Wenk



Das hier sieht natürlich am Foto recht hübsch aus, ist aber in der Praxis nervig. Dauernd sind Blütenblätter im Wasser. In diesem Fall ist es gar nicht so schlecht, daß die Rose ohnehin nur einmal im Jahr blüht. 

Rosenblätter schwimmen auf dem Wasser  (c) by Joachim Wenk
Rosenblätter schwimmen auf dem Wasser  (c) by Joachim Wenk

frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk
frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk

frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk
frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk

frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk
frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk

frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk
frisches Wasser gluckst aus dem Brunnen, die Rose freut es (c) by Joachim Wenk

Apropos Rosenblüten.  Die habe ich gerade reichlich. Oft verbrennen gerade bei den großblumigen Rosafarbenen die Blätter in der Sonne derart, dass die Blüte erst gar nicht aufgeht. Wenn sie aufgehen sind sie auch noch am selben Tag verblüht. 

So viele Blütenblätter liegen herum. Ich mache dieses Jahr etwas, auf das mich Urte vom Elfenrosengarten brachte. Ich lasse sie nicht einfach abfallen und als Mulch auf dem Beet liegen. Diesmal gehe ich jetzt jeden Tag mit meinem Körbchen durch den Garten und sammle noch optisch schön gefärbte aber verblühte Blütenblätter. Ich hatte Lust, sie nach Farben sortiert zu sammeln, was natürlich noch mehr Rennerei durch den Garten bedeutet. Im Keller werden sie dann auf den Rosten des Dörrapparates ausgebreitet und zum Trocknen gelegt. In den Apparat gebe ich sie nicht, da ich befürchte, der Luftstrom könnte gerade die Kleinen durcheinander wirbeln. 

Was ich damit mache weiß ich noch nicht. Der mir empfohlene Rosenzucker wird sicher getestet, auch wenn ich da wieder noch keine Vorstellung habe, wo ich ihn verwende. Da ich keine Seifen oder Badekugeln mache, kann ich sie hier auch nicht verwenden. Ich habe schon Badekugeln früher selber gemacht und keine eigenen Rosenblüten gehabt, jetzt habe ich welche und mache die Kugeln nicht mehr. Naja, jedenfalls trocknen ist ja nie verkehrt und dann getrennt nach Farben in  Gläser gefüllt sind sie, wenn gar nichts ginge, zumindest optisch schon einmal viel Wert. 

Verblühtes von den Rosen wird getrocknet  (c) by Joachim Wenk
Verblühtes von den Rosen wird getrocknet  (c) by Joachim Wenk

So langsam blüht auch der Rambler Rose Marie Vieaud vollends auf. Sicher kommen auch seine Blüten noch zum Trocknen in den Keller. 

Rambler Rose Marie Vieaud  (c) by Joachim Wenk
Rambler Rose Marie Vieaud  (c) by Joachim Wenk

Rambler Rose Marie Vieaud  (c) by Joachim Wenk
Rambler Rose Marie Vieaud  (c) by Joachim Wenk

Noch ein paar romantische Blüten-Szenen


Zum Abschluß habe ich noch ein paar schöne Fotos. Die gibt es jetzt wieder mit einer dazu gestrickten Geschichte. 

Selbst aussähendes Mutterkraut, von manchen als Unkraut geschmäht, von mir freudig begrüßt. Seht nur, wie sehr  seine Blüten zur Rosa Empress Joséphine passen. Beide stehen im Mäuerchenbeet auf der anderen Seite der Einfahrt. Sie hören ab sofort das erfrischende Plätschern des Brunnens. Das haben sie nötig. Nirgends ist es so heiß im Garten, wie hier. Die Empress sieht daher auch alles andere als schön aus. Eher abgefrackt und elend. 

Ihr meint, daß das doch gar nicht stimmt? Klar das Foto ist auch so aufgenommen, daß man das nicht sieht. Und ich bin ehrlich selbst überrascht, wie schön sie hier aussieht. Man muß halt nur nah genug ran gehen, alles Unschöne ausblenden und übrig bleibt die Sonnenseite des Lebens. 

Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk


Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk

Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut und Rose  Empress Joséphine  (c) by Joachim Wenk

Wenn man das Beet von ein wenig weiter entfernt betrachtet, ist im ersten Anschein auch  noch alles in Ordnung.  

Mutterkraut  und roter Mohn und rosa Rose  (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut  und roter Mohn und rosa Rose  (c) by Joachim Wenk

Hier sind jetzt zwei Selberaussäh-Spezialisten unter sich. Keine von beiden Blumen sähe oder pflanze ich mehr im Garten. Sie kommen, wo es ihnen gefällt. Hier ist das wohl der Fall. Roter Seidenmohn und das  Mutterkraut. 

Mutterkraut  und roter Mohn  (c) by Joachim Wenk
Mutterkraut  und roter Mohn  (c) by Joachim Wenk


Oh! Ups, ist mir das Foto doch hier rein gerutscht. So sieht die Empress Josephine also aus, wenn man einfach nur davor steht und auf den Auslöser drückt. Die Rosen-Blüten sind nicht verblüht, sondern schlichtweg verbrannt. Die Katzenminze ist wirklich am verblühen. 

Rose  Empress Joséphine leidet unter der Glut der Sonne  (c) by Joachim Wenk
Rose  Empress Joséphine leidet unter der Glut der Sonne  (c) by Joachim Wenk

Nein, wenden wir uns lieber wieder schönen Details zu. Gehen nahe ran und drücken dann ab. 

Voilà, selbst aussähende Färberkamille jetzt in voller Blüte. Sie mag es heiß und trocken, genau richtig für sie, in meinem  Vorgarten. 

gelbe Färberkamille  (c) by Joachim Wenk
gelbe Färberkamille  (c) by Joachim Wenk

Auch die Lichtnelke verträgt es gut heiß und trocken. 

gelbe Färberkamille und pinke Lichtnelke   (c) by Joachim Wenk
gelbe Färberkamille und pinke Lichtnelke   (c) by Joachim Wenk

Wieder ein paar Schritte zurück treten und das Beet betrachten. Neue Szenen für Nah-Aufnahmen suchen. 

Staudenbeet vom Boden aus gesehen   (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet vom Boden aus gesehen   (c) by Joachim Wenk
Oder einfach einmal um das Beet herum laufen und es von der anderen Seite aus betrachten. 

(c) by Joachim Wenk
Rose und Mutterkraut von der anderen Seite des Beetes aus gesehen (c) by Joachim Wenk


Wenn ich noch weiter zurück trete und ins Wohnzimmer gehe, das im ersten Stock ist, habe ich diesen Blick aufs Mäuerchenbeet. Solche Fotos sind eher Dokumentationsfotos denn Schön-Ausseh-Fotos. Sonst hätte ich auch sicher den Weg runter in den Garten auf mich genommen und den Müllsack für alte Rosenblüten und Unkraut noch aus dem Weg geschafft.


Staudenbeet vom ersten Stock aus gesehen   (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet vom ersten Stock aus gesehen   (c) by Joachim Wenk

Lieber gehe ich noch ein Stockwerk höher und blicke aus dem Schlafzimmerfenster. Von netten rosa Rosen und Mutterkraut ist von hier oben nichts zu erkennen. Das gibt nie ein Schön-Foto. 

Staudenbeet vom zweiten Stock aus gesehen   (c) by Joachim Wenk
Staudenbeet vom zweiten Stock aus gesehen   (c) by Joachim Wenk

Was dennoch schön ist, ist die Aussicht über den Dorfweiher von unserem Haus aus. Unverbaubar und unbezahlbar, von vielen bewundert, die zu Besuch kommen. 


Übrigens, wer den weiter fortschreitenden Aufbau meiner Gemüse- und Vorratsseite verfolgen möchte. Ein neues Rezept ist online: Sommerwirsing-Gemüse













Montag, 19. Juni 2017

Welche Geschichte finde ich blos zu all den schönen Fotos

Brückentag und Strohwitwer, was für eine Kombination


Wenn man den Brückentrag am Freitag frei hat und dann auch noch als Strowitwer vier Tage allein daheim ist kommt man auf so mancherlei Idee. 

Da wird gebacken und konserviert. Für wen eigentlich, ist ja  niemand daheim.  Hierüber berichte ich in den nächsten Tagen wieder bei www.achimsgartenzumessen.de unter den Stichworten "Blattgemüse konservieren" oder "Kräuterplätzchen". 

Ansonsten haben ich bis auf wenige Stunden in der Nacht meine vier freien Tage selbstverständlich im Garten verbracht. Die Zeit verflog so, in die Arbeit gestürzt, wie im Flug. Strohwitwer ansich ist nämlich kein schöner Zustand. 

Ganz allein war ich ja aber nicht, immer dabei war das Handy zum fotografieren. 

Was verbindet die einzelnen Fotos und wie präsentiere ich sie am besten?

Ein ganzer Schwung schöner Fotos ist entstanden. Dass es oft schwierig ist, das rechte Licht dafür zu finden, diskutierte ich kürzlich. Wisst ihr, was aber mindestens genau sie  kompliziert ist? 

Die Frage: wie präsentiere ich die Fotos hier.  Eine Geschichte sollte die einzelnen Bilder sinnvoll verbinden, finde ich. Meistens ist diese Geschichte sogar schon beim Fotografieren in meinem Kopf. Nach ein oder zwei Fotos kommt ein Gedankenblitz und die weiteren Fotos werden dann dieser Geschichte gehorchend geschossen. 

Diesmal war es - und das ist echt selten - so, daß ich einfach drauf los knipste. So viel schöne Details sah ich überall. Jetzt sitze ich am PC und sichte. Ich muß welche weglassen, zu viele sind es. Aber welche? Nachdem mir die Geschichte für die heutige Präsentation also nach und nach eingefallen ist, sortierte ich neu, strich die nicht passenden Fotos und kann nun mit dem Berichten loslegen. 

Kombinationen im Garten - wild und lebendig oder lebendig weil wild?


Die Geschichte könnte den Titel "Kombinationen" haben. Dazu gibt es viel Geschriebenes. Und viele Gärten, die ich hier so sehe, haben da auch ihre eigenen Vorlieben. Bei den einen muß immer rund ums Jahr alles weiß sein. Andere mögen kein Rot und die Farbe Gelb darf sowieso nie vorhanden sein. Also bei mir ist es anders. Ich finde es nach wie vor sehr schwierig, etwas zum Gedeihen und Blühen zu bringen. Einmal töten die Schnecken ein paar Jahre alles und jeden und dann kommt die Dürre. Die vernichtet die Schnecken und mit ihnen so manche Staude oder Sträuchlein. 

Ich will gar nicht fragen, was als nächstes kommt. Und überlegen, wie viele Stauden ich die letzten Jahre umsonst gepflanzt habe, ohne sie überhaupt ein mal habe blühen zu sehen, will ich schon gar nicht. Es sind auf alle Fälle viele Dutzende. Lange Rede "kurzer" Sinn. Wenn in meinem Garten etwas wächst und dann auch noch blüht, dann darf es das. Dort, wo es sich selbst hat entschieden zu wachsen und zu blühen. Manchmal sind die Farbkombinationen wie aus dem Lehrbuch und manchmal sind sie wie aus dem Leben. Bunt und schräg. Und genau diese Mischung mag ich, bin ich, will ich. 

Vielleicht gebt ihr mal Bescheid, welche Kombination euch von den hier gezeigten persönlich recht gut gefällt? 

Gelb und weiß, da kann man  glaube ich nichts verkehrt machen. Brandkraut und Mutterkraut. Letzteres hat sich selbst dort hingesetzt. 

(c) by Joachim Wenk


Gelb und dunkelstes Pink. Ich sag nur, die gelbe Färberkamille habe ich dort gepflanzt und die Lichtnelke kam selbst hinterher. Ein schönes Paar.

(c) by Joachim Wenk

Warnung!

Das folgende Foto ist für Gelb-Phobiker nicht geeignet. Die Farbkombination Gelb und Gelb. Gepflanzt hatte ich nur die Rose Golden Celebration. Die Färberkamille kam ihr von Jahr zu Jahr immer näher. 

(c) by Joachim Wenk

Rose golden Celebration und Färberkamille (c) by Joachim Wenk
(c) by Joachim Wenk

Ton in Ton ist schön. Wild gemischt aber auch. Ist diese Kombination hier nicht reizend. Hat das nicht was von einem Blumenstrauß auf Omas Küchentisch? Blauer Storchschnabel, weiß-gelbe Bertramblüten und Muttekrautwolken, roter Mohn und rose Empress Josephine Rose. "Unbeschwerter Landsommer" würde ich die Gruppe nennen, wenn ich sie als Set vermarkten sollte. Dann müsste ich aber der Natur Tantiemen abgeben. Denn gepflanzt habe ich nur die Rose und den Storchschnabel den Rest hat sie dazu kombiniert.

 (c) by Joachim Wenk


Ist das gerade zu heftig gewesen für die Augen? Dann nehmen wir einmal ein klitzekleines Detail heraus und vergrößern es. Rosa Empress Josephine und weiß-gelbes Muttekraut. Gleich hat das Auge wieder mehr Ruhe. 
(c) by Joachim Wenk


Oh, er kann ja auch vernünftig! Ja auch das geht. Rosa Jacques Cartier und die weiße Spornblume. Beides bewußt von mir gepflanzt, genau an diese Stelle! 

(c) by Joachim Wenk

Genau genommen habe ich auch die rote Spornblume dazu gepflanzt und ich finde das geht auch noch. 
(c) by Joachim Wenk

Rosa ist aber auch einmal ganz schön für sich allein anzuschauen. 

rosa Jacques Cartier (c) by Joachim Wenk
 (c) by Joachim Wenk

rosa Jacques Cartier (c) by Joachim Wenk
rosa Jacques Cartier 



Rosa, rosaweiß und weiß. Zwar beides gepflanzt, aber den Fingerhut im letzten Jahr, die Hortensie dieses Jahr im Mai. Wenn erst mal dahinter das gelbe Johanniskraut aufgeht, ist die Kombination wieder typisch für meinen Garten. Überhaupt finde ich dieses etwas romantisch unaufgeräumte überall doch mehr und mehr reizvoll. 




Tontopf und Rambler ist immerhin auch ein Kombination. Weniger der Farbe wegen habe ich das Foto ausgewählt. Nein es ist diese Stimmung darauf, die mir so gefällt. 

(c) by Joachim Wenk

Und somit habe ich auch gleich einen Anlass, den Rambler Paul's Himalayan Musk im Walnußbaum abermals zu präsentieren. Er blüht eben so schön und dabei so kurz. Sehr wenige Tag im ganzen Jahr und den Rest der Tage im Jahr heißt es warten auf diese nächsten Tage im nächsten Jahr.

Was ihn aber zu einer Pflanze würdig für meinen Garten macht ist das unkontrollierbare, unformbare, wilde Wachstum. Ihn könnte man in keinen Rahmen zwängen oder zu einer Form erziehen. Ihn kann nur jemand lieben, der fasziniert beobachtet, mit welcher Lebenskraft, ja Lebensfreude die Natur ans Werk geht und diese Freude dabei mit uns teilt. Wenige Tage im Jahr, aber ich genieße diese um so mehr.

(c) by Joachim Wenk

 (c) by Joachim Wenk

Und hier? Unbändiges Wachstum? Was für eine Kombination? Ja, unbändig,  so kann man die Moosrose Captain John Ingram durchaus einordnen. Kombination?  Rose und Stein? Nein eigentlich nicht. Aber die Natur der Dinge schlägt uns hier immer wieder ein Schnippchen und so ist das Projekt am Pflanzkübel im Vorgarten doch wieder 2 Schritte zurück gegangen nach dem es einen vorwärts ging. Aber ihr werdet es schon noch fertiggestellt zu sehen bekommen. Wir sind wirklich kurz davor. 

Dann haben wir eine Kombination die auch sehr schön und klassich ist. Nur leider wird dann die Rosenblüte für diese  Jahr hier vorbei sein. 

(c) by Joachim Wenk

Kombinationen im Garten beziehen sich also nicht nur auf die Blüten zweier Pflanzen, sondern auch auf die Materialien. So zum Beispiel ein Rankgerüst für Rosen. Hier muß das Passende erst mal gefunden werden.  Immer schon gefielen mir Rosen, wie eben der Rambler von eben, die blühend aus alten Bäumen hängen. Damals, als wir unseren Garten bekamen, war ich natürlich überglücklich, einen eingewachsenen Garten mit große Bäumen zu bekommen. Und bis man sich's versah, standen die Rambler da. 

Hier der zweite Walnußbaum mit dem Rambler Rose- Marie-Vieaud. Ein Rosenbogen ist etwas Schönes und ich habe auch einen. Aber eine Rose in einem Baum ist natürlich unerreicht,  finde ich. 

(c) by Joachim Wenk

 (c) by Joachim Wenk

(c) by Joachim Wenk

Die letzte Kombination für heute ist ganz einfach. Grün in Grün. Mehr  braucht es nicht .


(c) by Joachim Wenk


Und wenn also, was leider viel zu selten ist, Besuch in meinen Garten kommt und sich am Haus vorbei einige Meter bergauf  begibt, der sieht zum Beispiel dieses Bild. "Wo sind hier all die netten Szenen und Kombinationen? Ich sehe ja nichts" , wird der Besucher denken. 

Nun dazu muß man schon richtig eintauchen in den Garten, Ruhe mitbringen und vor allem hinsehen. Auch das ist wie im richtigen Leben. Es gibt so unendlich viel Schönes zu sehen und zu erfahren Wie oft sehen wir es nicht, laufen daran vorbei und übersehen es vor lauter Hatz und Eile. Eile zu was? Ein schönes Leben führen zu können? Schaut euch die Bilder an, das Schöne ist bereits da und was es braucht ist Achtsamkeit , Offenheit und es geschehen zu lassen.

(c) by Joachim Wenk


Der ist gut, hechelt selbst sicher den ganzen Tag schweiß überströmt durch den Garten und redet dann von "es geschehen lassen" und "das Schöne wahrnehmen wollen". Naja ganz unrecht hat der nicht, der das von mir denken mag. Aber nein, ganz Recht auch wieder nicht. Hier der Beweis, ich kann auch zurück schalten und genießen.



(c) by Joachim Wenk
 (c) by Joachim Wenk


Bitte? Ihr versteht nicht was ich meine? Das verstehe ich nicht, seht doch genau hin. Ja, die Aussicht ist auch schön, aber nicht der Punkt um den es hier geht. Also noch mal einen Blick drauf werfen:




Wird es jetzt klarer? Aber sicher doch. Und wenn ihr noch nicht neidisch seid, dann blickt doch mal auf die Temperaturanzeige am Bedienteil.

(c) by Joachim Wenk


 Eine halbe Stunde in "der Kuppel" wie wir das nennen,  spült alle Anstrengungen des Tages weich. Das kann ich euch versichern.
(c) by Joachim Wenk

(c) by Joachim Wenk
(c) by Joachim Wenk

Wenn der Besucher in meinem Garten also irrtümlicher Weise nicht auf der Vorderseite des Hauses in den oberen Garten wandel,t  um dort das oben gezeigte Bild zu sehen, dann gelangt er genau hier hin und sieht mich hier schwimmen? Nein, wenn Besuch kommt, dann treibe ich natürlich nicht hier auf der weichen und warmen Welle. Dann schwebe ich auf Wolke 7 vor Begeisterung, daß jemand zu Besuch gekommen ist.

sie nannten es: die Kuppel (c) by Joachim Wenk
sie nannten es: die Kuppel (c) by Joachim Wenk